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    smirk AW: Berichterstattung aus Rostock

    Tja, wenn der kleine Hunger naht, dann interessiert es auf einmal einen feuchten Dreck, ob MC-Plastik und Tankstellen Umweltferkel und Ausbeuter von Arbeitern schlechthin sind.
    Schließlich muß man sich ja stärken um dann wieder ordentlich Randale machen zu können und normale Demonstranten zu bespucken und zu beschimpfen
    Alles Liebe, Nellie

    Jetzt auch als Next erhältlich

    WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein

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    AW: Berichterstattung aus Rostock

    Ich hoffe das den Veranstaltern die Gesamtkosten auferlegt werden.
    16 Füße reichen, wir sind vollzählig

  3. Inaktiver User

    AW: Berichterstattung aus Rostock

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber die Veranstalter haben es (bisher) erfolgreich verhindert, dass Rechte mit denselben Zielen sich an den Demonstrationen beteiligen. Wenn das funktioniert, warum kann man dann nicht die (potentiellen) Gewalttäter aus der ideologisch "eigenen" (linken) Richtung ebenfalls ausschließen?
    Das dürfte daran liegen, dass die Rechten nicht ausgeschlossen werden müssen, sondern erst gar nicht zu einer Demonstration kommen, die von Gruppen organisiert werden, die sie als den politischen Feind ansehen. Mit anderen Worten: in diesen Fällen gibt es kein Problem mit den Rechten. Eben weil sie sich nicht dem Motto dieser Veranstalter unterstellen würden.

  4. Inaktiver User

    AW: Berichterstattung aus Rostock

    Baselitz -

    die Rechten hatten versucht sich an den Demonstrationen und den Vorbereitungen zu beteiligen (Motto: Gebt8 gegen G8), sind aber aktiv "entmutigt" worden. Die Autonomen sind ganz eindeutig nicht entmutigt worden - man hat das Gefühl, dass die Organisatoren durchaus billigend in Kauf nehmen, dass die Präsenz gewalttätiger Linker den Druck und das Medieninteresse erhöht.

    Oder glaubt jemand, dass eine friedliche Demonstration ohne Ausschreitungen auch nur einen Bruchteil der Zeitungsseiten gefüllt hätte??

    djgm

  5. Inaktiver User

    AW: Berichterstattung aus Rostock

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    man hat das Gefühl, dass die Organisatoren durchaus billigend in Kauf nehmen, dass die Präsenz gewalttätiger Linker den Druck und das Medieninteresse erhöht.

    Oder glaubt jemand, dass eine friedliche Demonstration ohne Ausschreitungen auch nur einen Bruchteil der Zeitungsseiten gefüllt hätte??
    Das entspricht spiegelbildlich genau dem, was andere äussern: die Ausschreitungen waren erwünscht.
    Du sagst, von den Veranstaltern, andere sagen, von der Polizei.

    Solche Unterstellungen bringen niemanden weiter.

  6. Inaktiver User

    AW: Berichterstattung aus Rostock

    sind aber plausibel

  7. Inaktiver User

    AW: Berichterstattung aus Rostock

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    sind aber plausibel
    Ich glaube kaum, dass für die Veranstalter der Demonstration gilt: schlechte Presse ist besser als keine Presse.
    Schliesslich kommen Fachleute von ATTAC nicht zu Wort, oder aber werden nicht gehört, da die Krawalle alles überlagern.
    Was die gewaltbereiten autonomen Gruppen betrifft: ich denke, dort haben überhaupt keine Gespräche stattgefunden, weil sie nicht hätten stattfinden können. Denn eines kennzeichnet nahezu alle dieser Gruppierungen: nämlich mangelnde Gesprächsbereitschaft gegenüber allen anderen. Und selbst wenn sie sich mal zu Gesprächen "herablassen", interessiert sie keine einzige Abmachung.
    Was das entmutigen der Rechten angeht: erstens glaube ich nicht, dass in Deutschland jemand (der nicht extrem rechts ist) Interesse daran hat, diese Ideologie in irgendeiner Art und Weise aufzuwerten.
    Selbst wenn Ziele anscheinend gleich klingen, darf man nie vergessen, dass die deutschen Rechten, den deutschen Staat als kleinste soziale Komponente ansehen ... Nationalsozialismus eben. Alles was unter der Komponente Deutschland steht, hat sich dem sprichwörtlich ohne wenn und aber unterzuordnen.
    Mit anderen Worten, der (durchschnittliche) Einzelne stünde nicht besser da als mit der Globalisierung.
    Bei den Nationalsozialisten hätte sich der Einzelne absolut den Gesetzen der Ideologie unterzuordnen, bei der Globalisierung absolut den Gesetzen des Marktes.

