@Linwen
Natürlich hast Du recht, das vieles nicht in Ordnung ist. Die Jugend ist generell auf einem merkwürdigen Weg.
Aber GRADE deshalb frage ich ja, was zu tun ist, was sich ändern sollte. Undzwar konkret, praxisbezogen - und vor allem - ohne das man erstrecht andere ausgrenzt.
Nochmal. Die Mehrheit der Muslime in Deutschland sind mittlerweile hier geboren. Sie SIND in "ihrem" Land. Genauso wie Du und ich. Sie sind nicht in einem "anderen" Land und ich stelle mich nicht um wenn ich in "ihr" Land gehe. Denn ihr Land ist auch mein Land und umgekehrt.Zitat von besserso
Es gibt kein "Muslimenhausen" oder dergleichen. DAS ist der Knackpunkt.
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Thema: Schlampen zum Üben?
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30.09.2007, 17:48
AW: Schlampen zum Üben?
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30.09.2007, 17:51Inaktiver User
AW: Schlampen zum Üben?
Eine Interview mit 2 Richtern im Tagesspiegel, die sich dazu entschlossen haben, das Problem in der Öffentlichkeit anzusprechen:
Wenn man den Richtern glauben darf, handelt es sich also um einen eher neuen Trend.„Zivilisatorische Standards gelten nicht mehr“
Hass und Angst gehören in manchen Bezirken zum Alltag. Vor einer neuen Dimension der Jugendgewalt warnen die Richter Kirsten Heisig und Günter Räcke
Es geschieht selten, dass sich Richter an die Öffentlichkeit wenden. Also, weshalb sitzen wir heute hier?
RÄCKE: Weil wir täglich erleben, dass vieles richtig schlimm schief läuft, insbesondere in Teilen von Neukölln, Tiergarten, Schöneberg und Wedding. In diesen Bezirken steigt die Zahl der Gewaltverfahren, die Taten werden immer schwerwiegender und die Täter immer jünger. Man merkt, dass gewisse zivilisatorische Standards nicht mehr existieren oder nicht mehr gelten.
HEISIG: Es sind vor allem die türkisch- und arabischstämmigen Jugendlichen, die vermehrt Gewaltdelikte begehen. Diese Straftäter vergiften die Atmosphäre in ihrem Kiez, auch zum Nachteil der der angepasst lebenden ausländischen Familien. Die jugendlichen Opfer, überwiegend Deutsche, haben inzwischen schon so eine Art Resignation entwickelt und sagen: „Dagegen können wir nichts machen. Die Gewalt gehört zu unserem Alltag dazu.“ Das ist eine Dimension, die wir bislang nicht hatten. Und in den letzten zwei Jahren hat sich die Situation weiter verschärft.
Sie beide sind seit vielen Jahren als Jugendrichter tätig. Was berichten die Opfer in Ihrem Gerichtssaal?
RÄCKE: Dass man auf der Straße sehr wachsam sein muss. Die Jugendlichen achten darauf, dass sie nicht in die Nähe bestimmter Gruppen kommen. Sie haben Angst, im falschen Moment den Blick zu heben, weil daran jemand Anstoß nehmen könnte. Man bekommt das Gefühl, dass manche Bezirke mächtig ins Rutschen kommen.
Weil die Mehrheit von einigen wenigen terrorisiert wird?
RÄCKE: In Teilen von Neukölln sind die türkisch- und arabischstämmigen Jugendlichen ja eben eher die Mehrheit.
HEISIG: Richtig ist aber, dass die Intensivtäter, über die wir hier hauptsächlich reden, natürlich eine kleine Minderheit darstellen.
Sehen Sie noch andere neue Tendenzen?
HEISIG: Wir stellen bei den Gewalttätern seit einiger Zeit eine unverblümte Deutschenfeindlichkeit fest. Da werden Mädchen beleidigt, angefasst, getreten und in den Akten liest man dann auch immer: „Deutsche Schlampe!“ So etwas ist mir früher überhaupt nicht untergekommen, außer im Zusammenhang mit deutschen Tätern und Ausländerhass.
