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  1. Inaktiver User

    AW: Friedensnobelpreis für Al Gore und den UN-Klimarat

    Zitat Zitat von Ingeboorg
    Was befürchtest du?
    Dass wieder Feigen in Köln reifen? Dass man England wieder Wein anbaut?
    Wenn die Wärme zunimmt, dann schwächelt diejenige Flora, die an das bisherige Klima angepasst war. Das wiederum bedeutet: mehr Schädlinge, z.B. im Wald oder in der Landwirtschaft. Wir haben in den letzten Jahren auch immer mehr Ernteausfälle erlebt, weil es zur Unzeit regnet, weil es zuviel regnet und dann wieder wochenlang kein Regen fällt.

    In den letzten 20-25 Jahren sind viele neue Krankheiten aufgetaucht, z.B. Ebola. Bisherige Tropenkrankheiten arbeiten sich in gemässigte Gebiete vor bzw. in Gebiete, in denen es sie bisher nicht gab: So nimmt Dengue-Fieber rasant zu und Städte, die bewusst in malariafreie Regionen gebaut worden sind, z.B. Nairobi, erleben immer mehr Malaria-Fälle. In Mitteleuropa gibt es eine Zunahme an Zecken; in manche Gegenden sind tropische Kakerlaken eingeschleppt worden.


    Dass Grönland wieder grün wird? ... Und in Sibirien werden wieder Bäume wachsen.
    In Sibirien sind Häuser wegen des Auftauens der Permafrostböden eingebrochen, und Pipelines haben substantielle Schäden erlitten. Früher konnte man diese Regionen >200 Tage im Jahr mit Lastwagen befahren. Jetzt nur noch durchschnittlich um die 70 Tage im Jahr. In der übrigen Zeit versinken die LKW bis über die Achsen im Schlamm.




    Wärmer = feuchter
    ALSO wird auch die Sahara wieder grün.
    In manchen Gegenden wird es nicht nur "feuchter", sondern es fällt Regen, als wolle der Himmel niederstürzen. Ich erinnere mich an Bilder aus Zimbabwe, da hingen Menschen in den Bäumen, um nicht genauso zu ertrinken wie ihre Kühe. Hubschrauber flogen von Morgengrauen bis zur Nacht ununterbrochen, um die Menschen aus dem Überschwemmungsgebiet zu retten.

    Es regnet mehr und heftiger als früher, und teilweise auch in anderen Regionen als früher. Städte wie Kalkutta, aber auch die Niederlande sind gefährdet, und mit ihnen viele Millionen Menschen.
    Zugleich gibt es Regionen, die viel weniger Wasser erhalten als früher, und eine Dürre nach der anderen erleben. Aufgerissene dürre Böden sind nicht mehr nur auf Afrika-Bildern zu sehen. Mittlerweile sehen wir solche Bilder auch aus Zentralspanien.



    In England hat nun ein Gericht entschieden, dass bei Aufführungen in Schulen auf diese Falschaussagen hingewiesen werden muss, für die Gore in Oslo u.a. ausgezeichnet wurde.
    Es gibt marginale Ungenauigkeiten, aber die Hauptaussagen stimmen, und daran war auch nicht zu rütteln. Deshalb hat der Kläger den Prozess in der Hauptsache verloren: er wollte, dass der Film in den Schulen nicht mehr gezeigt wird, da er politische Propaganda darstelle. Das Gericht hat entschieden, dass er sehr wohl weiterhin gezeigt werden kann, da er wissenschaftlich in allen Kernaussagen korrekt ist und den derzeitigen Stand der Wissenschaft widerspiegelt.
    Der Kläger hat durchgesetzt, dass irgendwelche Marginalien als falsch bezeichnet werden müssen. Big deal. Dafür werden die Lehrer zugleich sagen können, dass Al Gore für diesen Film immerhin einen Nobelpreis erhalten hat.


