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Thema: Integration ?

  1. Inaktiver User

    AW: Integration ?

    Sach ma hareike, wie sieht es denn mit "landestypischen" Mittagstischen aus?
    Was machen wir denn wenn die Muslime z.B. Sauerbraten und grüne Soße an den Schulen als Mittagsessen fordern?

  2. Inaktiver User

    AW: Integration ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was brauchen wir also, damit wir wieder Geld in Bildung, Rente, Wohltaten für Arme etc. stecken können? Genau: Geld!
    Aber Geld ist doch genug da, es wird nur nicht in Deutschland investiert. Da haben die Deutschen den Glauben an ihr eigenes Land verloren, sie horten es lieber oder tragen es ins Ausland.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    .... qualifizierte Migration. Das Potential für letzteres ist weltweit praktisch unbegrenzt, aber hart umkämpft!
    Tja, ich frage mich nur wer in einem Land leben möchte in dem die Religionszugehörigkeit einem immer wieder "um die Ohren" gehauen wird?
    Siehst du und genau das ist der Unterschied zwischen den USA und uns, die USA machen zwar den "Kampf gegen Terror" aber eben nicht gegen den ISLAM, kleiner aber feiner Unterschied!
    Vielleicht sagt das mal einer den Meinungsmachern und ihren tumpen "Vordenkern".

  3. Inaktiver User

    AW: Integration ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Sach ma hareike, wie sieht es denn mit "landestypischen" Mittagstischen aus?
    Was machen wir denn wenn die Muslime z.B. Sauerbraten und grüne Soße an den Schulen als Mittagsessen fordern?
    Dann freuen wir uns, das sie an einer Schule mit verläßlichen Betreuungszeiten und Hausaufgabenbetreuung (d.h. Ganztagsschule) sind - was in praktischer Hinsicht ein enorm wichtiger Schritt zur Verbesserung der Bildungsituation ist.
    Gute Nacht.

  4. Inaktiver User

    AW: Integration ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Tja, ich frage mich nur wer in einem Land leben möchte in dem die Religionszugehörigkeit einem immer wieder "um die Ohren" gehauen wird?
    Siehst du und genau das ist der Unterschied zwischen den USA und uns, die USA machen zwar den "Kampf gegen Terror" aber eben nicht gegen den ISLAM, kleiner aber feiner Unterschied!
    Vielleicht sagt das mal einer den Meinungsmachern und ihren tumpen "Vordenkern".
    Darauf will ich Dir noch antworten, die Posts hatten sich überschnitten.

    "Krieg gegen der Terror" war feige und irreführend von Bush.

    Und falls "Krieg gegen der Terror" die Strategie der USA im Sinne von Clausewitz ist, ist sie falsch, wie man an dem Desaster im Irak und in dem kommenenden in Afghanistan sieht. Falls es allerdings keine Strategie gibt, wären die Desaster ebenfalls strategisch erklärlich.

    Es hätte heißen müssen: "Verteidigung der Freiheit..." (denn es ist kein Krieg, der NUR mit GIs gewonnen werden kann, und es gibt positive Werte, die selbstbewußt vertreten werden könnten) "... gegen den radikalen Islamismus" (denn es geht auch um Terror, aber nicht nur, und insofern es um Terror geht, geht es um einen ganz bestimmten).

    Im ganzen Satz, wie er hätte heißen müssen:
    Verteidigung der Freiheit gegen den radikalen Islamismus.

    Mod: Sorry for beeing off-topic.

  5. Inaktiver User

    AW: Integration ?

    Verteidigung der Freiheit gegen den radikalen Islamismus - nein, das ist nicht off-topic, sondern mitten im topic. Wer soll, wer will, wer darf, wer muss sich integrieren und was ist Integration.

    In einem anderen Strang gibst du dich Seite um Seite der These hin, dass Europa angeblich muslimisch werde. Lassen wir die Demografie und die Details der dortigen Diskussion mal beiseite, aber anscheinend ist der Islam an sich aus deiner Sicht bereits ein Problem. Und zwar jede Form des Islam, denn soweit ich gesehen habe, differenzierst du nicht.

