Antworten
Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234
Ergebnis 31 bis 34 von 34
  1. Inaktiver User

    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    Zitat Zitat von Cassis
    Wer eine Friedenskonferenz einberuft und sich gleichzeitegt weigert mit allen Beteiligten zuverhandeln ist an einem Ergebnis nicht interessiert
    sehe ich auch so

  2. Inaktiver User

    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    So soll es wohl aussehen:
    http://www.berlinkontor.de/25.07.200...s-angebot.html

    Auszug:
    Das “rundlegende Angebot” Olmerts wird wahrscheinlich aus den folgenden vier Punkten bestehen:
    1. Die Errichtung eines palästinensischen Staates auf 90 % des Westjordanlandes und im Gaza-Streifen.
    2. Ein Gebietsaustausch zur Kompensation für größere Siedlungsblöcke im Westjordanland, die unter israelischer Kontrolle bleiben.
    3. Die Verbindung des Westjordanlandes mit dem Gaza-Streifen durch einen Tunnel, um den Palästinensern einen territorialen Zusammenhang zu bieten und die Sicherheit Israels zu gewährleisten.
    4. Die Möglichkeit für die Palästinenser, die östlichen Randbezirke Jerusalems als Hauptstadt auszurufen. Die Altstadt und der Ölberg werden jedoch unter israelischer Hoheit bleiben.
    Mit seinem Angebot hinsichtlich eines Grundlagenabkommens distanziert sich Olmert von dem Vorschlag der US-amerikanischen Außenministerin Condoleezza RICE, über die USA im Voraus ein Endstatusabkommen auszuhandeln, dessen Umsetzung dann auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden würde, so Ha’aretz (25.07.07).



    Aber auch DAS:
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news...nd/775559.html

    Auszug:
    Israel hat offenbar eine Lieferung von 1000 Sturmgewehren an die Sicherheitskräfte des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas genehmigt.

    Der Transport der Waffen erfolgte bereits vor drei Wochen, wie die «Haaretz» berichtete. Er erfolgte über die von Israel kontrollierte Grenze zwischen Jordanien und dem Westjordanland. Die beteiligten Seiten hätten Stillschweigen vereinbart, um die Position von Abbas nicht weiter zu schwächen.


    Grundlage ist offensichtlich dieser Plan:

    http://flatworld.tagesspiegel.de/?p=413

    Die Dreistaaten-Lösung für Palästina

    C.Wergin | 14:46

    Dennis Ross war Bill Clintons Nahostberater und gilt als einer der angesehensten Nahostexperten weltweit, weil er scharfe Analysen mit viel Wissen aus der Regierungspraxis vereint. Für die Washington Post hat er gerade aufgeschrieben , was er an Erkenntnissen von seiner letzten Reise in die Region mitbringt: Dass Israelis wie Palästinenser fürchten, Gaza könnte zu “Hamastan” werden. Da auch viele Palästinenser glauben, dass sich Hamas niemals mit Israel arrangieren werde, bedeutet der faktische militärische Sieg der Islamisten in Gaza einen herben Rückschlag für diejenigen, die möchten, dass möglichst bald ein Palästinenserstaat neben Israel ensteht.
    Manche Fatah-Leute, mit denen Ross geredet hat, schlagen deshalb eine Dreistaatenlösung vor: Die Fatah-dominierte Westbank sollte Autonomiestatus bekommen und sich mit Jordanien zu einer gemeinsamen Wirtschaftszone zusammenschließen. Da die Hamas den Einwohnern von Gaza keine andere Zukunft als den immerwährenden militärischen Kampf gegen Israel anzubieten hat, würde sich so schnell erweisen, wer das bessere Zukunftskonzept vertrete: Eine blühende Westbank würde den Menschen in 70-Prozent-Arbeitslosigkeit-Gaza beweisen, dass sie die Islamisten besser zum Teufel schicken sollten. Soweit die Theorie.
    Die gute Nachricht an Ross’ Artikel ist, dass er auf Seiten junger Fatah-Politiker offenbar eine neue Entschlossenheit ausgemacht hat, sich zu modernisieren und der Hamas mit Beispielen von “good governance” Paroli zu bieten. Das wird man zwar erst glauben können, wenn man es sieht und wenn die alte Fatah-Garde endlich in Pension ist. Aber wenn die Fatah endlich kapieren sollte, dass sie sich in einem ideellen und auch einem pragmatischen Wettbewerb mit Hamas befindet, dann ist das schon ein Schritt vorwärts.
    Die schlechte Nachricht ist, dass eigentlich alle Gaza erst einmal als an die Islamisten verloren ansehen. Und da Hamas weiter keine Anzeichen dafür erkennen lässt, ihre Position gegenüber Israel substanziell zu ändern, wird der gegenwärtige Stillstand wohl von langer Dauer sein. Selbst wenn Hamas die nächsten Wahlen verlieren sollte (was aber keineswegs sicher ist), wird sie wohl kaum bereit sein, die einmal gewonnene militärische Hoheit über Gaza wieder abzugeben.



