Die Bitte für alle Nichtchristen gibt es schon immer in dieser Form. Darauf bezog sich mein Hinweis, weil du doch geschrieben hattest, du hättest kein Problem, wenn nicht nur die Juden angesprochen wären.Zitat von Inaktiver User
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Thema: Der deutsche Papst...
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21.03.2008, 17:27Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Geändert von Inaktiver User (21.03.2008 um 17:31 Uhr)
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21.03.2008, 17:30Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Genauso sehe ich das auch. Wenn ich für jemanden bete, zwinge ich ihm doch meine Meinung nicht auf. Oft weiß es derjenige doch gar nicht, dass für ihn gebetet wird.
Zitat von Inaktiver User
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21.03.2008, 17:41Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Ja/Nein. Es kommt darauf an wie man den Papst sieht, was man ihm in seinem persönlichem Leben für einen Platz einräumt und genau da sind wir beim Thema.
Zitat von Inaktiver User
Der Papst ist Oberhaupt und wird von einer großen Menge von Gläubigen ernst genommen, ob es jetzt um die Verdammung von Kondomen geht oder um eine Scheidung usw.
Es geht nur Vordergründig um Missionierung, denn die KK ist da nicht der "Marktführer" das sind die Evangelikalen.
Es geht um den Machtanspruch auf die ALLEINIGE Heilslehre.
Was wir als Missionierungsversuch der Juden ansehen geht auf ein altes "Übel" zurück, nämlich die Rechtfertigung zur Bildung einer der Kirche (Institution) und die Tatsache das Jesus Jude war, bis zu seinem Tod.
Interessant wird es aber erst wenn man weiß das Benedikt den Lutheranhänger mitteilte "sie sind im eigentlichen Sinne keine Kirche" und den Muslimen ihre historischen Krieg vorhielt.
Es bekommt also jede andere relevante (abrahamitische)Religionsgemeinschaft, seinen bzw. den der KK Machtanspruch zu spüren.
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21.03.2008, 17:48Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Vielleicht hast ja du etwas nicht verstanden:
Zitat von Inaktiver User
Wenn man für einen anderen Menschen betet, kann man z.B. für seine Gesundheit oder für sein Glück beten. Man kann gegen Armut beten und für den Frieden. Niemand wird gegen solche Gebete etwas einzuwenden haben, ganz gleich ob Christ oder Nicht-Christ, denn es sind wohlmeinende Gebete auf gleicher Augenhöhe.
Wenn man aber betet, dass der andere aus seiner bedauernswerten Verblendung erlöst werden möge, dass er erkennen möge, dass das, was er glaubt, total falsch ist, dann ist das ein Zeichen für mangelnden Respekt für die Religion des anderen.
Wie kommst du auf die Idee, dass man in einer Karfreitagsmesse gewesen sein muss um diese päpstliche Entscheidung beurteilen zu können? Ich muss ja auch nicht zum Islam konvertieren, um die Einstellung eines Imam beurteilen zu können, oder?Ich weiß ja nicht, ob du überhaupt schon mal an einer katholischen Karfreitagsliturgie teilgenommen hast oder wie lange das schon her ist. Ich denke, man sollte nur über etwas urteilen, das man auch kennt.
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21.03.2008, 17:52Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Der Papst ist Oberhaupt und wird von einer großen Menge von Gläubigen ernst genommen, ob es jetzt um die Verdammung von Kondomen geht oder um eine Scheidung usw.
Hallo Eusebia,
persönlich verstehe ich den Papst als Oberhaupt der Katholiken.
Wenn ich es "richtig" verstehe, gelten seine Vorgaben nicht einmal für die evangelische (oder auch z.B. griechisch-orthodoxe) Bevölkerung? (Bitte immer um Korrektur, falls ich "Quatsch" schreibe!)
Ich vergleiche es mal so:
was der Präsident des Landes "Nimmerland" für die Bevölkerung von "Nimmerland" entscheidet, gilt doch nicht zwangsläufig für die Bürger von "Lummerland"?
(Öhm, ein besserer Vergleich fällt mir gerade nicht ein...*räusper*
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21.03.2008, 17:53Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Das wurde und wird nicht gebetet. Deshalb meine Frage, ob du überhaupt weißt, wovon du redest.
Zitat von Inaktiver User
Abgesehen davon, dass am Karfreitag keine Messfeier stattfindet,
Zitat von Inaktiver User
ging es mir mit meiner Frage darum, dass du offensichtlich nicht weißt, dass der von dir beanstandete Text weder so gebetet werden muss noch aktuell so gebetet wird.
Abgesehen davon, wo steht in der neuen Bitte
etwas von "bedauernswerter Verblendung" und dass ihr Glaube "total falsch" ist?"Wir wollen beten für die Juden. Dass unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen."
Geändert von Inaktiver User (21.03.2008 um 17:57 Uhr) Grund: Ergänzung
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21.03.2008, 17:59Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
...interessant für mich wäre, was ein praktizierender, jüdischer Mitmensch dazu sagt und wie er das für sich interpretiert."Wir wollen beten für die Juden. Dass unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen."
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21.03.2008, 18:02Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Da hast du recht, denn es regen sich wahrscheinlich wieder vor allem Leute auf, die es gar nicht betrifft.
Zitat von Inaktiver User
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21.03.2008, 18:07Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Wenn jede Religionsgemeinschaft eine isolierte Insel ist, dann kann dem Bewohner der einen Insel egal sein, was die Autorität einer anderen Insel über ihn denkt oder sagt.
Zitat von Inaktiver User
Aber wenn man zwischen den Religionen Brücken der Verständigung bauen will, sollte man tunlichst vermeiden eine Flagge vor sich herzutragen, auf der steht, dass man sich total überlegen fühlt.
Es stellt sich also die Frage: will man eine Verständigung zwischen den Religionen oder will man sie nicht?
Was Ratzinger hier wieder mal getan hat, richtet sich gegen die Verständigung zwischen den Religionen. Es ist ein Ausdruck überheblicher Vorgestrigkeit - also genau das, was ich von ihm nicht anders erwartet habe.
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21.03.2008, 18:07Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
In dem Ausgangsartikel der TAZ wird ja sowieso wieder munter alles durcheinandergeschmissen.
Wenn z. B. geschrieben wird, dass am Karfreitag wieder eine "Messe" in der alten Form gefeiert werden darf. Das ist schlichtweg falsch. Am Karfreitag gibt es keine "Messfeier" (Eucharistiefeier), sondern nur einen Wortgottesdienst mit Lesungen, Passion, Fürbitten und Kreuzverehrung. Wer vom katholischen Glauben ein bisschen Ahnung hat, kennt den Unterschied. Aber wenn man dem Papst eins ans Zeug flicken kann, muss es ja nicht so genau gehen, oder?


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