Heinsohn...Zitat von Inaktiver User
Wo hat er denn jetzt wieder DIESE Zahl her? Erinnert mich an die Anzahl der Ausländer.
Die im übrigen aus 2005 stammt und zwar VOR der Bereinigung, denen sind nämlich 800.000 Tausend "abhanden" gekommen.
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Hareike ich mach es ganz KURZ.
Wir hatten keine Einwanderungspolitik!
Und WIR wollten die OHNE Ausbildung!!!!
http://www.wdr.de/themen/kultur/2/de...x_teil_2.jhtml
Ab 1956 treffen die ersten Züge mit italienischen "Gastarbeitern" in der Bundesrepublik ein. Es sind überwiegend 20 bis 40-jährige Männer, die in der Regel ohne Familie nach Deutschland kommen. Die Arbeitsstellen werden durch deutsche Beamte zugewiesen. Zunächst sind die italienischen Arbeitnehmer vor allem in der Land- und der Bauwirtschaft im Einsatz. Schon bald wird die Anwerbung auf andere Branchen ausgeweitet. Im Ruhrgebiet arbeiten die Italiener vor allem in der Schwerindustrie und im Bergbau. In Wolfsburg sind sie ab Januar 1962 an der Produktion des VW-Käfers beteiligt. Der zwischen Italien und der Bundesrepublik ausgehandelte Musterarbeitsvertrag garantiert den branchenüblichen Tariflohn. Diese Gleichstellung haben die Gewerkschaften durchgesetzt, um eine Absenkung des Lohnniveaus zu verhindern. Den größten Teil des Geldes überweisen viele "Gastarbeiter" an ihre Familien in Italien.
Steuern zahlen: ja - Rente kassieren: nein
Teil 1
Die Arbeitsverträge sind auf ein Jahr befristet. Die Verlängerung der Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis liegt im Ermessen der deutschen Behörden. Die Absicht: Die "Gastarbeiter" sollen nach kurzer Zeit wieder nach Italien zurückkehren. Durch diese Regelung erhoffen sich Arbeitgeber und Bundesregierung einen stetigen Zustrom junger Arbeitskräfte, die viel leisten, Steuern und Sozialabgaben zahlen, aber weder Kranken- noch Rentenkassen dauerhaft belasten. Durch ihre Verfügbarkeit werden die meist Ungelernten zur "mobilen Reservearmee des westdeutschen Arbeitsmarktes", wie Geschichts-Professor Ulrich Herbert schreibt. Die "Frankfurter Allgemeine" lobt bereits im Oktober 1959, dass "bei eventueller Arbeitslosigkeit in Deutschland die ausländischen Arbeiter wieder zurückgeschickt werden können".
Prekäre Wohnsituation: "Elendsbaracken mit Etagenbetten"
Die deutschen Arbeitgeber sind laut Anwerbevertrag verpflichtet, für eine "angemessene" Unterkunft zu sorgen. Diese Formulierung gibt den Unternehmen Spielraum: "Gastarbeiter" werden in Barackenlagern oder Ledigenwohnheimen untergebracht. In Wolfsburg wohnen die 4.000 italienischen Volkswagen-Mitarbeiter in zweistöckigen Holzbaracken - jeweils vier in einem Raum von knapp 13 Quadratmetern. "Möbliert ist er mit Etagenbetten, einem Tisch, vier Stühlen und einem Schrank", schreibt die Journalistin Carola Rönneburg in "Grazie mille! - Wie die Italiener unser Leben verschönert haben". "Das Gelände ist eingezäunt, am Schlagbaum vor dem Eingang wird jeder kontrolliert, der kommt und geht. Wachleute patrouillieren mit Schäferhunden."