    Anmerkung, der Artikel ist von Anfang Juni 07, also wäre der Plan schon vor "länger" Zeit entstanden, sodass nicht auszuschließen ist, dass das ganze "Theater"( die Kämpfe) um Gaza geplant waren, denn es wundert schon dass die Fatah der Hamas soo wenig entgegen zu setzen hatte.

  3. User Info Menu

    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    Vor ein paar Tagen gab es einen Artikel in der SZ über Minensucher im Südlibanon die nach Sprengsätzen und Streuminen (richtiger Begriff? cluster bombs) suchen.

    Die Suche wird unteranderem dadurch erschwert dass Israel sich weigert Auskunft zugeben wo und wieviel abgeworfen wurde.

    Aber dann würden sie ja auch zugeben das Zivilisten bombadiert wurden. Da ist es doch besser zuschauen wie weiterhin Zivilisten von diesen Bomben verletzt werden.

    Schöne Geste im Hinblick auf die geplante Konferenz
    Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
    Karl Valentin

  4. Inaktiver User

    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    FAZ - Artikel

    Israel
    Soldaten gegen Siedler in Hebron
    Von Jörg Bremer, Jerusalem
    07. August 2007
    Bei der Räumung zweier Gebäude im Zentrum von Hebron sind am Dienstag 27 Menschen verletzt worden. Die israelische Grenzpolizei war am Morgen in zwei Läden am früheren arabischen Markt von Hebron eingedrungen, in denen sich Siedler illegal niedergelassen hatten. Zuvor hatte die Hoffnung bestanden, dass die Aktion in der Altstadt unweit des historischen „Grabes der Patriarchen“ ohne Zwischenfälle verlaufen werde, nachdem sich die Siedler bereitgefunden hatten, nur passiven Widerstand zu leisten. Einige religiöse Soldaten weigerten sich jedoch, die Polizeiaktion abzusichern.
    (...)
    Das zweistöckige Gebäude war vor Jahren von zwei jüdischen Familien besetzt worden. Ein Räumungsurteil des Obersten Gerichts in Jerusalem befolgten sie nicht.
    (...)
    Die Siedler setzen sich durch

    Trotz der jüngsten Militäraktionen setzen sich in Hebron langsam die Siedler durch. Nur noch wenige hundert der früher 160.000 Araber in der israelisch besetzten Altstadt halten dem Druck der etwa 500 Siedler stand.

    Nach der Räumung am Dienstag setzten Siedler eine Moschee in der Altstadt in Brand und versuchten, die Feuerwehr daran zu hindern, das Feuer zu löschen. Die palästinensische Nachrichtenagentur Maan berichtete, Siedler hätten die Muslime daran hindern wollen, die Feuerwehr zu rufen. Auch das israelische Militär soll nicht geholfen haben. Letztlich hätten israelische Stellen die Feuerwehr in Marsch gesetzt.

    ------------------------------------------------------------------

    Ob es nun bei der "einen" Räumung bleibt?
    Oder werden sie zumindest die von den israelischen Gerichten als illegal bezeichneten Besetzungen von Häusern und Land räumen?
    Geändert von Jonas (08.08.2007 um 10:47 Uhr) Grund: Link-Layout angepasst

Antworten
Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •