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Thema: Koch ist weg.

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    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von arouet58
    Merkel müßte doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein, holte sie sich ausgerechnet Koch an den Kabinettstisch. Noch einer mehr, dem sie keine Sekunde den Rücken zukehren könnte. Nein, vielleicht wird er Fraktionsvorsitzender in Hessen oder bekommt ein einträglches Pöstchen in einer Stiftung oder Anwaltskanzlei, siehe Merz.

    Jepp, das ist der Schwachpunkt an meinem Tipp. Warum sollte sich Merkel den Looser und Nervkopp Koch antun?

  2. Inaktiver User

    AW: Koch ist weg.

    Koch wäre sowohl in Berlin als auch in Hessen untragbar.
    Also doch Große Koalition: ein unbelasteter X als CDU-Ministerpräsident und Ypsilanti als dessen Stellvertreterin mit Wunschministerium?

    Ja, doch. Wenn man sich ansieht, wie abfällig sich der hessische FDP-Chef heute über eine Ampel ausgelassen hat, erscheint mir diese Variante inzwischen auch am wahrscheinlichsten.

  3. Inaktiver User

    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von dieterS
    Sollen wir lieber der Zahldepp bleiben?

    Mal ganz im ernst.
    Ohne die EU wäre die deutsche Wirtschaft nicht lebensfähig.
    Wir könnten uns nicht alleine versorgen und ohne den Binnenmarkt wäre ein Absatz der deutschen Waren (80% der deutschen Exporte gehen in den Binnenmarkt) aufgrund von Schutzzöllen unmöglich.

    Natürlich zahlt Deutschland die höchsten Beiträge, aber kein anderes Land profitiert so stark wie Deutschland.
    Für ein so starkt Exportabhängiges Land wie die Bundesrepublik ist die EU überlebenswichtig.

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    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von arouet58
    Pöstchen in einer Stiftung oder Anwaltskanzlei, siehe Merz.
    ...Merz war in seiner jetzigen Anwaltskanzlei schon immer stiller Kompagnon.

    Falls die Grünen auf Schwarz-Gelb-Grün eingehen, sind sie nicht besser als die frühere FDP, die ihre Fahne gerne nach dem Wind drehte.
    *seufz*
    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)

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    AW: Koch ist weg.

    Präambel - Linke Partei
    Verwurzelt in der Geschichte der deutschen und der internationalen Arbeiterbewegung, der Friedensbewegung und dem Antifaschismus verpflichtet, den Gewerkschaften und neuen sozialen Bewegungen nahe stehend, schöpfend aus dem Feminismus und der Ökologiebewegung, verbinden sich ihre Identität erweiternd demokratische Sozialistinnen und Sozialisten und Mitglieder der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit zu der neuen Partei DIE LINKE mit dem Ziel, die Kräfte im Ringen um menschenwürdige Arbeit und soziale Gerechtigkeit, Frieden und Nachhaltigkeit in der Entwicklung zu stärken. DIE LINKE strebt die Entwicklung einer solidarischen Gesellschaft an, in der die Freiheit eines jeden Bedingung für die Freiheit aller ist. Die neue LINKE ist plural und offen für jede und jeden, die oder der gleiche Ziele mit demokratischen Mitteln erreichen will.

    lg Dagmar
    Wir sind Alle nur Menschen ♥

  6. Inaktiver User

    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von Zartbitter
    ...Merz war in seiner jetzigen Anwaltskanzlei schon immer stiller Kompagnon.

    Falls die Grünen auf Schwarz-Gelb-Grün eingehen, sind sie nicht besser als die frühere FDP, die ihre Fahne gerne nach dem Wind drehte.
    *seufz*

    Die Grünen .... regieren u.a. in FFM zusammen mit der CDU wenn ich nicht irre - und bereits seit Jahren gibt es Planspiele mit der CDU auch in größerem Rahmen Koalitionen einzugehen.

    WW

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    AW: Koch ist weg.

    Ich wolllte hier Blautanne nur für ihre gut durchdachten Postings zum Thema Linkspartei danken. Das erspart mir sehr viel Schreibarbeit, denn so schön und sachlich würde ich es eh nicht ausgedrückt bekomme Ich stimme aber jedem einzelnen Satz zu.

    Ich würde heute die Linken auch nicht mehr wählen (bzw. es nicht mehr in Erwägung ziehen), könnte daran liegen, dass ich langsam auf die 30 zugehe
    Dennoch haben sie für mich eine absolute Berechtigung und ich freue mich, dass es sie gibt und dass sie auch ein gewissen mitspracherecht haben. Das sehe ich ähnlich wie Wannenwichtel.

