Im Übrigen: Schau Dir mal die Art der Formulierung Deiner eigenen "Frage" an ("Du willst doch nicht behaupten, daß...") - diese ist viel polemischer als meine Frage, die Du wegeditiert hast.Zitat von Inaktiver User
Antworten
Ergebnis 61 bis 70 von 93
-
15.10.2007, 11:19Inaktiver User
AW: Verlängerung Afghanistan-Einsatz
-
15.10.2007, 12:18Inaktiver User
AW: Verlängerung Afghanistan-Einsatz
Eherlich gesagt: Es ist noch viel schlimmer.
Zitat von Inaktiver User
http://sipol.forschungsgruppe-sicher...d-und-911.aspx
Deutsche Beteiligung am "Kampf gegen den Terrorismus"
Die deutsche Beteiligung am Afghanistaneinsatz ist die sichtbarste Reaktion Deutschlands auf die Anschläge des 11. Septembers 2001.
Die Bundeswehr leistet in Afghanistan unter weitestgehendem Verzicht auf die Bekämpfung des Gegners und nur mit indirekten Zusammenhang zum deutschen Interesse der Unterbindung terroristischer Aktivitäten öffentlichkeitswirksame Aufbauhilfe. Das risikoreichere und unpopuläre Vorgehen gegen die Taliban im Süden des Landes überlässt man Verbündeten, denen man statt militärischer Unterstützung moralische Ratschläge gewährt.
Die Entsendung unbewaffneter Aufklärungsflugzeuge beansprucht die Konfrontationsbereitschaft der deutschen Öffentlichkeit bis an die Belastungsgrenze. Details der Einsätze des KSK, dass zeitweise tatsächlich gegen Terroristen vorging, werden der Bevölkerung nicht zugemutet. Eventuell gefallene Soldaten dieser Einheit brauchen keine Würdigung durch Politik und Gesellschaft zu erwarten. Aktive Stabsoffiziere dürfen die Soldaten des KSK als Berufskiller bezeichnen, während Personen wie Murat Kurnaz in großem Maße öffentliche Anteilnahme erfahren.
Maximalinterpretationen eines veralteten Völkerrechts werden im Zusammenhang mit der Bekämpfung militanter Islamisten zunehmend zum Ersatz für rationale Politikgestaltung. Eine Diskussion darüber, wie die überkommenen Regeln dieses Rechts der aktuellen sicherheitspolitischen Erfordernissen angepasst werden können, findet praktisch nicht statt.
Militante Islamisten haben ihre Infrastruktur unterdessen in den Nordwesten Pakistans verlagert und bereiten von dort aus Anschläge gegen Deutschland und seine Verbündeten vor, ohne dass die Bundesregierung darauf sichtbar reagiert.
Fazit
Deutschland lässt sich weiterhin von anderen Staaten verteidigen und gefällt sich parteiübergreifend als "Friedensmacht" in der Rolle des Weltgewissens. Für seine Verbündeten wird Deutschland mit dieser Politik zunehmend zur Belastung. In der globalen Auseinandersetzung zwischen extremistischen Formen des Islam und westlichen Staaten, die mit den Anschlägen des 11. Septembers 2001 offenbar geworden ist, konnte Deutschland bisland nur einen unzureichenden Beitrag zu seiner eigenen Verteidigung und der seiner Verbündeten leisten. Die strategische Realität der Auseinandersetzung hat Deutschland noch nicht so unmittelbar erreicht, dass die Notwendigkeit eines Umdenkens Politik und Gesellschaft ausreichend präsent geworden ist. Dies kann sich jedoch täglich ändern.
Das Motto ist: Wasch mich, aber mach mich nicht nass. Niemand nimmt die Deutschen mehr ernst. Da nicht zugegeben wird, dass es sich um einen Krieg gegen die Islamisten handelt, ist der pazifistischen dt. Öffentlichkeit offenbar nicht zuzumuten, wenn auch nur ein Talib erschossen wird. Die deutsche Beteiligung ist somit fast wirkungslos. Die Stimmung unter den Soldaten ist am Boden.
Deutschland zur Lachnummer geworden.Geändert von Inaktiver User (15.10.2007 um 14:47 Uhr) Grund: Hervorhebungen
-
15.10.2007, 12:22Inaktiver User
AW: Verlängerung Afghanistan-Einsatz
Und hier noch die besten Blauaugen-Sprüche vom grünen Parteitag:
"Aufklärungstornados werden überhaupt nicht benötigt. Wir leben in einer Zeit, in der man heute schon via Satellit Bilder von einem Kartoffelacker machen kann."
"Wir hätten deutsche Soldaten im Irak, wenn Rot/Grün nicht gewesen wäre."
"Die US Amerikaner betreiben militärische Eskalation."
"Statt 70 millionen für die Tornados auszugeben, sollte man lieber von dem Geld sicherstellen, dass die kinder etwas zu essen haben."
"Die USA setzt -nur- auf das militärische."
"Deutschland hat mit seinem Einsatz im Norden internationale Wirkung."
---
Ströbele:
"Es war nie die Rede von einem Krieg. Die Taliban nicht töten oder bekämpfen, sondern der Gerechtigkeit zuführen, also vor Gericht stellen."
---
"Erst bomben und dann aufbauen, ist kein Rezept."
"Die Kriegsführung der Amerikaner hat -nicht- dazu geführt, dass der Terrorismus bekämpft wurde."
"Ziviler Aufbau ist die einzige Lösung."
"Die Amerikaner treten im Irak ignorant auf. Dies kann man von ISAF nicht sagen."
Und der beste Spruch kam von einem jungen grüne Mitglied, welches von einem Reporter kurz über Afghanistan befragt wurde. Die Aussage war:
Kein OEF, keine Tornados, und : Wir müssen für den Frieden in Afghanistan kämpfen
-
15.10.2007, 12:35
AW: Verlängerung Afghanistan-Einsatz
Das wundert mich jetzt auch ... ist das hier immer so?
Zitat von Inaktiver User
Läuft das im Sex und Erotik Forum auch so?
ich hoffe doch nicht....
-
15.10.2007, 12:49Inaktiver User
AW: Verlängerung Afghanistan-Einsatz
In dem von mir editierten Beitrag gings um eine persönliche, polemisch gestellte Frage (die durchaus beleidigend verstanden werden kann), die zudem auf diese Schriftgrössse formatiert wurde.
So etwas lassen wir sicherlich nicht stehen.
Ansonsten bitte ich, ausschliesslich das topic zu diskutieren.
Vielen Dank.
-
15.10.2007, 13:16
AW: Verlängerung Afghanistan-Einsatz
Einen Fußs heraus aus dem Gottesstaathatten sie unter Chatami von 1997-2005. Seit dem ist wieder der Rückwärtsgang eingeschaltet.
Zitat von Inaktiver User
Dazu sagte die Sprecherin der IAEO, Melissa Fleming am 11.4.2007, dass der Iran nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde frühestens in vier bis sechs Jahren in der Lage sein, eine Atombombe zu bauen.
Zitat von Inaktiver User
Die Hetze gegen Israel ist traditioneller Bestandteil des Kuds-Tages in Iran. Staatschef Ahmadinedschad forderte dabei erneut, Israel von der Landkarte zu tilgen. Dieses Mal schlug er vor, den Staat nach Alaska oder Kanada umzusetzen.
Zitat von Inaktiver User
Haben sie also in 4-6 Jahren ihre ersten Atomwaffen könnte sich die Lage sehr schnell ändern.
Dazu der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora am 25.9.2007: " Alle Welt weiß, dass Syrien und der Iran Waffen schmuggeln an die Hisbollah und an die Hamas. Selbst die UNO und die UNFIL wissen dies. Das Syrien nicht von Grenzkontrollen hält ist bekannt, warum den auch sie sind doch die Unterstützer der Hamas und der Hisbollah."
Zitat von Inaktiver User
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)
-
15.10.2007, 16:12Inaktiver User
AW: Verlängerung Afghanistan-Einsatz
Das Ausmaße des außenpolitischen Schadens für Deutschland durch sein Verhalten ist bereits jetzt groß: Deutschland ist zu einer sicherheitspolitischen Randfigur verkommen. Mit großen Zielen und Hui auf dem Balkan gestartet und mit großen Pfui in Afghanistan gescheitert.
Zitate aus der Herald Tribune:
http://www.iht.com/articles/2007/08/09/news/letter.php
"......German soldiers are not in the front line of combat in Afghanistan.......suicide bombers in May killed three German soldiers on foot patrol. This only hardened Berlin's resolve not to send German troops to help NATO's Dutch, British and Canadian troops fighting a resurgent Taliban in the south.........Nor is a single German soldier at present involved in the controversial Operation Enduring Freedom mission.....The Germans want more emphasis on humanitarian issues and civilian reconstruction .......German politicians have always preferred to talk about peacekeeping as a humanitarian task, never a combat mission.....The government is very hesitant to talk about a NATO offensive. It is afraid of using any words of aggression...... This is how it is sold to the public.....There is no open or honest explanation as to why we are there......Kees Homan, defense analyst at the Netherlands Institute of International Relations. "The German Army does not do any of the fighting in Afghanistan......political education since World War II .....The view is that if we are nice to everyone, we will not be attacked......Germany is not prepared to carry the risks. "Germany wants to be seen to be participating in multinational missions, but not do the fighting......undsoweiterundsofort"
Der Artikel enthält eine journalistisch ordentlich gemachte und unaufgeregt dargebotene Analyse der aktuellen deutschen (sicherheits)politischen Befindlichkeit.
In der Tat fehlt es an Politikern mit Rückgrat, die sich hinstellen und der Öffentlichkeit ohne Rücksicht auf (Wieder)wahlchancen und allen entgegenstehenden Umfragen zum Trotz schonungslos offenlegen, daß "Friedenserhaltende Einsätze" sich nicht im Bohren von Brunnen, Verteilen von Schulbüchern und Finanzieren plastischer Operationen für verstümmelte afghanische Kinder in Deutschland erschöpfen, sondern dass diese nur ein Teil davon (wenn auch ein wichtiger und besonders medienwirksamer) sind.
Was wir brauchen sind Tabubrecher.
-
15.10.2007, 20:55Inaktiver User
AW: Verlängerung Afghanistan-Einsatz
Das weiß hier, glaube ich keiner besser als ich. Aber vielleicht hat man inzwischen vergessen warum Ahmedineschad gewählt wurde?
Zitat von setshu
*klick*
Zitat von setshu
IAEA-Delegation beendet Sondierungen im Iran
Teheran. AP/baz. Eine Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat Sondierungsgespräche im Iran nach drei Tagen beendet. Die iranische Seite haben dabei zusätzliche Informationen über ihre Zentrifugen zur Anreicherung von Uran vorgelegt, sagte der stellvertretende iranische Unterhändler Jawad Waidi nach einer Meldung der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA vom Donnerstagabend. Dabei seien noch offene Fragen geklärt worden. Die Gespräche würden in der nächsten Woche auf Expertenebene fortgesetzt.
IAEA-Generaldirektor Mohamed El-Baradei hatte sich im September positiv über die Zusammenarbeit mit dem Iran geäussert, zugleich aber Antworten auf offene Fragen bis Ende des Jahres verlangt. Die USA und Frankreich haben sich für eine weitere Verschärfung von UNO-Sanktionen gegen den Iran ausgesprochen. Sie werfen der Regierung in Teheran vor, mit ihrem Atomprogramm militärische Absichten zu verfolgen.Ich versuche es mal in Kurzform. Das gehört in den Konflikt zwischen Suniten und Schiiten, es geht um die Vorherrschaft bei den Muslimen. Ein Teil der Auseinandersetzung ist die "Hege der Gläubigen" in diesem Falle der Palis, deshalb unterstützen eben nicht nur die Schiiten die Hamas, die ja gar nicht schiitisch ist, sondern auch die Saudis. Die Schiiten und die Sunniten liefern sich schon geraume Zeit eine "Abwerbeschlacht", wobei die Schiiten auf Grund ihrer "Zeitehe" gerade bei Jugendlichen einiges erreichen. Wer Jerusalem aufgibt hat verloren, wer Palästina aufgibt, dito.
Zitat von setshu
Deshalb, und auch wegen der saudischen Unterstützer von Al-Kaida (die ja ein globales Kalifat errichten wollen), werden die Saudis mit an sicherheitgrenzender Wahrscheinlichkeit, Israel NIE anerkennen, auch wenn sie, was eh nicht der Fall sein wird, sich auf die Forderungen der Saudis einlassen würden.
Da die Saudis das aber wissen, und so weiter und so fort...
Da die israelische Regierung das weiß....
Frag mal wo das Geld für den Wiederaufbau von der EU geblieben ist, frag mal wer im Südlibanon den Obdachlosen überhaupt Geld gibt usw. Mit Waffen alleine wäre selbst die Hisbollah nix!
Zitat von setshu
Geändert von Inaktiver User (15.10.2007 um 21:00 Uhr)
-
15.10.2007, 20:59Inaktiver User
AW: Verlängerung Afghanistan-Einsatz
Wir brauchen keine Tabubrecher wir brauchen "Köpfchen", denn was Soldaten ohne Wiederaufbau bewegen können sehen wir ja gerade an Afghanistan HEUTE!
Zitat von Inaktiver User
WER NIX HAT; HAT NIX ZU VERLIEREN!
Eine Weisheit die man auch innerhalb Deutschlands mal endlich beherzigen sollte!!!!
-
15.10.2007, 21:22Inaktiver User
AW: Verlängerung Afghanistan-Einsatz
Alle Gelder und Güter versickern sofort, wenn das Umfeld nicht stabil ist. Der Effekt ist dann gleich null.
Zitat von Inaktiver User
Im übrigen ist es ein militärische Mission, Entwicklunshilfe kann anders besser bewerkstelligt werden.
Oder anders ausgedrückt: Es geht darum, den Feind zu erschießen oder gefangen zu nehmen und seine Strukturen zu zerstören.


Zitieren
und die Terroristen konnten unbehelligt mit dem erpressten Lösegeld abziehen.