    Der Richter teilt nach eigener Aussage den “Kerninhalt” von Gores Film und war voreingenommen. Anstatt die staatlich organisierte Massenmanipulation an Kindern und Jugendlichen zu unterbinden, geht die Desinformation weiter.
    Es gibt eine Metastudie, die sich mit der Frage beschäftigt hat, wie viele Fachstudien tatsächlich bezweifeln dass die Klimaveränderung vom Menschen verursacht ist. Ergebnis: Der Zweifel findet sich nicht in Fachartikeln. Der Zweifel findet sich nur in Zeitungsartikeln, die von wissenschafltichen Laien veröffentlicht wurden. - Soviel zu der Frage, WER hier eigentlich Desinformation betreibt.

    (Die Fachleute sind in Details natürlich nicht immer einig, aber bezüglich der Kernaussage: "die Klimaveränderung ist signifikant und sie ist von Menschen verursacht" gibt es unter Fachleuten keine Zweifel.)


    Dieses Urteil zeigt einmal mehr, dass die Rechtssprechung in westlichen Ländern immer deutlicher den politischen Überzeugungen links-grüner Richter wieder gibt. Denn weder ist erwiesen, dass der Klimawandel von Menschen verursacht wird, noch besteht wissenschaftlicher Konsens hierüber, wie stets von Treibhaus-Lobbyisten und Medien im Regelfall dargestellt.
    Oh doch. Genau das hat auch der UNO-Klimarat gezeigt: dass unter Wissenschaftlern ein Konsens darüber besteht, dass der Klimawandel von Menschen verursacht wird, und dass die Dramatik des Klimawandels zunehmen wird, wenn nicht so schnell wie möglich die Notbremse gezogen wird.
    Es war die Politik, die eingegriffen und manipuliert hat: wie NASA-Mitarbeiter in einer Anhörung ausgesagt haben, sind ihre Studien von Politikern "korrigiert" worden, und auch bei der politisch so wichtigen Zusammenfassung (Summary) der UNO-Studie sassen Vertreter der Politik mit am Tisch und haben versucht, alle Dringlichkeit und Klarheit aus der Studie zu eliminieren.


    Auch der Spiegel nimmt sich des Themas an. Der Autor ist entzückt darüber, dass der Film Gores „im Kern“ richterlich als korrekt abgesegnet wurde, und tut so, als wären die Widerlegungen von Gores Aussagen bedeutungslose Kleinigkeiten.[
    Und so ist es auch. Ist doch völlig egal, ob Eisbären bereits abgesoffen sind oder erst in 5 Jahren absaufen werden. Tatsache ist, dass ihr Lebensraum immer kleiner wird, wenn die Eisflächen abnehmen. Auch die Gletscher nehmen ab. Es gibt eine ganze Reihe historischer Aufnahmen, die man mit aktuellen Fotos vergleichen kann. Der Rückzug der Gletscher ist absolut eindeutig. Solche Veränderungen treten überall auf dem Globus auf: in der Schweiz ziehen sich die Gletscher ebenso rasant zurück wie in Patagonien.



    Gore stellt anhand von Grafiken dar, dass CO2 der Temperatur voraus läuft. Zutreffend ist jedoch das genaue Gegenteil. Es lässt sich klimahistorisch kein Zusammenhang der CO2-Konzentration als bestimmender Faktor für die Temperatur herleiten. Für die Eiszeit-Epoche ist erwiesen, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre dem Temperaturanstieg folgt, und für noch weiter zurückliegende Zeiträume zeigt sich keine prinzipielle Korrelation von CO2 und Temperatur.
    Im Gegenteil: die von Al Gore gezeigten Kurven haben eine geradezu verblüffende Korrelation von Temperatur und CO2-Gehalt gezeigt. Und das Dollste dabei: die Messungen durch Eisbohrkerne ergeben genaue Daten über die letzten 650.000 (!)Jahre.
    Man müsste blind sein, um die Übereinstimmung dieser signifikanten Kurven nicht zu erkennen. Sie ist nämlich so markant. dass sie sogar für Laien offensichtlich ist. Vor allem zeigte sich anhand von Al Gores Grafiken, dass die Warmzeit im Mittelalter ein Witz war gegen das, was sich derzeit zusammenbraut.


