Dies sollten sie aber nicht in einem kleinen bayrischen Dorf tun.Zitat von Inaktiver User
Wer garantiert, dass es bei Schafen und Kaninchen bleibt ?
Der Ort in dem Bruno des Abends an der Hauptstrasse entlangspazierte, ist ein Ort an dem ich viel Zeit verbringe.
Die Strasse gehen wir, wenn wir spät abends von unserem Italiener nach Hause gehen in die Pension, unter deren Balkon Bruno saß, unter dem Balkon unserer Wohnung.
Ein eigenartiges Gefühl.
Inzwischen haben Freunde ein Haus, etwas ausserhalb an einem Hang.
Wir sitzen im Sommer gerne draussen.
Der Gedanke aus dem Haus zu gehen und der Gefahr ausgesetzt zu sein einem *Bruno* zu begegnen, bereitet mir leichtes Unbehagen.
Ein Grossteil der Bevölkerung von Kochel, hatte sich eine andere
Lösung gewünscht - kaum einer wollte Brunos Tod.
Das Recht mit zu entscheiden wurde ihnen nicht eingeräumt.
Bruno war lange Zeit das Stammtischthema, eine Touristensensation, Kochel erlebte einen wahren Touristenboom.
Schrecklich![]()
Was aber wäre passiert, hätte man Bruno am Leben gelassen,
unberechenbar wie er war und er hätte sich eines der draussen spielenden Kinder *gerissen*.
Es gibt dort eine kleine Jugendherberge, mit viel Natur drum herum. Die Kinder sind auch am Abend draussen auf dem Grundstück, wer hätte die Verantwortung für ein Unglück übernommen - die Tierschützer ?
Solange Bruno unterwegs war, wurden die Touristen gewarnt,
es hat kaum einen interessiert, die Sensationsgier hat gesiegt.
Ich war sehr traurig als ich erfuhr, dass Bruno erschossen wurde
und es war damals schon beschlossene Sache im Museum auszustellen.
Die Entscheidung, Leben oder Tod für Bruno, hätte ich nicht fällen wollen.
Und wie ich gestern schon in einem anderen Strang schrieb:
*wie man es macht, macht man es verkehrt*
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Thema: Bruno ins Museum?
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13.12.2007, 16:49Inaktiver User
AW: Bruno ins Museum?
Geändert von Inaktiver User (14.12.2007 um 21:10 Uhr)
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13.12.2007, 16:52Inaktiver User
AW: Bruno ins Museum?
Liebe Muffi, es sprach niemand davon den Bären frei zu lassen.
Was ist eigentlich mit gefährlichen Menschen?
Würde mich mal echt interessieren? Sind die, die hier den Tod des Bären propagieren und für richtig halten auch der Meinung Todesstrafe wäre auch gut?
Wäre doch die gleiche Logik...
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13.12.2007, 16:54Inaktiver User
AW: Bruno ins Museum?
Solange Bruno unterwegs war, wurden die Touristen gewarnt,
es hat kaum einen interessiert, die Sensationsgier hat gesiegt.
Was aber auch ein Menschenproblem ist und nicht dem Bären angelastet werden kann.
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13.12.2007, 18:17Inaktiver User
AW: Bruno ins Museum?
Zitat von Inaktiver User
Es wurden anfangs verschiedene Möglichkeiten in Betracht gezogen.
Den Bären lebend einzufangen und in einem Zoo unterzubringen,
ihn dahin zurück bringen wo er her kam.
( Italien wollte ihn nicht wiederhaben, aus guten Grund. Er war nunmal verhaltensgestört und hat sich nicht wie Bären das sonst tun, menschenbesiedelten Gebieten ferngehalten.
Nein verdammt, er spazierte durchs Dorf und setze sich gemütlich an beleuchtete, bewohnte Häuser, als wäre es das natürlichste der Welt.
Ein grosser Zirkus zeigte Interesse an dem Bären.
Ich hätte es sehr begrüsst, ihn wie auch immer, einzufangen
und im bayrischen Nationalpark anzusiedeln.
Wäre es gut für Bruno gewesen ?
Vielleicht wollte ihn ja einer von euch in seinem ausbruchsicheren Garten haben.
Es ist leicht darüber zu urteilen, dass das Falsche getan wurde.