Immer wieder kritisieren Arbeiter und Sozialverbände die Zustände in den Wohnheimen. Bereits 1961 besichtigt der italienische Außenminister Fiorentino Sullo deshalb selbst einige Unterkünfte, wie der "Corriere della Sera" notiert. Im niederrheinischen Walsum seien dem Außenminister zunächst Mustersiedlungen vorgeführt worden. Ein Arbeiter habe ihn dabei auf "Elendsbaracken" angesprochen. Nach deren Besichtigung habe Minister Sullo gesagt, die Unterkünfte seien "schlechter als die einer Gruppe kongolesischer Krieger".
Bedrohung durch Kriminelle, Kranke und Kommunisten?
Die Wohnsituation der italienischen Arbeiter beschäftigt jahrelang die "Deutsch-Italienische Gemischte Kommission". Gemäß des Anwerbeabkommens besteht die Kommission aus Regierungsvertretern beider Staaten, die sich um rechtliche und sozialpolitische Fragen kümmern sollen. Erst 1973 werden schließlich Mindeststandards für Arbeiterunterkünfte gesetzlich festgelegt.
1961 wird das Freizügigkeitsgesetz der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) in einer ersten Form beschlossen. Danach ist es Arbeitnehmern der Mitgliedsstaaten möglich, ihren Wohnort innerhalb der EWG frei zu wählen. Aufgrund dieser Regelung können Italiener direkt in die Bundesrepublik einreisen und sich eine Arbeitsstelle suchen. Das Bundesarbeitsministerium reagiert ablehnend: Nun könnten selbst "Kriminelle und mit ansteckenden Krankheiten Behaftete" nicht mehr an der Einreise gehindert werden. Die angebliche Bedrohung durch die Italiener erweist sich aber als nicht begründet. Weder die Kriminalitätsrate noch die Seuchengefahr steigen an, schreibt Kulturwissenschaftlerin Yvonne Rieker. Auch die befürchtete Unterwanderung durch italienische Kommunisten bleibt aus.
Dauerprovisorium mit schlechten Bildungschancen
Die staatliche Anwerbung von "Gastarbeitern" endet am 23. November 1973: Ölpreisschock und Wirtschaftsrezession sorgen für einen Anwerbestopp. Für italienische Arbeitssuchende hat das allerdings keine unmittelbaren Folgen: Als Angehörige eines EWG-Staates haben sie seit dem Freizügigkeitsabkommen unbeschränkten Zugang zum westdeutschen Arbeitsmarkt. Wie viele Italiener nach dem Anwerbevertrag von 1955 in die Bundesrepublik gekommen sind, ist nicht lückenlos belegt. Insgesamt sind zwischen 1964 und 1996 gut drei Millionen Italiener eingewandert. Rund 2,8 Millionen sind wieder ausgereist.
Für die in Deutschland Gebliebenen ist aus der provisorischen Arbeitsaufnahme längst ein Daueraufenthalt geworden. Manche haben ihre Familien nachgeholt. Doch um ihre Integration ist es nicht gut bestellt: Die dritte Generation hat schlechte Bildungschancen. Der "Rückkehr-Mythos" der deutschen Politik habe der Eingliederung zu lange Grenzen gesetzt, meint Yvonne Rieker. Geschichts-Professor Klaus J. Bade kritisiert: "Es gab keinerlei langfristige Konzepte einer 'Gastarbeiter-Politik' unter Einbeziehung der sozialen Folgen von längeren Arbeitsaufenthalten." Auch über die 1950er und 1960er Jahre hinaus sei Ausländerpolitik kaum mehr gewesen "als Arbeitsmarkpolitik, angewendet auf Ausländer."
