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  1. User Info Menu

    AW: "Integration ist keine Einbahnstraße"

    Ja Seven, die Sprache und die Grundordnung, das Grundgesetzt bzw. die gesetzlichen Grundlagen des Gastlandes. Das gehört halt einfach dazu, also das Gastland als solches, daas muss natürlich akzeptiert werden.


    Ich kenne einige Araber, für die sind die Deutschen einfach nur doof, die Gerichte viel zu lasch und die Deutschen könne man doch ganz einfach vera....

    Auch das gibt es und zwar nicht all zu selten. Wobei ich da oftmals auch denke: stimmt, so wie wir uns präsentieren, nicht gerade als ein starkes, sebstbewußtes Volk.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

  2. User Info Menu

    AW: "Integration ist keine Einbahnstraße"

    Zitat Zitat von meta1
    Ja Seven, die Sprache und die Grundordnung, das Grundgesetzt bzw. die gesetzlichen Grundlagen des Gastlandes. Das gehört halt einfach dazu, also das Gastland als solches, daas muss natürlich akzeptiert werden.

    Ganz Deiner Meinung...


    Ich kenne einige Araber, für die sind die Deutschen einfach nur doof, die Gerichte viel zu lasch und die Deutschen könne man doch ganz einfach vera....

    Diejenigen verar...sich doch nur selber.
    Ausserdem stellen sie sich dann selber bloss.Warum leben sie
    mit "Doofen"in einem Land?

    Auch das gibt es und zwar nicht all zu selten. Wobei ich da oftmals auch denke: stimmt, so wie wir uns präsentieren, nicht gerade als ein starkes, sebstbewußtes Volk.
    Naja ganz so sehe ich das.Weiss nicht wie genau Du das meinst?
    Ich finde die Deutschen schon selbstbewusst genug.
    Oder haben wir es gar nşicht nötig so den grossen Boss raus-
    haengen zu lassen?Angesichts dem Status den wir in der ganzen Welt haben.

    LG

    Seven(schön mal wieder was von Dir zu lesen meta )
    Ich bin ein Capulcu

  3. Inaktiver User

    AW: "Integration ist keine Einbahnstraße"

    Manche erwarten hier von einem Imigranten,dass er auch
    deutsch oder europaeisch denkt.Was immer derjenige auch
    genau darunter versteht.So denkt und sich so verhaelt.


    das wäre sicher der falsche Weg, die Gedanken sind nunmal frei. Die Sache ist aber die, dass das "westliche" Denken oft von gerade dem Islam angehörigen nicht akzeptiert wird. Ich möchte einfach auch auf der Strasse (vor allem in DIESEM Lande) nicht von ausländischen Mitbürgern beleidigt werden, weil ich nunmal ander denke. Leider erfahre ich das fast tagtäglich, da ich beruflich sehr oft mit Ausländern in Kontakt stehe.

    Ich bin ja bereit zu akzeptieren, dass sie zu Hause beispielsweise Türkisch sprechen, dass sie anders beten und andere Feiertage haben..kein Problem. Aber sie sollten auch bitte "unsere" Gepflogenheiten zumindest akzeptieren und auch Rücksicht darauf nehmen. das geschieht in meinem Umfeld leider nicht und das regt mich auf.

  4. Inaktiver User

    AW: "Integration ist keine Einbahnstraße"

    Die Erfahrung in der Vergangenheit war, dass sich praktisch alle Gruppen von Immigranten innerhalb von ein paar Generationen assimiliert haben.

    Bei muslimischen Zuwanderern, die eine zusätzliche kulturelle/religiöse Barriere überwinden müsse, mag das etwas länger dauern als bei polnischen Bergarbeitern oder italienischen Bauarbeitern (oder bei französischen Hugenotten ...), aber irgendwann werden auch die ganz normale Deutsche sein, mit gewissen Familientraditionen, und wahrscheinlich einer anderen Religion.

    So what?

