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  1. Inaktiver User

    AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)

    http://www.3sat.de/3sat.php?http://w...719/index.html


    So Leute, kalina "zum Letzten":

    dass man Brachland nicht bewirtschaften kann, dürfte eigentlich jedem einleuchten - sonst wärs kein Brachland - aber was solls:

    ich sehe jetzt endlich ein, dass Ihr garnicht daran interessiert seid, überhaupt irgendetwas zu verändern, da Ihr jeden Ansatzpunkt mit fadenscheinigen Gegenargumenten abschmettert!

    okay, okay: jedem das Seine!

    Da auch ich mich hier nicht mehr "energieeffizient" äußern kann, überlasse ich Euch diesen Strang - da könnte Ihr Eure Meinungen "unwidersprochen" austauschen u. nett miteinander plaudern.
    Geändert von Inaktiver User (27.01.2008 um 15:24 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)

    Land , das sich nicht bewirtschaften lässt, ist "Unland".

    Brachland sind solche Flächen, die früher landwirtschaftlich genutzt wurden, zum jeweiligen Zeitpunkt aber nicht bebaut werden.

    Gerade in Ländern der Dritten Welt gibt es immer noch das Konzept der "Erholungsbrache" wie sie früher auch bei uns mit dem Konzept der Dreifelderwirtschaft üblich war: Ein Jahr Getreide, ein Jahr Hackfrüchte, ein Jahr Brache, also Ruhe und Erholung für den Boden.

    Heute liegt auch in der EU jeweils ein gewisser Teil der Agrarflächen brach um Überproduktion zu vermeiden - was aber eben NICHT bedeutet, dass das Land deswegen unfruchtbar wäre ....

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    AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    So Leute, kalina "zum Letzten":

    :
    Kalina, wenn ich den Sinn eines Forums richtig verstehe,dient es der Diskussion - und nicht der Rechthaberei.

    ich finde Deinen Hinweis auf die Brechnuss interessant, aber ich bin der Meinung, dass das auch nur eine Nischenfunktion haben wird. Es dient in meinen Augen nicht als echte Alternativlösung für unsere Energieversorgung.

    Wenn ich (vor Jahren) den Bericht eines jungen Mannes im TV gesehen habe, der aus den Fettabfällen umliegender Pommesbuden seinen Treibstoff gewinnt, so ist da interessanr und für ein paar fleißige Sammler eine Alternative. Wenn sich aus Brechnüssen auf Brachflächen ein paar Liter Biodiesel herstellen lassen, so ist das gut für den Bauern.

    Solarpaneele auf dem Dach bringen etwas, ein paar Windräder auch, Mühlteiche ebenfalls, Biogasanlagen im dörflichen Bereich ebenfalls, aber diese Lösungen sind komplett ungeeignet, um den Ernergiehunger unserer Ballungsräume zu stillen.

    Ich hoffe, dass die Forschung uns spätestens in 50 jahren eine ernsthafte Alternative anbietet, denn dann dürfte Erdöl ein sehr rarer Stoff geworden sein. Bis dahin sehe ich nur die Möglichkeit zu sparen: jeder einzelne vons und und im großen Stil auch.

    Es ist Unfug, Waren aller Art mit Millionen von LKWs quer durch Europa zu transportiern. Es ist ebenfalls Unfug, Blumen und Tomaten täglich aus Kolumbien einzufliegen. Es ist Unfug, wenn wir jeden Brief innerhalb Deutschlands per Flugzeug transportieren. Es ist Unfug, Flugbenzin nicht zu besteuern und damit Billigfliegern ein rasantes Geschäft zu ermöglichen.
    Und diese Liste lässt sich unendlich erweitern.

    Die immer neuen Meldungen über neue nachwachsende Rohstoffe, um unseren gigantischen Ernergieverbrauch zu stillen, sind für mich nur eine Art von Gesundbeten.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. gesperrt

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    AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)

    In China brennen Kohlefelder – manche so groß wie deutsche Bundesländer – einige brennen schon seit Jahrhunderten.
    http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=3318ca72977ms84

    Und wir kaufen für Mrd. Emissionzertifikate!

    Energiesparen ist gut.

    CO2 ändert nicht das Klima.

    +++

    BRD importiert sich jedes Jahr 5 Mio. Tonnen unsortierten Müll aus aller Welt für die Verbrennung - weil unser sortierter nicht mehr brennt.

    Davon allein 1 Mio. Tonnen aus Neapel - 2200 km nach Bremerhafen!
    Geändert von dieterS (27.01.2008 um 16:01 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Land , das sich nicht bewirtschaften lässt, ist "Unland".

    Brachland sind solche Flächen, die früher landwirtschaftlich genutzt wurden, zum jeweiligen Zeitpunkt aber nicht bebaut werden.

    Gerade in Ländern der Dritten Welt gibt es immer noch das Konzept der "Erholungsbrache" wie sie früher auch bei uns mit dem Konzept der Dreifelderwirtschaft üblich war: Ein Jahr Getreide, ein Jahr Hackfrüchte, ein Jahr Brache, also Ruhe und Erholung für den Boden.

    Heute liegt auch in der EU jeweils ein gewisser Teil der Agrarflächen brach um Überproduktion zu vermeiden - was aber eben NICHT bedeutet, dass das Land deswegen unfruchtbar wäre ....
    Wie ich diesen Artikel lese, sieht es wohl so aus, dass auf dem " Brachland " oder " Ödland " Acker- oder Gartenbau nicht möglich ist und somit mit Ausnahme weniger anspruchsloser Pflanzen ( wie hier z.B. der Brechnuss, nichts Verwertbares wächst. Vergleichbar vielleicht bei uns mit dem Sanddorn, der auch gerne auf Böden wächst, die üblicherweise nicht zum Acker- oder Gartenbau geeignet sind.... man verwendet ihn beispielsweise zur Dünenbefestigung.

