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  1. Inaktiver User

    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    Die Opfer im Nahostkonflikt sind die Palästinenser, denen Israel das Land gestohlen hat, und durch seine Aktionen in den besetzten Gebieten täglich die Lebensgrundlagen nimmt.

    Israel muss sich bewegen und eine erträgliche Lösung - insbesondere Entschädigungen - für die Palästinenser anbieten, erst dann besteht eine Chance, dass Israel selbst in Frieden leben kann.

    Der Vorschlag von Hareike, dass " Israel ... seinen Zaun fertigstellen sollte, alle Unruhestifter und Islamisten ausweisen und dann die Araber sich selbst überlassen sollte" unterstreicht, wie die faschistischen Ansätze israelischer Extremisten, die alle palästinensischen Untermenschen (Liebermann !!!!) aus Israel und den besetzten Gebieten rauswerfen wollen, auch bei - wie ich hioffe - wohlmeinenden Unterstützern Israels Fuß fassen.

    Und vielleicht mag eine solche Mauer sogar Angriffe auf Israel verhindern, aber die dadurch noch verstärkte Verzweiflung der Palästinenser, Araber und Moslems wird aber ganz sicher dazu führen, dass wir im Westen noch ausgeprägter zu Erzatzzielen werden. Wäre es Hareike dann recht, wenn es sie trifft???

    Wir brauchen einen gerechten Frieden in der Region, nicht wie jetzt eine israelische Version des Versailler Diktats.

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    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Opfer im Nahostkonflikt sind die Palästinenser, denen Israel das Land gestohlen hat, und durch seine Aktionen in den besetzten Gebieten täglich die Lebensgrundlagen nimmt.

    Israel muss sich bewegen und eine erträgliche Lösung - insbesondere Entschädigungen - für die Palästinenser anbieten, erst dann besteht eine Chance, dass Israel selbst in Frieden leben kann.

    .
    Wer mit solchen Vorstellungen und Forderungen eine Friedenskonferenz einberufen will, lässt die Konferenz schon scheitern, bevor sie begonnen hat.

    Ziel einer Friedenskonferenz kann nur sein, dass zwei winzige Staaten, die zusammen nicht größer sind als das Land Hessen, friedlich nebeneinander existieren können und eng wie die EU zusammenarbeiten müssen. Entschädigungen und Grenzziehung muss aus einem Friedensvertrag heraus geschehen. Wer vorab Bedingungen stellt - und das tun beide Seiten - boykottiert eine Aussicht auf friedliches Zusammenleben.

    Und es muss sicher gestellt werden, dass die Gläubigen ungehindert und ohne Furcht ihre Heiligen Stätten besuchen können: Al Aksa Moschee und Klagemauer in Jerusalem, die Ibrahim-Moschee (Grabmahl Abrahams) in Hebron, für Juden und Moslems gleichermaßen wichtige Stätten. Das wird außerordentlich schwierig.
    Geändert von Opelius (21.07.2007 um 10:15 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und vielleicht mag eine solche Mauer sogar Angriffe auf Israel verhindern, aber die dadurch noch verstärkte Verzweiflung der Palästinenser, Araber und Moslems wird aber ganz sicher dazu führen, dass wir im Westen noch ausgeprägter zu Erzatzzielen werden. Wäre es Hareike dann recht, wenn es sie trifft???

    Wir brauchen einen gerechten Frieden in der Region, nicht wie jetzt eine israelische Version des Versailler Diktats.
    Die Lösung ist doch den meisten klar. Die Palästineser bekommen die besetzten Gebiete (weitgehend) und den Gaza-Streifen (ganz) und dort einen Staat, in dem sie nach eigenem Gutdünken ohne israelisches Checkpoints leben können. Die im palästinensischen Bereich liegenden Siedlung müssen dann geräumt werden.

    Ich denke nur, dass es eine durch Israel mit Unterstützung der USA einseitig beschlossene und durchgeführte Maßnahme sein muß, weil man mit den Palästinensern nicht verhandeln kann (zu zuerstritten, zu fanatisch), und es Israels Angelegenheit ist.

    Anschläge in Europa wären unwahrscheinlich bei einer solchen Befriedung, da Europa nicht Akteur ist und sein sollte (die zunächst zu erwartende Haßwelle würde sich auf Israel und die USA konzentrieren).

    Europa sollte also vor allem eins tun: Sich nicht einmischen.

  4. Inaktiver User

    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Lösung ist doch den meisten klar. Die Palästineser bekommen die besetzten Gebiete (weitgehend) und den Gaza-Streifen (ganz) und dort einen Staat, in dem sie nach eigenem Gutdünken ohne israelisches Checkpoints leben können. Die im palästinensischen Bereich liegenden Siedlung müssen dann geräumt werden..
    Dieser Meinung bin ich auch.

    Da gibt es allerdings einige Probleme:

    So sieht die Westbank heute aus:

    http://www.ft.com/cms/s/728a69d4-12b...00e2511c8.html

  5. Inaktiver User

    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Dieser Meinung bin ich auch.

    Da gibt es allerdings einige Probleme:

    So sieht die Westbank heute aus:

    http://www.ft.com/cms/s/728a69d4-12b...00e2511c8.html
    Na, dann sind wir uns ja auch einig in der heutigen Bewertung von Einsteins Träumereien aus Posting 19, oder?

  6. Inaktiver User

    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    In einem persönlichen Briefwechsel mit Chaim Weizmann schrieb Einstein im gleichen Jahr: «Wenn wir keinen Weg zu ehrlicher Zusammenarbeit und zu ehrlichen Verhandlungen mit den Arabern finden, dann haben wir nichts aus unserer zweitausendjährigen Leidensgeschichte gelernt, und wir verdienen das Schicksal, das uns ereilen wird.
    Das war ja keine Träumerei von Einstein, sondern eine Vorhersage, mit der er leider Recht behalten sollte.

  7. Inaktiver User

    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    Bei den Palästinensern gibt's momentan aber zwei Regenten und (noch) keinen Staat. Der eine Regent sitzt in Gaza und der andere in Ramallah. Beide erkennen einander nicht an. Zerfallen die Palästinensergebiete künftig in zwei Teile?

  8. User Info Menu

    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    Mit Sicherheit wird Palästina in die zwei Teile Gaza und Westbank zerfallen. Zwischen beiden Gebieten liegt etwa 250 km israelisches Territorium. Wie soll eine Verbindung aufrecht erhalten werden?
    Gaza ist dann so groß wie die Stadt Bremen, nur mit 6 mal so vielen Einwohnern.

  9. Inaktiver User

    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    Übrigens: Der EU (!!) Nahostvermittler Blair hat von Herrn Bush jr. die Anweisung erhalten, sich auf Verhandlungen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Palästinenser zu beschränken.

    Ist doch fürsorglich!

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    AW: Neue Nahost-Friedenskonferenz

    Doch, ist wirkich lieb - dann sind hinterher die Enttäuschungen nicht so gross.

    zu Opelius
    Wer eine Friedenskonferenz einberuft und sich gleichzeitegt weigert mit allen Beteiligten zuverhandeln ist an einem Ergebnis nicht interessiert
    Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
    Karl Valentin

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