Antworten
Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 38
  1. Inaktiver User

    AW: Clash Of Civilizations

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Doppelte Milchmädchenrechung:
    1) Erstens darf in den USA Schusswaffen (fast) jeden Bürger eine Schusswaffe besitzten, und nicht nur Gefährdete.
    2) Weißt Du wieviele Tote es in den USA gäbe, wenn die Guten keine Waffen hatten? - Ich weiß es nicht.
    Also ehrlich, dein Argument ist "Milchmädchenrechnung" und dann kommst du mit "weiß ich nicht".

  2. Inaktiver User

    AW: Clash Of Civilizations

    Zitat Zitat von setshu
    Glaubt hier jemand, dass ein durchschnittlicher Waffenbesitzer in den USA mindestens einmal in seinem Leben loszieht, ein Massaker anzurichten.

    Hier ist eine Statistik *click* aus Arizona, der zu entnehmen ist, dass es dort ca. 7 Morde pro 100.000 Einwohner pro Jahr gibt.

    Arizona hat eines der liberalsten Waffengesetze in den USA. So ist es dort erlaubt auf offener Straße eine Waffe zu tragen, auf offenen Geländen außerhalb der Städte Schießübungen durchzuführen und für den privaten Waffenkauf bedarf es keines "Backgroundchecks".

    Trotzdem ist dort die Mordrate gerade mal etwa 1.5% höher als in Amsterdam oder Warschau, wo man nicht einmal eine geladene Luftpistole offen tragen darf.

  3. User Info Menu

    AW: Clash Of Civilizations

    Ist doch kein Wunder, wenn viele Morde nicht als "Mord" nachzuweisen sind, sondern als Notwehr inszeniert wurden.

    Es gab in den USA schon Fälle wo selbst der Postbote erschossen wurde, weil er für einen "Einbrecher" gehalten wurde - ohne das es bestraft wurde.

  4. Inaktiver User

    AW: Clash Of Civilizations

    Zitat Zitat von Satyr
    Muss er nicht. Er muss nur mal auf seinen Nachbarn schießen, weil dieser ausversehen auf seinem Grundstück ist.
    Viell. wollte er nur Post abgeben die versehentlich bei ihm gelandet ist.. völlig egal. Er darf erschossen werden, in Teilen der USA.

    na das ist ja zum glück in deutschland verboten.

  5. Inaktiver User

    AW: Clash Of Civilizations

    Zitat Zitat von Satyr
    Ist doch kein Wunder, wenn viele Morde nicht als "Mord" nachzuweisen sind, sondern als Notwehr inszeniert wurden.

    Es gab in den USA schon Fälle wo selbst der Postbote erschossen wurde, weil er für einen "Einbrecher" gehalten wurde - ohne das es bestraft wurde.
    postboten zu erschießen ist bei uns natürlich verboten. beruhigend, oder?

    abgesehen davon fließt jedes Opfer eines Gewaltverbrechens als Tötungsdelikt in die Statistik ein, ob aufgeklärt verurteilt bewiesen oder nicht egal.

  6. User Info Menu

    AW: Clash Of Civilizations

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    postboten zu erschießen ist bei uns natürlich verboten. beruhigend, oder?

    abgesehen davon fließt jedes Opfer eines Gewaltverbrechens als Tötungsdelikt in die Statistik ein, ob aufgeklärt verurteilt bewiesen oder nicht egal.
    Du weisst schon das es hier grade um die USA geht, oder?

  7. Inaktiver User

    AW: Clash Of Civilizations

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hier ist eine Statistik *click* aus Arizona, der zu entnehmen ist, dass es dort ca. 7 Morde pro 100.000 Einwohner pro Jahr gibt.

    Arizona hat eines der liberalsten Waffengesetze in den USA. So ist es dort erlaubt auf offener Straße eine Waffe zu tragen, auf offenen Geländen außerhalb der Städte Schießübungen durchzuführen und für den privaten Waffenkauf bedarf es keines "Backgroundchecks".

    Trotzdem ist dort die Mordrate gerade mal etwa 1.5% höher als in Amsterdam oder Warschau, wo man nicht einmal eine geladene Luftpistole offen tragen darf.
    Du vergleichst Äpfel mit Birnen!
    Man kann kein Bundesland mit einer Stadt vergleichen!

    Ich nehme mal als Vergleich das
    Land Hessen, Einwohnerzahl
    6.075.359
    Mordrate (2006)
    66

    Sonst noch Fragen?

