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  1. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Zwei Menschen, gleiche Qualifikation, starten das Studium unter gleichen Voraussetzungen: sie können das Studium (auch) finanziell bewältigen, wenn auch der eine dazu mehr Aufwand (zusätzlich jobben) betreiben muss.
    Im Laufe des Studiums ändern sich die Voraussetzungen, indem der finanzielle Aufwand erheblich grösser wird.
    Das ist das Aus für denjenigen, der schon zuvor das Studium durch Jobs finanziert hat.
    Ergo: gleiche (intellektuelle) Voraussetzungen ... unterschiedliche Chancen ... und zwar im vollen Gallop erst, nicht schon bevor man überhaupt aufs Pferd gestiegen ist. (die Unterschiede vorher lassen wir weg, denn DIE waren ja bekannt)

  2. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist das Aus für denjenigen, der schon zuvor das Studium durch Jobs finanziert hat.
    ..und mit mitte 20 einen job finden müssen mit abgebrochenem studium

  3. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist das Aus für denjenigen, der schon zuvor das Studium durch Jobs finanziert hat.
    Wurde nicht extra für finanzschwache Studenten die Möglichkeit einer speziellen Kreditaufnahme realisiert?

  4. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ..und mit mitte 20 einen job finden müssen mit abgebrochenem studium
    Was mich am deutschen Bildungswesen (incl. Hochschulstudium) so stört ist, dass es immer nur halbes, aber nix ganzes wirklich darstellt.
    Bleiben wir beim Studium.

    Werden Gebühren fürs Studium erhoben, müssen dazu entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es auch Menschen ermöglicht, ein Studium zu ergreifen UND zu Ende zu führen, die finanziell nicht gut versorgt sind.
    Das bedeutet, dass Kontakte zur Wirtschaft geknüpft werden müssen, mit denen echte offene Stipendien-Gremien gebildet werden, bei denen sich ein junger Mensch ganz offiziell bewerben kann. Und die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten müssen allgemein zugänglich und bekannt sein.
    Weiter müsste die komplette Infrastruktur der Unis verändert werden. Also: mehr Campus mit preiswerten Unterkünften.
    Denn die Anzahl von bezahlbarem Wohnraum für Studenten ist ein Witz.

    Wie in den von mir verlinkten Zeit-Artikel gesagt wurde:
    Studiengebühren werden benutzt um Löcher zu stopfen, nicht um die Qualität der Lehre zu erhöhen.

    Qualität der Lehre erhöhe ich aber nicht nur, indem alte verkratzte Einrichtungen der Hörsaäle ausgetauscht wird, sondern indem ich für Studenten ein Umfeld errichte, das es den Studenten ermöglicht, ihr Hauptaugenmerk aufs Studium zu richten.

    Und diese Möglichkeiten darf man nicht nur finaziell gut ausgestatteten Menschen einräumen, sondern eben auch denen, die lediglich die intellektuellen Voraussetzungen mitbringen.

    Von mir aus darf dazu die Befähigung zum Studium sorgfältiger geprüft werden.

    Wie gesagt: die Sache ganz erledigen, nicht nur halbherzig.

  5. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wurde nicht extra für finanzschwache Studenten die Möglichkeit einer speziellen Kreditaufnahme realisiert?
    Klar, das ist ganz klasse- finanzschwache Studenten, häufen meist eh schon Bafög-Schulden an und dann noch zusätzlich Schulden für einen Studienkredit für die Studiengebühren.

    Ich bin für nachgelagerte Studiengebühren. Und ein funktionierendes Stipendiensystem wie in anderen Ländern mit Studiengebühren wäre natürlich auch wünschenswert.

  6. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Klar, das ist ganz klasse- finanzschwache Studenten, häufen meist eh schon Bafög-Schulden an und dann noch zusätzlich Schulden für einen Studienkredit für die Studiengebühren.
    Von welchen Beträgen reden wir bei Studiengebühren? 500 Euro im Semester - bei 8 Jahren wären das 8000,- mit Zinsen dann irgendwas maximal um die 10.000,- ; liege ich richtig?

    Hat man dann einen guten Abschluß und findet entsprechend einen Job, ist das doch in einem Jahr locker abbezahlt.

    Was kostet es nochmal, wenn man seinen Meister machen will?

  7. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    10.000 Euro alleine für die Studiengebühren - und du hast noch kein Buch gekauft, keinen Semesterbeitrag bezahlt (der kommt nämlich noch oben drauf - in FFM beträgt der alleine fast 300.- €), kein Dach über dem Kopf und nichs gegessen. Dafür reicht Bafög doch auch nie und nimmer. Wenn ich mir die Aushänge bei uns an der FH anschaue, schlage ich die Hände über den Kopf zusammen, was bei uns Zimmer in einer WG kosten.

    Und die Studiengebühren werden ja auch nicht bei 500.- Euro bleiben. Was spricht beispielsweise dagegen, Bafög-Empfänger von den Studiengebühren zu befreien?

    Und nicht jeder bekommt nach Studienende einen Job, mit dem man problemlos mal eben 10.000 Euro plus Bafögschulden abzahlen kann.

  8. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    10.000 Euro alleine für die Studiengebühren -
    Um diese zusätzliche Belastung geht es. Die andere finanzielle Belastung war ja schon immer da.
    Mit dem Kredit hat man also eine Möglichkeit trotzdem seine Chancen zu wahren. Nur darum geht es mir.

    Was spricht beispielsweise dagegen, Bafög-Empfänger von den Studiengebühren zu befreien?
    Ich fände das ungerecht. Entweder zahlen alle, oder keiner.

    Und nicht jeder bekommt nach Studienende einen Job, mit dem man problemlos mal eben 10.000 Euro plus Bafögschulden abzahlen kann.
    Klar.

  9. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    na ja nach dem studium hat man ja wieder neue belastungen.
    ich habe erst mal mein führerschein gemacht, brauchte eine neue garderobe udn musste in eine andere stadt ziehen. 3 jahre habe ich gebraucht um das zu finanzieren.

    außerdem bekommt die mehrheit der studenten heute sachbearbeiter-jobs. nicht jeder kann vertriebs- oder marketingleiter werden

    ich wäre auch für nachgelagerte studiengebühren, ab einem gehalt von ca. 100.000 und mehr nach 10 jahren muss bezahlt werden, finde ich übrigens sehr sozial, diese regelung

    bildung ist das wichtigste was wir haben, deswegen, wenn studiengebühren, dann nur nachgelagerte. alles andere erhöht die hemmschwelle und erschwert nur.

  10. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Wie in den von mir verlinkten Zeit-Artikel gesagt wurde:
    Studiengebühren werden benutzt um Löcher zu stopfen, nicht um die Qualität der Lehre zu erhöhen.

    Qualität der Lehre erhöhe ich aber nicht nur, indem alte verkratzte Einrichtungen der Hörsaäle ausgetauscht wird, sondern indem ich für Studenten ein Umfeld errichte, das es den Studenten ermöglicht, ihr Hauptaugenmerk aufs Studium zu richten.
    ich habe einen bericht im radio gehört, dass die unis das geld nicht für die lehre ausgeben dürfen, denn es gibt ja keine planungssicherheit. wenn jetzt 10 neue lehrkräfte eingestellt werden, die durch die studiengebühren finanziert werden hätte man sie ja diese woche wieder entlassen müssen.
    Geändert von Inaktiver User (05.06.2008 um 12:51 Uhr)

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