    Die Entscheidung des Nobelpreiskomitees ist zugleich ein unterstützendes Votum für die Fragwürdigkeit des IPCC und seiner Thesen. In den letzten Jahren musste das IPCC seine Katastrophenszenarien ständig zurück nehmen.
    Wissenschaft forscht. Einzelne Thesen und Theorien werden überprüft, überworfen, neue werden entwickelt. Genau so funktioniert Wissenschaft, egal ob Physik, Medizin, Astronomie oder Klimaforschung. Das macht diese Wissenschaften weder falsch noch überflüssig. Die Wissenschaft gewinnt immer mehr Erkenntnisse, und das Netz der Erkenntnis wird immer engmaschiger.
    Derzeitiger Stand der Dinge ist, dass die Erwärmung über 2 Grad Celsius hinausgehen wird und dass die Situation dramatischer werden wird, als noch vor wenigen Jahren angenommen worden ist.
    Geändert von Inaktiver User (14.10.2007 um 18:10 Uhr)

  2. gesperrt

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    AW: Friedensnobelpreis für Al Gore und den UN-Klimarat

    Diese Veränderungen passieren ja nicht über Nacht.

    Ich denke, es ist kein Problem sich darauf einzustellen.

    +++

    Es gibt 40 mal mehr Eisbären als früher (!)

    +++

    Wenn es wärmer wird - und das bestreitet ja keiner - das ist ja auch auf dem Mars so - wird auch das Wasser im Ozean wärmer.

    Und kann weniger CO2 speichern. Logischerweise steigt dann die CO2-Kurve.

    Aber da bei wärmerem feuchteren Wetter mehr Pflanzen wachsen - wird auch mehr CO2 verbraucht.

    +++

    Das Klima wandelt schon immer.

    Mit und ohne Al Gore.

    Wir Menschlein haben keinen Einfluß auf den CO2-Wert.

    Der im Übrigen gerade mal 0,04% der Atmosphäre ausmacht.

    Wenn da die Algen im Pazifik einmal tief durchatmen,

    hat das mehr Effekt als die Bundesrepublik.

    +++

    http://spatzseite.de/20071007.htm

    Worum es wirklich geht

    +++

  3. gesperrt

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    Friedensnobelpreis für Al Gore und den UN-Klimarat

    Am 13.Sept. 1994 erhält Arafat gemeinsam mit dem israelischen Ministerpräsidenten Rabin und dessen Außenminister Peres Friedensnobelpreis für das Gaza-Jericho-Grundlagenabkommen.

    Seitdem herrscht ja Frieden in Nahost.

    Seitdem Al Gore den Preis erhalten hat, wird sich das Klima ändern.

  4. gesperrt

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    AW: Friedensnobelpreis für Al Gore und den UN-Klimarat

    http://spatzseite.de/20071007.htm

    Worum es wirklich geht


    Mit der Erwärmung fängt der Ozean an, mehr Kohlensäure „auszuatmen“, die in die Atmosphäre steigt. Ihr Vorhandensein verstärkt den anthropogenen Faktor (dies kann nicht voll geleugnet werden), aber ihr Anteil ist recht gering und macht, wie man so sagt, noch keinen Sommer. Jedenfalls wird sich die Temperatur auf der Erde bei den gegenwärtigen Industrieemissionen von CO2, die fünf Milliarden bis sieben Milliarden Tonnen jährlich betragen, bis zum Jahr 2100 nicht ändern. Selbst wenn die Konzentration von „Treibhausgasen“ auf das Doppelte steigen würde, würde der Mensch das nicht wahrnehmen.

    Das Kohlensäuregas hat nicht nur keinen schlechten Einfluss auf das Klima, sondern es bringt sogar Nutzen: Es fördert als „Brot“ für die Pflanzen die Entwicklung des Lebens auf der Erde. Davon zeugt unter anderem die „grüne Revolution“ - eine rapide allgemeine Erhöhung der Produktivität landwirtschaftlicher Kulturen Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Angaben, die auf den direkten Zusammenhang zwischen der Ertragsfähigkeit und dem CO2-Gehalt der Luft hinweisen, werden auch durch viele Experimente bestätigt.