Was aber wäre das Richtige gewesen ?
Bei Vergewaltigern und Kinderschänder wird laut danach gerufen sie auf ewig wegzusperren. Warum ?
Weil die Erfahrung gezeigt hat, daß die meisten wieder rückfällig werden - trotz Therapien.
Hier Tier und Mensch gleichzustellen ist meines Erachtens nicht
angebracht.
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13.12.2007, 18:23Inaktiver User
AW: Bruno ins Museum?
Richtig Wilde_Hummel,
Zitat von Inaktiver User
wäre aber ein Mensch angegriffen, verletzt oder gar getötet worden, hätte man dann gesagt
* selbst schuld *
nein, dann wären Stimmen laut geworden
*warum beschützt man die Menschen nicht vor dem Bären*
*warum sieht man seelenruhig zu wie er durchs Dorf spaziert,
geradezu die Nähe von Menschen sucht*.
Ich hatte sehr gehofft, dass es eine andere Möglichkeit gäbe
und Bruno nicht zum Abschuss freigegeben wird - aber welche ?
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14.12.2007, 07:37Inaktiver User
AW: Bruno ins Museum?
Ich wüsste auch nicht, dass irgendjemand hier Brunos Tod propagiert hätte.
Jedem wäre es lieber gewesen, den Bären am Leben zu lassen, aber s.o. Muffis Posting.
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17.12.2007, 11:56
AW: Bruno ins Museum?
Gerade im Internet endeckt habe ich das hier:
Was soll mit Brunos Mördern geschehen?
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17.12.2007, 12:03
AW: Bruno ins Museum?
Ich glaube kaum, dass derartige Aufforderungen zur Gewalt den NUB entsprechen.
Zitat von Yeti
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17.12.2007, 12:24Inaktiver User
AW: Bruno ins Museum?
Mörder .....
Jene, die zur Gewalt aufrufen hier und auch anderswo, sind um keinen Deut besser als die angeblichen Mörder.
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17.12.2007, 12:37
AW: Bruno ins Museum?
Wien (ddp-bay). Das Leben des Braunbären Bruno wird als Satire verfilmt. Die Dreharbeiten sollen im kommenden Sommer beginnen, sagte eine Sprecherin des österreichischen Fernsehsenders ORF am Freitag in Wien auf ddp-Anfrage.
Gedreht werde überwiegend in Tirol rund um den Achensee. Regie und Kamera übernimmt Xaver Schwarzenberger («Margarete Steiff»). In den Hauptrollen sollen Marie Bäumer, Fritz Karl sowie der Wiener «Tatort»-Kommissar Harald Krassnitzer zu sehen sein. Und auch ein echter Bär spiele mit, sagte die Sprecherin. Über die Höhe des Budgets wollte sie keine Angaben machen.
Das Drehbuch stammt den Angaben zufolge von Felix Mitterer. Der Autor gehe die Geschichte mit «einem ziemlich starken Augenzwinkern» an, sagte die Sprecherin. «Es wird etwas zu Lachen geben», versprach sie. Im Mittelpunkt soll die Wanderung des Braunbären durch das bayerisch-österreichische Grenzgebiet stehen - und die Reaktionen der zuständigen Behörden.
Den Angaben zufolge wird in dem Film die Frage erörtert, wer Bruno erschießen soll und wer nicht, warum er sterben soll und warum nicht. «Am Ende geht alles anders aus als in Wirklichkeit», verriet die Sprecherin.
Braunbär Bruno hatte im vergangenen Sommer bundesweit die Schlagzeilen beherrscht. Die Freude über den ersten Bären in freier Wildbahn in Bayern seit 170 Jahren wich rasch der Ernüchterung. Auf seiner Wanderung durch das bayerisch-österreichische Grenzgebiet scheute das Tier aus Italien nicht die Nähe zu Menschen und riss zahlreiche Nutztiere. Der Staatsregierung wurde das Risiko zu groß. Sie gab Bruno zum Abschuss frei. Am 26. Juni 2006 wurde der Bär unweit des oberbayerischen Spitzingsees von Jägern erlegt.
DIE KALTE SCHNAUZE EINES HUNDES IST ERFREULICH WARM
GEGEN DIE KALTSCHNAEUZIGKEIT MANCHER MITMENSCHEN!
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