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    AW: Ritterschlag für Salman Rushdie

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ausserdem kommt diese Sache zu einer denkbar ungünstigen Zeit. Wie gesagt: zur Zeit gibt es wirklich wichtigere Konfliktfelder. Man muss sich nicht an einem solchen Blödsinn aufarbeiten.
    Warum verschwendest du dein wertvolles Wissen an dieses Forum von Unwissenden?

    Du würdest dich sehr gut als Beraterin der Queen machen. Die scheint ja die Weltpolitik sowieso nicht mehr zu checken.

    Übrigens haben die Moslems die Queen eine "alte Ziege" genannt. Wie war darauf die Reaktion der Briten? Sehr hübsche Erziehung übrigens, eine alte Frau und dazu noch Majestät zu beleidigen.

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    AW: Ritterschlag für Salman Rushdie

    Übrigens haben die Moslems die Queen eine "alte Ziege" genannt. Wie war darauf die Reaktion der Briten? Sehr hübsche Erziehung übrigens, eine alte Frau und dazu noch Majestät zu beleidigen.
    WAS!

    <Ironiemodus on>

    Wo bekomme ich jetzt eine Flagge her! So geht das ja nicht die können doch nicht einfach die Queen beleidigen! Ich bin jetzt echt voll betroffen und zu tiefst in meinen *grübel*... Gefühlen verletzt!

    <Ironiemodus off>

    Gruss Baslerin

  3. Inaktiver User

    AW: Ritterschlag für Salman Rushdie

    Mimi - das muss aber ein gaanz lauter Chor gewesen sein, mit einer Millarde Moslems, die gleichzeitig die Queen beschimpfen. Aber in meinem Alter wird man schon etwas schwerhörig ...

    Im Ernst: es sind nicht "die Moslems" oder "die Linken" oder "die Jugendlichen" - es sind einige extrem handelnde, die solchen Unfug machen oder sagen.

    Mit seinen Satanischen Versen hat Rushdie die Gefühler vieler gläubiger Moslems beleidigt, und ein Ritterschlag durch die Queen streut noch Salz in diese Wunden. Jetzt demonstrieren einige wenige von ihnen gegen diese Beleidigung ihrer Religion, wie es auch manche Christen tun, wenn unsere Religion beleidigt wird.

    Aber, wie Blautanne noch einmal unterstrichen hat, geht es nicht primär um die Ehrung von Rushdie, sondern darum, ob und wie man nachdenkt, ehe man - gewollt oder ungewollt - provoziert.

    Und das ist auch für uns relevant, denn allzuviele Provokationen, von Ehrungen für blasphemische Schriftsteller über militärische Interventionen gegen islamische Länder bis zur (gefühlten) Unterdrückung der Palästinenser, können dazu führen, dass auch die Mehrheit der moderaten Moslems meinen ihre Ehre verteidigen zu müssen.

    Und wenn es dann knallt, brennt nicht nur der Union Jack.

    Es gibt den alten römischen Spruch "quidquid ages, prudenter agas, et respice finem", also was immer du tust, tue es bedacht und überlege die Konsequenzen.

    Allzu oft hat man den Eindruck, dass Dinge eben nicht "bedacht" getan werden, und dass man (hier: England) nicht ausreichend über die möglichen Konsequenzen nachdenkt.

    (lateinische Grammatik korrigiert)
    Geändert von Inaktiver User (21.06.2007 um 16:54 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Ritterschlag für Salman Rushdie

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Es gibt den alten römischen Spruch "quidquid agas, prudenter ages, et respice finem", also was immer du tust, tue es bedacht und überlege die Konsequenzen.

    Allzu oft hat man den Eindruck, dass Dinge eben nicht "bedacht" getan werden, und dass man (hier: England) nicht ausreichend über die möglichen Konsequenzen nachdenkt.
    Doch, ich denke, das hat 'man' sehr wohl bedacht. Die alte Lady ist viel weitsichtiger, als wir meinen. Der öffentliche Ritterschlag ist eine Positionierung, ist eine Zeichensetzung gegen die Islamisierung Europas und den Islam. Well done.

    God save the Queen !!


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und wenn es dann knallt, brennt nicht nur der Union Jack.
    Es wird mit Sicherheit noch knallen, das ist unausweichlich.

  5. Inaktiver User

    AW: Ritterschlag für Salman Rushdie

    "Ein Zeichen gegen [die Islamisierung und] den Islam ... "

    Dann braucht man sich über die Reaktionen aber nicht zu wundern, nicht wahr?

    Wenn diese Leute das genauso verstehen wie du, dann wären das keine "Fanatiker" sondern Leute, die verstanden hätten, dass man sich konkret und feindselig gegen sie und ihre Religion wendet.

  6. Inaktiver User

    AW: Ritterschlag für Salman Rushdie

    Die Entscheidung, ob jemand geadelt wird oder nicht trifft die Regierung, nicht die Queen. Und das bedeutet hoffentlich auch, dass die britische Regierung bedacht hat, dass eine solche Provokation Konsequenzen haben wird.

    Die Frage ist, ob man ausreichend konservativ bewertet oder manche Risiken einfach beiseite geschoben hat, wie es die Amerikaner (aber eben auch die Briten) im Irak getan haben.

  7. Inaktiver User

    AW: Ritterschlag für Salman Rushdie

    Vielleicht muss man sogar noch einen Schritt weiter zurück gehen und fragen, ob die Verantwortlichen überhaupt erkannt haben, dass ihre Entscheidung für sehr viele Moslems eine Provokation darstellt!

  8. Inaktiver User

    AW: Ritterschlag für Salman Rushdie

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Vielleicht muss man sogar noch einen Schritt weiter zurück gehen und fragen, ob die Verantwortlichen überhaupt erkannt haben, dass ihre Entscheidung für sehr viele Moslems eine Provokation darstellt!
    Natürlich. Die sind doch nicht doof.
    Wobei das Thema zusätzliche Brisanz dadurch erhält, dass in UK meines Wissens 1,5-2 Millionen Muslime leben.
    Sowas ist wirklich ziemlich schwachsinnige Anti-Integrationspolitik.

  9. Inaktiver User

    AW: Ritterschlag für Salman Rushdie

    Anscheinend sind die Zeiten, da GB die Moslem-Bevölkerung bis zur Selbstverleugnung tolerierte, seit den Terrorattentaten einfach vorbei.

  10. Inaktiver User

    AW: Ritterschlag für Salman Rushdie

    Ein Zitat frisch aus der on-line Ausgabe des Spiegel zum Ritterschlag für Rushdie:

    Falsch kalkuliertes Friedenssignal

    Dieses Hin und Her in der Beziehung zur westlichen Literaturwelt ist die Folie, vor der das Vorschlagskomitee Rushdie für die Ritterwürde empfahl. Und die britischen Blätter waren sich einig, als die Entscheidung am Wochenende bekannt gegeben wurde: England macht seinen Frieden mit Rushdie und Rushdie den seinen mit England. Im "Guardian" erklärten Vertreter des Vorschlagskomitees zudem, sie hatten eigentlich gehofft, die Sir-Ehre würde auch in Asien als Signal der Wertschätzung verstanden werden.


    Also, nach diesem Zitat fürchte ich doch, dass nicht alle Verantwortlichen in England so übermäßig weit voraus denken!

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