Zitat von Inaktiver User
ich halte extremes Übergewicht genauso für eine Essstörung wie Bulimie oder Magersucht, die "Dicken" bekommen nur den Mitleidsbonus von der Gesellschaft nicht. Bringe einen Magersüchtigen dazu zu essen und Du wirst sehen, wieviel Selbstdisziplin das von ihm fordert.
Bei "Dicken" heißt es aber ständig, sie hätten nur nicht genug Selbstdisziplin.
Werteverschiebung halt, wenn zwei das gleiche tun ist es noch lange nicht das selbe.
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16.05.2007, 10:51Inaktiver User
AW: Sie kriegen den Hals nicht voll -Süßes teurer
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16.05.2007, 16:02
AW: Sie kriegen den Hals nicht voll -Süßes teurer
Mir ist aufgefallen, daß gerade viele Sozialhilfeempfänger und H.-IV-Empfänger besonders dick sind. Die Kinder sehen oft nicht anders aus.
Wir wissen heute, daß die wenigsten Menschen eine Krankheit haben.
Zählt man Freßsucht zu den Krankheiten, dann sind natürlich alle dicken krank.
Die paar Cent Steuererhöhung wird der Handel auffangen müssen, soll der Verkauf nicht einbrechen.
Der Fiskus gewinnt wieder und die Politikrer feiern das in Sachsen ... oder in Rio ... , was aber ein anderes Thema ist.
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16.05.2007, 16:08Inaktiver User
AW: Sie kriegen den Hals nicht voll -Süßes teurer
Kinder von Hilfeempfängern werden auch seltener und kürzer gestillt. Sie werden statt dessen mit teurer Fertigkost bereits im Babyalter ernährt.
Zitat von Yeti
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17.05.2007, 08:19Inaktiver User
AW: Sie kriegen den Hals nicht voll -Süßes teurer
Zitat von Inaktiver User
Das muss nicht unbedingt dickmachen.
Meine Kinder konnte ich aus medizinischen Gründen nur kurz stillen, wenige Wochen
Beide waren später normalgewichtig.
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17.05.2007, 10:17Inaktiver User
AW: Sie kriegen den Hals nicht voll -Süßes teurer
In vielen Fällen ist es aber der Anfang einer Karriere als dicker Mensch, schon allein weil die dort enthaltenen Geschmacksstoffe sich beispielsweise in vielen Schokoriegeln wieder finden....
Zitat von Inaktiver User
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17.05.2007, 20:59
AW: Sie kriegen den Hals nicht voll -Süßes teurer
Die Zusammenhänge liegen doch wohl auf der Hand!Mir ist aufgefallen, daß gerade viele Sozialhilfeempfänger und H.-IV-Empfänger besonders dick sind. Die Kinder sehen oft nicht anders aus
An dieser Stelle, liebe Yeti, muss ich Dir sagen, dass ich mich über Deine so zahlreichen wie oft undifferenzierten Beiträge, um es mal milde auszudrücken, sehr gewundert habe.
Ich kann, um zum Thema zurückzukehren, mir nicht vorstellen, dass Sozialhilfeempfänger über den Haushaltsetat verfügen, der tägliches Obst, Gemüse, fettarmes Fleisch bzw. Fisch ermöglicht.
Ganz sicher müssen daher anstat dessen schnell sattmachende Kohlehydrate herhalten. Die Unkenntnis über eine vernünftige Ernährungsweise findet sich besonders in unserer neuen Gesellschaftsschicht
Es ist wohl eher Druck durch neue Kennzeichnungspfllicht auf die Lebensmittelindustrie auszuüben, die letztlich manipulativ mit unverdrossener Werbung für ihre Convenience-Produkte uns Verbrauchern u. a. gesunde Nahrungsprodukte suggeriert, wo i.d.R. nur noch leere Kalorien, nicht kennzeichnungspflichtige Zusätze, Krebserregendes, etc. vorhanden sind.