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Ergebnis 501 bis 510 von 1004
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10.08.2007, 23:22Inaktiver User
AW: Europa wird nicht muslimisch werden
Geändert von Inaktiver User (10.08.2007 um 23:59 Uhr)
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10.08.2007, 23:32Inaktiver User
AW: Europa wird nicht muslimisch werden
Ich bin "emotional" gestört?Auszug aus dem HeinsohnText:
Die Bildungsfrauen aber streben in die anspruchvollsten Berufe und müssen dafür in eine lebenslange Konkurrenz, die jeden benachteiligt, der Zeit nicht für eigenes Lernen und Streßabbau einsetzt. Die emotionale Sehnsucht nach Mutterschaft muß sich dann viel zu oft mit nur einem Kind begnügen. Die Bevölkerungspolitik konzentriere sich deshalb auf das zweite Kind der Karrierefrauen, die längst die Mehrheit des weiblichen Geschlechts stellen.
Geändert von Inaktiver User (10.08.2007 um 23:59 Uhr)
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10.08.2007, 23:34
AW: Europa wird muslimisch werden
Und ich frage mich noch immer welche Horrorvisionen in Deutschland wirklichkeit werden sollen, nur weil sich eine andere Religion immer weiter etabliert, die erstmal eine friedliche Religion ist...
Und vor allem frage ich mich, warum Leute die sich nicht an Gesetze halten dabei einseitig (nämlich nur die muslime, nicht die christen - beide Deutsch) rangezogen und pauschalisiert werden.
Wieso Leute die sich nicht an Gesetze halten und dafür auch bestraft werden dafür herheltan können das es irgendwann "generell" so wird, erschließt sich mir einfach nicht.
Wird die Justiez einfach aufhören zu bestrafen, wenn jemand gegen Gesetze verstößt?
Falls ja, habe ich eher Angst das gewisse Nazis solch eine Gelegenheit nutzen würden, als die Muslime.
Also wie genau sieht die Bedrohung aus, die nicht per Gesetz unterbunden wird.. ausser das wir viel zu viele Jugendliche ohne Perspektive ranwachsen sehen, völlig Unabhängig von Geschlecht oder Religionszugehörigkeit? Wobei dies wohlgemerkt eine Bedrohung für den Arbeitsmarkt und damit letztendlich für die Wirtschaft ist.. nicht für die Frauenrechte oder dergleichen.
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10.08.2007, 23:39Inaktiver User
AW: Europa wird muslimisch werden
Ja, wir wollten die Ungebildeten, und jetzt haben wir sie.
Zitat von Inaktiver User
Diesem Post von Dir würde fast zustimmen.
Würde mich allerdings freuen, wenn Du auf den Artikel über die Berliner Libanesen eingehst, deren Probleme lt. Artikel durch die muslimische Religon wesentlich (mit-)verursacht sind. Denn Du hattest behauptet, die Ursachen für Ghettoisierung von Unterschichtsangehörigen mit Migrationshintergund lägen allg. nicht im muslimischen Glauben begründet.
Ich nehme allerdings an, der anderslautenden Analyse des Artikes über die Berliner Libanesen kannst Du kaum widersprechen.
Oder doch ...?
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10.08.2007, 23:46Inaktiver User
AW: Europa wird muslimisch werden
Gillt das auch für die Berliner Libanesen (siehe Post #500)?
Zitat von Satyr
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10.08.2007, 23:55Inaktiver User
AW: Europa wird muslimisch werden
Im Falle der in Post #500 beschriebenen Gruppe ist diese Behauptung wohl offensichtlich nicht richtig.
Zitat von Inaktiver User
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11.08.2007, 00:05Inaktiver User
AW: Europa wird nicht muslimisch werden
Du mußt nicht "Ohr" sein, du wolltest "Mund" sein.
Zitat von born_realist
Also....
Zur Erinnerung:Ach, du möchtest mit MIR in die Untiefen der Kriminalstatistik eintauchen?
Zitat von born_realist
NUR ZU!
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11.08.2007, 00:15
AW: Europa wird muslimisch werden
Ja, gilt es.
Zitat von Inaktiver User
Denn der Post zeigt sehr genau, was die ganze Zeit falsch läuft.
