[QUOTE=Inaktiver User]Es waren jedenfalls in der Tat keine Parallelkulturen. Ich habe es nur deshalb aufgenommen, um zu zeigen das der Genozid auch in der "Kulturnation" Deutschland möglich ist.Zitat von Inaktiver User
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22.07.2007, 22:22Inaktiver User
AW: Europa wird muslimisch werden
Geändert von Inaktiver User (22.07.2007 um 23:12 Uhr) Grund: änderung
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22.07.2007, 23:23Inaktiver User
AW: Europa wird muslimisch werden
Erkläre mir mal "die Natur des Menschen", büdde.
Zitat von Inaktiver User
Du bist erstaunlich, auf der einen Seite redest du von:
Ich dachte immer das Christentum gehört mit zur deutschen und europäischen Leitkultur.
Zitat von Inaktiver User
Auf der anderen Seite sind es die:
Zitat von Inaktiver User
Erstaunlich in der Tat!
Und nun zu deinen "Parallelgesellschaften".
Einige Kriege/Bürgerkriege sind aus Vergeltung enstanden,
Deutsche/Tschechen, erst war es deutsches Unrecht, dann tschechisches.
Und damit sind wir bei der "Natur des Menschen", Ursache und Wirkung!
Ursache für die diversen Islamstränge ist eine geschürte Kampange gegen den Islam! Und zwar nicht etwa eine differenzierte, sondern pauschal wird alles über einen Kamm geschoren, was auch nur im entferntesten nach Muslim aussieht.
Dabei bist du, was Bürgerkriegszenarien angeht, völlig auf dem Holzweg, denn der nächste Bürgerkrieg wird nicht Christ/Deutscher/Europäer gegen Muslime sein, sondern Nichts-haber/Keine-chance-bekommer/Keinen-job-bekommer/ Seine-familie-nichternähren-könner-trotz-job gegen, a) den Staat oder b) die die was haben.
Oder meinst du die Bundeswehr soll Terroristen in den Städten jagen?
Ach ja, die "Natur des Menschen", dazu gehört auch 1. eine gewisse Denkfaulheit 2. eine gewisse "ich will nichts sehen" Einstellung.
Wie schon mal geschrieben, in einem anderen Strang, meine Buchempfehlung:
Biedermann und die Brandstifter, Max Frisch
Nö, hab ich nicht!
Zitat von Inaktiver User
Imam Hussein: Wenn dir Islam nichts bedeutet, befreie wenigstens deinen Geist.Geändert von Inaktiver User (23.07.2007 um 01:24 Uhr) Grund: Leerstelle eingefügt um Beitragsmaske wiederherzustellen
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23.07.2007, 00:59Inaktiver User
AW: Europa wird muslimisch werden
Was verantwortliche Migrationspolitik auch für die nachfolgenden Generationen ist - ein jeder möge sich seine eigenen Gedanken darüber machen.
Zwei Beitrage des ZDF über die (deutsche) Minderheit in Duisburg:
http://www.youtube.com/watch?v=MWxIzBiqXm4
http://www.youtube.com/watch?v=EvvPflkOzgUGeändert von Inaktiver User (23.07.2007 um 14:36 Uhr)
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24.07.2007, 00:11Inaktiver User
AW: Europa wird muslimisch werden
Ich wurde von @Eusebia in einem anderen Thread darauf hingewiesen, dass nicht alle youtube sehen können. Hier also Transkripte der beiden Beiträge.
http://www.youtube.com/watch?v=MWxIzBiqXm4
1) ZDF-heute in Detuschland, Beitrag Marxloh:
Marxloh.
Ein Stadteil von Duisburg im Ruhrgebiet. Einmal ein Stadteil von Arbeitern und Angestellten, jetzt leben hier Migranten aus aller Welt.
Barbara Jakobs ist eine von den übriggebliebenen Deutschen im Stadviertel. "Die Deutschen ziehen ja alle weg, weil die sich nicht mehr heimisch fühlen in ihrem eigenen Land, oder in ihrer eigenen Stadt hier."
