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  1. Inaktiver User

    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von minstrel
    Ich kenne diverse Briten, Amerikaner sowie Skandinavier, die seit vielen Jahren Kaderstellen in Pharmafirmen in einem deutschsprachigen Land besetzen, aber noch kein Wort Deutsch gelernt haben. Ihre Kinder gehen auf internationale Schulen.
    Auf diesen internationalen Schulen lernen sie auch Deutsch.
    Zitat Zitat von minstrel
    Ich kenne andersherum Deutsche, die Kaderstellen in China sowie Indien besetzen, dort in einem internationalen "Ghetto" leben, ihre Kinder auf internationale Schulen schicken und mit ihnen zu Hause ausschliesslich Deutsch reden, weil sie auch nach 10 Jahren Aufenthalt noch nicht Chinesisch oder Indisch sprechen. Sie kaufen im deutschen Supermarkt ein, gehen zu einem deutschen Frisör und in deutsche Cafés.
    Das klappt in Malle, aber nicht in Pune oder Tsingtao.

    Natürlich gibt es solche Leute, doch es ist die Ausnahme, dass sie 10 Jahre bleiben. Meistens bleiben sie nur 2 - 5 Jahre, um dann ins nächste, völlig unbekannte Land weiterzuziehen. Beschließen sie, auf Dauer dort zu bleiben, lernen sie auch die Sprache. Die Kinder lernen sie sowieso, weil die Landessprache in allen internationalen oder deutschen Schulen gelehrt wird.

  2. Inaktiver User

    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Wir haben hier bisher von Ausländern geredet, die hier im Lande bleiben wollen - oder die gar keine Ausländer mehr sind, weil sie schon in der dritten Generation hier leben.

    Und abgesehen von manchen Amerikanern, die grundsätzlich meinen, dass man sie schon versteht, wenn sie laut genug reden, lernen praktisch alle ausländischen "Kader", mit denen ich hier und auf meinen Auslandsstationen zusammengearbeitet habe, die jeweilige Landessprache - und sie sprechen sie in vielen Fällen wesentlich besser als mancher Mensch mit "Migrationshintergrund", der schon in der dritten Generation hier lebt.

    Und auch besser als mancher Einheimische ....

    Gilt übrigens auch für die meisten Amis, aber über die läster ich einfach gerne ..

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    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von minstrel
    Ich kenne diverse Briten, Amerikaner sowie Skandinavier, die seit vielen Jahren Kaderstellen in Pharmafirmen in einem deutschsprachigen Land besetzen, aber noch kein Wort Deutsch gelernt haben.
    In der Regel bekommen Ausländer keine Spitzenpositionen in der Wirtschaft in einem deutschsprachigen Land, wenn sie nicht mindestens englisch perfekt sprechen und den Anforderungen, die die Firmen an sie stellen, nicht gewachsen sind. Normalerweise kommen sie nur für eine begrenzte Zeit ins Land und ziehen dann wieder weg. Sie und deren Kinder erwarten von der deutschsprachigen Gesellschaft keine besondere Zuwendung und kümmern sich um ihre Probleme selbst. Sie sind handverlesene Gäste und benehmen sich auch so. Sie fallen nicht durch Pöbeleien in der S-Bahn auf und bedrohen nicht die Fahrgäste. Sie versuchen nicht, hier eine Kultur zu importieren, die von der einheimischen Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt wird. Sie ...

    Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Ich nehme an, du bist Schweizer(in). Wie sieht es denn in der Schweiz mit dem Zuzug und der Kriminalität von Ausländern?
    Man sollte die Dinge so nehmen, wie sie kommen.
    Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.

  4. Inaktiver User

    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von Katja_
    In der Regel bekommen Ausländer keine Spitzenpositionen in der Wirtschaft in einem deutschsprachigen Land, wenn sie nicht mindestens englisch perfekt sprechen und den Anforderungen, die die Firmen an sie stellen, nicht gewachsen sind. Normalerweise kommen sie nur für eine begrenzte Zeit ins Land und ziehen dann wieder weg. Sie und deren Kinder erwarten von der deutschsprachigen Gesellschaft keine besondere Zuwendung und kümmern sich um ihre Probleme selbst. Sie sind handverlesene Gäste und benehmen sich auch so. Sie fallen nicht durch Pöbeleien in der S-Bahn auf und bedrohen nicht die Fahrgäste. Sie versuchen nicht, hier eine Kultur zu importieren, die von der einheimischen Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt wird. Sie ...

    Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Ich nehme an, du bist Schweizer(in). Wie sieht es denn in der Schweiz mit dem Zuzug und der Kriminalität von Ausländern?
    Du sprichst interessanterweise ein "SChichtproblem" an und merkst das gar nicht ...
    was da als "Ausländerkriminalität" bezeichent wird betrifft nämlich auch die Schweizer, oder Engländer oder Amerikaner oder Franzosen - die sind auch mit "Migrationshintergrund"
    während die "Pöbeleien in der S-Bahn" und "Bedrohung der Fahrgäste" auch auf deutsche (Neonazis) aus der arbeitslosen Jugendszene zutrifft

  5. Inaktiver User

    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Das Kriminalitätsproblem betrifft Schweizer, Briten oder Franzosen eben nur in seltenen Ausnahmefällen, weil sie zumindest sozial, wenn auch nicht automatisch kulturell, integriert sind.

