Zitat von setshu
Kleiner China Bio Link![]()
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28.01.2008, 16:59Inaktiver User
AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)
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28.01.2008, 17:47Inaktiver User
AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)
"[...]Qualität kein Problem
Um die Qualität machen sich deutsche Importeure keine Sorgen. Alle Waren müssen - so Thomas Dosch, Präsident des deutschen Verbandes Bioland - EU-Vorgaben entsprechen. Biowaren "made in China" hätten zwar oft oft noch nicht die Qualität von Produkten "made in Germany", für die Zertifizierung würde es aber reichen.
Es handle sich, sagt Dosch, nicht um minderwertige Billigware. 34 Institutionen in China stellen bereits Beglaubigungen für Bioprodukte aus. Chinesische Ware wird nach EU-Vorschrift zertifiziert. [...]"
Ist das auch die gleiche Qualitätssicherung wie bei Spielzeug und Klamotten?
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28.01.2008, 17:51Inaktiver User
AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)
Wir wollens nicht hoffen.... ich sehe allerdings eher das Problem im EU - Siegel das leider nicht den hochwertigen Kriterien der Anbauverbände Bioland und Demeter entspricht
Zitat von Inaktiver User
WW
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28.01.2008, 17:52Inaktiver User
AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)
89 Cent, wenn ich mich recht erinnere. Meinst Du nicht, diese Menschen, die jeden Cent 3 Mal umdrehen müssen, können nicht rechnen? Die kaufen doch nicht aus Faulheit das Billigfutter. Die machen das, weil sie SPAREN müssen.
Zitat von Inaktiver User
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28.01.2008, 17:54Inaktiver User
AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)
Ich komme nur drauf, weil so ein "Kontrolleur" in einem TV-Bericht mal so nen riesigen Produktionsbetrieb im Rahmen von Kontrollen besuchte. Da wurden pestizidbehandelte Pflanzen direkt neben dem Ökozeugs geerntet. Nur mal so, bitte ohne Wertung verstehen...
Zitat von Inaktiver User
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28.01.2008, 17:55Inaktiver User
AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)
Natürlich kaufen viele auch aus Faulheit - und dadurch, dass sie teils zu dämlich zum Kochen sind, das Billigfertigfutter. Ist doch ein uralter Hut.
Zitat von Inaktiver User
Gedanken macht man sich selbst ab und an in Hartz4 Kreisen lieber über den nächsten DVD-Player oder die neue Playstation...aber nicht übers Essen
WWGeändert von Inaktiver User (28.01.2008 um 18:12 Uhr)
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28.01.2008, 18:01Inaktiver User
AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)
Zitat von Inaktiver User
Maddin...weiss ich selbst
Ich beschäftige mich seit nunmehr knapp 30 Jahren mit biologischem Landbau - auch die Auswüchse, Fehler die gemacht wurden, oder die jetzige Problematik " China " sind mir bekannt.
Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass biologischer Landbau umweltschonend ist - eingedenk auch der Tatsache ,dass es sich teils nicht verhindern lässt, Bioanbau direktemang neben konventionellem Anbau zu betreiben.
WW
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28.01.2008, 18:13Inaktiver User
AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)
Das mag ja sein (laß ich erst mal so stehen), aber 100% Bio-Versorgung aus dem eigenen Land ist eben nicht. Die Frage ist aber auch: Muß jedes Nahrungsmittel 365 im Jahr zur Verfügung stehen? Etc...
Zitat von Inaktiver User
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28.01.2008, 18:16Inaktiver User
AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)
Weiß ich, aber das trifft eben nicht auf alle zu. Und diese andere Gruppe, die wirklich auf bezahlbare Lebensmittel angewiesen ist, die kann man nicht plötzlich auf Öko zum doppelten Preis umstellen. Abgesehen davon bedeutet ja nicht, daß Nicht-Öko unbedingt qualitativ schlechter sein muß und die Umwelt mehr belastet. Stiftung Öko-Test hat sich da ja schon mehrmals mit Frau Kühnast gezofft...
Zitat von Inaktiver User
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28.01.2008, 18:23Inaktiver User
AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)
Genau ein wichtiger Punkt, den du da ansprichst.... die 365 Tage.... Habe ich schon immer kritisiert, dass z.B. mitten im Winter, z.B. frische Tomaten in den Bioläden zu finden sind.
Zitat von Inaktiver User
Das war z.B. früher eine Geschichte für die wohlhabenden Bioköstler um sie in den Läden zu halten. Entsprechend teuer war das Zeugs auch.
Andererseits, wenn man sich saisongemäß und mittels guter Vorplanung ernährt, halten sich auch die Kosten für Biolebensmittel in Grenzen.
Ich selbst war während - und bis kurz nach meiner Studienzeit Inhaber eines nicht unbekannten Bioladens
und nicht wenige meiner Kunden/innen waren Sozialhilfeempfänger/innen die ausschließlich bei mir einkauften.
Wie gesagt, alles eine Frage der nötigen Vorabplanung und des Willens sich mit " Essen " etwas näher zu befassen.
WW


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