Ich finde, ein Spenderkind sollte zumindest einige biographische Daten des Spenders/der Spenderin kennen, damit, wenn es sich mal spaeter in einen wesentlich aelteren Mann/eine wesentlich aeltere Frau verliebt, von vornherein ausschliessen kann, dass dies rein zufaellig der Spender/die Spenderin ist.
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20.12.2007, 03:24
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
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20.12.2007, 08:05Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Ich habe hier noch einen Artikel gefunden:
"Samenspende-Kinder: Quälende Fragen nach den eigenen Wurzeln"
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20.12.2007, 09:30
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Ich bin selbst ein anonym adoptiertes Kind. Meine Eltern haben mich mit diesem Wissen aufwachsen lassen - ich habe mich stets besonders geliebt gefühlt, weil ich ja "ausgesucht" war - und nicht von meiner "Gebärerin" abgeschoben gefühlt.
Ich akzeptiere, dass es offenbar für einige Menschen das Wichtigste von der Welt zu sein scheint zu wissen, von wem dieses Tröpfchen Samen stammt - verstehen kann ich es nciht.
Ich bin dagegen, das es Kindern zwangsweise mitgeteilt werden MUSS, dass sie a) "spendengezeugt" sind und b) wer der Spender sind. Auch als Spender habe ich das Recht anonym zu bleiben.
Und schließlich: was ist mit all den Kindern, die Produkt einer überschwänglichen/besoffenen/gewalttätigen Nacht sind? Wer verpflichtet diese Erzeuger, ihren Namen zu hinterlassen?
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20.12.2007, 09:32Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Fühlst Du Dich denn von Deiner leiblichen Mutter abgeschoben?und nicht von meiner "Gebärerin" abgeschoben gefühlt.
(Ich nehme das Wort "abgeschoben" als sehr wertend wahr. Wertest Du Deine leibliche Mutter bzw. Deine Freigabe?)
Kompensierst Du das Gefühl des "Abgeschobenseins" mit der gefühlten Zuneigung Deiner Adoptivfamilie?
Was waren die Hintergründe der Abgabe?
Und wo haben Dich Deine Adoptiveltern "herausgesucht"?
Wie alt bist Du?
(Das interessiert mich am meisten, denn es gibt nur wenige Länder, in denen man sein Adoptivkind "aussuchen" kann. Normalerweise werden die Adoptiveltern von den leibl. Eltern ausgesucht).
Wie geht es Deiner Adoptivfamilie, wenn Du mit ihnen über Deine Herkunft sprichst?
(Ich muss zugeben, dass ich gestern schon drauf gewartet habe, dass sich ein neuer User anmeldet, der Adoptivkind ist, das sich für seine Wurzeln nicht interessiert *schmunzel*).Geändert von Inaktiver User (20.12.2007 um 09:42 Uhr)
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20.12.2007, 11:06Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Bei 80 Millionen Einwohnern in Deutschland ist dieses Risiko in der Tat groß.
Zitat von dumpling
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20.12.2007, 11:08Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Ich wäre nicht das Risiko eingegangen, dass mein Kind sich im Gegenteil quasi heimat- und familienlos fühlte oder ruhelos auf die Suche nach angeblichen "Wurzeln" geht.
Zitat von LaMathilda
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20.12.2007, 11:12Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
... oder eben unbedingt interessiert *schmunzel*
Zitat von Inaktiver User
Unterstellungen stärken deine Argumente nicht. Eher im Gegenteil. Als Berufs-Empathikerin müsstest du eigentlich wissen, dass darüber nicht jeder sprechen mag. Wer in der Bricom bekannt ist für Kochrezepte, Reisetipps oder Mode&Schönheit, will nicht zwangsläufig sein Innerstes vor die Community kippen und bei Sexthemen, bei Depressionen u.a. Krankheiten oder heiklen Familienverhältnissen unbedingt mit dem gleichen Nick posten.
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20.12.2007, 13:26
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Ich kompensiere gar nix...
Ich bin Jahrgang 1964, damals gab es meines Wissens nur anonyme Adoptionen. Ich war in einem Kinderheim, in das mich meine Mutter gegeben hatte (ich war ihr 3. Kind, sie war bei meiner Adoption im Alter von 6 Monaten schon wieder schwanger mit dem 4. Kind vom 4. Mann, hatte mich und ein Geschwisterchen zur Adoption freigegeben, das 4. würde auch diesen Weg gehen). Dort gab es mehrere Kinder, die auf eine Familie warteten. Ich BIN also ausgesucht worden.
Ich habe NIE das Bedürfnis gehabt, diese Frau zu suchen - oder den Mann, der mich gezeugt hat. Warum auch?
Ich habe eine wunderbare Familie. Was könnte mir diese Frau sagen oder geben, was mir wichtig sein könnte??
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20.12.2007, 13:59Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Ich bin Jahrgang 1964, damals gab es meines Wissens nur anonyme Adoptionen. Ich war in einem Kinderheim, in das mich meine Mutter gegeben hatte (ich war ihr 3. Kind, sie war bei meiner Adoption im Alter von 6 Monaten schon wieder schwanger mit dem 4. Kind vom 4. Mann, hatte mich und ein Geschwisterchen zur Adoption freigegeben, das 4. würde auch diesen Weg gehen).
Dann weisst Du ja doch Einiges über Deine Herkunft :-) - mehr als manch anderer erwachsene Adoptierte.
Spannend finde ich natürlich weiterhin die Erzählung, in einem Kinderheim ausgesucht worden zu sein, auch wenn es lt. Schilderung in den 60er Jahren war.
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20.12.2007, 14:01Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Zitat von Inaktiver User
Magst Du näher drauf eingehen, wo Du eine Unterstellung herausliest und an wen sie gerichtet sein soll?
Danke Dir!
(Da dies inhaltlich nichts mit dem Thema zu tun hat, wäre es sinnvoll, Du schreibst mir das über pn oder email. Ich werde das gerne mit Dir erörtern, da ich das nun sehr spannend finde und ich mir vorstellen, kann, dass Dir das sehr gut tut Dich konstruktiv darüber auszutauschen!)Geändert von Inaktiver User (20.12.2007 um 14:13 Uhr)


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