Wir haben nicht erst seit 10 oder 20 Jahren Immigranten aus Islamistischen Ländern. Und am Anfang haben sich die Meisten integriert (nicht alle, keine Frage.. aber genauso tun es auch nicht alle Deutschen im Ausland)..
Und anstatt die Frage zu stellen "warum ist das jetzt anders, warum arbeiten die Familienväter so dagegen, obwohl sie selbst früher anders waren?" wird nur von oben drauf geguckt. Nach dem Motto "Das ist halt so, es ist schlecht - basta".. kein "Wie konnte es dazu kommen", kein Probleme an der Wurzel angehen.
Da wird die Pflanze einfach ausgerissen und dann geschimpft, weil sie überraschenderweise nachwächst.
Ich weiß nicht warum Du hier mit einem Zeitungsartikel nach dem anderen um Dich wirfst, alles Artikel welche meist Deutsche Mitbürger mit muslimischer Religionszugehörigkeit schlecht machen. Möchtest Du ein Bild verkaufen? Wenn ja, frage ich mich warum.
Genauso gut, kann ich Dir wenn ich die Zeit und die Lust hätte das alles nun rauszusuchen, innerhalb von 30 Minuten sicher schnell 20 Artikel über deutsche Mädchengangs, HipHop Gangs, Nazi Schlägertrupps usw. rankarren.. aber sagt dies etwas über die, meist christlich erzogenen, Jugendlichen aus?
Nein, es sagt nur etwas über ihre im Umfeld betriebene Sozialisation aus.
Und anstatt zu sagen "Die habens gemacht, die sind Doof", sollte man sich mal fragen WARUM sie das so gemacht haben.
Gewalt in Deutschland geht nur zu kleinem Teil von Ausländern aus. Der überwiegende Teil geht von Deutschen (mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit) aus. Also sollten wir Deutschen es auch als ein Problem unserer komplett eigenen Gesellschaft ansehen.
Was Du aber hier betreibst, ist das beschwören eines Bildes einer zweiten Gesellschaft in Deutschland, die angeblich "nicht Deutsch" (da hast Du mir leider noch immer keine Definition zu geliefert) ist, sich von "Deutschem" (Definition?) abgrenzt und deshalb auch ihre Probleme völlig allein verschuldet.
Das ist Polemik oberster Güteklasse. "WIR haben nichts gemacht, DIE da (*fingerdraufzeig*) waren das GANZ alleine".. ja, ganz toll sowas...
Wenn überwiegend Deutsche in Deutschland zu Straftaten neigen, ist das ein Problem der Deutschen. Nicht der Christen, nicht der Muslime, nicht der Zeugen Jehovas.
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11.08.2007, 00:16Inaktiver User
AW: Europa wird nicht muslimisch werden
Heinarsohn redet hier ein bisschen in die falsche Richtung. Das Problem ist (nach Birg) eher, dass ein Drittel der Frauen zeitlebens kinderlos bleibt, weniger die 1-Kind-Familien.
Zitat von Inaktiver User
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11.08.2007, 00:34
AW: Europa wird muslimisch werden
[QUOTE=Satyr]
Ich weiß nicht warum Du hier mit einem Zeitungsartikel nach dem anderen um Dich wirfst, alles Artikel welche meist Deutsche Mitbürger mit muslimischer Religionszugehörigkeit schlecht machen. Möchtest Du ein Bild verkaufen? Wenn ja, frage ich mich warum.
/QUOTE]
Aber Satyr, das läuft doch von Beginn dieses Stranges an so. Lies doch mal die ersten Seiten nach, die Entwicklung war doch klar! Es ging/geht von Anfang an nicht darum, sich dezidiert um die Zukunft dieses Landes Gedanken zu machen, gesellschaftliche Probleme zu erörtern, sondern darum, die Unfähigkeit zur Integration von Moslems zu manifestieren.


Die im übrigen aus 2005 stammt und zwar VOR der Bereinigung, denen sind nämlich 800.000 Tausend "abhanden" gekommen.
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