Da die Politik im Weißen Haus nur bedingt von dem bestimmt wird, der seinen Schreibtisch im Oval Office hat, werden die Unterschiede zwischen den Kandidaten kaum spürbar sein.
Egal wer letztendlich gewinnt.
Obama könnte kurzfristig für eine Aufbruchstimmung sorgen... "jetzt ändert sich was" (wobei niemand so genau weiß, was).
Mehr nicht.
Clinton oder McCain?...außer Alter und Geschlecht sehe ich da keine Unterschiede, die von Bedeutung wären.
Ab nächste Woche kann ich mich vor Ort mal ein bisschen umhören und sehen.
Vielleicht weiß ich dann mehr.
(und außerdem kann ich schon mal Root Beer trinken üben :) )
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Ergebnis 31 bis 36 von 36
Thema: Wann wählen die USA endlich?
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07.05.2008, 17:45
AW: Wann wählen die USA endlich?
Im Zweifel tu einfach das Richtige
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14.05.2008, 08:44
AW: Wann wählen die USA endlich?
Naja, die Republikaner sind mir ihren Vorwahlen quasi schon durch und auch ich wette auf McCaine als nächsten Präsidenten der USA.
Zitat von Inaktiver User
Hillary hätte, mit Bill als ihren engsten Berater, Chancen gehabt als 1. Präsidentin der USA ins Weiße Haus zu ziehen.
Die Republikaner reiben sich durch ihren endlos langen Vorwahlkampf auf. Ich gehe zwar davon aus, dass Obama nominiert wird, er wird aber die Präsidentschaftswahl nicht gewinnen.
Vor einiger Zeit hieß es noch, dass die Supedelegierten Hillary ihre Stimme geben werden, auch wenn sie nach den Vorwahlen nur an 2. Stelle steht, solange die Stimmendifferenz zu Barack Obama nicht zu groß wird. Wie es jetzt aussieht, kommen auch die Superdelegierten nicht mehr an ihm vorbei (siehe Rassismuskeule). Damit dürfte die "eigentliche Präsidentschaftswahl" für die Demokraten dann aber auch gelaufen sein.
Off Topic: Ist doch immer wieder interessant zu beobachten, wie versucht wird Kandidatinen über ihr "angebliches Sexualleben" zu deklassieren, sobald sie sich anschicken ein hohes politisches Amt zu erobern. Und das im Politikforum einer Frauenzeitschrift.Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)
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14.05.2008, 11:06Inaktiver User
AW: Wann wählen die USA endlich?
In den USA wird momentan auf allen Kanälen und Zeitungen über Mrs Clinton berichtet, und sich über sie lustig gemacht. Sie soll aufgeben, ist der Tenor der Beiträge.
Die "Rassismuskeule" wird von Afroamerikanern gerne benutzt, um ihre Ziele zu erreichen. das war im Fall von O.J. Simpson so, und das wird auch im Fall von Barack Obama so sein. Im moment unterstellen sie ja Mrs Clinton, das sie und ihre Wähler racists wären.Wie es jetzt aussieht, kommen auch die Superdelegierten nicht mehr an ihm vorbei (siehe Rassismuskeule). Damit dürfte die "eigentliche Präsidentschaftswahl" für die Demokraten dann aber auch gelaufen sein.
McCain wird es gegen Obama leichter haben, weil, wenn die Wahl zwischen einem weißen und einem afroamerikanischen mann besteht, die meisten sich für den Weißen entscheiden werden, auch bei den Democrats. Obama hat nur Chancen bei den jungen, schwarzen und interlektuellen Wählern der Yuppiegesellschaft.
Falls Du damit auf mich anspielst, ich habe damit nur ein Zitat aus einem Buch wiedergegeben.Off Topic: Ist doch immer wieder interessant zu beobachten, wie versucht wird Kandidatinen über ihr "angebliches Sexualleben" zu deklassieren, sobald sie sich anschicken ein hohes politisches Amt zu erobern. Und das im Politikforum einer Frauenzeitschrift.
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21.05.2008, 08:23Inaktiver User
AW: Wann wählen die USA endlich?
Heute kam in den Nachrichten, das Hillary Clinton keine Chance mehr hat, Präsidentin zu werden.
Ich finde es schade, aber die Amis haben sich nun einmal so entschieden!
Naja, Hauptsache, kein Republikaner mehr im Weißen Haus!
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17.06.2008, 11:21Inaktiver User
AW: Wann wählen die USA endlich?
Aus: In The Great Tradition: Obama Is A Hawk
by John Pilger
http://www.globalresearch.ca/index.p...xt=va&aid=9338
Like all serious presidential candidates, past and present, Obama is a hawk and an expansionist. He comes from an unbroken Democratic tradition, as the war-making of presidents Truman, Kennedy, Johnson, Carter and Clinton demonstrates. Obama's difference may be that he feels an even greater need to show how tough he is. However much the colour of his skin draws out both racists and supporters, it is otherwise irrelevant to the great power game. The "truly exciting and historic moment in US history" will only occur when the game itself is challenged.
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18.06.2008, 10:23Inaktiver User
AW: Wann wählen die USA endlich?
Dieser Link ist interessant und hat mich veranlasst mich bei der BRICOM erneut anzumelden.
Zitat von Inaktiver User
Mag sein, dass John Pilger mit seinem Artikel Recht hat. Mag sein, dass es eine Illusion ist die USA für eine Demokratie zu halten. Mag sein, dass es seit dem Zweiten Weltkrieg keinen Präsidenten in den USA gab, der KEIN "Falke" gewesen wäre (obwohl es ziemlich absurd ist, jemanden wie Jimmy Carter mit Bush und seiner Camarilla auf eine Stufe zu stellen).
Aber was ist die Alternative?
Es ist eben leider NICHT so, dass in den USA ein besserer Kandidat zur Wahl stünde als Obama. Das Denken, das John Pilger (zu Recht) anprangert, ist leider das Besonnenste, was in dem Land einigermaßen mehrheitsfähig ist. Es gibt dort bekanntlich noch ganz andere Kaliber als der von ihm gescholtene Obama. Man sehe sich nur die Ex-Kandidatin und den Gegenkandidaten etwas genauer an. Ich kann kaum einen Unterschied erkennen zwischen McCain und Bush, und H. Clinton ist nicht viel besser.
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Wo sind eigentlich diejenigen, die im Parallelstrang ein "Ami-Bashing" beklagen? Haben sie die englische Sprache verlernt oder nervt sie selbst verhaltene USA-Kritik in Deutschland mehr als radikale Kritik aus dem angelsächsischen Raum?
.Geändert von Inaktiver User (18.06.2008 um 15:27 Uhr)


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