    Die Frage bleibt: Wie machen wir es ihnen leichter, sich zu integrieren, und wie stellen wir sicher, dass wir die durch kleine, nicht integrationswillige Gruppen für uns alle - "richtige" Deutsche wie Meier, Demaiziere, Wischnewski oder Brentano, und integrierte/integrationswillige Zuwanderer - auftretenden Probleme unter Kontrolle halten.

    Auch, wenn nicht anders lösbar, durch Ausweisung.

  5. Inaktiver User

    AW: "Integration ist keine Einbahnstraße"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich warte nach wie vor auf eine Stellungnahme von Eusebia hier im Strang.
    Damit mein Gedankengang der mich zu dem von Pelle68 beanstandeten Post auch nachvollziehbar ist, ist es notwenige einige Post früher zu beginnen.

    Pelle68 Post 46

    [...)Frage: ist nicht zumindest die Problematik der "Inzucht" (verzeiht den Begriff, aber ich befasse mich momentan auf der Suche nach einem (erb)gesunden Rassekitten eingehend mit Stammbäumen...) aufgrund der Inanspruchnahme des solidarischen Gesundheitssystems nicht als Privatsache, sondern als gesamtgesellschaftliches Anliegen zu betrachten??
    Meine Antwort Post 52

    Mal zur Information das BGB hier §1307schließt eine Heirat zwischen Cousin und Cousine nicht aus.
    Ich verstand den Hinweis auf die "Solidargemeinschaft" und eine MÖGLICHE Betrachtung, der Inzucht-Thematik, als "gesamtgesellschaftliches Anliegen", als eine "Aufforderung" an die Politik, somit den Staates sich dieser Thematik anzunehmen.

    Mit meinem Verweis auf das bestehende Gesetz wollte ich klar machen das wenn der Staat sich dieser Problematik annehmen sollte, es hilfreich wäre der Problematik zu allererst die Grundlage zu entziehen.

    Mit diesem Hintergrund nun lese ich,


    im Pelle68 Post 59

    (...)
    Zweitens muss das Recht und vor allem auch das Rechtsempfinden der nachwachsenden Generation hinsichtlich der Beurteilung von Zwangsehen gestärkt werden.
    Durch Aufklärung, die durchaus auch in den Schulen stattfinden sollte, um eben durchweg alle zu erreichen.

    Drittens muss es erheblich mehr Hilfsangebote (staatliche! das meiste sind derzeit private Initiativen) für Betroffene geben."

    So weit sollte doch (hoffentlich??) Einvernehmen bestehen oder?

    Und was spricht dagegen, den Jugendlichen im Rahmen dieser Aufklärung über ihre RECHTE auch noch etwas Basiswissen über Genetik und Vererbungslehre mitzugeben??
    (...)
    dies veranlasste mich davon auszugehen das Pelle68 der Ansicht ist das das " Basiswissen über Genetik und Vererbungslehre" über staatliche Stellen zu vermitteln sei.

    Mit meinem Post 135 und meiner Antwort

    Da spricht allerdings was dagegen z.B. den "Kurs und die Aufklärung" die Oma, geb.1918, bekommen hat. Das hieß Rassenlehre und beschäftigte sich ausführlich mit der Genetik und der "Vererbung" selbst des zweiten Grades!
    bringe ich lediglich zum Ausdruck das es schon einmal "staatlichverordnete Genetik und Vererbungslehre" gab.

    Ich habe also nichts unterstellt, und auch keine persönliche Einordnung der Userin Pelle 68 vorgenommen.

    Was ich mir allerdings vorwerfen lassen muß, ist eine gekürze Version des von mir beantworten Zitats.

  6. Inaktiver User

    AW: "Integration ist keine Einbahnstraße"

    Zitat Zitat von meta1
    Das sehe ich eben auch an der Frau, deren Sohn mit meienr Tochter im Kindergarten ist. Sie ist nun schon einige Jahre hier und kann außer den wichtigesten Redewendungen nichts. Traurig. Sie würde auch gerne, weiß auch, dass sie die Sprache nicht lernt, wenn sie keine Kontakt zu Deutschen hat, aber trotzdem bleibt sie außschließlich in der Familie, aus Angst vor dem fremden, und fremd für sie, das sind wir.
    Wenn sie gerne möchte....