Jedes dritte Kind in Duisburg ist nicht-deutscher Herkunft, Tendenz steigend. Prognosen gehen davon aus, daß in ein paar Jahren im Ruhrgebiet die Hälfte der Jugendlichen keinen deutschen Pass haben wird.
Jürgen Brand, Stadtdirektor Duisburg: "Es ist das Problem mit der Jugendarbeitslosigkeit in Duisburg. Sie ist bei den Migrantenkindern erschreckend hoch, und es gibt Probleme in der Entwicklung des Stadtteils, er nimmt schon deutliche Züge einer Parallelgesellschaft an." Ein Zeichen für Parallelgesellschaft und Integration zugleich ist die neue Mosche in Marxloh, hier im Modell, mit Begegnungszentrum für Muslime und Christen.
Zeichen auch, für eine andere Bevölkerungsstruktur in deutschen Städten. Harald Michel, Institut für angewandte Demografie: "Zum Beispiel muß eine deutsche Gesellschaft lernen, dass man in bestimmten Bereichen, in Kommunen oder in anderen Einrichtungen/Einheiten, sich in der Minderheit befindet, das heißt also, eine Minorität unter anderen. Wir sprechen ja dann von einer >Multi-Minoritäten-Gesellschaft<, die dann nicht nur so am Horizont steht, sondern in den städtischen Räumen dann Realität wird."
Wenige Städte haben Konzepte für diese Entwicklung: Gleiche Bildungschancen und Sprachförderung werden in Duisburg ganz groß geschrieben.
Von dem Idealbild einer "Integration" der Migranten hat sich die Stadt wohl schon verabschiedet: Sie spricht realistischer von einem "friedlichen Zusammenleben".
http://www.youtube.com/watch?v=EvvPflkOzgU
2) ZDF-Beitrag Reporter, Thema Marxloh:
(Marxloh)
Der Alltag von Barbara Jakobs hat sich, in dem von Türken dominierten Stadtteil, verändert. Um hier leben zu können, lernte sie türkisch. Allein schon deshalb, weil es hier kaum noch deutsche Läden gibt. Beim türkischen Metzger kann Sie jetzt auch ihr Fleisch bestellen. (Verkaufsgespräch zwischen Frau Jakobs und dem türkischen Metzger auf türkisch).
Reporter: "Als sie hier her gezogen sind, wie mussten Sie sich da umstellen?"
Frau Jakobs: "An für sich gar nicht, damals war das ja auch noch nicht SO extrem mit den Türken hier. Da gab et, nh, da war der Ali Baba als einzigste Imbissbude, also Döner-Bude, hier damals wie ich hier hingezogen bin. Ja, ein paar türkische Teestuben. Aber so an Geschäften warn et vielleicht ein oder zwei. Aber jetzt ist dat ja extrem: Allet fast in türkischer Hand."
In den vergangenen 15 Jahren hat der Stadtteil sein Gesicht komplett verändert. (Frau Jacobs unterhält sich mit einer Bekannten auf türkisch) Fast alle deutschen Geschäfte sind mittlerweile weg, nach und nach zogen Ausländer in die Läden. Nicht alle Deutschen im Viertel kommen damit zurecht.
Etwas abseits von der Hauptstraße betreibt Barbera Jakobs, zusammen mit Freundin Daniela, einen Scond-Hand-Laden. Dass ihre Kunden hauptsächlich Ausländer sind, stört sich nicht.
Und auch nach Feierabend gehen die beiden eher ins Kaffeehaus, als in eine der wenigen Kneipen. Auf die Frage nach deutschen Freunden müssen beide lange überlegen: Barbara Jacobs, Daniela: "Die Linda ist Italienerin, der Arthur ist Russe, der Baldam ist Türke, eigentlich gar keine Deutschen dabei." Jackobs: "Doch der Kevin!" Daniela: "Ah ja, der Kevin!"