    Dass sie keine Regierungspartei sind, ist mir schon klar. Wie man allerdings so stur sein kann, sich nicht mal von ihr dulden zu lassen, um eine Minderheitenregierung zu führen, verstehe ich nicht... Gut, die Frage ist berechtigt, ob eine Minderheitenregierung überhaupt sinnvoll ist - aber es an der Duldung der Linken scheitern zu lassen, finde ich kindisch.

    Bei dem widerholten Vergleich von NPD und Linkspartei wird mir einfach nur speiübel. Unpassendere Vergleiche gibt es wirklich kaum
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  8. gesperrt

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    AW: Koch ist weg.

    Die Agenda-2010-SPD gehört der Vergangenheit an.

    Die Zukunft ist die Mindestlohn-Partei.

    Kurt Beck wird in den nächsten Monaten noch stärker auf das Thema soziale Gerechtigkeit setzen müssen.

    Andrea Ypsilanti wird damit den linken Flügel der Partei noch weiter stärken.

    Wenn wir jedes Jahr für 23 tausend Millionen

    erneuerbare Energien fördern würden,

    statt 23 Mrd. in Brüssel vernichten zu lassen,

    wäre es keine Utopie.

    Das würde Jobs schaffen und Unabhängigkeit

    von den ÖLMULTIS.

  9. Inaktiver User

    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von Zartbitter
    Falls die Grünen auf Schwarz-Gelb-Grün eingehen, sind sie nicht besser als die frühere FDP, die ihre Fahne gerne nach dem Wind drehte.
    *seufz*
    Demokratische Parteien sollten untereinander koalitionsfähig sein, sofern ihre programmatischen Ausrichtungen es erlauben. Diese Lagerbildung ist nicht gerechtfertigt. Die Grünen koalieren mit Grün, mit Rot. Warum nicht auch mit Gelb und mit Schwarz.

    Die Vorfälle von 1982 sollten wirklich langsam im Orkus der Geschichte verschwinden. Damals war die FDP Regierungspartei und hat Schmidt in einem Misstrauensvotum gestürzt - ein ungeheuerlicher Vorgang, der die FDP sehr viel Glaubwürdigkeit und zigtausende Mitglieder gekostet hat. Aber Genschers Vertrauensbruch ist absolut nicht vergleichbar mit der ganz normalen demokratischen Koalitionsfähigkeit demokratischer Parteien. Es wird Zeit, dass die FDP ihr Trauma überwindet, sich öffnet, ihre einseitige Ausrichtung auf Wirtschaftsliberalismus aufgibt und ihre Handlungsoptionen verbreitert.

  10. Inaktiver User

    AW: Koch ist weg.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Demokratische Parteien sollten untereinander koalitionsfähig sein, sofern ihre programmatischen Ausrichtungen es erlauben. Diese Lagerbildung ist nicht gerechtfertigt. Die Grünen koalieren mit Grün, mit Rot. Warum nicht auch mit Gelb und mit Schwarz.

    Die Vorfälle von 1982 sollten wirklich langsam im Orkus der Geschichte verschwinden. Damals war die FDP Regierungspartei und hat Schmidt in einem Misstrauensvotum gestürzt - ein ungeheuerlicher Vorgang, der die FDP sehr viel Glaubwürdigkeit und zigtausende Mitglieder gekostet hat. Aber Genschers Vertrauensbruch ist absolut nicht vergleichbar mit der ganz normalen demokratischen Koalitionsfähigkeit demokratischer Parteien. Es wird Zeit, dass die FDP ihr Trauma überwindet, sich öffnet, ihre einseitige Ausrichtung auf Wirtschaftsliberalismus aufgibt und ihre Handlungsoptionen verbreitert.

    na, na, na, das ist aber eine böse verkürzung der damaligen Ereignisse.

    Tatsache ist doch vielmehr, daß die FDP keine andere Wahl hatte um Politik zu machen. Die SPD Bundestagsfraktion hat den damaligen Bundeskanzler Schmidt handlungsunfähig gemacht in dem sie ihm die Zustimmung zum NATO-Doppelbeschluß verweigerte. Ebenso wurde die im Koalitionsvertrag vereinbarte Wirtschaftspolitik von der SPD-Bundestagsfraktion torpediert.
    In Wirklichkeit haben Brandt und Wehner die Verantwortung für den Sturz Schmidts. Er selbst äußerte sich noch unlängst genauso bei Beckmann. ( Ich denke es war Schmidt, im dichten Rauch war es nicht so klar erkennbar. )

    Die FDP hat sich damals, vielleicht sehr machtgeil, auf eine Koalition mit der stärksten Fraktion (CDU/CSU) eingelassen um ihre Vorstellungen durchzusetzen. Und Schmidt ist Kohl, bei allen Differenzen, dankbar für die Durchsetzung seiner NATO-Politik.

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