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  1. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn ein Kind entstanden ist, ist es auch die Angelegenheit des Kindes :-), denn es wird immer ein Teil seiner Erzeuger sein und bleiben.
    Solchen Biologismus halte ich wie gesagt für kontraproduktiv.

  2. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Hallo Blautanne,

    ich wiederum halte Lügen bzw. das Vorenthalten einer Wahrheit für kontraproduktiv.
    Sprich' doch mal mit Betroffenen darüber (erwachsene Adoptierte oder eben Spendersamenkinder).

  3. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo Blautanne,

    ich wiederum halte Lügen bzw. das Vorenthalten einer Wahrheit für kontraproduktiv.
    Sprich' doch mal mit Betroffenen darüber (erwachsene Adoptierte oder eben Spendersamenkinder).
    Du bist dafür, einem Menschen im Namen der sogenannten Wahrheit den Boden unter den Füßen wegzuziehen und glaubst, ihm damit einen Gefallen zu tun.
    Ich bin der Meinung "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß" und "Familie ist sozial definiert, und nicht biologisch".

    Und jeder von uns wird Menschen finden, die die jeweilige Ansicht teilen.

    Bleibt die Frage, warum der Staat sich in diese strittige Angelegenheit einmischen will oder soll. Soll es doch jede Familie machen, wie sie es für richtig hält.
    Geändert von Inaktiver User (19.12.2007 um 12:17 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Blautanne, ich habe zwei Kinder, die ihre Wahrheit kennen und ich begleite seit ca. 5 Jahren Betroffene (die auf Wurzelsuche sind oder waren).
    Und es stimmt: jeder sieht das, was er sehen will.....und das nicht, was er nicht sehen will.

  5. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Blautanne, ich habe zwei Kinder, die ihre Wahrheit kennen und ich begleite seit ca. 5 Jahren Betroffene (die auf Wurzelsuche sind oder waren).
    Ist doch schön für dich.
    Aber warum sollte deine persönliche Meinung in Gesetz gegossen werden?
    DAS ist die Frage.

  6. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Ich glaube, die meisten von uns sind "konventionell gezeugt" und haben ein recht einfaches und ursprüngliches Bild unserer Familie.

    Insofern glaub ich, können "wir" diese Problematik auch nur ansatzweise erfassen.

    Und deshalb glaube ich, sollte eine entsprechende Gesetzesvorlage eingebracht werden, sollten eben die Menschen darüber abstimmen, die dadurch betroffen sind: die Kinder und die Eltern - und der Rest von uns sollte diese Mehrheitsmeinung akzeptieren. (Daß das eine utopische Forderung ist, ist mir bewußt!)

  7. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Meine persönliche Meinung unterstreicht die Idee des Gesetzes.
    Warum?
    Die Antwort habe ich schon ausführlich geschildert.
    Und da ich als Adoptiv- und Pflegemutter davon betroffen bin und auch viele Betroffene kenne, hat sich im Laufe der Jahre meine Ansicht gebildet.

  8. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Und deshalb glaube ich, sollte eine entsprechende Gesetzesvorlage eingebracht werden, sollten eben die Menschen darüber abstimmen, die dadurch betroffen sind: die Kinder und die Eltern - und der Rest von uns sollte diese Mehrheitsmeinung akzeptieren. (Daß das eine utopische Forderung ist, ist mir bewußt!)
    Hallo Fenetra,
    auf jeden Fall ist es eine sehr überlegte Forderung. Es hat schon gute Initiativen von erwachsenen Adoptierten gegeben, die einiges gebracht haben (gerade wenn es um das Thema "Herkunft" geht) und um "über den Köpfen" von Betroffenen etwas zu entscheiden, wenn man selbst nie mit der Problematik konfrontiert war, sehe ich skeptisch.

  9. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich glaube, die meisten von uns sind "konventionell gezeugt" und haben ein recht einfaches und ursprüngliches Bild unserer Familie.
    ...
    Und deshalb glaube ich, sollte eine entsprechende Gesetzesvorlage eingebracht werden, sollten eben die Menschen darüber abstimmen, die dadurch betroffen sind: die Kinder und die Eltern - und der Rest von uns sollte diese Mehrheitsmeinung akzeptieren.
    Das ist mit Verlaub totaler Unsinn.
    Man kann nicht einerseits für Demokratie sein und andererseits nur einen winzigen Bruchteil der Wähler bzw. Abgeordneten über Gesetze abstimmen lassen, nämlich eine winzige Anzahl zufällig betroffener Kinder (!?!) und deren biologische und soziale Eltern.

    Genauso wie man nicht nur Eltern über Familiengesetze abstimmen lassen kann und Verbrechensopfer und Verbrecher über Strafgesetze.
    .
    Geändert von Inaktiver User (19.12.2007 um 12:31 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    *g* Totaler Unsinn ist es meiner Meinung nach nicht. Aber - ganz klar eine utopische Forderung, denn das würde bedingen, daß alle Betroffenen klar dazu stehen, vollkommen informiert, registriert (!!!!! großer Pferdefuß!) und abstimmungswillig sind.

    Wie ich als Nichtbetroffene dazu stehe, ist für Menschen, die sich aufgrund dieser Problematik in einer Zwickmühle befinden, wohl völlig nebenrangig.

    Daß allerdings "die breite Masse" auch eingebunden werden will, ist mir theoretisch klar. Wobei ich nicht finde, daß es die "breite Masse" etwas angeht.

    Ihr seht, mehr als halbausgegorene Ideen ist von mir hier nicht zu erwarten, auch wenn ich üblicherweise gut abstrahieren kann.

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