    Hier die Statistik *klick*

    Ach ja und bevor ich es vergesse, ich hätte gerne noch die Mordstatistik von Amsterdam und Warschau, wenn DU etwas behauptest dann solltest du auch entsprechende Beleg dafür bringen. Danke.
    Geändert von Inaktiver User (30.09.2007 um 02:30 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Clash Of Civilizations

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hier ist eine Statistik *click* aus Arizona, der zu entnehmen ist, dass es dort ca. 7 Morde pro 100.000 Einwohner pro Jahr gibt.

    Arizona hat eines der liberalsten Waffengesetze in den USA. So ist es dort erlaubt auf offener Straße eine Waffe zu tragen, auf offenen Geländen außerhalb der Städte Schießübungen durchzuführen und für den privaten Waffenkauf bedarf es keines "Backgroundchecks".

    Trotzdem ist dort die Mordrate gerade mal etwa 1.5% höher als in Amsterdam oder Warschau, wo man nicht einmal eine geladene Luftpistole offen tragen darf.
    Arizona hat auf fast 300.000 qkm Fläche 6 Millionen Einwohner. (Zum Vergleich: die alte BRD hatte auf 250.000 qkm Fläche 60 Mio. Einwohner.)

    Amsterdam hat 4.500 Einwohner pro qkm. Arizona hat hingegen etwa 20 Einwohner pro qkm. Viele leben nicht in der Hauptstadt Phoenix, sondern auf dem Land.

    Und da hat Arizona tatsächlich eine "nur" 1,5% höhere Mordrate als Amsterdam? Ist das nicht schön? Ist das nicht geradezu ein Beweis, wie harmlos liberale Waffengesetze sind?

    Sag mal: wie machen das die Menschen eigentlich in Arizona: schiessen die jeden über den Haufen, der ihnen begegnet?
    Irgendwie muss es doch ausgesprochen schwierig sein auf eine Mordrate höher als in einer dichtbesiedelten europäischen Grossstadt zu kommen, wenn ein erheblicher Teil der Einwohner auf riesigen Farmen hockt und nur gelegentlich mal in die Stadt kommt.
    Geändert von Inaktiver User (30.09.2007 um 09:54 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Clash Of Civilizations

    Die Amerikaner haben soger eine Stadt mit 66 Morden pro 100.000 Enwohner.

    http://www.abendblatt.de/daten/2004/03/24/276673.html

    Die Stadt, um die man einen Bogen macht
    Nicht Chicago oder New York, sondern Gary führt bei tödlichen Verbrechen die US-Statistik an. Banden, Waffen, Drogen - ein einst blühender Ort im Ausnahmezustand.

    Von Cornel Faltin

    Gary/US-Staat Indiana -

    Was muss das für ein düsterer Ort sein, über den in Reiseführern geschrieben steht: "Hier gibt es nichts zu sehen, und es hat hier niemand etwas verloren, außer er betreibt Sozialstudien . . . oder ist lebensmüde." Dieser düstere Ort heißt Gary und liegt im US-Bundesstaat Indiana, eine Autostunde von Chicago entfernt. Hier leben 103 000 Menschen, hier wuchs Popstar Michael Jackson auf und - das ist das Besondere an Gary: Hier werden statistisch mehr Leute umgebracht als in jeder anderen Stadt der USA.

    68 waren es im vergangenen Jahr, was einer Quote von 66,1 auf je 100 000 Einwohner entspricht. Damit liegt Gary deutlich vor der einstigen Mord-Hauptstadt Washington (46,3) und noch klarer vor Chicago (21), wo einst Al Capone sein Unwesen trieb, oder New York, wo von je 100 000 Einwohnern "nur" noch 7,3 Opfer von Mord und Totschlag wurden.

    "Das ist natürlich ein Stigma für unsere Stadt", beklagt Garys Polizeichef Garnett Watson Jr. "Trotzdem muss man das relativieren. 1995 hatten wir noch 130 Morde, also fast doppelt so viele wie letztes Jahr."

    Gary ist in der Tat ein düsterer Ort. Einer, von dem man ohne Übertreibung sagen kann, dass man hier nicht einmal begraben sein möchte. Ganze Häuserzeilen im Zentrum sind ausgebrannt oder vernagelt. Die wenigen Geschäfte, die noch nicht geschlossen haben und zumeist Alkohol und Videos anbieten, sind mit schweren Stahlgittern verbarrikadiert und werden von bewaffneten Sicherheitsbeamten bewacht. An fast jeder Ecke lungern Jugendliche herum und handeln ziemlich unverblümt mit Drogen.

    Das Kongress-Zentrum - ein langweiliger Stahlbetonklotz - sieht zwar nicht anders aus als Hunderte andere Kongress-Zentren in den USA. Doch in einem Punkt unterscheidet es sich, wie Bürgermeister Scott King einräumen muss: Hier hat es seit mehr als 30 Jahren keinen einzigen Kongress mehr gegeben . . .