    Bundesministerium für Integration

    Der Bürgerservicedes Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge beantwortet telefonisch oder per E-Mail alle Fragen zum Thema Integration. Bevor Sie zum Hörer greifen oder uns eine E-Mail schicken, sollten Sie allerdings prüfen, ob Sie die Antwort auf Ihre Frage nicht schnell und unkompliziert hier nachlesen können. Wir haben für Sie die häufigsten Fragen zusammengestellt.
    http://bundesrecht.juris.de/intv/index.html

    Da kann man nachschauen, ob man berechtigt ist, ob die Kosten übernommen werden usw.


    Frauenkurse

    Es werden auch Frauenkurse angeboten.

  7. Inaktiver User

    AW: "Integration ist keine Einbahnstraße"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Damit mein Gedankengang der mich zu dem von Pelle68 beanstandeten Post auch nachvollziehbar ist, ist es notwenige einige Post früher zu beginnen.

    Pelle68 Post 46



    Meine Antwort Post 52



    Ich verstand den Hinweis auf die "Solidargemeinschaft" und eine MÖGLICHE Betrachtung, der Inzucht-Thematik, als "gesamtgesellschaftliches Anliegen", als eine "Aufforderung" an die Politik, somit den Staates sich dieser Thematik anzunehmen.

    Mit meinem Verweis auf das bestehende Gesetz wollte ich klar machen das wenn der Staat sich dieser Problematik annehmen sollte, es hilfreich wäre der Problematik zu allererst die Grundlage zu entziehen.

    Mit diesem Hintergrund nun lese ich,


    im Pelle68 Post 59



    dies veranlasste mich davon auszugehen das Pelle68 der Ansicht ist das das " Basiswissen über Genetik und Vererbungslehre" über staatliche Stellen zu vermitteln sei.

    Mit meinem Post 135 und meiner Antwort



    bringe ich lediglich zum Ausdruck das es schon einmal "staatlichverordnete Genetik und Vererbungslehre" gab.

    Ich habe also nichts unterstellt, und auch keine persönliche Einordnung der Userin Pelle 68 vorgenommen.

    Was ich mir allerdings vorwerfen lassen muß, ist eine gekürze Version des von mir beantworten Zitats.
    Ich möchte zu diesen Aussagen inhaltlich Stellung nehmen:

    ja, ich wünsche mir, dass sich der Staat des Themas Verwandtenehe und deren genetische Auswirkungen annimmt.

    Wie ich bereits mehrfach ausgeführt habe, wünsche ich mir ein allgemeinverbindliches Unterrichtsfach, in dem nicht nur von neutraler Stelle aus die verschiedenen Religionsgemeinschaften vorgestellt werden, sondern die auch Rechte und Pflichte der Staatsbürger beleuchten (und das Recht auf freie Gattenwahl wäre nur eines unter vielen anderen Punkten, die in dieser "Gemeinschaftskunde" behandelt werden sollten).

    Außerdem fände ich nicht schlecht, wenn man im Rahmen eines solchen Unterrichts z.B. auch den humanistischen Unterbau zu gewaltfreier Erziehung darlegen könnte - ein Punkt, von dem sicher auch viele deutsche Jugendliche und deren zukünftige Familien profitieren könnten.

    Und als ein weiterer Punkt unter so vielen anderen wäre für mich auch die Aufklärung über Genetik und Vererbungslehre auch hinsichtlich Verwandtenehen sehr wünschenswert.

    Es erschließt sich mir nach wie vor nicht, weshalb sich eine Aufklärung über die realen und wissenschaftlich international belegten und anererkannten Risiken von Verwandtenehen hier in Deutschland mit Hinweis auf die krude "Rassenlehre" der Nazis verbieten sollte.

    Ich sehe ein gesellschaftliches Interesse an solch einer Aufklärung dahingehend, dass Art. 2(2) für jede Bürger die körperliche Unversehrtheit fordert.

    Haben nicht alle Kinder ein Recht darauf, so gesund wie irgend möglich geboren zu werden?
    Haben Kinder nicht ein Recht darauf, dass sie nicht an vermeidbare Krankheiten leiden müssen?

    Ich sehe die Aufklärung über genetische Risiken von Verwandtenehen in diesem Zusammenhang ähnlich wie z.B. die Aufklärung über die gesundheitlichen Risiken von Nikotin, Alkohol und anderen Drogen oder auch die Sexualkunde, die über Risiken ungeschützten Sexualverkehrs und über Verhütungsmöglichkeiten informiert.

    Es sollte ein Angebot sein, sein Wissen soweit zu erweitern, um persönlich zu einer ausgewogenen Entscheidung pro oder contra zu gelangen.

    Man könnte ja ganz hypothetisch einmal Überlegungen dazu anstellen, wie das Bundesverfassungsgericht entscheiden würde, wenn ein gehandicapptes Kind aus einer Verwandtenehe klagt, weil seine Eltern nicht über die möglichen Auswirkungen aufgeklärt wurden...

    Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe, sollte die schlußendliche Entscheidung für oder gegen die Ehe mit einem Verwandten ausschließlich den beiden Beteiligten überlassen werden. Ich sehe keinerlei Veranlassung, die bestehenden Gesetze dahingehend zu ändern.
    Ich wünsche mir nur, dass die Beteiligten sich über die Risiken bewusst sind, die sie damit eingehen.

    Und dass die Mehrheit sich dessen augenblicklich aufgrund mangelnder Aufklärung nicht ist, erschließt sich aus den von mir gesetzten Links.

    Ganz besonders liegt mir jedoch persönlich das Schicksal der Betroffenen Kinder am Herzen. Ich habe eingangs schon geschrieben, dass ich leider viel zu viele Kinder mit muslimischem Migrationshintergrund kenne, die an urologischen Fehlbildungen leiden, im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung.
    Da stellt sich mir schon die Frage: Wie viele dieser Fehlbildungen wären zu vermeiden gewesen, wenn die Eltern nicht, wie Generationen vor ihnen, wiederum den Cousin ersten oder die Cousine zweiten Grades geheiratet hätten?
    Stellt sich die Frage, wussten sie um die Risiken?
    Eine sehr persönliche, gewiss nicht repräsentative Beobachtung in diesem Zusammenhang: Ich kenne keinen einzigen Arzt mit muslimischen Migrationshintergrund, der NICHT mit einer Deutschen verheiratet ist.
    Die Ärzte durchbrechen das tradierte Muster der Verwandtenehen - aus gutem Grund?
    Denn wer kennt sich besser aus mit Genetik und Erbkrankheiten als Ärzte...

    Vor diesem Hintergrund kann ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, tatenlos zuzusehen wie zukünftigen Betroffenen die notwendige Information vorenthalten wird.


    Ich hoffe, dass jetzt auch dem Letzten klar geworden ist, dass sachliche Aufklärung staatlicher Stellen in Form von Schulen über die genetischen Risiken von Verwandtenehen nichts, aber auch gar nichts mit nationalsozialistischem Rassenwahn zu tun hat.
    Geändert von Inaktiver User (10.11.2007 um 21:47 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: "Integration ist keine Einbahnstraße"

    wieso doppelt?
    Geändert von Inaktiver User (10.11.2007 um 21:50 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: "Integration ist keine Einbahnstraße"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Erfahrung in der Vergangenheit war, dass sich praktisch alle Gruppen von Immigranten innerhalb von ein paar Generationen assimiliert haben.

