Ich fürchte zwar, daß das von betroffenen Kindern anders gesehen wird, aber als alte Pragmatikerin kann ich mich Deiner Meinung hier vollinhaltlich anschließen.Zitat von Inaktiver User
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 67
-
19.12.2007, 11:43Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
-
19.12.2007, 11:44Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Ganz genau. Und deshalb halte ich auch nichts davon, ihn zum "Vater" aufzubrezeln und sogar die Identität des gezeugten Menschen mit ihm in Verbindung zu bringen.
Zitat von Inaktiver User
-
19.12.2007, 11:46Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Hallo Opelius,Deine Situation als Adoptivmama ist eine andere:
Deine Kinder werden spätestens bei ihrer eigenen Heirat eine Originalgeburtsurkunde vorlegen müssen, auf der ihre leiblichen Eltern aufgeführt sind. Daher ist es an den Adoptiveltern ihre Kinder rechtzeitig auf diese "Erkenntnis" vorzubereiten.
das weiss ich :-).
Ich setze aber auch voraus, dass -selbst wenn es "zu verheimlichen" wäre- Adoptiveltern mit ihren Kindern über die Tatsache sprechen, dass sie von ihnen nicht gezeugt wurden.
Ansonsten wachsen die Kinder mit einer Lebenslüge auf.
Und das ist meiner Meinung nach nicht vertretbar.
-
19.12.2007, 11:48Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Die sogenannte Wahrheit wird m.E. überschätzt.
Zitat von Inaktiver User
In manchen Fällen ist sie wertlos und sogar kontraproduktiv.
Wenn sowas die einzige "Lebenslüge" ist, die ein Mensch mit sich herumträgt, kann man sowieso nur beglückwünschen.
Aber wer das persönlich anders sieht, kann seinem Kind ja gerne sagen, dass es gar nicht sein Kind ist. Daraus aber eine gesetzliche Verpflichtung zu machen, halte ich für eine unerträgliche Einmischung.
-
19.12.2007, 11:50Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Hallo Blautanne,
die Lüge wird aber oft auch gerne unterschätzt, wenn man sich bestimmten Tatsachen (z.B. Zeugungsunfähigkeit) nicht stellen und dies dem Kind und/oder seiner Umwelt gegenüber verheimlichen möchte.
Da wird es immer zwei Wahrheiten geben, je nach persönlichem Hintergrund.
Da bin ich klar für eine "gesetzliche Einmischung".
-
19.12.2007, 11:51Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Hää?
Zitat von Inaktiver User
Ich würde den Teufel tun mit meiner Zeugungsunfähigkeit hausieren zu gehen.
Das geht niemanden etwas an, nur den Partner. Nicht das Kind und nicht die "Umwelt".
-
19.12.2007, 11:52Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Das liegt alleine bei Dir ;-).
-
19.12.2007, 11:53Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Das würde ich im Falle des Betroffenseins in der Tat genau so sehen: das wäre allein MEINE Angelegenheit.
Zitat von Inaktiver User
Und deshalb bin ich gegen staatliche Bevormundung und Einmischung.
-
19.12.2007, 11:56Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Ich glaube, die Wurzel allen Übels liegt darin, daß wir Menschen mit Worten wie "Elternschaft" - "Zeugungsfähigkeit" - "Muttersein" etc einfach große, hehre Werte verknüpfen.
Dadurch bekommt all das eine Verbrämung, die (möglicherweise) mehr verhindert als ermöglicht.
Ein Kind, das von beiden Partnern (wie auch immer es gezeugt wurde, und sei es nur durch einen Engel - verzeiht einer Agnostikerin diese unschöne Randbemerkung) gewollt und gewünscht ist, HAT Eltern.
-
19.12.2007, 12:06Inaktiver User
AW: Spenderkinder: Von Spendersamen gezeugt
Solange kein dritter davon betroffen ist, ist es die Angelegenheit eines Paares.Das würde ich im Falle des Betroffenseins in der Tat genau so sehen: das wäre allein MEINE Angelegenheit.
Und deshalb bin ich gegen staatliche Bevormundung und Einmischung.
__________________
Wenn ein Kind entstanden ist, ist es auch die Angelegenheit des Kindes :-), denn es wird immer ein Teil seiner Erzeuger sein und bleiben.
Wenn Eltern sich der Wahrheit um die Existenz ihres Kindes nicht verpflichtet fühlen, dann muss es eben der Staat tun - dafür würde ich mich auch einsetzen.
Meine Meinung.


Zitieren