DARAN wäre auch nichts auszusetzten, es wird aber nicht "Fürbitte" geleistet für ALLE Nichtchristen sondern für DIE Juden.Zitat von Inaktiver User
Dieses kleine Detail macht den Unterschied zwischen einer "echten" Sorge (um das Seelenheil von Nichtchristen) und einem Anspruch als "Volkgottes" angesehen zu werden.
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Thema: Der deutsche Papst...
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21.03.2008, 17:09Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
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21.03.2008, 17:10Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
So empfinde ich das auch. Ich komme gerade von der Karfreitagsliturgie und da wurde übrigens die Bitte für die Juden in der bisherigen Form gebetet "Er bewahre sie in der Treue zu seinem Bund und in der Liebe zu seinem Namen", und dann wurde auch eine Bitte angefügt für alle, die nicht an Christus glauben. Darf man das dann auch nicht mehr?
Zitat von Inaktiver User
Und das hat doch nichts mit "missionieren" und "Glauben überstülpen" zu tun. Wenn ich von meinem Glauben überzeugt bin, dann kann ich doch für andere beten, ohne diese überzeugen zu wollen. Und der Nichtgläubige muss sich doch durch ein Gebet nicht gestört fühlen, wenn er/sie doch eh nicht daran glaubt.
Das sehe ich so, wie Claudia geschrieben hat.
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21.03.2008, 17:11Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Gelobet seist Du!!!!!!!!!!!!!!!!blautanneDa ich daran glaube, dass mein Lebensstil und meine Überzeugungen richtig sind, werde ich auch für dich, djgm01, beten, auf dass du armer Wurm von deiner unterentwickelten Stufe zur höheren, d.h. zu meiner Stufe, d.h. zur Erlösung finden mögest. Amen.
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21.03.2008, 17:12Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Das stimmt so nicht - siehe mein voriges Post!
Zitat von Inaktiver User
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21.03.2008, 17:17Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Es gibt sicher etliche Bischöfe und Priester, die befremdet sind, es aber aufgrund des demokratiefeindlichen Prinzips der "päpstlichen Unfehlbarkeit" nicht zu sagen wagen.
Zitat von Inaktiver User
Aber kann man sich über Joseph Ratzinger, den Ex-Generalinquisitor ("Präfekt der Glaubenskongregation" *klick* ) wirklich wundern?Geändert von Inaktiver User (21.03.2008 um 17:23 Uhr)
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21.03.2008, 17:19Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Pelzpfote, es geht hier NICHT um die Basis, es geht um das Oberhaupt der KK, das sich auch Bischöfe über den vom Papst genehmigten Fürbitte-Text aufregen ist mir durchaus bewußt.
Zitat von Inaktiver User
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21.03.2008, 17:22Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Zitat von Inaktiver User
danke!
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21.03.2008, 17:24Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Ich glaube, du hast da was falsch verstanden, es geht nicht darum, dass diese bitte jetzt so gebetet werden muss und außerdem sehe ich wie gesagt kein Problem darin, wenn für Nichtchristen gebetet wird. Ich weiß ja nicht, ob du überhaupt schon mal an einer katholischen Karfreitagsliturgie teilgenommen hast oder wie lange das schon her ist. Ich denke, man sollte nur über etwas urteilen, das man auch kennt.
Zitat von Inaktiver User
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21.03.2008, 17:24Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
Gern geschehen *huldvoll-wink*
Zitat von Inaktiver User
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21.03.2008, 17:24Inaktiver User
AW: Der deutsche Papst...
....meine persönliche Überlegung zum Papst:
da er für mich kein religiöses Oberhaupt darstellt, bin ich von dem was er sagt oder "fordert" ja nicht in dem Sinn berührt.
Ich nehme es zur Kenntnis, beurteile es allenfalls für mich....wenn überhaupt.
Wisst Ihr, was ich meine?
Missioniert möchte ich auch nicht werden (würde ich mit mir auch nicht machen lassen) - für mich (Achtung: immer meine persönliche Sicht) ist es ein gefühlter Unterschied, ob jetzt ein Christ für mich betet, weil er der Hoffnung ist, meine Seele dadurch zu retten oder ob man mir mit vorgehaltener Pistole sagt: "Bekenne Dich zum Christentum oder ich erschiesse Dich jetzt."
(Das geht natürlich auch subtiler....)
Oder habe ich jetzt etwas völlig falsch verstanden (wenn ja, bitte ich um Korrektur, kann gut sein, dass ich etwas fehlinterpretiere)?


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