    Bei muslimischen Zuwanderern, die eine zusätzliche kulturelle/religiöse Barriere überwinden müsse, mag das etwas länger dauern als bei polnischen Bergarbeitern oder italienischen Bauarbeitern (oder bei französischen Hugenotten ...), aber irgendwann werden auch die ganz normale Deutsche sein, mit gewissen Familientraditionen, und wahrscheinlich einer anderen Religion.

    So what?

    Die Frage bleibt: Wie machen wir es ihnen leichter, sich zu integrieren, und wie stellen wir sicher, dass wir die durch kleine, nicht integrationswillige Gruppen für uns alle - "richtige" Deutsche wie Meier, Demaiziere, Wischnewski oder Brentano, und integrierte/integrationswillige Zuwanderer - auftretenden Probleme unter Kontrolle halten.

    Auch, wenn nicht anders lösbar, durch Ausweisung.
    Danke für deine Darstellung, djgm, dass "die Deutschen" gar nicht jene homogene Gruppe sind, als die sie in der aktuellen Integrationsdiskussion vereinfachend dargestellt werden.
    Deutschland mit seiner zentraleuropäischen Lage war über Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende hinweg, Schauplatz von Kriegen und Eroberungen und zugleich neue Heimat für ganze Völker.
    Angefangen vom römischen Zenturio über den ostgotischen Heerführer, vom schwedischen Kanonier zum französischen Hugenotten, vom polnischen Bergarbeiter zum sudetendeutschen Flüchtling bis zuletzt zum italienischen Gelatiere haben sie alle ihre Gene hinterlassen.
    Wenn man sich ansieht, wie gerade die Nachfahren der polnischen Bergarbeiter im Ruhrgebiet, der italienischen Bauarbeiter, die zum Eisenbahnbau nach Süddeutschland kamen oder selbst die des schwedischen Zahnarzts, der in den sechziger Jahren kam, heute geradezu als "Vorzeigedeutsche" gehandelt werden, können wir auf die geleisteten Integrationsbemühungen mehr als Stolz sein.
    Wenn es überhaupt einen funktionierenden "melting pot" gibt (die USA sind es gewiss nicht), dann ist es in Deutschland gelungen.
    Alleine die Anstrengungen der Integration der Millionen Vertriebenen in den Nachkriegsjahren ist dermaßen gut gelungen, dass heutzutage ja fast keine deutsche Familie mehr ohne schlesische, sudetische, banatische... Verwandtschaft mehr denkbar ist.
    Ich teile deine Einschätzung: Die bisher gemachten Erfahrungen lassen darauf schließen dass über kurz oder lang werden auch die muslimischen Immigranten diesen Weg beschreiten.
    In fünfzig oder sechzig Jahren wird man keine Unterschiede mehr feststellen können, die kulturell tradiert wären.
    Und genau das scheint die Schreckensvorstellung vieler muslimischer Migranten sowie der multikulturellen Vorkämpfer zu sein.
    Die große Furcht davor, liebgewonne Eigenheiten, kulturelle Besonderheiten, die Sprache, die Küche, familiäre Strukturen und den Glauben zu verlieren.
    Wenn sich muslimische Einwanderer die - von uns als "Erfolgsgeschichte" titulierte - Integration der polnischen Bergarbeiter, italienischen Bauarbeiter und französischen Hugenotten anschauen, was sehen sie denn da?
    Spätestens nach der zweiten Generation gibt es eine Vermischung mit den "Einheimischen", "Mischehen" zwischen Protestanten und Katholiken sind mittlerweile eher die Regel denn die Ausnahme, kulturelles Erbe wird nur noch von Trachten-, Gesangs- oder Heimatvereinen halb museal am Leben gehalten - in die Familien hat die moderne freie Wahl der Lebensverhältnisse Einzug gehalten.
    Wir "Deutschen" haben heute schon eine heterogene, vielfältige und keinesfalls "gleichgeschaltete", individuelle Kultur entwickelt.
    Man kocht italienisch, trinkt französischen Wein und tchechisches Bier, kauft polnische Würste und spanischen Schinken, singt lauthals italienische Gassenhauer mit...
    Ich schätze die Freiheit, meine "Traditionen" für meine Familie mir selbst aus dem Potpourri des Möglichen zusammenzustellen, welches die deutsche Gesellschaft mir bietet.
    Ich persönlich glaube, dass es den muslimischen Migranten nicht möglich sein wird, auf Dauer den Sonderweg, den sie bisher beschritten haben, weiterzuverfolgen.
    Immerhin gibt es eine steigende Anzahl von muslimischen Migranten, welche die Vorteile dieser Gesellschaftsform vollumfänglich für sich entdecken.
    Und zwischen dem türkischstämmigen Systemingenieur, den ich persönlich kenne, und seinem "deutschen" Kollegen, dessen Ur-ur-Ur-Großvater väterlicherseits aus Polen kam und dessen mütterlicher Familienzweig aus protestantischen Banater Schwaben besteht, gibt es nun mal überhaupt keinen wahrnehmbaren Unterschied mehr.
    Geändert von Inaktiver User (10.11.2007 um 21:50 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: "Integration ist keine Einbahnstraße"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ganz besonders liegt mir jedoch persönlich das Schicksal der Betroffenen Kinder am Herzen. Ich habe eingangs schon geschrieben, dass ich leider viel zu viele Kinder mit muslimischem Migrationshintergrund kenne, die an urologischen Fehlbildungen leiden, im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung.
    Ok, du kennst viele muslimische Kinder....
    Hast du Zahlen über die Höhe der mit Blutsverwandten verheiraten Migrantinnen und wenn nicht bitte ich dich einmal zu schätzen.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    (...)

    Vor diesem Hintergrund kann ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, tatenlos zuzusehen wie zukünftigen Betroffenen die notwendige Information vorenthalten wird.


    Ich hoffe, dass jetzt auch dem Letzten klar geworden ist, dass sachliche Aufklärung staatlicher Stellen in Form von Schulen über die genetischen Risiken von Verwandtenehen nichts, aber auch gar nichts mit nationalsozialistischem Rassenwahn zu tun hat.
    (...)

    Wenn der Staat "eingreifen" soll in diese Thematik dann GANZ SICHER NICHT als Informant. Wenn dem Staat, daran gelegen ist Verwandtenehen zu unterbinden, dann kann er das GANZ EINFACH per Gesetz machen.

    Schau mal jeder der sich einen Vortrag zu der Thematik anhören würde, würde doch eine Frage haben:"Warum gibt der Staat soviel Geld für eine Schulung aus, wenn er doch GANZ billig ein Gesetz verabschieden kann?"


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie ich bereits mehrfach ausgeführt habe, wünsche ich mir ein allgemeinverbindliches Unterrichtsfach, in dem nicht nur von neutraler Stelle aus die verschiedenen Religionsgemeinschaften vorgestellt werden, sondern die auch Rechte und Pflichte der Staatsbürger beleuchten (und das Recht auf freie Gattenwahl wäre nur eines unter vielen anderen Punkten, die in dieser "Gemeinschaftskunde" behandelt werden sollten).
    Pelle68 ich sag dir das ganz offen, das wird es nicht geben!
    Wir leben in einer Zeit der "knappen Kassen", die sind in den meisten Kommunen so knapp das Schwimmunterricht gar nicht mehr angeboten wird, und das liegt an mangelnder Teilnahme!!!!
    An den meisten Schulen fallen Reihenweise ganze Unterrichtgebiete weg, ich kenn Kinder die hatten nicht EIN mal Musikunterricht von Hauswirtschaft u.ä. mal ganz abgesehen.
    Und gerade Hauswirtschaft wäre ein sinnvolles Schulfach!

    --------------------------------------------------------------------------------

    Was hier, nicht nur von dir, gemacht wird, ist ein ständiges RUFEN nach dem Staat, dieser Staat hat Gesetze verabschiedet die ganz locker dafür sorgen werden das "wer sich nicht integriert, rausfliegt."
    Neben der Verpflichtung Deutsch in einer Art zu beherrschen das man sich verständigen kann und verpflichtender Teilnahme, mit Abschlußprüfung, an Integrationskursen, wurden die Richtlinien zur Ausweisung und Abschiebung stark verändert.