    Wenn ich das mit dem Thema hier verknüpfe, ergibt sich, dass du Muslime generell nicht als integrationsfähig und auch nicht als integrationswürdig zu empfinden scheinst. (Korrigiere mich bitte, falls ich das falsch interpretiert habe.)

    Das ist natürlich ein Problem für Menschen, die sich in Deutschland von den Deutschen nicht auch noch die Religion vorschreiben lassen wollen. Es ist insbesondere deshalb ein Problem, weil sich das Thema Integration oder das Thema "was sind erwünschte Immigranten" immer wieder genau auf das Thema Religion zuspitzt, und die Frage der Religionszugehörigkeit ein ausserordentliches Gewicht erhält.
    Alles, was man an den Einwanderern kritisiert - mangelnde Sprachkenntnis, mangelnde Bereitschaft diese zu erwerben, übermässig patriarchalische Strukturen, Zwangsheiraten, Bildungsniveau, etc. werden an diesem einen Punkt, der Religion, festgemacht, als wenn es nicht auch gebildete Muslime, tolerante und moderne Muslime gäbe.

    Mit deiner Haltung schlägst du den Menschen, die zufällig Muslime sind, die Tür knallend vor der Nase zu. Mit einer Haltung wie der deinen fördert man den radikalen Islam. Man setzt damit einen Mechanismus in Gang, der in Max Frisch's ANDORRA beschrieben ist, und der zu einer Hinwendung genau zum radikalen Islam führt.
    Geändert von Inaktiver User (27.07.2007 um 12:35 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Integration ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn ich das mit dem Thema hier verknüpfe, ergibt sich, dass du Muslime generell nicht als integrationsfähig und auch nicht als integrationswürdig zu empfinden scheinst. (Korrigiere mich bitte, falls ich das falsch interpretiert habe.)
    Weder ist/sage/meine das eine so, noch das andere.

    Bitte nichts Absurdes in den Mund legen bzw. keine Popanste aufbauen: Wenn das schwierig sein sollte, einfach auf ein Zitat beziehen, dann klappt's auch.
    Geändert von Inaktiver User (27.07.2007 um 14:00 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Integration ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Es hätte heißen müssen: "Verteidigung der Freiheit..." (denn es ist kein Krieg, der NUR mit GIs gewonnen werden kann, und es gibt positive Werte, die selbstbewußt vertreten werden könnten) "... gegen den radikalen Islamismus" (denn es geht auch um Terror, aber nicht nur, und insofern es um Terror geht, geht es um einen ganz bestimmten).
    Hm, "Verteidigung der Freiheit", in welcher Auslegung?
    Wer bestimmt was als "Freiheit" gilt und wer wird "befreit"???

    Und welche Werte? Demokratie wollten die "Befreier" bringen, aber "sie" haben ja noch nicht einmal die demokratische Wahl in Palästina anerkannt. Irak? Afghanistan?

    In der Bibel steht sinngemäß, "und traut nicht den falschen Propheten, nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt ihr sie messen".
    Ja, mach ich!

  8. Inaktiver User

    AW: Integration ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hm, "Verteidigung der Freiheit", in welcher Auslegung?
    Wer bestimmt was als "Freiheit" gilt und wer wird "befreit"???

    Und welche Werte? Demokratie wollten die "Befreier" bringen, aber "sie" haben ja noch nicht einmal die demokratische Wahl in Palästina anerkannt. Irak? Afghanistan?
    So viele Fragen.

    Die USA haben die Freiheit (und Europa) gegen den Nationalsozialismus verteidigt.
    Die USA haben die Freiheit (und Europa) gegen den Kommunismus verteidigt.
    Die USA werden die Freiheit (und Europa) gegen den radikalen Islamismus verteidigen - hoffentlich.

    Die amerikanische/ westliche Idee von Freiheit ist in einem umfassenden Sinn zu sehen, so wie bei den historischen Beispielen. Die "Taten" waren im Großen und Ganzen die richtigen.

    Das ist aber off-topic, war erstmal der letzt Post dazu vom mir in diesem Thread.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    In der Bibel steht sinngemäß, "und traut nicht den falschen Propheten, nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt ihr sie messen".
    Ja, mach ich!
    Diese Zitat aus Deinem Munde?!
    Geändert von Inaktiver User (27.07.2007 um 16:01 Uhr) Grund: hatte die Bibel übersehen

  9. User Info Menu

    AW: Integration ?

