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    AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Leute, lest ihr keine Zeitung?

    Ihr feiert den Großauftrag von EADS, dabei ist dieser Deal noch lange nicht sicher - ganz im Gegenteil: die US-Politik wehrt sich vehement dagegen.

    Der Deal "wirft Fragen auf", FTD
    Wut im US-Kongress, SPIEGEL

    @ Alinaluna:
    Übrigens bezweifle ich stark, dass die Bundeswehr keine Ausrüstung aus USA hat. Schon vergessen, dass die Bundeswehr in der NATO ist und wer die NATO dominiert? Ist doch klar, dass von dieser Seite her auch entsprechender wirtschaftlicher Druck ausgeübt wird.
    doch, ich lese zeitung - bekomme sogar jeden morgen einen umfangreichen pressespiegel auf den tisch

    und ich habe nicht von irgendwelcher ausrüstung der bundeswehr gesprochen... mir ging es um die vorstellung, die bundeswehr hätte einen ähnlich hoch dotierten vertrag mit Boing geschlossen. das wäre für mich unvorstellbar.

    EADS und Airbus - da geht es nicht nur um arbeitsplätze, es geht um handfeste politische und wirtschaftliche macht, in abgrenzung zur USA und Boing.
    ************************
    Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere recht haben könnte. Jürgen Habermas
    ************************

  2. Inaktiver User

    AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht

    Du kannst Gift darauf nehmen, dass entweder dieser Deal gekippt wird, oder dass von Deutschland und Frankreich dafür ein weitreichendes politisches bzw. militärisches Entgegenkommen verlangt wird.

    Mein erster Gedanke zu dem Deal war:
    Was hat Deutschland dafür versprechen müssen ?!?
    .

  3. Inaktiver User

    AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht

    Es ist bereits ein militärisches entgegenkommen, wenn wir für die Amis Waffentechnik produzieren.
    Wie wollen wir gegen Raketen in CZ und Polen argumentieren?
    Wie wollen wir bei künftigen Kriegen argumentieren, wenn wir nicht mitmachen wollen?
    Die Diskussion über den Beitritt weiterer Länder in Europa, insbesondere dem Osten, erledigt sich damit, zumindest für Länder die dem größten Rohstoffland weit und breit nahe stehen.

    Rohstoffe ist das Zauberwort und die Nähe Europas an Russland stört die Amis schon eine geraume Zeit.
    Die Nähe zur Ukraine Balaruss hat die Amis nicht viel weiter gebracht.
    V.G.

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    AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht

    Mal was anderes:

    Ich denke nicht, dass die Amerikaner einen Farbigen oder eine Frau zum Präsidenten wählen. (Das ist zwar bedauerlich, aber dafür sind die Amis wirklich zu konservativ).

    Also wird der nächste Präsident der 71 Jahre alte Senator John McCain.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  5. Inaktiver User

    AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht

    Mein Mann hat viele Kontakte mit US-Amerikanern, und die sagten vor Monaten, dass die US-Wähler eher eine Frau als einen Farbigen wählen würden, aber alles davon abhinge, wie stark die jungen Wähler mobilisiert werden könnten.

    Im Augenblick sieht es so aus, als wenn beide demokratische Bewerber weit vor McCain lägen.

    Andererseits heißt das jedoch noch gar nichts: da die Vorwahlen bei den Republikanern glatt verliefen, sind sie bzw. McCain jetzt einfach nicht mehr so viel in den Medien. Bei den Demokraten ist es derzeit viel spannender, und daher ziehen sie weit mehr Aufmerksamkeit auf sich.

    Wenn die Vorwahlen bei den Demokraten entschieden sind und wenn die Kandidaten der beiden Parteien direkt gegeneinander antreten, wird sich zeigen, wer tatsächlich die Nase vorn hat.

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    AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht

    Zitat Zitat von Opelius
    Mal was anderes:

    Ich denke nicht, dass die Amerikaner einen Farbigen oder eine Frau zum Präsidenten wählen. (Das ist zwar bedauerlich, aber dafür sind die Amis wirklich zu konservativ).

    Also wird der nächste Präsident der 71 Jahre alte Senator John McCain.
    Hiess es von den Deutschen auch einmal.

    Wobei ich Hillary Clinton als Kandidatin gegen John McCain die besseren Chancen gebe. Ich habe amerikanische Stimmen gehört, die sagen: "Hillary hatten wir schon einmal im Weißen Haus, wir wissen also wer und was kommt, ausserdem ist Bill im Gesamtpaket enthalten."
    Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)

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    AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn die Vorwahlen bei den Demokraten entschieden sind und wenn die Kandidaten der beiden Parteien direkt gegeneinander antreten, wird sich zeigen, wer tatsächlich die Nase vorn hat.
    Richtig, weil nämlich im Moment nur die Kandidaten von ihren Anhängern gewählt werden, es geht also darum, wer kann seine besser motivieren. Die Unentschiedenen oder Wechselwähler haben noch garnicht mitgestimmt.
    Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)

  8. Inaktiver User

    AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht

    Zitat Zitat von setshu
    Hiess es von den Deutschen auch einmal.

    Wobei ich Hillary Clinton als Kandidatin gegen John McCain die besseren Chancen gebe. Ich habe amerikanische Stimmen gehört, die sagen: "Hillary hatten wir schon einmal im Weißen Haus, wir wissen also wer und was kommt, ausserdem ist Bill im Gesamtpaket enthalten."
    Das Dumme ist nur, dass viele die Nase voll haben von den Clintons (was ich übrigens nicht verstehe, denn Bill Clinton war ein überaus erfolgreicher Politiker, und das nicht nur im Vergleich zum GAU-Politiker Bush).

    Viele wollen was Neues, Frisches, ein zweiter Kennedy wäre recht, der das Bild in der Welt und das Selbstbild der USA aufpoliert. Einer, der Aufbruch signalisiert und Hoffnung gibt.
    Die USA lieben das Neue, Frische, Optimistische.

    Allerdings lieben sie auch das Religiöse, Konservative, Patriotische. Deshalb ist McCain noch lange nicht aus dem Rennen.
    Geändert von Inaktiver User (07.03.2008 um 12:16 Uhr)

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    AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Persönlich ist Obama mir am sympathischsten unter den ernsthaften Kandidaten,
    Warum?
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  10. gesperrt

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    AW: US-Präsidentschaftskandidaten aus US- und aus deutscher Sicht

    Et kütt wat kütt.
    (Es kommt was kommt)


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