@Hareike
Du interpretierst da einfach viel zu viel in mich und meine Vorstellungskraft hinein.
Es gibt übrigens durchaus gläubige Muslime die wollen das ihre Töchter erst nach Beendigung ihrer Ausbildung heiraten. Auch aus der Türkei, und auch vom Land.
Und noch mal, die türkischen Verbände lehnen viel mehr in dem neuen Einwanderungsgesetz ab als nur diese eine Klausel.
Aber sich genau dass herauszupicken ist üble Stimmungsmache.
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16.07.2007, 21:55
AW: Türkische Verbände sagen Integrationsgipfel ab - Warum?
Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
Karl Valentin
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16.07.2007, 22:19Inaktiver User
AW: Türkische Verbände sagen Integrationsgipfel ab - Warum?
Bitte sehr, es steht Dir frei die Antwort auf die Frage dieses Threads bzw. die Erklärung nicht zu glauben und weiterhin nicht zu verstehen bzw. zu rätseln, warum die türkischen Verbände den Integrationsgipfel boykottieren.
Zitat von Cassis
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16.07.2007, 22:19Inaktiver User
AW: Türkische Verbände sagen Integrationsgipfel ab - Warum?
Vielleicht, weil Religionen sich grundsätzlich anmaßen, das Wissen gepachtet zu haben und gerne das freie Denken unterdrücken und wir hier die Religion glücklicherweise auf die hinteren Ränge verschoben haben?
Zitat von Inaktiver User
Und dort, wo die Religion bestimmend ist, haben die Frauen halt die Arschkarte.
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16.07.2007, 22:33Inaktiver User
AW: Türkische Verbände sagen Integrationsgipfel ab - Warum?
Mal ganz nüchtern betrachtet scheint aber der Islam ein Nährboden für patriarchalische Strukturen zu sein ... Der unantastbare Koran trägt jedenfalls seinen Teil dazu bei. Ich für meinen Teil schätze es, dass ich mehr Selbstbestimmungsrecht als ein Acker habe (Sure 2, 223).
Zitat von Inaktiver User
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16.07.2007, 22:34Inaktiver User
AW: Türkische Verbände sagen Integrationsgipfel ab - Warum?
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Geändert von Inaktiver User (16.07.2007 um 22:39 Uhr)
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16.07.2007, 22:35Inaktiver User
AW: Türkische Verbände sagen Integrationsgipfel ab - Warum?
Nicht mehr als z.B. das Judentum, und auch das christliche Abendland war fast 2 Jahrtausende patriarchalisch.
Zitat von Inaktiver User
Umgekehrt: die Religionsstifter haben meines Erachtens die patriarchalischen Grundstrukturen der Gesellschaften, aus denen sie entstanden sind, aufgegriffen und in ihr jeweiliges Glaubenssystem integriert.Geändert von Inaktiver User (16.07.2007 um 22:38 Uhr)
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16.07.2007, 22:48Inaktiver User
AW: Türkische Verbände sagen Integrationsgipfel ab - Warum?
War. Eben. Gottseidank. Ich brauche die Wiedereinführung wirklich nicht und halte die Überwindung des Partriarchats für einen gesellschaftlichen Fortschritt.
Zitat von Inaktiver User
Ach, und inwiefern ist eine einwanderungswillige Türkin gegenüber einer einwanderungswilligen Mexikanerin/Ghanaerin/Thailänderin etc., etc. diskriminiert?
Wieso werden Mexiko, Ghana, Thailand, etc. nicht bei der Bundeskanzlerin vorstellig?
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16.07.2007, 23:15Inaktiver User
AW: Türkische Verbände sagen Integrationsgipfel ab - Warum?
Was patriarchalische Strukturen betrifft, so schenken sich die großen Religionen wohl nichts - möglicherweise hat das damit zu tun, dass ihre Entstehung mit dem Übergang vom Matriarchat zum Patriarchat zu tun hat.
Iin Bezug auf die Überwindung des Patriarchats bin ich nicht so optimistisch - in der christlichen Religion (zumindest in der römischen Fraktion) ist es sehr lebendig, und in unserer Gesellschaft noch längst nicht überwunden. Ich glaube, die westliche Gesellschaft hat höchstens ein paar Jahrzehnte Vorsprung - man wird sehen, wie lange die islamisch geprägten Kulturen brauchen, um unseren (Zwischen)-Stand zu erreichen.
Guten Abend !
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16.07.2007, 23:29
AW: Türkische Verbände sagen Integrationsgipfel ab - Warum?
Zitat von Inaktiver User
Und warum sollten sie das? Wollen die doch gar nicht. Sie halten doch ihre Kultur für höherwertig, warum sollten sie unserer Kultur in irgendwas nacheifern?
Macht überhaupt keinen Sinn.
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16.07.2007, 23:49Inaktiver User
AW: Türkische Verbände sagen Integrationsgipfel ab - Warum?
Doch das macht Sinn.
Was die dafür Verantwortlichen meinen, ist auch in den islamisch geprägten Gesellschaften zweitrangig.
Die Emanzipation der Frauen ist in Deutschland auch
nicht mit sondern gegen die christlichen Religionen auf die Tagesordnung gesetzt worden. Das hängt nun mal nicht von der Meinung irgendwelcher Religionsführer ab sondern von bestimmten materiellen Gegebenheiten. Hier bietet sich ein Zitat an:
In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte notwendige von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt, und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewusstseinsformen entsprechen.
(Karl Marx)
Das macht - für mich - eine Menge Sinn.


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