    Meine persönliche Erfahrung aus meiner Umgebung ist folgende: Es ist in der Regel gar kein großes Problem, einzelne Menschen - egal, wie exotisch sie auch zu sein scheinen - zu integrieren. Große Massen aber lassen sich nicht ohne weiteres integrieren - je größer die Unterschiede zu den Einheimischen sind, desto schlechter gelingt die Integration, da der (äußere und innere) Druck, sich anpassen zu müssen, nicht groß genug oder gar nicht vorhanden ist.

    Eine einzelne Türkin wäre gezwungen, die Sprache zu lernen, um Arbeit zu finden, in den Läden einzukaufen, in denen auch die Einheimischen einkaufen, sie müsste zu den einheimischen Ärzten Vertrauen aufbauen, usw. usf. Sie würde sich vermutlich in einen Einheimischen verlieben, ihn heiraten, Kinder bekommen, mit ihnen zusammen vieles entdecken und kennen lernen - kurzum, sie würde in der "Fremde" neue Wurzeln schlagen. Lebt sie aber in Duisburg-Marxloh, ist dies alles nicht erforderlich. Sie bleibt (freiwillig) in ihrem Ghetto und lebt dort - bequem, aber völlig isoliert von den Einheimischen - als wäre sie in der Türkei. Der einzige Unterschied zur Türkei besteht vermutlich darin, dass ihr Lebensstandard und die Lebensqualität deutlich höher sind.

    Fazit: Vermutlich lassen sich die Integrationsprobleme nicht (mehr) vernünftig lösen, da seit Jahrzehnten zementiert. Sie lassen sich allenfalls (leidlich) verwalten. Der "Ausweg": Die Zuwanderung sinnvoll beschränken und warten, dass sich die vorhandenen Probleme mit der Zeit auf natürlichem Wege "auswachsen".
    Geändert von Katja_ (27.07.2007 um 17:32 Uhr)
    Man sollte die Dinge so nehmen, wie sie kommen.
    Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.

  10. User Info Menu

    AW: Integration ?

    Nochmal zu den Terroristen.

    Was mich masslos ärgert ist dass auch die letzten Anschläge in Grossbritannien wieder auf den "Islam" als Problem geschoben werden.

    Die Ärzte und medizinisches Personal die versucht hatten diese Anschläge durchzuführen kommen mehrheitlich aus dem Irak, die anderen aus Palästina.

    Und keiner kommt auf die Idee dass die militärische, menschliche Katastrophe im Irak etwas mit diesen Anschlägen zutun haben könnte? Aber nein, diese Menschen bomben nicht weil ihre Heimat ihm Blut versinkt und Grossbritannien maßgeblich daran beteiligt ist, sondern weil sie Muslime sind.

    Ich war bei den grossen Demonstrationen in London gegen den Überfall auf dem Irak dabei. Und eines der Argumente gegen den Krieg war dass dieser Krieg eine Terrorwelle nach Europa bringen wird.
    Und jetzt wo genau dass passiert wird über die Ursache nicht mehr geredet? Statt sich dem zustellen was dieser Krieg anrichtet, im Irak und Europa, werden Theorien über die Gewaltbereitschaft der Muslime geführt.

    Der letzte kriegerische Angriff einer muslimischen Grossmacht gegen Europa endete vor Wien. Es ist also einige hundert Jahre her. In den vergangenen 150 Jahren haben Europa und die USA wiederholt angegriffen.
    Die Agression liegt auf unserer Seite und man kann sie auch damit nicht wegdiskutieren in dem man die andere Seite als fanatische und fremdgesteuerte Irre diffamiert.

    Disclaimer:
    Ich lehne Gewalt in jeder Form ab.
    Ich bin mir bewusst das muslimische Länder gegeneinander in den Krieg gezogen sind. Auch ohne Unterstützung des Westens.
    Ich weiss dass es durchaus religiös motivierte muslimische Terroristen gibt.
    Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
    Karl Valentin

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