    Der Einfluss der Kohlensäure äußert sich nicht im Klimawandel, sondern vielmehr in der Wetteraktivität. CO2 absorbiert Infrarotstrahlung - das ist eine Tatsache. Angenommen, dass sich die Luft in deren erdnahen Schichten dermaßen erwärmt hat, dass das darin enthaltene Kohlensäuregas Infrarotstrahlung absorbiert hat. Als Folge verschwindet die Strahlung und deren Energie wird auf die Schwingungsbewegungen des Gases übertragen. Dies löst eine Ausweitung und dann den Verlust des Volumens aus. Die Luft steigt in die Stratosphäre und von dort aus gehen kalte Luftströme nieder, das heißt die Luftschichten vermischen sich. Die Temperatur ändert sich faktisch nicht, aber die Wetter zirkulieren - Zyklone und Antizyklone bewegen sich schneller und so weiter. Damit erklären sich denn auch die Naturerscheinungen wie Hurrikane, Stürme, Tornados etc.. Ihre Intensität kann durchaus vom CO2-Gehalt abhängen, so dass die Verringerung der Kohlensäuregaswerte in der Atmosphäre bei der Bekämpfung dieser Naturkatastrophen einen gewissen Effekt bringen könnte.

    Dabei hat das CO2 mit dem Wandel der globalen Temperatur nichts zu tun. Zumindest aus dem Grund, dass die Sonnenaktivität nach ihrer Energie um ein Mehrtausendfaches stärker ist, als die gesamte Energie, die von der Menschheit erzeugt wird. Also bedeutet die anthropogene Belastung für die Natur weniger, als ein Mückenstich für den Menschen.

    Auf der Erde kann es im Prinzip zu keiner Temperaturkatastrophe kommen. Von allen Planeten des Sonnensystems hat nur die Erde eine einmalige Atmosphäre, die ein günstiges Klima für die Entwicklung höherer Lebensformen sichert. Dies ist durch eine günstige Konstellation vieler Umstände bedingt, und zwar dadurch, dass die Sonne ein „ruhiger Stern“ ist, dass die Erde in einer optimalen Entfernung von der Sonne liegt, dass die Erde einen massiven Satelliten hat usw.. Die komfortablen Klimabedingungen auf unserem Planeten haben sich auch dank den festen Rückverbindungen zwischen der Evolution des Biotums der Erde und der Entwicklung der Atmosphäre herausgebildet.

    Diese regulierenden Rückverbindungen sind vielfältig und die Hauptverbindung manifestiert sich in der Albedo (Reflektierfähigkeit) der Erde, die eine Art Regler für das Wärmeregime unseres Planeten ist. Angenommen, es ist wärmer geworden (wie jetzt). Das bedeutet, dass die Verdunstbarkeit des Ozeans zunimmt, die Wolkendecke, die die Sonnenenergie zurückhält, sich verdichtet und es naturgemäß zu einem Temperaturrückgang kommt. Und umgekehrt.

    Was wäre ein vernünftiges Herangehen an das Klimaproblem? Die von der Natur diktierte Gegebenheit ruhig und pragmatisch hinnehmen. Man sollte sich nicht wegen „der rapiden Eis-Schmelze“ im Nordpolarmeer (und dessen anschließenden Schwundes) in eine Panik treiben lassen. Beiläufig gesagt, die Polarforscher behaupten, dass die Eiskappen der Arktis und der Antarktis nur noch stärker werden. In der Perspektive ist die Zukunft der Erde mit einer neuen Eiszeit verbunden, die, wie physikalisch-mathematische Berechnungen zeigen, härter sein wird, als die in der Vergangenheit. Europa wird erfrieren und Gletscher werden südlich von Moskau entstehen. Aber das wird frühestens in 100 000 Jahren geschehen!

  5. gesperrt

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    AW: Friedensnobelpreis für Al Gore und den UN-Klimarat

    Zitat Zitat von Ingeboorg
    Man sollte sich nicht wegen „der rapiden Eis-Schmelze“ im Nordpolarmeer (und dessen anschließenden Schwundes) in eine Panik treiben lassen. Beiläufig gesagt, die Polarforscher behaupten, dass die Eiskappen der Arktis und der Antarktis nur noch stärker werden. ...
    Diese Aussage ist falsch.