RÄCKE: Scheiß-Christ, Schweinefleisch- Fresser – das sind Begriffe, die richtig in Mode sind. Neulich ist uns von einer Schule berichtet worden, wo ein Eingang von den Schülern inoffiziell nur für Türken und Araber reserviert wurde. Da durften deutsche Schüler nicht durch. Als ein Kind gegen eine der Regeln verstieß, wurde das Mädchen mit Kopulationsbewegungen an die Wand gedrückt und es wurde ihm gedroht: „Du darfst deinen Blick nicht heben. Eine deutsche Schlampe darf mich nicht angucken.“
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30.09.2007, 17:54Inaktiver User
AW: Schlampen zum Üben?
Zitat von Satyr
Es ist sicher schön, wenn sie es als ihr Land betrachten, dennoch ist es DEUTSCHLAND und nicht TÜRKEI.
Ich glaube kaum, dass eine Deutsche aus zweiter Generation in der Türkei aufgewachsen, es wagen würde im Bikini in eine Mosche zu gehen.
Sollten diese Menschen ein Problem mit der dortigen Kultur haben, wäre es vielleicht sinnvoll das Land zu wechseln
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30.09.2007, 17:57Inaktiver User
AW: Schlampen zum Üben?
Kelek schreibt übrigens, in der Türkei wären viele Türken viel liberaler als hier. An den Badestränden dort ist der Bikini ja auch kein Problem, weder für Touristen noch für Einheimische.
Zitat von Inaktiver User
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30.09.2007, 18:01Inaktiver User
AW: Schlampen zum Üben?
Zitat von Inaktiver User
Vielleicht weil sich die Menschen in der Türkei weiterentwickeln und die Menschen hier noch den Entwicklungsstand des Jahres haben, in dem sie das Land verließen?
Würde es evtl bedeuten, dass sie in Ihrem Ursprungsland (damit meine ich kulturell) die gleichen Probleme hätten?
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30.09.2007, 18:04Inaktiver User
AW: Schlampen zum Üben?
Gegen Deine These spricht, dass es auch hier früher nicht so war. Den beiden Richter ist sowas ja früher kaum untergekommen, obwohl es ja schon lange Türken hier gibt.
Zitat von Inaktiver User
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30.09.2007, 18:04
AW: Schlampen zum Üben?
Es steht zum Beispiel weder etwas von einer Kleiderordnung, noch von einer Nationalität. Nicht über die jungen Mädchen, noch über die jungen Männer.
Es ist hier in Hamburg so, dass es keinen Unterschied im rüpelhaften Verhalten macht, welcher Nationalität ein Mensch angehört. Es gibt soziale Brennpunkte, wo der Bildungstand niedrig ist, die Zukunftsaussichten ziemlich mau sind. Dort wird der Frust kanalisiert, in dem man einer älteren Frau evtl. dann "geile Alte" hinterher schimpft.
Wenn ich mich, als junges Mädchen, in solche Gruppen begebe, am Bahnhof "saufe", mein Verhalten entsprechend ist, dann bekomme ich keinen Respekt. In diesem Milieu werden "deutsche" Mädchen von "deutschen" Männern genauso benutzt und ausgenutzt.
Meine Töchter hatten ein Umfeld, in denen es keine Respektlosigkeitan gab!
Wir vermieten an verschiedenste Nationalitäten. Von Chinesen, Canadiern, Irakern, Türken usw. usf. Es gab nie, niemals irgendwelche anzüglichen Übergriffe.
Mangelnde Bildung und das daraus folgende Verhalten ist kein Hinweis auf eine Nationalität. Dieses an einer religiösen Gruppe festzumachen ist dumm und kleingeistig.
Für die Jugendlichen ist es manchmal die einzige Konstante, die sie in ihrem Leben haben. Würden sie nicht in so aussichtslosen Lagen sein, hätten sie es nicht nötig.