    Fast vier von fünf tödlichen Verbrechen in Gary stehen mit Drogen und den zahlreichen Gangs in Verbindung. Die Polizei schätzt, dass es in der Stadt rund 100 verschiedene Banden gibt. Die bekannteste und berüchtigste sind die "Terrytown Boys". In der Polizeizentrale sehen die Beamten täglich im Schnitt 20 Banden-Mitglieder, die dort Waffen offiziell registrieren lassen. "Wir können nichts machen gegen den Waffenwahnsinn", klagt Sean Jackson, ein Polizist, der seit fünf Jahren mit seinem Kollegen Shane Bolde Streife fährt. Sie dürfen Gang-Mitgliedern mit gültigem Waffenschein die Pistole erst dann wieder abnehmen, wenn damit ein Verbrechen begangen wurde. 7600 Waffen hat die Polizei vergangenes Jahr konfisziert, fast so viele, wie vorher genehmigt wurden.

    Freilich ging es in Gary nicht immer so zu. Im Vorzimmer von Bürgermeister King hängt ein angegilbtes Foto aus dem Jahre 1923 mit dem Titel "Die modernste Stadt der Welt". Damals hatte Gary als einzige Stadt Amerikas eine vollständige Straßenbeleuchtung und elektrische Straßenbahnen. Es gab fast nur neue Häuser, da die Stadt erst 17 Jahre zuvor von Stahlbaronen gegründet worden war. Ihren Namen hat sie von Elbert H. Gary, dem damaligen Vorsitzenden von U.S. Steel, dem größten Stahlunternehmen der USA.

    Bis 1950 war Gary ein fast ausschließlich "weißes" Städtchen, in dem es so gut wie keine Arbeitslosigkeit gab. Dann kamen immer mehr Schwarze aus dem Süden der USA, weil die Löhne lockten. Auf 175 000 Einwohner wuchs Gary in jener Zeit. Mitte der 60er-Jahre bildeten Afroamerikaner bereits die Hälfte der Bevölkerung. King erinnert sich gut, wie Immobilienhändler damals Panik schürten: "Sie sagten den Weißen, dass ihr Besitz bald völlig wertlos sei, wenn noch mehr Schwarze kämen. Sie kauften Häuser zu Spottpreisen und verkauften sie mit Riesenprofit an Afroamerikaner." Die Weißen zogen in die Vorstädte, überließen den Schwarzen das Zentrum. Als die Stahlindustrie Mitte der Sechziger plötzlich in die Krise geriet, ging es mit Gary steil bergab. Zuerst verloren die Schwarzen ihren Job. Die Weißen verlagerten nun auch ihre Geschäfte in die Peripherie. Bei den Rassenunruhen 1968 gingen viele Häuser in der Stadt in Flammen auf. Heute gibt es keine Rassenprobleme mehr, da 85 Prozent der Einwohner schwarz sind. Polizeichef Watson, selbst Afroamerikaner: "Wenn heute jemand umgebracht wird, dann nicht wegen seiner Hautfarbe, sondern weil er der falschen Gang angehört oder mit Drogen handelt." Auch Bürgermeister King, ein Jurist, hat Morddrohungen bekommen. "Das schreckt mich nicht, ich kenne die Typen aus meinen Gerichtszeiten", meint er gelassen.
    ...


    Den deutschen Kriminalstatistiken würde ich nichts glauben, da sie allesamt so gezählt werden, dass die jeweilige Region gut abschneidet (es wird also manipuliert, dass sich die Balken biegen).

  10. Inaktiver User

    AW: Clash Of Civilizations

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Also ehrlich, dein Argument ist "Milchmädchenrechnung" und dann kommst du mit "weiß ich nicht".
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Doppelte Milchmädchenrechung:
    1) Erstens darf in den USA Schusswaffen (fast) jeden Bürger eine Schusswaffe besitzten, und nicht nur Gefährdete.
    2) Weißt Du wieviele Tote es in den USA gäbe, wenn die Guten keine Waffen hatten? - Ich weiß es nicht.
    Willst Du mich verkohlen, oder tust Du nur so naiv?

    Du kannst aus der einer hohen Rate von Mord und Totschlag nicht schlussfolgern, dass dies durch liberale Waffengesetze verursacht wird, weil Du/ich nicht weißt, wie die Mordrate wäre, gäbe es nur illegale Schusswaffen.

    Das Beispiel von Gary zeigt doch viel mehr, das es die Einwohnerstruktur ist, die zu Mord und Totschlag führt.

    Übrigens: Würdest Du in Gary nachts ohne Schusswaffe in teuren Klamotten flanieren gehen?
    (Ich nicht.)

Antworten
Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •