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  1. Inaktiver User

    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Die Tatsache, dass das Sprachproblem überall besteht kann doch nicht heißen, dass wir es hier nicht anpacken müssen, oder ????

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    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Tatsache, dass das Sprachproblem überall besteht kann doch nicht heißen, dass wir es hier nicht anpacken müssen, oder ????
    Hast recht, djgm01. Ich habe den Einwand von Opelius nur nicht verstanden und habe deshalb nachgehakt.
    Geändert von Katja_ (29.01.2008 um 21:51 Uhr)
    Man sollte die Dinge so nehmen, wie sie kommen.
    Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.

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    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von Katja_
    Und haben diese Länder weniger Probleme damit als wir hier in D? Haben sie weniger Kriminalität?
    Nein, eben nicht!
    Selbst Einwandergruppen, die seit Jahrzehnten und in der x-ten Generation da leben, haben und machen Schwierigkeiten: Beispiel Puertoricaner in den USA, die Mollukker in Holland, die Pakistani in England, die Algerier in Frankreich. Zum Teil noch radikaler als die Araber in Neukölln.
    Es sind zum Teil Sprachprobleme und in meinen Augen vor allem der Wunsch sich von den Inländern und anderen Einwandergruppen kulturell abzusetzen.

    Das betrifft eher die Eltern der auffälligen Jugendlichen als diese selbst. Aber die Eltern hoffen immer noch, dass sie als gemachte Leute in ihre Heimat zurückkehren können, sie leben in einer Zwischenwelt.
    Kinder, die die Chance haben einmal Urlaub in ihrem Herkunftsland zu machen, entdecken allerdings sehr schnell, dass sie dort ebenfalls nicht sonderlich willkommen sind und eher deutsch denn türkisch oder arabisch sind.
    Geändert von Opelius (29.01.2008 um 15:02 Uhr)
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. Inaktiver User

    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von Opelius
    Nein, eben nicht!
    Selbst Einwandergruppen, die seit Jahrzehnten und in der x-ten Generation da leben, haben und machen Schwierigkeiten: Beispiel Puertoricaner in den USA, die Mollukker in Holland, die Pakistani in England, die Algerier in Frankreich. Zum Teil noch radikaler als die Araber in Neukölln.
    Es sind zum Teil Sprachprobleme und in meinen Augen vor allem der Wunsch sich von den Inländern und anderen Einwandergruppen kulturell abzusetzen.
    Mit Puertoricanern und Mollukkern kenne ich mich nicht aus, aber Algerier und aus Algerien stammende Franzosen in Frankreich können genauso gut Französisch wie der Präsident mit Migrationshintergrund, Sarkozy.

    Die Einwanderer wollen sich keineswegs von den "Inländern" absetzen sondern umgekehrt: diese setzen sich von den aus Algerien stammenden Franzosen ab.
    Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Frankreich sehr hoch, unter denen, die aus Algerien, Marokko etc. stammen, dramatisch hoch.
    Wenn Sarkozy gerade nicht verliebter Gockel spielt, ist er dabei das Problem anzugehen: vor der Wahl hat er Strafverschärfung versprochen, jetzt ist von 45.000 neuen Arbeitsplätzen für die Problemgruppen die Rede.
    Geändert von Inaktiver User (29.01.2008 um 19:44 Uhr)

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    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Die Einwanderer wollen sich keineswegs von den "Inländern" absetzen sondern umgekehrt: diese setzen sich von den aus Algerien stammenden Franzosen ab.
    .
    Ist es bei uns anders?
    Ist irgendeine Gruppe von Einwanderern bei uns willkommen geheißen worden?
    Die 18 Millionen Flüchtlinge am Ende des Krieges nicht. Die Italiener, Griechen, Spanier und Portugiesen nicht. Die Türken schon gar nicht. Die Kriegflüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien, Vietnam und Sri Lanka und den anderen Kriegsgebieten der Welt nicht. Die Aussiedler aus den Ländern der ehemaligen UdSSR nicht.
    Es sei denn, sie waren hochspezialisierte Fachkräfte, die hier Lücken auf dem Arbeitsmarkt füllten - wie mein Kieferothopäde, der als Christ aus Palästina kam.