    Der Umfang des Integrationkursen umfasst neben der Sprachschule auch einen Kurs in "Staatbürgerkunde".


    Damit nun jeder der sich damit beschäftigen möchte, sich ein Bild machen kann, habe ich hier eine Verlinkung mit den alten und den neuen Gesetzen bzw. den Änderungen.

    http://www.aufenthaltstitel.de/aufenthaltsg.html#27


    (...)

    § 27 Grundsatz des Familiennachzugs
    (1) Die Aufenthaltserlaubnis zur Herstellung und Wahrung der familiären Lebensgemeinschaft im Bundesgebiet für ausländische Familienangehörige (Familiennachzug) wird zum Schutz von Ehe und Familie gemäß Artikel 6 des Grundgesetzes erteilt und verlängert.
    (1a) Ein Familiennachzug wird nicht zugelassen, wenn

    1.feststeht, dass die Ehe oder das Verwandtschaftsverhältnis ausschließlich zu dem Zweck geschlossen oder begründet wurde, dem Nachziehenden die Einreise in das und den Aufenthalt im Bundesgebiet zu ermöglichen, oder
    2.tatsächliche Anhaltspunkte die Annahme begründen, dass einer der Ehegatten zur Eingehung der Ehe genötigt wurde.

    (2) Für die Herstellung und Wahrung einer lebenspartnerschaftlichen Gemeinschaft im Bundesgebiet finden die Absätze 1a und 3, § 9 Abs. 3, § 9c Satz 2, die §§ 28 bis 31 sowie § 51 Abs. 2 entsprechende Anwendung.

    (3) Die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Familiennachzugs kann versagt werden, wenn derjenige, zu dem der Familiennachzug stattfindet, für den Unterhalt von anderen Familienangehörigen oder anderen Haushaltsangehörigen auf Leistungen nach dem Zweiten oder Zwölften Buch Sozialgesetzbuch angewiesen ist. Von § 5 Abs. 1 Nr. 2 kann abgesehen werden.
    (...)
    Ich habe das eingefärbt auf was ich jetzt Bezug nehme.
    In Verbinung nun mit der Aufklärung über das Grundgesetz, seine Rechten und Pflichten als Aufenthaltsberechtigter, der Erlernung der Sprache, dürfte jedem der unter Zwang seine Ehe hat schließen müssen, die Möglichkeit gegeben worden sein dieses nun vorzutragen. Sollte dies unterbleiben besteht für den Betroffenen noch die Möglichkeit sich zu einem späteren Zeitpunkt an eine "Anlaufstelle" zu wenden. Diese kann staatlich sein, Polizei oder auch privat.

    Rechtlich wird die Aufenthaltsgenehmung vor dem Ablauf von 2 Jahren bestehender Ehe, nach ermessen noch um ein Jahr verlängert, sie kann unbefristet verlängert werden wenn über ein eigens Einkommen verfügt wird.
    Da es sich ja in den meisten Fällen um Frauen handelt, dürfte die Chance darauf eher minimal sein.

    ------------------------------------------------------------------

    Es wurde gefragrt was wir tun können damit sich Menschen integrieren. Ich habe das am Anfang des Strangen gesagt was ich tue. Und ich muß sagen es wirkt. Es ist viel, manch einer könnte sicherlich mehr bewirken, da er vielleicht mehr Zeit hat usw.

    Ich finde es traurig, das die Energie die in das "Schimpfen über die Zustände" nicht sinnvoller verwendet wird.
    Sicherlich gibt es "Problemecken" wo es vielleicht nicht "schön" ist zu wohnen, ABER DAS HIER ist ein Forum, mit jeder Menge cleverer Menschen, da müßte MEHR DRIN SEIN!!!!

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