Und Du hast den Artikel wohl nicht genauer angschaut, denn sonst hättest Du bemerkt, dass Fritz Kuhn persönlich den Artikel verfasst hat.Zitat von Inaktiver User
Versuchen wir es mit Jürgen Trittin (4.2.2008): ... Oskar Lafontaine verkörpert die Ausrichtung der Linkspartei auf Fundamentalopposition. Das ist auch eine Niederlage für Gregor Gysi und die Realos. Aber die Mehrheit der Partei möchte eben Opposition sein, sie möchte ihre Inhalte nicht umsetzen. Das ist der Grund, warum wir in Deutschland linke Mehrheiten auf der numerischen Seite haben, die aber politisch nicht handlungsfähig sind. ...
oder Reinhard Bütikofer (Nov. 2007): ... Was hat unser Antrag mit Rot-Rot-Grün zu tun? Wir machen nicht auf Retro-Linke. Im Gegensatz zur Linken fordern wir nicht populistisch, Hartz IV muss weg. Wir setzen uns mit den Reformen auseinander, die wir unter Rot-Grün mitgetragen haben. Wir bleiben ganz klar dabei: Die Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe war richtig. Das habe ich von der Linken noch nie gehört, und bei der SPD-Linken bin ich mir auch nicht sicher, ob alle das heute noch so sagen. ...
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Thema: Koch ist weg.
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04.02.2008, 12:00
AW: Koch ist weg.
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)
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04.02.2008, 12:23Inaktiver User
AW: Koch ist weg.
Das war schwer zu übersehen.
Zitat von setshu
Da ich nicht annehme, dass Kuhn, Bütikofer und Trittin neuerdings bei der PDS sind, sind das alles keine gültigen Aussagen zur PDS. Und für die von dir ursprünglich kolportierten Aussagen gibt es sowieso keine Belege.
Ich gehe also weiterhin davon aus, dass die PDS sich NICHT gegen Menschenrechte in Cuba wendet (allenfalls gegen die Einmischung der USA) und auch NICHT nationalchauvinistisch ist.
Ob die Grünen oder ob die SPD mit der PDS koalieren will, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt.
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04.02.2008, 12:41
AW: Koch ist weg.
Nun Blautanne,
Zitat von Inaktiver User
meine Zitate hatten sich ja eigentlich auf Kalinas Beitrag
bezogen, zumal Kuba hier ja etwas Off-Topic ist.M.M. nach müsste eine li. Mehrheit (rot rot grün) regieren, denn nur die können die Probleme, mit denen wir in Zukunft rechnen müssen (Umwelt, Armut, soziale Unruhen usw.) einigermaßen in den Griff bekommen.
Aber wenn Dir Verhältnis der Linken (ehemals PDS) zu Kuba so am Herzen liegt, wie wäre es hiermit:
Kuba-Krise: Die PDS hat kein Verhältnis zu Menschenrechten
Kuba-Krise in der PDA
Erklärung der Europaabgeordneten Sahra Wagenknecht (Linkspartei.PDS) nach einem Kuba-BesuchÜberzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)
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04.02.2008, 12:55Inaktiver User
AW: Koch ist weg.
Nichtsdestotrotz hast du eine Aussage zu PDS & Cuba gemacht, und die darf ich doch hinterfragen.
Zitat von setshu
Und wo bleibt die "Quelle" zum Thema Nationalchauvinismus?
Das ist nichts Neues. So mancher, der in Cuba war (und ich meine damit NICHT einen Badeurlaub in Varadero), der weiß schon lange, dass die Gesundheits- und Sozialpolitik Cubas trotz eines halben Jahrhunderts US-amerikanischer Blockadepolitik weit besser ist als die in so ziemlich allen anderen Ländern Lateinamerikas.
Was die Kritik an Cuba sowie die Reaktion darauf betrifft: ich sehe die Haltung der PDS da sehr gelassen.
Das ist vergleichbar mit der Weigerung der C-Parteien die Menschenrechtspolitik der USA klar und eindeutig zu verurteilen.
Jeder hat halt seine Idole und neigt dazu vor deren Schattenseiten die Augen zu verschließen.
Das macht die PDS nicht unwählbarer als z.B. die CDU.Geändert von Inaktiver User (04.02.2008 um 13:00 Uhr)
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04.02.2008, 14:29
AW: Koch ist weg.
Zitat von Inaktiver User
... Nach wie vor bestand Anlass zur Sorge um den Gesundheitszustand vieler gewaltloser politischer Gefangener. Einige erhielten dem Vernehmen nach keinen Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung und wurden unter harten Haftbedingungen in Gewahrsam gehalten, was ihren Erkrankungen Vorschub geleistet haben soll. ...
