Obama ist seit mehr als 3 Jahren Senator von Illinois, und zwar "unfallfrei", und nun wird ihm plötzlich unterstellt Rassist zu sein.
Und das nicht etwa wegen irgend etwas, was er selber getan oder gesagt hätte - irgendwann zwischen seiner Kindergartenzeit und heute -, sondern wegen der Äußerung eines seiner Bekannten.
Letztlich läuft es auf genau das hinaus, was zu erwarten war:
Einem Schwarzen wird von Grund auf misstraut, weil er schwarz ist.
Viele Leute glauben, mit einem schwarzen Präsidenten würde man die Black Power ins Weiße Haus wählen.
Wenn man davon grundsätzlich überzeugt ist, spielt es auch keine Rolle, dass der Präsidentschaftskandidat persönlich gar keinen Anlass für solche Befürchtungen bietet.
Rassisten finden immer einen Weg sich bestätigt zu fühlen.
Freundlicher ausgedrückt: Wenn man als einziges Werkzeug einen Hammer hat, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.
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Antworten
Ergebnis 51 bis 55 von 55
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19.03.2008, 22:07Inaktiver User
AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht
Geändert von Inaktiver User (20.03.2008 um 12:17 Uhr)
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21.03.2008, 16:10
AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht
Es gibt tausend Gründe jemand zu wählen. Einer kann Black Power sein. Warum nicht?
Ein anderer Grund ist ja auch die Frauenquote.
Ein Native American wäre noch besser geeignet.
Wäre dieser dann noch Rassist, könnte er alle Weißen und Schwarzen rausschmeißen.
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21.03.2008, 19:27Inaktiver User
AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht
Zitat von Inaktiver User
Auch ein schwarzer Presidenten-Kandidat muss sich gefallen lassen, dass man sein Leben unter die Lupe nimmt. Das hat nichts mit Rassismus zu tun. Die anderen Kandidaten muessen sich das auch gefallen lassen. Gleichberechtigkeit gilt fuer alle, egal welche Hautfarbe.
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21.03.2008, 20:03Inaktiver User
AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht
Tut man ja auch - bis hin zum Kindergarten. Man hat nichts gefunden. Deshalb schaut man sich jetzt bei seinen Bekannten um.
Zitat von Inaktiver User
Das glauben noch nicht mal die Amis selber (jedenfalls nicht diejenigen, die mein Mann und ich kennen).Gleichberechtigkeit gilt fuer alle, egal welche Hautfarbe.Geändert von Inaktiver User (21.03.2008 um 20:21 Uhr)
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25.03.2008, 11:12Inaktiver User
AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht
Lassen wir Obama selbst zu Wort kommen: *klick*
und vergleichen mit Clinton: *klick*
(Sorry - loyale Anhängerschaft hin oder her - aber Hillary Clinton wirkt längst nicht mehr authentisch. Sie hat eher das Zeug zur Hochstaplerin als das Zeug zur Erlöserin. Die Bemerkung mit den 30 Silberlingen war grotesk.)
Wenn es darum geht, welcher der beiden demokratischen Kandidaten souveräner ist und mehr noch: welcher der drei Kandidaten am ehesten das Positive verkörpert, das irgendwo in USA noch existieren muss, wenn auch verschüttet, dann gibt es für mich keine Zweifel mehr:
Es ist Barack Hussein Obama, und niemand sonst.Geändert von Inaktiver User (25.03.2008 um 11:52 Uhr)


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