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  1. Inaktiver User

    AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    heute werden einem die kinder nicht wegen der 'falschen'einstellung genommen, kommt man dafür auch nicht ins gefängnis.

    missgunst im täglichen leben und im job ist ein himmelweiter unterschied zu dem damaligen misstrauen.

    aha,du siehst das anders...alles klar.

  2. Inaktiver User

    AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    aha,du siehst das anders...alles klar.
    allerdings sehe ich einen unterschied zwischen missgunst und misstrauen.

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    AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    es kann auch im damaligen misstrauen begründet sein.
    'das xy jetzt so einen tollen job hat geht doch nicht mit rechten dingen zu...'
    vielleicht ist es ein erbe aus der alten zeit.
    dass da was nicht mit rechten Dingen zu geht glaubt glaube ich keiner! man braucht früher beziehungen und heute auch, nur andere!

    ich glaube das soziale Gefälle kristallisiert sich heraus.
    im Westen hat man sich sein soziales Umfeld rausgesucht, es ist jahrelang gewachsen!

    bei uns war eben der Akademiker gleich dem Bauern und dem Arbeiter. es wurden keine hochtrabenden politschen und intelekutellen Gespräche geführt. jeder musste auch seinen Trabi warten. es gab nur bestimmte Schrankwandmodelle usw.

    und plötzlich grenzt sich alles ab! der Akademiker verdient mehr, kann sich mehr leisten. man ist arbeitslos. es gibt nun alles aber man hat kein Geld dafür. früher war es umgekehrt!

    das sind alles dinge, die war man nicht gewohnt! und man fragt sich: mensch wir waren doch alles gleich, warum ist das jetzt anders.

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    AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"

    Zitat Zitat von Pischti_H
    Vielleicht hatte man nicht immer das Beduerfnis aus der Reihe zu tanzen, aber vielleicht hatte man auch nicht immer das Beduerfnis alles mitzumachen? Also ich fand, es gab schon einen ziemlichen Gruppenzwang in der DDR ...
    da haste recht! ich bin halt ein Gruppenmensch! Ich habe die Neubaukinder immer beneidet, dass sie so viele in ihrem Neubaugebiet gemacht haben.

  5. Inaktiver User

    AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    allerdings sehe ich einen unterschied zwischen missgunst und misstrauen.
    den sehe ich auch...

    es ging mir aber hauptsächlich ums mißtrauen.

    sag doch mal,wie vielen menschen heute du voll und ganz vertraust.

  6. Inaktiver User

    AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"

    Zitat Zitat von Sisma
    dass da was nicht mit rechten Dingen zu geht glaubt glaube ich keiner! man braucht früher beziehungen und heute auch, nur andere!

    ich glaube das soziale Gefälle kristallisiert sich heraus.
    im Westen hat man sich sein soziales Umfeld rausgesucht, es ist jahrelang gewachsen!

    bei uns war eben der Akademiker gleich dem Bauern und dem Arbeiter. es wurden keine hochtrabenden politschen und intelekutellen Gespräche geführt. jeder musste auch seinen Trabi warten. es gab nur bestimmte Schrankwandmodelle usw.

    und plötzlich grenzt sich alles ab! der Akademiker verdient mehr, kann sich mehr leisten. man ist arbeitslos. es gibt nun alles aber man hat kein Geld dafür. früher war es umgekehrt!

    das sind alles dinge, die war man nicht gewohnt! und man fragt sich: mensch wir waren doch alles gleich, warum ist das jetzt anders.
    den ersten satz habe ich in der interpretation fast genauso gemeint, wie du es jetzt schreibst.

    ansonsten:

  7. Inaktiver User

    AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    den sehe ich auch...

    es ging mir aber hauptsächlich ums mißtrauen.

    sag doch mal,wie vielen menschen heute du voll und ganz vertraust.
    nein, es geht off topic und so wie du geantwortet hattes mag ich nicht diskutieren.
    du greifst an, wo es überhaupt keinen grund gibt, mit deinem ...alles klar?

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    AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"

    Zitat Zitat von Sisma
    dass da was nicht mit rechten Dingen zu geht glaubt glaube ich keiner! man braucht früher beziehungen und heute auch, nur andere!

    ich glaube das soziale Gefälle kristallisiert sich heraus.
    im Westen hat man sich sein soziales Umfeld rausgesucht, es ist jahrelang gewachsen!

    bei uns war eben der Akademiker gleich dem Bauern und dem Arbeiter. es wurden keine hochtrabenden politschen und intelekutellen Gespräche geführt. jeder musste auch seinen Trabi warten. es gab nur bestimmte Schrankwandmodelle usw.

    und plötzlich grenzt sich alles ab! der Akademiker verdient mehr, kann sich mehr leisten. man ist arbeitslos. es gibt nun alles aber man hat kein Geld dafür. früher war es umgekehrt!

    das sind alles dinge, die war man nicht gewohnt! und man fragt sich: mensch wir waren doch alles gleich, warum ist das jetzt anders.
    Ob Der Akademiker mehr verdient, haengt ganz davon ab, wo er arbeitet.

    Zu Deinem letzten Satz:
    Wir alle gehen unterschiedlich mit Situationen um, reagieren anders. Heute sind die Konsequenzen unseres Handelns andere als damals.
    Aber ich halte es fuer Augenwischerei, dieses "mensch wir waren doch alle gleich". Das stimmt so nicht.


    Pischti
    Man sollte sich nicht ueber Dinge aergern,
    denn das ist ihnen voellig egal.
    Euripides


    Man soll nicht das Leben veraendern, man soll nicht die Welt veraendern. Man muss das Leben vielgestaltiger machen, ... Man muss die Unterschiede wuerdigen. Unterschiede staerken die Identitaet.
    Carlos Fuentes "Die Jahre mit Laura Diaz"

  9. Inaktiver User

    AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"

    Zitat Zitat von Pischti_H
    Ob Der Akademiker mehr verdient, haengt ganz davon ab, wo er arbeitet.

    Zu Deinem letzten Satz:
    Wir alle gehen unterschiedlich mit Situationen um, reagieren anders. Heute sind die Konsequenzen unseres Handelns andere als damals.
    Aber ich halte es fuer Augenwischerei, dieses "mensch wir waren doch alles gleich". Das stimmt so nicht.


    Pischti
    entschuldige, wenn ich mich einmische. natürlich stimmt es in der realität nicht. viele wollten es aber so glauben. deswegen ist in dieser hinsicht auch die 'augenwischerei' der regierung aufgegangen.

    ich fand aber den bezug zu dem sozialen gefälle gut hergestellt. die eigenverantwortung wurde abgenommen.
    es erklärt das lethargische verhalten von manchem nach der wende. als festgestellt wurde, dass es den goldenen westen so nicht gibt.


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    AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    den ersten satz habe ich in der interpretation fast genauso gemeint, wie du es jetzt schreibst.

    ansonsten:
    und das schlimme ist, es hatte damals nicht mal was mit Können und Fähigkeiten zu tun, was aus einem langjährigen Arbeiter geworden ist, sondern hauptsächlich mit Glück! wird mein BEtrieb zugemacht oder ein anderer!

    dass man mit den gleichen Vorzeichen, dem anderen sein Glück neidet, kann man zum Teil verstehen! und das hat die angenehmen "zweckgemeinschaften" gesprengt!

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