Auch mir gefällt es, wenn Leute aufstehen, wenn Unrecht geschieht - und ich würde mir auch wünschen, dass es viele tun - Christen für verfolgte Juden, Juden für unterdrückte Palästinenser, Palästinenser für Vertriebene aus Darfur, .....
Und es ist keine besondere Eigenschaft von Wessies, Ossies, oder einzelnen Glaubensrichtungen aufzustehen oder aber dies nicht zu tun. Es ist die Frage, ob man es selbst in einer Situation tut, die für einen selbst wirkliche Gefahren mit sich bringt.
Ich stand bisher glücklicherweise noch nicht vor einer solchen Entscheidung, denn, wie gesagt, kann ich nur hoffen, dass ich den Mut fände, wenn es auch ungefährliche Lösungen gibt.
Übrigens bin auch ich als Deutscher/Mann/Christ/Wessi/djgm/ ... daran gewohnt aufzustehen wenn Unrecht geschieht - nur musste ich dafür bisher nie mein Leben, meine Freiheit oder auch nur meine Karriere riskieren.
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03.10.2007, 22:01Inaktiver User
AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"
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03.10.2007, 22:04Inaktiver User
AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"
Und wie wehrst du dich - wenn dies denn etwas ist, wogegen man opponieren muss?
Zitat von RebellinOA
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03.10.2007, 22:08Inaktiver User
AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"
Bezug zu Post #189
Okay, das wusste ich nicht. Findest du es trotzdem fair, sich nur verurteilend zu präsentieren? Ich war 10 Jahre zur Wiedervereinigung und hatte eine schöne Kindheit. Selbst wenn die äußeren Umstände schlecht sind, kann man versuchen, das beste draus zu machen.
Ich sag es mal so: Die Wahl wäre gewesen, zu bleiben oder zu flüchten. Da unsere gesamte Verwandtschaft hier und in Ungarn lebte, hätte man durch eine Flucht sein gesamtes Leben hinter sich gelassen, seine Familie, seine Freunde, seine Kinder (gab es auch, kleine Kinder!). Wäre man dann glücklicher geworden? Ging hier der eigene Wunsch nach Verwirklichung im Beruf über das, was einem wirklich am Herzen liegt? Ich behaupte nein. Es hat ja auch etwas mit Verantwortung zu tun.
Bevor die Diskussion aufkommt: ich bin kein Verfechter der DDR und meine Eltern waren es ebenso wenig.
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03.10.2007, 22:13Inaktiver User
AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"
Und wogegen wehrst Du Dich?
Und was hat die DDR hier in dem Strang mit Bürgern jüdischer Abstammung zu tun? In der DDR wurden ehemalige jüdische Verfolgte des Naziregimes mit Vergütungsleistungen bedacht, das weiß ich von meinen jüdischen Verwandten.
Darauf ist der Staat DDR stolz gewesen.Geändert von Inaktiver User (03.10.2007 um 22:23 Uhr)
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03.10.2007, 22:14Inaktiver User
AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"
@RebellinOA
Wie wehre ich mich? Mit meiner Stimme. Zunächst bin ich dabei, mich überhaupt über das Thema schlau zu machen. Ich würde an Demonstrationen teilnehmen, wenn es diese denn gäbe.
Wie wehrst Du Dich?
Vielleicht können wir hier Wege finden, eine erneute Bevormundung durch den Staat zu verhindern. So 100% weiß ich mir selbst nicht zu helfen, außer siehe oben.
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03.10.2007, 22:21Inaktiver User
AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"
Meine Verwandten jüdischer Abstammung taten in der DDR genau das, was meine Familie und die meisten DDR-Bürger taten und die Bundesbürger in der Regel tun. Sie richteten sich in den Verhältnissen ein und zogen ihre Kinder groß.
Zitat von RebellinOA
Ein Onkel bekam seine kleine Firma aufgrund seines Naziverfolgtenstatus wieder. Sonst wäre er enteignet worden wie viele andere Firmenbesitzer auch.
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03.10.2007, 22:23
AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"
geld macht einen menschen nicht wieder lebendig!
Zitat von Inaktiver User
Barbarus hic ergo sum, quia non
intellegor ulli.
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03.10.2007, 22:25Inaktiver User
AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"
Ich vermisse konkrete Vorschläge und wie Du es in der Praxis handhabst, liebe Rebellin
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03.10.2007, 22:29
AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"
ich bin keine deutsche! ich habe mich schon geweigert beruflich etwas zu tun, was ich mit meinem gewissen nicht vereinbaren kann und was gegen meine überzeugung spricht.
Zitat von Inaktiver User
zum thema karriere, welche karriere hat du schon gemacht?Barbarus hic ergo sum, quia non
intellegor ulli.
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03.10.2007, 22:31
AW: "Die Frau vom Checkpoint-charly"
ich habe nichts zu verbergen, herr schäubele kann, wenn er will auf meine festplatte zugreifen.
Zitat von Inaktiver User
Barbarus hic ergo sum, quia non
intellegor ulli.


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