Zitat von Taoline
erschreckend wie "Die Linke" verharmlost wird.
Als Opfer des ehemaligen DDR-Regimes bin ich sprachlos über soviel Naivität.
Welch Aufschrei würde es geben (zu recht !!), wenn eine Schwarz-Gelbe Minderheitsregierung mit Duldung einer NPD zustande käme.
Alle, ausnahmslos alle "Parteien", die das demokratische System in seiner jetzigen Form in Frage stellen, sind völlig indiskutabel.
Ob Links oder Rechts - radikal bleibt radikal.
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Thema: Koch ist weg.
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28.01.2008, 10:42
AW: Koch ist weg.
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28.01.2008, 10:44
AW: Koch ist weg.
inwiefern tut "Die Linke" das? - Bitte versteh das nicht als Angriff, ich hab hier wirklich ein Wissensdefizit
Zitat von Bine70
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28.01.2008, 10:47Inaktiver User
AW: Koch ist weg.
Berlin ist in einer Sondersituation und wirklich hoch verschuldet. Dass die Linkspartei in Berlin Realpolitik betreibt, spricht nicht unbedingt gegen sie - im Gegenteil.
Zitat von Nadine2
Außerdem ist es die eine Sache, ob man die Linkspartei wählen will und ihre (wirtschafts)politischen Konzepte für sinnvoll hält. Eine ganz andere Sache ist, ob man ihr die Existenzberechtigung absprechen und ihr mangelndes Demokratieverständnis etc. unterstellen kann.
Ich wähle die Linkspartei ganz bestimmt nicht, aber dennoch finde ich die Angriffe gegen die "SED-Nachfolger" ausgesprochen ungerecht und unsachlich.
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28.01.2008, 10:50Inaktiver User
AW: Koch ist weg.
Zitat von Bine70
Viel erschreckender finde ich deine Gleichsetzung von Faschisten und einer demokratischen Linken - die meiner Meinung nach immens wichtig ist als Korrektiv zu einer mehr und mehr zur rechten Mitte abdriftenden SPD und Grünen ( die waren auch mal so ne Art Korrektiv ) ... lang ists her... in diesem unserem Lande.
WWGeändert von Inaktiver User (28.01.2008 um 11:00 Uhr)
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28.01.2008, 10:53
AW: Koch ist weg.
Ich persönlich fände diese Variante auch die schlechteste. Ich finde diese Verharmlosung auch schlimm. Aber genauso erschreckend finde ich, wieviele Lafontaine für einen guten und "ehrlichen" Politiker halten. Und wie einseitig Politiker bewertet werden. Haben alle die "Dolchstoß-Aktion" von ihm damals vergessen, als Scharping auf dem Parteitag "gemeuchelt" wurde? Koch ist für mich sicher auch nicht das Ideal eines ehrlichen Politikers, aber Lafontaine hat eigentlich nur ein politisches Ziel: Lafontaine an die Macht und dafür geht er über Leichen.
Zitat von Bine70
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28.01.2008, 10:58Inaktiver User
AW: Koch ist weg.
die Führung nicht, aber die alten SED mitglieder, die in die PDS übernommen wurde.
Zitat von Inaktiver User
und die DEUTLICH nicht-distanzierung ist das problem. und damit die nicht-anerkennung der fehler der vergangenheit. das ist nicht vertrauens-fördernd
und eine namensumbenennung und die ausdehnung nach westen reicht dafür nicht aus. und wenn sich die WASG bewußt in dieses fahrwasser begibt, muss sie auch mit entsprechenden reaktionen rechnen.
stimmt das verurteile ich genauso. ist für mich aber kein rechtfertigungsgrund. weil die CDU das falsch gemacht hat, bedeutet nicht, dass das ein freifahrtschein für andere parteien ist.
Zitat von Inaktiver User
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28.01.2008, 10:58Inaktiver User
AW: Koch ist weg.
Die Lusche Scharping zu meucheln, war ein Akt der Gnade für ihn und für uns alle
Zitat von Taoline
Ausserdem... Oskar ist nicht " Die Linke "... er ist vielleicht ne Art Gallionsfigur - aber auch in der Linken gibt und gab es Korrektive ... Oskarmässig...
WW
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28.01.2008, 11:03
AW: Koch ist weg.
Über die Qualität Scharpings kann man wahrlich streiten, nur gibt es auch ehrlichere Wege einen Konkurrenten aus dem Weg zu schaffen. Und nachdem denn Schröder Parteivorsitzender wurde und nicht Oskar, hat er fröhlich weiter intrigiert.
Zitat von Inaktiver User
Immerhin aber darf Oskar als Gallionsfigur herhalten und tatsächlich wählen doch auch viele wegen ihm diese Partei - er ist doch das Alibi, dass die Linke eben nicht die Ex-SED ist.
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28.01.2008, 11:03Inaktiver User
AW: Koch ist weg.
Wie gesagt, du musst sie ja nicht wählen. Ich wähle sie auch nicht (wenn auch aus anderen Gründen).
Zitat von Inaktiver User
Aber ich habe mich immer gefreut, wenn die Linkspartei es geschafft hat. Denn nichts ist integrationsfördernder im wiedervereinigten Deutschland, als wenn die ostdeutsche Biografie in der Demokratie der Bundesrepublik Deutschland einen anerkannten Platz hat.
Außerdem sind sogar entlassene Strafgefangene wahlberechtigt; wie kämen wir dazu den Ostdeutschen, die sich zum allergrößten Teil nicht einmal strafbar gemacht haben, die Teilhabe am gesamtdeutschen Parlamentarismus zu verweigern. Zumal es sich bei der Linkspartei um eine sich uneingeschränkt zur Demokratie und zum Grundgesetz bekennende Partei handelt.
@ Taoline
Oskar ist in der Linkspartei keine Gallionsfigur, sondern peinlich wie eine offene Hose. Es gibt in der Linkspartei wahrlich integerere Persönlichkeiten als Lafontaine, z.B. Gregor Gysi, Lothar Bisky und Petra Pau.Geändert von Inaktiver User (28.01.2008 um 11:09 Uhr)
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28.01.2008, 11:08Inaktiver User
AW: Koch ist weg.
ich will ihnen auch nicht die existenzberechtigung absprechen. aber ich kann nicht verstehen, dass man sie in regierungsverantwortung bringen will. wobei das das einzige mittel wäre, um sie zu "entzaubern", denn dann wüßten ihre wähler, dass sie ihr versprechen nicht halten können. allerdings wollte ich das nicht riskieren.
Zitat von Inaktiver User
75-80% der wähler in ostdeutschland wollen nicht, dass die PDS-SED ihr sprachrohr ist.


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