    Wie im Laufe des Threads immer wieder betont wurde, handelt es sich einerseits um ein Problem der Unterschicht - da fallen auch gewalttätige Neonazis oder die autonomen Schläger rein.

    Andererseits ist es eben ein Problem der nicht integrierten - und in vielen Fällen - nicht integrierungswilligen "Ausländer" (oder "Menschen mit Migrationshintergrund", wenn das besser gefällt) - niemand in dieser Diskussion hat ernsthaft der Feststellung widersprochen, dass die Mehrheit der Wiederholungstäter aus dem Bereich der Gewaltkriminalität eben einen solchen Migrationshintergrund hat.

    Und diese Leute kommen (proportional gesehen!) nur selten aus der Schweiz, Italien, Jugoslawien, Japan oder Frankreich, sondern weit überproportional aus arabischen Ländern oder der Türkei (aber nur selten z.B. aus Iran oder Afghanistan).

    Wir helfen diesen Gruppen sich zu integrieren, und wir können erwarten, dass sie dies auch aktiv tun.

    Denn Deutsch lernen müssen sie selbst!!


    Übrigens, wenn diese letzte Feststellung rassistisch ist, dann bin ich gerne Rassist!

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    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Du sprichst interessanterweise ein "SChichtproblem" an und merkst das gar nicht ...
    was da als "Ausländerkriminalität" bezeichent wird betrifft nämlich auch die Schweizer, oder Engländer oder Amerikaner oder Franzosen - die sind auch mit "Migrationshintergrund"
    während die "Pöbeleien in der S-Bahn" und "Bedrohung der Fahrgäste" auch auf deutsche (Neonazis) aus der arbeitslosen Jugendszene zutrifft
    Schimanski, ich wollte kein Schichtproblem ansprechen und ich wollte auch nicht den Eindruck erwecken, dass ich ausschließlich Jugendliche mit Migrationshintergrung für "Pöbeleien in der S-Bahn" und "Bedrohung der Fahrgäste" anfällig halte. Ich habe lediglich auf ein Posting von minstrel geantwortet, in dem es ausdrücklich um diverse Briten, Amerikaner sowie Skandinavier, die seit vielen Jahren Kaderstellen in Pharmafirmen in einem deutschsprachigen Land besetzen, aber noch kein Wort Deutsch gelernt haben, ging.

    Da minstrel das für meine Ohren eher ungewöhnliche Wort "Kaderstellen" benutzte, nahm ich an, dass sie/er evtl. ein(e) Schweizer(in) sei.

    Für dich auch eine .
    Man sollte die Dinge so nehmen, wie sie kommen.
    Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.

  7. Inaktiver User

    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Das ist die Krux mit diesem Strang:
    Niemand will von der Schichtenproblematik sprechen und tut es im Grunde doch immer wieder, bewusst oder unbewusst.

  8. Inaktiver User

    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    wir sprechen hier von Kriminalität, und da haben zwei parallele Probleme:

    1. bei bestimmten Verbrechenskategorien (z. B. Eigentumsdelikten und Gewaltverbrechen) sind Menschen aus der "Unterschicht"/ dem "Präkariat" deutlich überepräsentiert.

    2. Bei sehr vielen dieser Verbrechenskategorien, bei denen ein Vergleich möglich ist (also ausdrücklich nicht bei Verstößen gegen das Ausländerrecht!), und das schließt u.a. Eigentumsdelikte und Gewaltverbrechen ein, sind Menschen mit "Migrationshintergrund" (definiert durch das Statistische Bundesamt) weit überrepäsentiert - bei jugendlichen Gewalttätern, die in dem Bereich mehrfach auffällig geworden waren, liegt der Anteil weit über 50 %, weit über dem Anteil in der entsprechenden Bevölkerungsgruppe.

    Also ist es nicht "Armut" oder "Zugehörigkeit zur Unterschicht" die Menschen in die (Gewalt-)Kriminalität führen, sondern es ist ganz eindeutig die fehlende Sozialisierung vieler "Migranten" (in der Definition des Statistischen Bundesamtes).

    Wir brauchen also spezielle Ansätze für diese Menschen - und es hilft bei der Problemlösung absolut nicht festzustellen, dass es auch andere Gewalttäter gibt.

    Denn eine erste Hürde, um bei vielen "Migranten" überhaupt etwas erreichen zu können, ist die Überwindung von sprachlichen und kulturellen Barrieren.

    Denn natürlich gibt es eine Misskultur der Gewalt auch in "deutschen" Familien, aber woran liegt es, dass es aus diesem Milieu offenbar proportional vieeel weniger Gewalttäter gibt als aus "Migrantenfamilien" ??


    Zumindest ein Faktor ist die Sprach-und damit Kulturbarriere!

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    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Zumindest ein Faktor ist die Sprach-und damit Kulturbarriere!
    Richtig! Aber diesen Phänomen ist in allen Einwanderungsländern der Welt zu beobachten. In den USA, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und auch in den Niederlanden (und sicher vielen anderen).
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Zu viele kriminelle Ausländer?

    Zitat Zitat von Opelius
    Aber diesen Phänomen ist in allen Einwanderungsländern der Welt zu beobachten. In den USA, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und auch in den Niederlanden (und sicher vielen anderen).
    Und haben diese Länder weniger Probleme damit als wir hier in D? Haben sie weniger Kriminalität?
    Man sollte die Dinge so nehmen, wie sie kommen.
    Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.

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