Geändert von setshu (04.02.2008 um 15:01 Uhr)
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)
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04.02.2008, 14:48
AW: Koch ist weg.
Oskar Haider
Zitat von Inaktiver User
Von Jörg Lau
Die verbalen Ausfälle Lafontaines gegen Ausländer haben Methode. Sie zielen auf Links- und Rechtsaußen.
Ein paar Zitate aus der obigen Quelle:
... Oskar Lafontaine betrachtet es als Staatspflicht, »deutsche Familienväter und Frauen« davor zu schützen, dass »Fremdarbeiter ihnen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen«. ...
Wer das für links hält, lese weiter, wie Lafontaine von der »forcierten Einwanderung« spricht, die »in Deutschland einzig von den oberen Zehntausend gefordert« werde. Er will die Staatsangehörigkeit all jenen entziehen, die nicht »die deutsche Sprache sprechen, nach ihrer Leistungsfähigkeit Steuern zahlen und den Sozialstaat finanzieren«. Reiche Steuertrickser und türkische Sozialfälle ausbürgern – so sendet Lafontaine Botschaften nach ganz weit links und ganz weit rechts zugleich. Er spricht vom »deutschen Volk« als einer »Schicksalsgemeinschaft« und sorgt sich, »welche kulturelle Identität Europa am Ende dieses Jahrhunderts haben« soll. »Das Einwanderungsland USA«, menetekelt er, »wird bereits in fünfzig Jahren keine weiße Mehrheit mehr haben.« Die »weiße Mehrheit« in Europa sieht er offenbar durch den EU-Beitritt der Türkei gefährdet, der per Referendum verhindert werden müsse. Er warnt, dass »Bush und Kerry ihre Wähler schon auf Spanisch« ansprechen, und fragt, »wann Spitzenpolitiker in Europa bei Wahlkämpfen die Zuwanderer in ihrer Heimatsprache umwerben«.Geändert von setshu (04.02.2008 um 15:01 Uhr)
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)
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04.02.2008, 15:16Inaktiver User
AW: Koch ist weg.
Von Lafontaine ist das bekannt. Da du die Politik der PDS so interessiert verfolgst, weißt du sicher auch, wie die Partei darauf reagiert hat, nämlich klar ablehnend. - Das unterscheidet die PDS übrigens von der CDU, die die Ausfälle der Kanthers und Kochs immer gedeckt hat.
Zitat von setshu
Das mag alles sein, aber von den politischen Gefangenen war bei Wagenknecht nicht die Rede.
Zitat von setshu
Du hast Recht, aber sie hat genauso Recht.
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04.02.2008, 16:34Inaktiver User
AW: Koch ist weg.
Ich verstehe nicht, warum der Oskar m. seinen wahltaktischen Manövern aus dem vorigen Jhd. (nicht gerade unüblich in unserer Parteienlandschaft - s. Koch u. v. a.) als Argument gegen ein wie auch immer geartetes Bündnis aus unterschiedlichen links der Mitte angesiedelten Parteien herhalten muss
Oder ist die CDU jetzt eine ausländerfeindliche Partei, weil der Koch.........
Außerdem: Politiker wechseln doch ihre Ansichten innerhalb der Partei nach Bedarf?! So habe ich das jedenfalls bis jetzt immer erlebt u. wer Oskar kennt weiß, dass er seine Ziele gern durchsetzt m. "diversen" Mitteln (wie das in der Politik nicht nur von ihm gehandhabt wird)!
Wichtig ist doch die Zielsetzung einer Partei: da kann man sie packen, überprüfen u. notfalls eben - wenn sie "eiert" - nicht mehr wählen, demokratisch eben
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04.02.2008, 18:24Inaktiver User
AW: Koch ist weg.
Ich finde auch, dass z. B. hinter:
"... Oskar Lafontaine betrachtet es als Staatspflicht, »deutsche Familienväter und Frauen« davor zu schützen, dass »Fremdarbeiter ihnen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen«. ..."
was zugegebenermaßen nicht gerade sehr glücklich formuliert ist, in erster Linie die Forderung nach Mindestlöhnen steckt, die ich gutheiße und mir wünsche.
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04.02.2008, 23:22Inaktiver User
AW: Koch ist weg.
Fremdarbeiter hat er sie genannt damit mal KLAR wird das sie keine Gast-Arbeiter sind. Sie gehen nicht nach "getaner Arbeit" "nach Hause".
Zitat von Inaktiver User


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