Integration, einmal anders herum. Um hier zurecht zu kommen, passen sich die Deutschen im eigenen Land an.
Daniela: "Die haben im Wochenanzeiger wohl 'nen Bericht geschrieben, dass in Marxloh die Deutschen die Ausländer sind, und nicht die andern. Ist natürlich schon heftig dann, wenn die so wat geschrieben haben." Jakobs: "Nein, aber ich sach' mal, die Deutschen sind ja nun in der Minderzahl - hier."
Und jetzt auch noch die neue Moschee für 1200 Moslems. Barbara Jakobs zeigt uns, das es bereits jetzt schon 3 Moscheen in Marxloh gibt. Sie sorgt sich um ihr Viertel, und befürchtet, wie viele Deutsche hier, noch stärkere Veränderungen. Auf diesem Gelände soll die Mosschee, mit 34 Meter hohem Minarett, für 7,4 Millionen Euro entstehen. Fast die Hälfte zahlen Nordrhein-Westfalen und die EU.
Reporter: "Die Moschee, die jetzt hier gebaut wird, meinen Sie das wird noch mehr Deutschen zum Problem werden?" Jakobs: "Ja, schätz ich doch mal. Weil, durch diese Moschee, die ist dann ja jetzt bombastisch, sach ich mal, und da werden dann auch von außerhalb noch Türken angezogen werden. Und dat is ja jetzt ein Problem, wir haben jetzt schon genuch."
(Der Beitrag wird dann fortgesetzt, es geht, bei einer Streifenfahrt mit zwei Polizisten, um Kriminalität in Marxloh, danach um die in Marxloh lebenden Jugendlichen)Geändert von Inaktiver User (24.07.2007 um 00:24 Uhr)
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24.07.2007, 22:18
AW: Europa wird muslimisch werden
@ Hareike: Ich finde es immer sehr unbefriedigend, mit Zitaten aus dem Koran oder auch aus der Bibel zu argumentieren, sofern man nicht Theologin ist und die Schriften ausführlich studiert hat. Habe ich nicht, du?
Daher nur kurz dazu: Du vergisst bei deinen Zitaten die, die eindeutig besagen, dass Muslime sich dagegen wehren sollen, wenn ihnen ein anderer Glaube aufgezwungen werden soll, nur dann sind Auseinandersetzungen/Kriege erlaubt. Es heißt in etwa: "Beginnet nicht die Feindseligkeiten, denn Allah liebt die Friedfertigen."
Es lässt sich jede Aussage mit dem Koran rechtfertigen oder eben auch nicht.
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25.07.2007, 18:48Inaktiver User
AW: Europa wird muslimisch werden
Ja, der Koran ist auslegbar, im Extremfall als "Religion des Frieden und der Toleranz" und genau andersherum.
Zitat von Sehnsuchtsvolle
Gerade deswegen kann er recht leicht aggressiv interpretiert werden ("Jihad"), was ich oben problematisiert habe.
Das man erst Theologie studieren müsse, um den Koran zitieren zu dürfen, das denk ich allerdings nicht, und dem möchte ich Kant entgegenhalten.
Immanuel Kant gibt in seiner Abhandlung "Was ist Aufklärung?", die 1785 als Aufsatz in der Berlinischen Monatsschrift erschienen ist, die Antwort auf die Themafrage: Aufklärung heißt Selbstdenken des Menschen als Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.Geändert von Inaktiver User (25.07.2007 um 19:34 Uhr)
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25.07.2007, 19:40
AW: Europa wird muslimisch werden
und wie immer gilt das selbe für die Bibel
Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
Karl Valentin
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25.07.2007, 19:54
AW: Europa wird muslimisch werden
Klingt wirklich wie ein Horrorszenario, gleichzeitig wird auch die Frage beantwortet, wieso so viele Deutsche auswandern. Ich hoffe, daß ich es mir auch irgendwann mal leisten kann auf Mallorca zu leben - ohne Riesen-Moscheen, die von meinen Landsleuten finanziert werden und ohne türkisch lernen zu müssen, um ein Brot zu kaufen.