  6. Inaktiver User

    AW: Friedensnobelpreis für Al Gore und den UN-Klimarat

    Zitat Zitat von Ingeboorg
    Diese Veränderungen passieren ja nicht über Nacht.

    Ich denke, es ist kein Problem sich darauf einzustellen.
    Oh doch. Sie passieren beinahe über Nacht, jedenfalls innerhalb von sehr wenigen Jahren, und wie man sich darauf einstellen soll, ist mir schleierhaft. Wie schnell können Bäume wandern, wenn das Klima sich wandelt? Setzen wir die Häuser in einem Drittel der Niederlande mal eben auf Stelzen? Was machen wir mit den neuen Krankheiten? Was machen wir mit den Hitzewellen? Mit der Dürre, die in weiten Teilen Spaniens die Böden ausdorrt? Wie soll man sich auf die auftauenden Permafrostböden einstellen?

    Und vor allem: Wie soll man sich auf Veränderungen einstellen, die man gar nicht zur Kenntnis nimmt?
    Denn es scheitert bei zu vielen Leuten ja schon an der blossen Anerkennung dessen, was ist. Geschweige denn an der Anerkennung dessen, was bald sein wird.


    Es gibt 40 mal mehr Eisbären als früher (!)
    Wie es zu dieser verblüffenden Behauptung kommt, wenn zeitgleich das Eis zurückgeht, kann man sich an zwei Fingern ausrechnen: die Eisbären sammeln sich dort, wo sie noch Eis unter den Füssen haben.
    Aber die Eisbären sind ja ohnehin nur ein Beispiel unter unzähligen, im Rahmen eines gobalen Artensterbens, das nicht nur aber auch von der Klimaveränderung verursacht wird.


    Wenn es wärmer wird ... wird auch das Wasser im Ozean wärmer.
    Und kann weniger CO2 speichern. Logischerweise steigt dann die CO2-Kurve.
    Aber da bei wärmerem feuchteren Wetter mehr Pflanzen wachsen - wird auch mehr CO2 verbraucht.
    Eine Milchmädchenrechnung.
    Zum einen reduziert sich mit den zurückgehenden Eisflächen auch die Fähigkeit der Erde Sonnenstrahlen zu reflektieren. Die Erderwärmung beschleunigt sich daher exponential.
    Zum anderen wird zwar in manchen Gegenden mehr Vegetation entstehen, aber in anderen Gegenden gibt es Dürre, wo es vorher grün war. Unter dem Strich dürfte das wohl kaum ein Plus an Pflanzen ergeben.


    Das Klima wandelt schon immer.
    In einer relativ kleinen Bandbreite, die wir längst durchstossen haben. In 650.000 Jahren Erdgeschichte gab es noch nie einen so hohen CO2-Gehalt in der Luft wie jetzt.


    Wir Menschlein haben keinen Einfluß auf den CO2-Wert.
    Vor 500 Jahren gab es auf der Erde ca. 500 Millionen Menschen.
    1927 zählte die Weltgemeinschaft 2 Milliarden Menschen.
    1960 waren es 3 Milliarden.
    1999 - 6 Milliarden und
    2012 werden es 7 Milliarden Menschen sein.

    Diese Menschlein arbeiteten bis vor kurzem noch mit Hacke und Schaufel, und seien wir ehrlich - sie haben genug Schaden angerichtet. Sieh dir nur mal die öden Karstlandschaften im gesamten Mittelmeerraum an, die früher von dichtem Wald bedeckt waren und wo es seit der Rodung durch die Römer, also seit 2000 Jahren, eigentlich nur noch Geröll gibt.

    Heute ist die technische Entwicklung des Menschen in der Lage ganze Landschaften massiv zu verändern und auch der Energieverbrauch ist gigantisch angestiegen.

    Es sind also nicht nur viel, viel mehr Menschen als vor 1000 oder vor 100 Jahren, sondern jeder einzelne davon richtet im Durchschnitt auch viel, viel mehr Schaden an als früher.



