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  1. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was soll dem Kind die Aufklärung über die Umstände seiner Zeugung eigentlich bringen? Ich sehe keinen Wert in einer solchen Aufklärung. Es ist ja kein Waise, das nun endlich Halt und Familie findet. Es HAT eine Familie. Warum nicht dabei belassen?
    Ich fürchte zwar, daß das von betroffenen Kindern anders gesehen wird, aber als alte Pragmatikerin kann ich mich Deiner Meinung hier vollinhaltlich anschließen.

  2. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Doch bei einer Samenbank stellt ein Mann sein Sperma zur Verfügung, für eine eventuelle Zeugung eines Kindes.

    Zu diesem Kind hat er eine maximal theoretische Beziehung
    Ganz genau. Und deshalb halte ich auch nichts davon, ihn zum "Vater" aufzubrezeln und sogar die Identität des gezeugten Menschen mit ihm in Verbindung zu bringen.

  3. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Deine Situation als Adoptivmama ist eine andere:
    Deine Kinder werden spätestens bei ihrer eigenen Heirat eine Originalgeburtsurkunde vorlegen müssen, auf der ihre leiblichen Eltern aufgeführt sind. Daher ist es an den Adoptiveltern ihre Kinder rechtzeitig auf diese "Erkenntnis" vorzubereiten.
    Hallo Opelius,

    das weiss ich :-).
    Ich setze aber auch voraus, dass -selbst wenn es "zu verheimlichen" wäre- Adoptiveltern mit ihren Kindern über die Tatsache sprechen, dass sie von ihnen nicht gezeugt wurden.
    Ansonsten wachsen die Kinder mit einer Lebenslüge auf.
    Und das ist meiner Meinung nach nicht vertretbar.

  4. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ansonsten wachsen die Kinder mit einer Lebenslüge auf.
    Und das ist meiner Meinung nach nicht vertretbar.
    Die sogenannte Wahrheit wird m.E. überschätzt.
    In manchen Fällen ist sie wertlos und sogar kontraproduktiv.

    Wenn sowas die einzige "Lebenslüge" ist, die ein Mensch mit sich herumträgt, kann man sowieso nur beglückwünschen.

    Aber wer das persönlich anders sieht, kann seinem Kind ja gerne sagen, dass es gar nicht sein Kind ist. Daraus aber eine gesetzliche Verpflichtung zu machen, halte ich für eine unerträgliche Einmischung.

  5. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Hallo Blautanne,

    die Lüge wird aber oft auch gerne unterschätzt, wenn man sich bestimmten Tatsachen (z.B. Zeugungsunfähigkeit) nicht stellen und dies dem Kind und/oder seiner Umwelt gegenüber verheimlichen möchte.
    Da wird es immer zwei Wahrheiten geben, je nach persönlichem Hintergrund.
    Da bin ich klar für eine "gesetzliche Einmischung".

  6. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    die Lüge wird aber oft auch gerne unterschätzt, wenn man sich bestimmten Tatsachen (z.B. Zeugungsunfähigkeit) nicht stellen und dies dem Kind und/oder seiner Umwelt gegenüber verheimlichen möchte.
    Hää?
    Ich würde den Teufel tun mit meiner Zeugungsunfähigkeit hausieren zu gehen.
    Das geht niemanden etwas an, nur den Partner. Nicht das Kind und nicht die "Umwelt".

  7. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Das liegt alleine bei Dir ;-).

  8. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das liegt alleine bei Dir ;-).
    Das würde ich im Falle des Betroffenseins in der Tat genau so sehen: das wäre allein MEINE Angelegenheit.
    Und deshalb bin ich gegen staatliche Bevormundung und Einmischung.

  9. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Ich glaube, die Wurzel allen Übels liegt darin, daß wir Menschen mit Worten wie "Elternschaft" - "Zeugungsfähigkeit" - "Muttersein" etc einfach große, hehre Werte verknüpfen.

    Dadurch bekommt all das eine Verbrämung, die (möglicherweise) mehr verhindert als ermöglicht.

    Ein Kind, das von beiden Partnern (wie auch immer es gezeugt wurde, und sei es nur durch einen Engel - verzeiht einer Agnostikerin diese unschöne Randbemerkung) gewollt und gewünscht ist, HAT Eltern.

  10. Inaktiver User

    AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt

    Das würde ich im Falle des Betroffenseins in der Tat genau so sehen: das wäre allein MEINE Angelegenheit.
    Und deshalb bin ich gegen staatliche Bevormundung und Einmischung.
    __________________
    Solange kein dritter davon betroffen ist, ist es die Angelegenheit eines Paares.
    Wenn ein Kind entstanden ist, ist es auch die Angelegenheit des Kindes :-), denn es wird immer ein Teil seiner Erzeuger sein und bleiben.
    Wenn Eltern sich der Wahrheit um die Existenz ihres Kindes nicht verpflichtet fühlen, dann muss es eben der Staat tun - dafür würde ich mich auch einsetzen.
    Meine Meinung.

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