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    AW: Betreuungsgeld

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist doch Humbug.
    Als wenn die Frauen nicht die Möglichkeit hätten zu Hause zu bleiben und dafür eine Eva Herman bräuchten.
    Umgekehrt: eine Frau, die das nicht möchte, muss sich auch noch in diesem Jahrhundert als Rabenmutter beschimpfen lassen.
    Und das womöglich von Frauen, die selber einen sehr anderen Weg gegangen sind als den, den sie predigen.
    Und wieviele Mütter müssen sich als "Heimchen am Herd" beschimpfen lassen, nur weil sie sich um Kind + Haushalt kümmert?
    Die feministische Denkweise ist da sehr eng. Sie blendet den Hausmann ebenso aus wie die Hausfrau, konzentriert sich größtenteils auf beidseitige Erwerbsarbeit und hat die Hausfrau in den letzten Jahrzehnten vollständig diskreditiert.
    Übrigens: Wer von den Feministinnen lebt überhaupt nach ihren eigenen Forderungen? Keine einzige. Das ist auch "Wasser predigen, und Wein trinken.".

  2. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Ist ja interessant diese Sichtweise. Wie erklärst Du Dir dann die feministischen Attacken auf Eva Herman, die vorschlug Frauen sollten auch die Möglichkeit haben zu Hause zu bleiben? Gilt für diese feministischen KritikerInnen nicht: "hat das auch für Dich in Ordnung zu sein"? Mit scheint hier wird mit zweierlei Maß gemessen.
    Frau Hermann hat keine Möglichkeit aufgezeigt. Sie schrieb und wiederholte es auch immer wieder, dass es ein natürliches Verhalten der Frau sei und man gegen die Natur verstosse, wenn man sich anders als zu Hause einbringe. Sie schrieb auch über die Konsequenzen, die sie unter anderem mit Suicidgedanken und Depressionen umschrieb, wenn man gegen diese quasi göttliche Ordnung verstosse und sich als Frau aus dem Haus ins Erwerbsleben begebe.

    Das ist nicht in Ordnung und fordert Widerspruch.

  3. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Und wieviele Mütter müssen sich als "Heimchen am Herd" beschimpfen lassen, nur weil sie sich um Kind + Haushalt kümmert?
    Die feministische Denkweise ist da sehr eng. Sie blendet den Hausmann ebenso aus wie die Hausfrau, konzentriert sich größtenteils auf beidseitige Erwerbsarbeit und hat die Hausfrau in den letzten Jahrzehnten vollständig diskreditiert.
    Übrigens: Wer von den Feministinnen lebt überhaupt nach ihren eigenen Forderungen? Keine einzige. Das ist auch "Wasser predigen, und Wein trinken.".
    Frau Hermann hat dem Hausmann keinen Dienst erwiesen, weil sie den Mann auf die Rolle des wirtschaflichen Versorgers und Apfelkuchenessers verweist.

    Da ist nichts mit Rollentausch, weil die Rolle naturgegeben ist und nicht umkehrbar.

    Vielleicht sollest Du mal wieder mehr lesen - ich weiss, das schreib ich immer, wenn Du keine Ahnung von dem zu haben scheinst, über das Du hier schreibst - ist aber wirklich sehr hilfreich.

  4. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Und wieviele Mütter müssen sich als "Heimchen am Herd" beschimpfen lassen, nur weil sie sich um Kind + Haushalt kümmert?
    Wenn sie es sich verkneifen können anderen ihre Sichtweise aufzudrängen, wahrscheinlich sehr wenige.

    Übrigens: Wer von den Feministinnen lebt überhaupt nach ihren eigenen Forderungen? Keine einzige. Das ist auch "Wasser predigen, und Wein trinken.".
    Ach was. Dein Groll als Mann gegenüber Feministinnen beweist genau das Gegenteil.

  5. gesperrt

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    AW: Betreuungsgeld

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Frau Hermann hat dem Hausmann keinen Dienst erwiesen, weil sie den Mann auf die Rolle des wirtschaflichen Versorgers und Apfelkuchenessers verweist.
    Da ist nichts mit Rollentausch, weil die Rolle naturgegeben ist und nicht umkehrbar.
    Ist nicht meine Welt. Trotzdem sollte dieser Lebensentwurf bei Bedarf seine Berechtigung haben, und nicht von feministischer Seite (oder von wem auch immer) ausgeschlossen werden, nur weil irgendwelche Frauenrechtlerinnen ihre erkämpften Ziele in Gefahr wähnen.
    Gegen Apfelkuchen hab ich nix. Servier ich bei Bedarf auch gerne.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Vielleicht sollest Du mal wieder mehr lesen - ich weiss, das schreib ich immer, wenn Du keine Ahnung von dem zu haben scheinst, über das Du hier schreibst - ist aber wirklich sehr hilfreich.
    Empfehle ich Dir auch, da Du wohl nur in Femi-Literatur bewandert bist. Wie wär´s mit Proksch? Harte Kost für Dich aber sehr erhellend.
    Mußt Du aber nicht nur lesen, sondern auch verstehen und die richtigen Schlüsse draus ziehen.