    Ich gebe Kalina recht, wenn sie meint, es wäre fruchtlos, hier überhaupt noch zu argumentieren, wenn nicht mal die Links, die hier eingestellt werden, richtig gelesen werden.

    Wenn ich hier oder in vergleichbaren Strängen mal querlese, dann ist von wenigen Ausnahmen mal abgesehen, der mehr oder weniger einhellige Tenor zu lesen.... kann man alles vergessen, nicht ausgereift, Ökospinner, vielleicht mal in 100 Jahren wird sich was tun, bringt nix wenn dann nur in begrenzten Rahmen, Nischenlösung, etc. etc. und das allgemeine Fazit lautet... Kohle, Atom - und weitermachen wie bisher.

    WW
    Geändert von Inaktiver User (28.01.2008 um 10:41 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)

    Zitat Opelius:

    ich finde Deinen Hinweis auf die Brechnuss interessant, aber ich bin der Meinung, dass das auch nur eine Nischenfunktion haben wird. Es dient in meinen Augen nicht als echte Alternativlösung für unsere Energieversorgung.

    Ein klassischers Bsp. mal wieder...

    Warum denn immer Maximalforderungen stellen ???? Kleinere Schritte können schlußendlich auch zu einem Ziel führen.

    Kein Mensch verlangt, dass die Brechnuss an sich, die Weltenergieprobleme schlagartig lösen soll und muss.

    WW
    Geändert von Inaktiver User (28.01.2008 um 11:34 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Zitat Opelius:

    ich finde Deinen Hinweis auf die Brechnuss interessant, aber ich bin der Meinung, dass das auch nur eine Nischenfunktion haben wird. Es dient in meinen Augen nicht als echte Alternativlösung für unsere Energieversorgung.

    Ein klassischers Bsp. mal wieder...

    Warum denn immer Maximalforderungen stellen ???? Kleinere Schritte können schlußendlich auch zu einem Ziel führen.
    Ja, aber wenn man dann in einer Sackgasse landet muss man den ganzen Weg wieder zurücklaufen.

    Und auch Klaus Töpfer wischt die Gefahren von Monokulturen für das ökologische Gleichgewicht und damit auch Klima nicht gänzlich vom Tisch.
    Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)

  8. Inaktiver User

    AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)

    Zitat Zitat von setshu
    Ja, aber wenn man dann in einer Sackgasse landet muss man den ganzen Weg wieder zurücklaufen.

    Und auch Klaus Töpfer wischt die Gefahren von Monokulturen für das ökologische Gleichgewicht und damit auch Klima nicht gänzlich vom Tisch.

    Tja.... so ist das halt mal... ab und an läuft man in eine Sackgasse - kein Problem solange nicht alle Gassen als Sackgasse enden

    Die Gefahren von Monokulturen, nebst massivem Einsatz von Dünge- und sog. Pflanzenschutzmitteln fürs ökologische Gleichgewicht sind - zumindest für mich, noch nie ein strittiger Punkt gewesen.

    WW

  9. Inaktiver User

    AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)

    ... nur nehmen wir alle die niedrigen Lebensmittelpreise, die nur in Großbetrieben und mit Monokulturen möglich sind, als sebstverständlich hin und beschweren uns über jeden Preisanstieg.

    Und wenn es hier vielleicht einige Leute gibt, die in der Lage sind jeden Preis für ihre Lebensmittel zu zahlen und sich einbilden, für höhere Preise bessere Umweltqualität zu erhalten (welch eine Phantasie!) - für sehr viele Menschen hier und erst recht in anderen Weltregionen sind niedrige Lebenmittelpreise überlebensnotwendig!

  10. Inaktiver User

    AW: Umwelt- und Klimapolitik in Deutschland (und EU)

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ... nur nehmen wir alle die niedrigen Lebensmittelpreise, die nur in Großbetrieben und mit Monokulturen möglich sind, als sebstverständlich hin und beschweren uns über jeden Preisanstieg.

    Und wenn es hier vielleicht einige Leute gibt, die in der Lage sind jeden Preis für ihre Lebensmittel zu zahlen und sich einbilden, für höhere Preise bessere Umweltqualität zu erhalten (welch eine Phantasie!) - für sehr viele Menschen hier und erst recht in anderen Weltregionen sind niedrige Lebenmittelpreise überlebensnotwendig!

    Ach weisst du djgm01.... in anderen Ländern, Frankreich, Spanien, Portugal um nur mal einige zu nennen, in denen ich mich öfter mal aufhalte, sind die Lebensmittelpreise ( Märkte vielleicht mal ausgenommen ) durchweg teurer als in Deutschland und die Menschen überleben dennoch

    Die billigen Lebensmittelpreise - und das ist doch ein uralter Hut, kommen einfach daher, dass auf ökologische und soziale Belange keinerlei Rücksichten genommen werden bei Produktion und Vertrieb dieser " Lebensmittel "

    Sicherlich erhält man , insofern man bereit ist, entsprechend in Nahrungsmittel zu investieren, qualitativ und ökologisch betrachtet, wesentlich bessere Lebensmittel. Das ist bereits seit zig Jahren ( ganz früher Reformhäuser, später Bioläden ) der Fall.
    Die Umwelt wird ebenfalls, zwar nur in recht bescheidenem Rahmen, durch biologischen Landbau geschützt, mindestens aber geschont.

    Klar, dass das für euch 100 %er wieder nur ein Fliegenschiss ist, ich seh das anders.

    WW
    Geändert von Inaktiver User (28.01.2008 um 14:59 Uhr)

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