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Thema: Koch ist weg.

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    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    http://www.ftd.de/politik/deutschlan...er/314360.html
    endlich: nach 40 Jahren - Triumph der Alt-68er:
    Deutschland wählt Anarchie
    ja, deswegen hatte ich auf die umfrageergebnisse in den tagesthemen hingewiesen. ich kannte sie schon, sie waren aber mit einer sperrfrist versehen, weshalb ich sie nicht näher erläutert hatte.

    anarchie - da sind wir sicher noch sehr weit von entfernt. so lange parteien über derart viel macht verfügen und so lange die menschen diese immer wieder wählen und sich die parteien dadurch bestätigt fühlen dürfen, ändert sich in diesem land nichts.

    ich finde übrigens, dass sich die parteien auch nur noch marginal unterscheiden - von ganz rechts und links mal abgesehen. sie sind alle systemtreu - fast bis zur ergebenheit. neue ideen zur lösung der probleme können so gar nicht aufkommen...
    ************************
    Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere recht haben könnte. Jürgen Habermas
    ************************

  2. Inaktiver User

    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    http://www.ftd.de/politik/deutschlan...er/314360.html
    endlich: nach 40 Jahren - Triumph der Alt-68er:
    Deutschland wählt Anarchie
    Wir müssen uns nun nur auf eine bundesweite Fünf-Parteienlandschaft in Land- und Bundestagen einstellen. Das macht die Bildung einer handlungsfähigen Koaltionen nur schwieriger, aber nicht unmöglich.

  3. Inaktiver User

    AW: Koch ist weg.

    mit rot rot grün besteht jedenfalls eine Mehrkeit "links", und da die "Linke" durchaus auch respektable Politiker aufweist (in der FTD wurde sogar der Wirtschaftssenator der Linken in Berlin gelobt) halte ich es nicht für unverantwortlich, die Linke in die Verantwortung zu nehmen - und ggf. auch zu "ent-zaubern" ...

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    AW: Koch ist weg.

    Meine Bedenken wären bei den "Linken", dass sie selber nicht wissen, wo sie stehen. Chaos pur, wie "Kontraste" berichtete. Und ein wenig erschreckend.
    Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Søren Kierkegaard)

    Ein wahrer Freund ist der, der dein Lächeln sieht, aber weiß, dass deine Seele weint.

  5. Inaktiver User

    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von Golda
    Meine Bedenken wären bei den "Linken", dass sie selber nicht wissen, wo sie stehen. Chaos pur, wie "Kontraste" berichtete. Und ein wenig erschreckend.

    Wer weiss das schon.... wo und wann und wie er steht

    WW

  6. Inaktiver User

    AW: Koch ist weg.

    Eh, an der Umfrage hab ich teilgenommen, per Telefon.

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    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wir müssen uns nun nur auf eine bundesweite Fünf-Parteienlandschaft in Land- und Bundestagen einstellen. Das macht die Bildung einer handlungsfähigen Koaltionen nur schwieriger, aber nicht unmöglich.
    Das trifft sicher für die nächsten Jahre zu. Aber spätestens wenn nach der nächsten Bundestagswahl wieder nur eine große Koalition möglich scheint, wird man über die Einführung des Mehrheitswahlrechtes diskutieren. Dafür reichte eine Grundgesetzänderung mit 2/3 Mehrheit, die die beiden Großen dann vielleicht gerade noch hinbekommen.
    Außerdem ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir in diesem Lande auch eine Partei rechts von der CDU/CSU erleben werden. Das Wählerpotential ist da. Es fehlt nur noch ein rechter Lafontaine, ein deutscher Haider. Sollte sich Merkel längere Zeit an der CDU-Spitze halten, kommt sie in ein paar Jahren, die neue deutsche Rechte.
    Koch könnte durchaus den Lafontaine der CDU abgeben, wenn er sieht, daß er seine Karriere mit dieser Wahl in den Sand gesetzt hat. Ob er den Mut dazu hat, bleibt abzuwarten. Spannend wird es allemal.
    Cum grano salis

  8. Inaktiver User

    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von Golda
    Meine Bedenken wären bei den "Linken", dass sie selber nicht wissen, wo sie stehen. Chaos pur, wie "Kontraste" berichtete. Und ein wenig erschreckend.
    Diese Sendung bringt es ja tatsächlich fertig, nicht eine einzige der politischen Forderungen der LINKEN zu nennen. Stattdessen eine Sammlung aus dem Zusammenhang gerissener Äußerungen von allen Seiten - das ist kein seriöses Journalismus.

    Auf den Seiten der LINKEN www.die-linke.de kann man die zentralen politischen Forderungen der LINKEN lesen und weiss dann sehr genau, wo sie steht: Gegen die Rente mit 67, für gesetzlichen Mindestlohn, Schluß mit völkerrechtswidrigen Einsätzen der Bundeswehr.