Perspektivlos zu sein fördert Gruppenbildung bei jeder Nationalität.
Dadurch kommt es dann zu diesen Auswüchsen auf allen Seiten.
Aber, die Nationalität und der Glaube sind nicht die Ursache!Geändert von _muschelkalk (01.10.2007 um 12:46 Uhr)
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...Und es ist gar nicht Großmut zu verzeihn,
Dass andere ganz anders als wir glauben...(Ringelnatz)
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30.09.2007, 18:07
AW: Schlampen zum Üben?
[QUOTE=Satyr
Nochmal. Die Mehrheit der Muslime in Deutschland sind mittlerweile hier geboren. Sie SIND in "ihrem" Land. Genauso wie Du und ich. Sie sind nicht in einem "anderen" Land und ich stelle mich nicht um wenn ich in "ihr" Land gehe. Denn ihr Land ist auch mein Land und umgekehrt.
Es gibt kein "Muslimenhausen" oder dergleichen. DAS ist der Knackpunkt.[/QUOTE]
Ja, sie sind hier geboren. Als Deutsche. im Pass. Aber als was bezeichnen sie sich? Als Türken. Sie leben wie Türken, sie handeln wie Türken in der Türkei handeln würden. Und da kommt MEIN Knackpunkt: wir sind NICHT in der Türkei. Dort dürfen sie selbstverständlich wie jeder andere ihren Glauben leben und für sich tun, was sie wollen. Dort sind auch alle so im Glauben eingestellt. Hier die Menschen, die hier als Deutsche sich bezeichnen und so leben, als Schlampen zu bezeichnen und ihnen ihre Wertvorstellungen aufzudrücken, ist ein Unding!
Ich weiß, dass nicht alle gleich sind. Ich habe eine türkische Kollegin, die in Deutschland geboren ist und noch Verwandte in der Türkei hat. Ich mag sie sehr gern. Aber sie bezeichnet sich auch als Türkin. Und so wie sie mit dem Glauben, den Auferlegungen von bestimmten Bedingungen durch den Glauben umgeht, kann ich gut damit umgehen. Sie akzeptiert aber, dass man das Leben als Türke in Deutschland nicht mit dem Leben in der Türkei vergleichen kann und schon gar nicht gleich leben kann.
Ich kann nicht, wenn ich mich als Deutscher bezeichne, zweierlei Maßstäbe für Deutsch-Türken und Deutsch-Deutsche ansetzen. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Ihr seid nicht verpflichtet, meine Meinung zu teilen. Ich habe sie trotzdem. Und ich bin mit Sicherheit NICHT ausländerfeindlich.
Das ist auch zu diesem Punkt jetzt mein letzter Beitrag hier.Manchmal denkt man, es ist stark festzuhalten. Doch es ist das Loslassen, das die wahre Stärke zeigt.
(unbekannt...)
Darum:
Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt, wenn dieser nötig sein sollte. Eine Schlucht kannst du auch nicht mit zwei kleinen Schritten überwinden.
(David L. George)
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30.09.2007, 18:12Inaktiver User
AW: Schlampen zum Üben?
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30.09.2007, 18:14Inaktiver User
AW: Schlampen zum Üben?
Danke.
Zitat von _muschelkalk
Axo? Warum gibt es in islamischen Ländern eine Religionspolizei, die Frauen verkloppt, wenn sie so unzüchtig sind, ihr Haar sehen zu lassen?
Zitat von _muschelkalk
Früher gab's das nur in SA und Iran, mittlerweile wurde in verschiedenen Gegenden SO-Asiens wie Malaysia und Indonesien auch eine Religionspolizei installiert, die u.a. Männer verhaftet, die derlei abartige Sauereien begehen wie Frauen in Friseursalons die Haar zu schneiden. Und die Leute, die derartige Sitten in bisher gemäßigten Ländern installieren, versuchen auch, in Europa einen Fuß in die Tür zu bekommen.
*ups* Nicht nur kleingeistig und dumm, sondern auch noch paranoid. Mensch, Gresse!


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