  6. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Trotzdem sollte dieser Lebensentwurf [Hausmann] bei Bedarf seine Berechtigung haben, und nicht von feministischer Seite (oder von wem auch immer) ausgeschlossen werden, nur weil irgendwelche Frauenrechtlerinnen ihre erkämpften Ziele in Gefahr wähnen.
    Da du dich mit Feministinnen so gut auskennst (besser als ich): würdest du bitte eine nennen, die etwas gegen Hausmänner hat? Ich kenne nämlich keine.

    Es sind eher die extrem traditionellen Frauen, diejenigen die behaupten, dass das Glück der Frau bei Apfelkuchenbacken und Stillen liegt, die dieses schöne Leben gegen Männer verteidigen.
    Geändert von Inaktiver User (01.06.2007 um 10:31 Uhr)

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    AW: Betreuungsgeld

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Du ignorierst die Tatsachen:
    Bei einer ständig steigenden Trennungsquote ist es doch ganz logisch, daß der kindliche Wille eine häusliche Gemeinschaft mit Mama und Papa zu haben immer häufiger unter die Räder kommt.
    Aber ich kenne ja Deine Motive: Der Frau soll ihr erkämpftes Recht auf willkürliche Beendigung der Partnerschaft (incl. Unterhaltsforderung) natürlich auf keinen Fall irgendwie angekratzt werden. So eine Sichtweise vernebelt dann schon mal den Blick auf´s Kindeswohl.
    So ein Quatsch!

    Nicht Frau beendet "willkürlich" eine Ehe, weil sie Unterhalt beanspruchen möchte. Ehen zerbrechen an vielen, vielen Ursachen. Und die Realität ist, dass die meisten geschiedenen Mütter Unterhalt so gut wie garnicht beziehen oder schleppend, aber dafür sich per Rechtsanwalt mit den beleidigten Vätern rumschlagen müssen. Zumindest erlebe ich das in meiner Umgebung so.

    Dafür muss Frau und Mutter dann irgendeinen Job annehmen, um die Kinder versorgen zu können, denn die zahlungsunwilligen Väter behaupten ja immer wieder, dass die paar Kröten, die sie überweisen, nur für die Lustbarkeiten der Ex verbraucht werden.

  8. gesperrt

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    AW: Betreuungsgeld

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ach was. Dein Groll als Mann gegenüber Feministinnen beweist genau das Gegenteil.

    Echt?
    Die meisten Feministinnen finden es gut wenn eine Frau in "männerdominierte" Berufe "eindringt". Mir ist aber keine bekannt, die dann auch danach lebt und Kanalarbeiterin oder Baggerführerin geworden ist. Die werden eher Sozialarbeiterin.
    Ich lasse mich aber gerne belehren. Also: Wenn die anwesenden emanzipierten Damen mir eine einzige Feministin mit so einem Beruf nennen könnten, wäre ich sehr dankbar...

  9. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn sie es sich verkneifen können anderen ihre Sichtweise aufzudrängen, wahrscheinlich sehr wenige.
    Dann solltest du mal die entsprechenden Stränge bzw. Äußerungen hier im Forum lesen, wo viele Familienfrauen immer wieder betonen, dass sie niemandem ihre Lebensform aufdrängen, aber trotzdem immer wieder als Sozialschmarotzer, Heimchen am Herd und doofe Hausfrau beschimpft werden.

  10. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Echt? Die meisten Feministinnen finden es gut wenn eine Frau in "männerdominierte" Berufe "eindringt". Mir ist aber keine bekannt, die dann auch danach lebt und Kanalarbeiterin oder Baggerführerin geworden ist. Die werden eher Sozialarbeiterin. Ich lasse mich aber gerne belehren. Also: Wenn die anwesenden emanzipierten Damen mir eine einzige Feministin mit so einem Beruf nennen könnten, wäre ich sehr dankbar...
    Kanalarbeiter ist natürlich der Traumberuf, den frau anstreben muss, um als Feministin gelten zu dürfen. Ganz klar.


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