    Auf den jeweiligen Landesseiten kann man deetailliert die aktuellen länderspezischen Wahlprogramme studieren.

  9. Inaktiver User

    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Diese Sendung bringt es ja tatsächlich fertig, nicht eine einzige der politischen Forderungen der LINKEN zu nennen. Stattdessen eine Sammlung aus dem Zusammenhang gerissener Äußerungen von allen Seiten - das ist kein seriöses Journalismus.
    Wie ???

    Die sehr deutliche Aussage des Hamburger LINKE-Kandidaten Olaf Harms (=Bezirksvorsitzender in der Hamburger DKP sic! - Die Kommunistische Partei war jahrzehntelang der westdeutsche Ableger der SED sic!) zur Frage „welche Art von Sozialismus schwebt Ihnen denn vor?“:

    „Zu den Kernelementen des Sozialismus gehört es u. a., dass es kein Privateigentum an Produktionsmitteln mehr gibt …“

    „Also ich bin sehr wohl dafür, dass das Privateigentum an Betrieben, an Maschinen, an Grund und Boden, dass das nicht in den Händen einzelner weniger verbleibt, sondern dass das tatsächlich in die öffentliche Hand übergeführt wird.“


    entspricht doch konsequent den auf dem Parteitag von WASG/Linkspartei.PDS am 24./25. März 2007 original verkündeten "Programmatischen Eckpunkten" zur Wirtschaftspolitik – vom Leitbild des "demokratischen Sozialismus", der den Kapitalismus "in einem transformatorischen Prozess überwinden" und die "Schlüsselbereiche der Wirtschaft" in "Gemeineigentum überführen" soll.


    Übrigens mal ein vom STERN angestellter aufschlussreicher Vergleich: Wie rechts ist die Linkspartei? *press the button*

    Fazit: Nicht nur bei den heftigen Angriffen auf Israel und die USA weisen Parolen der Linkspartei überraschende Parallelen zu Positionen der NPD auf. Die Linken sind über solche Anwürfe empört, doch ein Vergleich bestätigt die NPD-Positionen.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Stattdessen eine Sammlung aus dem Zusammenhang gerissener Äußerungen von allen Seiten - das ist kein seriöses Journalismus.
    Lafontaine betitelt ihm nicht genehme Ergebnisse von Recherche als Schweinejournalismus. *press the button*

  10. Inaktiver User

    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie ???

    Die sehr deutliche Aussage des Hamburger LINKE-Kandidaten Olaf Harms (=Bezirksvorsitzender in der Hamburger DKP sic! - Die Kommunistische Partei war jahrzehntelang der westdeutsche Ableger der SED sic!) zur Frage „welche Art von Sozialismus schwebt Ihnen denn vor?“:

    „Zu den Kernelementen des Sozialismus gehört es u. a., dass es kein Privateigentum an Produktionsmitteln mehr gibt …“

    „Also ich bin sehr wohl dafür, dass das Privateigentum an Betrieben, an Maschinen, an Grund und Boden, dass das nicht in den Händen einzelner weniger verbleibt, sondern dass das tatsächlich in die öffentliche Hand übergeführt wird.“


    entspricht doch konsequent den auf dem Parteitag von WASG/Linkspartei.PDS am 24./25. März 2007 original verkündeten "Programmatischen Eckpunkten" zur Wirtschaftspolitik – vom Leitbild des "demokratischen Sozialismus", der den Kapitalismus "in einem transformatorischen Prozess überwinden" und die "Schlüsselbereiche der Wirtschaft" in "Gemeineigentum überführen" soll.


    Übrigens mal ein vom STERN angestellter aufschlussreicher Vergleich: Wie rechts ist die Linkspartei? *press the button*

    Fazit: Nicht nur bei den heftigen Angriffen auf Israel und die USA weisen Parolen der Linkspartei überraschende Parallelen zu Positionen der NPD auf. Die Linken sind über solche Anwürfe empört, doch ein Vergleich bestätigt die NPD-Positionen.




    Lafontaine betitelt ihm nicht genehme Ergebnisse von Recherche als Schweinejournalismus. *press the button*
    Ein beachtlicher Beitrag. In ein und demselben Posting werden die sozialistischen Positionen der LINKEN und gleichzeitig ihre überraschenden Parallelen zur NPD entlarvt. Du solltest dich bei Spiegel/Welt/BILD bewerben und dieses Posting als Musterstück beilegen.

    Meine Kritik, der Kontraste-Beitrag sei kein seriöser Journalismus, rückst du in die Nähe der Äußerung "Schweinejournalismus" . Auch diese mangelnde Fähigkeit zur verbalen Differenzierung qualifiziert dich für eine Tätigkeit bei der Gesinnungspresse.

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