Zitat von Inaktiver User
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25.07.2007, 21:53Inaktiver User
AW: Europa wird muslimisch werden
http://www.duisburg.de/egdu/marxloh/moscheeprojekt.php
Eine der ältesten und größten islamischen Gemeinden in Duisburg ist die DITIB-Merkez-Moschee an der Warbruckstraße in Duisburg-Marxloh. Entstanden aus der ehemaligen Kantine des Bergwerks Marxloh und gegründet von den Arbeitern dieses Werks war die Moschee stets um einen offenen und kooperativen Umgang mit der Stadtteilbevölkerung bemüht. Die Moschee hat sich in ihrer fast 20-jährigen Geschichte zu einem Ort des interkulturellen und interreligiösen Austausches entwickelt.
Um für die Gebete und breit gefächerten weltlichen Aktivitäten einen angemessenen Rahmen zu schaffen, wurde das bis dahin als Moschee genutzte Bauwerk im Dezember 2003 abgerissen, um einem Neubau im Stil eines klassischen Kuppelbaus Platz zu schaffen, in dem u.a. auch eine Begegnungsstätte untergebracht werden soll.
Mit dieser Einrichtung wird erstmals ein offener Ort geschaffen, der der Lebenswelt und der Identität der muslimischen Bevölkerungsgruppen in Marxloh entspricht. Über Bildungsangebote für Frauen und Betreuungsleistungen für ältere MigrantInnen sollen Defizite in der Angebotsstruktur im Stadtteil ausgeglichen werden. Darüber hinaus sollen diese Räume auch weiterhin nichtmuslimischen BürgerInnen des Ortsteils als Begegnungsstätte zur Verfügung gestellt werden, um das Miteinander im Ortsteil zu stärken und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen.
Um dieses Ziel zu erreichen und das Konzept auf eine breite Basis zu stellen, das auch von der nichtmuslimischen Bevölkerung getragen wird, hat die Gemeinde einen Beirat installiert, in dem viele örtliche Institutionen, Vereine, christliche Kirchen, politische Parteien, Kaufleute, Nachbarn, die EG DU usw. vertreten sind. Dieses Gremium hält zudem intensive Kontakte zum Runden Tisch Marxloh, Vereinsstammtisch Marxloh, Förderverein Marxloh usw..
Durch die Offenheit der Diskussion im Beirat, verbunden mit der Anbindung an die örtlichen Gremien und deren Rückmeldungen ist die Notwendigkeit einer Begegnungsstätte deutlich geworden, die zwar der Moschee zugeordnet, aber für alle offen ist. Der Beirat soll auf Dauer in die Organisation der Begegnungsstätte eingebunden werden.
Auf der Grundlage der Vorgaben und Ziele des Operationellen Programms URBAN der Europäischen Union und des Leitbildes für die Stadtteilerneuerung des Ortsteils Marxloh wurden Trägerstrukturen und Konzepte für die Begegnungsstätte, die mit öffentlichen Mitteln gefördert wird, erarbeitet.
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Desweiteren sorgt die hohe Anzahl der "Touristen" die sich in dem Prestigebau trauen lassen wollen, nebst den "Massen" an Verwandtschaft für "klingende Kassen".
Nicht nur das damit Arbeitsplätze geschaffen werden und Steuereinahmen, nein die Mieten steigen auch schon, es wird weiter gebaut und saniert.
Es braucht eben clevere Geschäftsleute damit ein Stadtteil wieder lebenswert wird.
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25.07.2007, 22:18Inaktiver User
AW: Europa wird muslimisch werden
Und auch nicht spanisch oder mallorquin lernen zu müssen ... da sprechen ja eh alle deutsch und freuen sich, wenn ihre alte mallorquinische kultur im europäischen konsum-einerlei untergeht.
Zitat von Nolita


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