    Das ist kein Vorwurf an uns Deutsche. Es gilt hier wie überall auf der Welt ein gewisses Maß an Xenophobie. Und das macht es beiden Seiten sehr schwer eine Integration voranzutreiben.

    Wir können in meinen Augen trotzdem nichts anderes tun, als immer wieder diesen Migranten Sprachkurse, Erlernen von Behördengängen und Information über ihre Möglichkeiten anzubieten.

    Und bei allen Problemen, die wir hier im Forum diskutieren, müssen wir einfach auch anerkennen, dass die überwiegende Zahl der Eingewanderten sich eingegliedert haben und nicht mehr wegzudenkende Mitglieder unserer Gesellschaft geworden sind.

    Und die Jugendlichen, die unsere Anforderungen nicht erfüllen wollen und hier den Rambo spielen, werden sich sicherlich bald entsetzt umgucken, dass die ganze heftige Diskussion, die Roland Koch losgetreten hat, jetzt auch strafrechtliche Konsequenzen in Gang setzt, die sie nicht mehr mögen werden.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  6. Inaktiver User

    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das Kriminalitätsproblem betrifft Schweizer, Briten oder Franzosen eben nur in seltenen Ausnahmefällen, weil sie zumindest sozial, wenn auch nicht automatisch kulturell, integriert sind.
    ...
    aber das sind auch Ausländer mit Migrationshintergrund - also ist die Definition, die Kriminalität in Verbindung mit Ausländern und Migrationshintergrund bringt, zumindest irreführend ....

  7. Inaktiver User

    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    aber das sind auch Ausländer mit Migrationshintergrund - also ist die Definition, die Kriminalität in Verbindung mit Ausländern und Migrationshintergrund bringt, zumindest irreführend ....
    Ganz recht.

    Und im Falle der aus Algerien und Marokko stammenden Franzosen ist es sogar so, dass es keinerlei (!) Sprachprobleme gibt. Was nichts anderes bedeutet, als dass Kenntnisse der Landessprache eine notwendige aber keineswegs hinreichende Bedingung für echte Integration sind.

    In Frankreich sieht man, dass es trotz nicht vorhandener Sprachprobleme eine Ausgrenzung gibt, die erhöhte Arbeitslosigkeit und Perspektivelosigkeit mit sich bringt. Und sowas erzeugt offenbar Gewalt, zumindest bei jungen Männern.

  8. gesperrt

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    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    http://www.network-migration.org/mig...kel/070507.htm

    In der Altersgruppe der unter 5-jährigen Kinder gehört jeder dritte Einwohner zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund.

  9. Inaktiver User

    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von dieterS
    In der Altersgruppe der unter 5-jährigen Kinder gehört jeder dritte Einwohner zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund.
    Das hast du hiermit 3mal (!) in verschiedenen Strängen geschrieben.
    Offensichtlich hast du ausgeprägte Überfremdungsängste.

    Das ist allein dein Problem, aber dennoch finde ich es ziemlich irritierend, dass du glaubst eine solche Aussage über Babys und Vorschulkinder in einem Strang über kriminelle Ausländer unterbringen zu müssen.
    Geändert von Inaktiver User (30.01.2008 um 12:12 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    aber das sind auch Ausländer mit Migrationshintergrund - also ist die Definition, die Kriminalität in Verbindung mit Ausländern und Migrationshintergrund bringt, zumindest irreführend ....
    Korrekt!

    Vielleicht sollte man weiter differenzieren, denn auch proportional betrachtet sind die Hauptgruppen unter den Gewalttätern arabischer, türkischer oder "russischer" Herkunft. Man kann also sicher manche Gruppen auslassen, bei denen die Kriminalitätsrate vergleichbar ist mit der in der "Durchschnittsbevölkerung" - oder (wie z.B. bei Japanern) sogar niedriger.

    Bringt uns wieder zurück zum "Schichtenproblem", das Blautanne richtigerweise anspricht.

    Allerdings ist es wahrscheinlich politisch noch weniger korrekt, die Haupttätergruppen so zu benennen - immerhin ist ja in allen Bevölkerungsgruppen (einschließlich Türken, Araber und Russen) die weit überwiegende Zahl gesetzestreu.


    P.S.: Die "Russen" stehen in Anführungszeichen, da es sich um eine nicht homogene Gruppe handelt, die die verschiedensten Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion einschließt, auch die Russlanddeutschen.

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