    Zitat Zitat von hifi
    Am 13.Sept. 1994 erhält Arafat gemeinsam mit dem israelischen Ministerpräsidenten Rabin und dessen Außenminister Peres Friedensnobelpreis für das Gaza-Jericho-Grundlagenabkommen.

    Seitdem herrscht ja Frieden in Nahost.

    Seitdem Al Gore den Preis erhalten hat, wird sich das Klima ändern.
    So wie ein Friedensnobelpreis leider keinen Frieden machen kann, so bewirkt die Anerkennung der Klimaforscher noch keine Klimaveränderung.
    Allerdings hat das Nobelkomitee das Seine dazu beigetragen, dass sich allmählich das politische Klima verändert.

    Durch den Friedensnobelpreis für Al Gore und den UNO-Klimarat haben Bush, die Erdölindustrie, die US-amerikanische Dinosaurier-Autoindustrie etc. einen kräftigen Tritt in den Arsch erhalten, und die Kämpfer für eine vernünftigere Klimapolitik sehen sich bestärkt ...
    und das ist gut so.
    Geändert von Inaktiver User (14.10.2007 um 18:19 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Friedensnobelpreis für Al Gore und den UN-Klimarat

    Will man dem nachfolgend verlinkten SPIEGEL-Artikel Glauben schenken, dann hat der Friedensnobelpreis enorme Wirkung auf die innenpolitische Diskussion in USA.

    Der Artikel ist lang, aber sehr interessant und empfehlenswert!
    (Unten in meinem Posting ist der Link dazu)

    In dem Artikel heisst es u.a.:

    Die Wirkung dieser Anerkennung ist derart stark, dass wir durchaus vom Gore-Faktor sprechen können. Er wirkt vor allem in drei Richtungen: Das erste Kraftfeld, das Gore beeinflusst, ist die eigene Partei. Schon länger wird in ihren Reihen debattiert, wie radikal der Bruch mit der Bush-Ära im Falle eines Wahlsieges ausfallen soll. Gore wird diese Debatte weiter anheizen. Anders als die demokratischen Präsidentschaftsbewerber Barack Obama, John Edwards und Hillary Clinton braucht er sich nicht selbst als "Agenten des Wechsels" zu bezeichnen. Er ist es. Die anderen haben Berater, er besitzt eine Botschaft. Mit ein paar ökologischen Korrekturen, das machen er und seine Leute in diesen Tagen deutlich, wird er es nicht bewenden lassen. Gore drängt auf einen wirklichen Neuanfang. ... Donna Brazile, seine einstige Wahlkampfmanagerin, ist überzeugt: "Er kann nun die Rolle des Königsmachers spielen."
    ...
    Im Kraftfeld der Konservativen entfaltet der Gore-Faktor ebenfalls seine Wirkung: Er spaltet. Er treibt einen Keil zwischen Bush und seine Partei. Der Präsident steht mit seiner Klimapolitik ziemlich einsam da. ... Gore greift in seinen Reden und Schriften vor allem das Wertefundament der amerikanischen Neokonservativen an: ihren Wachstumsglauben, ihre Geringschätzung des Umweltschutzes, ihre militärische Erstschlagsdoktrin und nicht zuletzt das Schüren von Terrorangst, das in der Innenpolitik allerlei Einschränkungen persönlicher Freiheitsrechte mit sich brachte. Mittlerweile trifft diese Kritik auch in der Regierungspartei des Präsidenten auf Resonanz. Der liberale Flügel der Republikaner wird gestärkt. Die Neokonservativen dürften weiter an öffentlicher Zustimmung einbüßen.
    ...
    Seine stärkste Wirkung aber entfaltet der Al-Gore-Faktor jenseits der Parteipolitik. Sie reicht bis tief hinein in die verunsicherte amerikanische Mittelschicht. Deren Lebensmodell, das ist die eigentliche Botschaft dieser Preisvergabe, ist nicht nachhaltig. ...

    Amerika [...] konsumiert, als habe man die Zukunft den Enkeln abgekauft. Der Energieverbrauch ist anhaltend hoch. Auf den Straßen bewegt sich eine Armada von Trucks, Vans und Großraumfahrzeugen aller Art. Die Straßenbeleuchtung brennt oft auch am Tage. Bei laufender Klimaanlage sind allerorten die Fenster geöffnet. Das Ergebnis: Die Amerikaner, also rund fünf Prozent der Menschheit, verbrauchen mehr als 20 Prozent des Weltenergiebedarfs.

    In der Volkswirtschaft der gleiche Zukunftsverzehr.
    Das amerikanische Wirtschaftswunder, das immer noch hohe Wachstumsraten und in diesen Tage wieder eine Zunahme von Arbeitsplätzen vorweisen kann, wird mit Leihgeld erzeugt. Die Privathaushalte wetteifern dabei mit dem Staat um den Titel als größter Schuldenmacher. ... Aus dem weltgrößten Kreditgeber ist der weltgrößte Kreditnehmer geworden. Früher besaß Amerika ein Stück von der Welt. Heute besitzt die Welt ein ständig größer werdendes Stück von Amerika.
    ...
    In jüngsten Umfragen beurteilten erstmals mehr Menschen (35 Prozent) die Zukunftsaussichten des eigenen Landes negativ, derweil nur noch 30 Prozent Positives erwarten. Der Rest ist unentschieden. Diese Verunsicherung ist der Nährboden für einen politischen Wechsel wie Gore ihn will. Seine Fundamentalkritik entspricht den derzeitigen Abstiegsängsten der Mittelschicht. Er thematisiert das Unwohlsein mit einem Land, das von sich selbst Größeres erwartet.

    Link war defekt und ist jetzt korrigiert: *klick*
    Geändert von Inaktiver User (17.10.2007 um 10:24 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Friedensnobelpreis für Al Gore und den UN-Klimarat

    Es gibt ausreichend Hinweise, dass sich das Klima ändert, und dass mit ziemlicher Sicherheit auch der von Menschen verursachte Ausstoß von Klimagasen eine wichtige (die domonante ??) Rolle spielt.

    Allerdings ist nicht zu erwarten, dass wir weltweit unsere Aktivitäten ausreichend schnell so ändern werden, dass der Anstieg des CO2-Ausstoßes gestoppt oder gar rückgängig gemacht werden kann. Denn selbst wenn die USA endlich anfangen würden, sich etwas vernünftiger zu verhalten, wird der Verbrauch an fossiler Energie in den Schwellen- und Entwicklungsländern immer schneller ansteigen.

    Und nur komplett arrogante Aktivisten könnten vorschlagen, den Chinesen, Indern und Nigerianern einen Anstieg des Lebensstandards zu verweigern. Keiner der Aktivisten verzichtet tatsächlich freiwillig auf Auto, Flugzeug und Kühlschrank (und - soweit sie sich hier beteiligen - auf den Computer!).

    Der CO2-Ausstoß wird ganz automatisch durch die Verknappung und Verteuerung der konventionellen Energieträger begrenzt, und die alternativen Konzepte, die insbesondere ja auch in Deutschland entwickelt und umgesetzt werden, könne weltweit das Problem verringern.

    Aber es nicht lösen.

    Wir müssen also zusätzlich zwei Dinge tun:

    * Uns dem Klimawandel stellen, und versuchen die Folgen abzufedern. Die Gefahren aus dem Anstieg des Meeresspiegels können weitgehend durch Bau neuer und Erhöhung bestehender Deiche abgefangen werden. Für viele andere (mögliche) Probleme gibt es ebenfalls Lösungsansätze: Bis in die frühe Neuzeit war ja die Malaria in Südeuropa und sogar in Teilen Süddeutschlands heimisch (immerhin kommt der Begriff ja aus Italien) - wir müssen also darauf achten, dass wir die Maßnahmen, die schon einmal gewirkt haben, immer wieder neu umsetzen.

    * die möglichen Vorteile des Klimawandels für uns optimieren: Also z.B. den Zugang zu den Bodenschätzen der Arktis, die Eisfreiheit der Nord-West- und der Nord-Ost-Passagen nutzen, erhöhte Regenfälle in einigen Regionen dazu nutzen, die Lebensmittelversorgung in anderen Gegenden zu verbessern - vielleicht wirklich die Sahara ergrünen lassen (was ich kaum glaube, aber ..).

    Wir werden den Klimawandel nicht aufhalten, bestenfalls verlangsamen. Also müssen wir bereits jetzt beginnen, und daran anzupassen!

  9. Inaktiver User

    AW: Friedensnobelpreis für Al Gore und den UN-Klimarat

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    In 650.000 Jahren Erdgeschichte gab es noch nie einen so hohen CO2-Gehalt in der Luft wie jetzt.
    650.000 Jahre - hmm, sollte genügen, um das Kambrium mit einzuschließen. Aus was bestehen die Alpen unter anderem (jaja, auch Himalya und viele andere Gebirge)? Kalkstein. Wo kommt das her? Riffbildende Organismen und lustige kleine Viecher und Algen, die entsprechende Sedimente bilden, wenn ich mich recht erinnere.
    Hmm, und wie bilden die nun Kalkstein? Naja, mit Hilfe von CO2... Aber das kam ja aus dem Wasser. Und wie kam es da rein?

    Also, wenn man das einfach mal so logisch betrachtet und man sich die Gebirge in gelöster Form vorstellt - da muß es mal heftig viel CO2 gegeben haben...

    Wir können nur hoffen, daß die Gebirge nicht so schnell korrodieren, sonst haben wir ja noch mehr CO2 an der Backe. Weia, da bloß mal nicht die schönen Karstlandschaften in China ansehen, man könnte ja denken, da ist schon was im Gange...

  10. Inaktiver User

    AW: Friedensnobelpreis für Al Gore und den UN-Klimarat

    Gestern gefunden:

    Weißes Haus schwächt Klimawandel-Bericht ab
    Wie sehr macht der Klimawandel krank? Das hat die US-Gesundheitsbehörde CDC untersucht. Der Report gefiel dem Weißen Haus offenbar nicht - er wurde drastisch gekürzt. Es ist nicht das erste Mal, dass die Bush-Regierung versucht, Einfluss auf Berichte von Klimaforschern zu nehmen.
    Quelle

    Im oben verlinkten Artikel gibt es dann einen weiteren Link, und zwar auf diesen Artikel:

    Die Fehde zwischen der Wissenschaft und der US-Regierung ist um ein Kapitel reicher: 10.000 Forscher, darunter mehr als 50 Nobelpreisträger und Berater ehemaliger US-Regierungen, haben eine Liste unterzeichnet. Sie umfasst zahlreiche Fälle von Einflussnahme und Zensur durch das Weiße Haus.
    ...
    Beim AGU-Treffen im vergangenen Jahr hatte Nasa-Klimaforscher James Hansen von Versuchen der US-Regierung berichtet, ihn mundtot zu machen (mehr...). In den USA folgte eine heftige öffentliche Debatte darüber, wie die Regierung von US-Präsident George W. Bush und die republikanischen Partei mit Forschung, Wissenschaftlern und ihren Ergebnissen umgehen.

    Auch der Wirbel um Philip Cooney, bis Mai 2005 Stabschef im Umweltrat des Weißen Hauses, trug nicht gerade dazu bei, das Ansehen der US-Regierung unter Wissenschaftlern zu bessern. Cooney, selbst kein Klimaforscher, hatte mehrere wissenschaftliche Studien über die Folgen der globalen Erwärmung zugunsten der Ölindustrie manipuliert. Am Ende musste Cooney zurücktreten - und wechselte prompt zum Ölkonzern Exxon Mobil (mehr...).
    *klick*

    Was für einen Sinn haben derartige Manipulationen, wenn die Forschungsergebnisse so leicht auszuhebeln sind, wie du es dir vorstellst.

    Oder anders: Wenn du glaubst, dass dein Urteil mehr Gewicht hat als das Urteil der internationalen Gemeinschaft von Klima-Fachleuten, dann sei dir dieser Glaube unbenommen.
    Wenn's hilft ...

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