  8. Inaktiver User

    AW: Berichterstattung aus Rostock

    Soweit Attac Fachleute hat (es sind leider zu viele Leute ohne Fachwissen dabei) werden sie auch gehört und in die relevanten Gremien (vielleicht nicht gerade zum G8 Treffen) eingeladen.

    Aber es geht ja nicht primär darum, dass man die gegenseitigen Fakten versteht, sondern um Polemik und Politik (und nicht nur bei Attac!!!).

    Insofern ist es wohl fast wichtiger, Schlagzeilen zu produzieren als Argumente auszutauschen. Und da helfen Krawalle nun mal mehr als seriöse Vorträge.

    Was die Rechten angeht, so stimme ich dir in deiner Wertung natürlich zu. Allerdings gilt dein Punkt der Unterordnung unter die Ideologie ähnlich auch für die Linken - jedenfalls die Extremen unter ihnen.

    Nach Radioberichten von heute früh waren an den Gesprächen zwischen den Organisatoren und der Polizei auch Vertreter einer Organisation beteiligt, die für die "Autonomen" spricht, die sich aber entweder nicht ehrlich von den Gewalttaten distanziert hat, oder - wie du vermutest - in der Praxis eh keinen Einfluss auf die eigene Kundschaft hat.

    djgm

  9. gesperrt

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    AW: Berichterstattung aus Rostock

    @punkix:

    Du warst bei drei Demonstrationen dabei? Wow, das prädestiniert Dich natürlich zu einer kompetenten Aussage.

    Dein Rechtswissen bedarf auch einer Auffrischung.

    Art. 8 GG:(1)

    Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.

    (2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.

    Auch die Artikel 10 - 11 - 13 sind durch nachfolgende Absätze mit Einschränkungen versehen.

    Der Artikell 19 GG dürfte ebenfalls hilfreich sein:

    (1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muß das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten.
    Außerdem muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen. Das Grundgesetz bitte in Gänze lesen und nicht nur das Genehme heraussuchen.
    Geändert von Nacktfrosch (04.06.2007 um 19:11 Uhr)

  10. gesperrt

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    AW: Berichterstattung aus Rostock

    #nachtfrosch

    Du erwartest doch wohl nicht von Attac & Co. eine punktuell auslegbare Kritik an einzelnen §§ des GG?

    Nein, dann doch besser: "DER VOM VOLK NICHT LEGITIMIERTE KAPITALISMUS HANDELT GEGEN DAS GRUNDGESETZ"

    Auch immer nett von Attac und Co., daß die Regierungen im Kapitalismus nicht legitimiert sind - die SED war das sehr wohl - mit steten 99,98 % Zustimmung ;-)

    Auch immer nett mir Sympatisanten von Attac zu diskuttieren. Die Märkte in Europa sollen für landw. Produkte aus Afrika geöffnet werden!

    ABER ihr wollt doch auch eine wohnortnahe Grundversorgung?
    ABER wie sieht den die Ökobilanz bei Luftfracht aus?
    ABER ist es nicht ausbeuterisch wenn der Westen Lebensmittel aus Afrika besser bezahlt und in Afrika Menschen an Lebensmittelmangel verhungern?
    ABER zunehmende Mengen an landw. Erzeugnissen werden zu Viehfutter und Energierohstoff verarbeitet - und das wird exportiert und Afrika hungert?

    NEIN NEIN Nadine, SO darfst du nicht denken!

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