Beachtlich ist ebenso die Lobby der Zuckerindustrie, man beachte die Anzahl der wegfallenden Arbeitsplätze durch verminderten allgemeinen Zuckerverbrauch. Ein Verbot für das Bewerben von Schokoladenprodukten, wie auch schon bei Zigaretten, halte ich durchaus für begrüßenswert.jeder für sich und Gott gegen alle?
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19.05.2007, 11:18
AW: Sie kriegen den Hals nicht voll -Süßes teurer
Zitat von Inaktiver User
Ich war nie im Leben "Hilfeempfänger" und habe meinen Sohn nur sechs Wochen gestillt und auch in dieser Zeit bereits zusätzlich mit adaptierter Milch gefüttert.
Er (mittlerweile 23 Jahre alt) ist (und war dies immer!) an der äußersten Grenze zur UNTERgewichtigkeit, obgleich er seit etwa 8 Jahren eher viel isst und gerne auch Knabbersachen und Süßigkeiten zu sich nimmt. Eine Schulfreundin von mir hat ihre Tochter zwei Jahre gestillt und diese ist übergewichtig.
Damit will ich nun nicht aussagen, dass gestillte Kinder dick werden und die anderen dünn bleiben, sondern nur, dass ich keinen Zusammenhang zwischen dem Stillen und dem späterem Körpergewicht sehe.
AnitraMein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.
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19.05.2007, 11:23Inaktiver User
AW: Sie kriegen den Hals nicht voll -Süßes teurer
Und weil Du das so gemacht hast und das Produkt ein gutes geworden ist, stimmt die Aussage nicht? Seltsam, das sehen verschieden Organisationen bis zur WHO scheinbar anders.
Zitat von Anitra
vita
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19.05.2007, 12:00
AW: Sie kriegen den Hals nicht voll -Süßes teurer
Zitat von Inaktiver User
Irgendwo steckt in (fast) jeder Aussage eine Wahrheit. Ich bestreite den Zusammenhang zwischen frühkindlicher Ernährung (und dazu gehört natürlich - hier zweifelsfrei im positiven Sinne - auch das Stillen) und späterer Gewichtsentwicklung nicht. Ich habe nur prinzipiell etwas gegen Verallgemeinerungen. Die Tatsache ob ein Kind gestillt wird oder von Anfang an mit adaptierter Milch ernährt wird ist doch nicht der alleinige Grund für die spätere Normal- bzw. Übergewichtigkeit. Da müssen schon diverse andere Faktoren dazu kommen. Viel wichtiger erachte ich wie das Kind nach der Stillzeit oder der Zeit in der adaptierte Milch gefüttert wird ernährt wird oder was gegebenenfalls zusätzlich "erlaubt" ist.
Bei Verallgemeinerungen - vollkommen egal welches Thema betreffend - wird immer eine Gruppe ausgeschlossen und das finde ich selbst dann, wenn es sich um eine kleine Gruppe handelt nicht hinnehmbar. Außerdem wird somit nach und nach alles Individuelle zunichte gemacht, oder dieses Ziel zumindest (bewußt oder unbewußt, das sei mal dahingestellt) angestrebt.
AnitraMein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.
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21.05.2007, 08:56Inaktiver User
AW: Sie kriegen den Hals nicht voll -Süßes teurer
Ich kann nicht verstehen, wieso man unbedingt teures Fleisch essen muss, wenn man dafür eigentlich kein Geld hat. Der Körper kann problemlos darauf verzichten, nicht aber auf Obst und Gemüse. Manchmal ist es sogar (gesundheitlich) sinnvoll kein Fleisch zu essen.
Zitat von Anathea
[ editiert ] Ich zitiere mal aus deinem verlinkten Artikel:
Zitat von Anathea
"Vielmehr setzt sich das Prekariat aus kleinen Selbstständigen und Angestellten auf Zeit, aus Praktikanten, aber auch aus chronisch Kranken, Alleinerziehenden und Langzeitarbeitslosen zusammen."
Warum sollten diese Menschen weniger über Ernährung wissen als andere?
TrullaGeändert von Inaktiver User (21.05.2007 um 10:29 Uhr)


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