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    AW: Wie wächst zusammen, was zusammen gehört - ein Austausch über Politik u. Gesellsc

    Zitat Zitat von sildenvarslank Beitrag anzeigen
    Da andauernd in der Vergangenheit zu verweilen und sie als Bezugspunkt für das jetzige Leben zu nehmen und unaufhörlich auf Schuldigensuche in der Vergangenheit und der Gegenwart zu sein - na ja, ob das was bringt, möchte ich bezweifeln.
    Hier verweilt niemand andauernd in der Vergangenheit. Und auf "Schuldsuche" ist hier niemand.

    Aber hast Du die Vergangenheit nicht verstanden, kannst Du die Gegenwart nicht verstehen!

    Dein Satz zeigt mir, dass es wohl stimmen muss, dass Mensch aus Gesichichte nicht lernt.

    Was interessiert mich, was vor 50 oder 100 Jahren..... war, pffff.

    Aber das "heute" dann nicht verstehen.

    Und was das Impfen oder Nichtimpfen angeht, stehe ich auf dem Standpunkt: Das entscheidet jeder für sich (aus den unterschiedlichsten Gründen).

    Impft sich niemand, obwohl er es könnte, kann ich im Fall des Falles nur entweder einen milden Verlauf oder einen Beatmungsplatz im schlechten Fall wünschen.

    Mehr bleibt mir da nicht.

    Und Pflegepersonal pflichtzuimpfen, wird Zeit. Meine Mutter ist selbst im Seniorenheim. Wir Verwandten mussten draußen bleiben (auf Wochen keinen persönlichen Kontakt), während das Pflegepersonal munter den Virus reingeschleppt hat und mehrere Tote zu beklagen waren.

  2. Inaktiver User

    AW: Wie wächst zusammen, was zusammen gehört - ein Austausch über Politik u. Gesellsc

    Zunächst einmal ein dickes Dankeschön an die Mitschreibenden, die auf meine Frage so ausführlich eingegangen sind.

    Chambord, ich habe mich schon früh mit Dokumentationen und Literatur zu dem beschäftigt, was hinter dem Zaun passierte. Von der Berlin-Blockade angefangen über die Studentenbewegung, die RAF usw., mein Ältester bekam Buchtipps im Rahmen der politischen Bildung bei der Bundeswehr. Diese Bücher habe ich nach ihm gelesen und wir haben uns darüber ausgetauscht.

    Während der Flüchtlingskrise gab es innerfamiliär diverse Diskussionen, die dazu führten nochmals intensiver in die Thematik Flucht einzutauchen.

    Wer sich nicht mit der Vergangenheit beschäftigt und auseinandersetzen will, hat möglicherweise eine andere Sicht auf die Dinge, die in der Gegenwart geschehen und richtungsweisend für die Zukunft sein könnten.

    Das Thema Anderssein, daraus resultierend Verfolgung, Flucht und Integration im neuen Umfeld ist in unserer Familie mehr oder weniger präsent.
    Es reicht, so weit meine bisherigen Quellen, zurück bis zur Bartholomäusnacht.

  3. Inaktiver User

    AW: Wie wächst zusammen, was zusammen gehört - ein Austausch über Politik u. Gesellsc

    [QUOTE= Sariana #2123

    Wer sich nicht mit der Vergangenheit beschäftigt und auseinandersetzen will, hat möglicherweise eine andere Sicht auf die Dinge, die in der Gegenwart geschehen und richtungsweisend für die Zukunft sein könnten.
    !!!

  4. Inaktiver User

    AW: Wie wächst zusammen, was zusammen gehört - ein Austausch über Politik u. Gesellsc

    Mme. verveine-citron, merci fürs Blümchen und deine Signatur.
    Wir sehen uns

  5. Inaktiver User

    AW: Wie wächst zusammen, was zusammen gehört - ein Austausch über Politik u. Gesellsc

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie erklären sich die im Westen geborenen und aufgewachsenen Menschen die Rechtsströmungen?
    ...
    Je länger ich über eine Antwort darüber nachgedacht habe, desto passender finde ich diese Erklärung: klick

    Bevor jetzt wieder irgendwelche fragwürdigen Spaltungskeulen in meine Richtung geschwungen werden, sie werden nichts an meiner Überzeung ändern, dass diejenigen, die sich bewusst und gewollt aus der demokratischen Solidargemeinschaft verabschieden, zusammen mit denen, die Verständnis dafür fordern, (gezielt) an einer Spaltung der Gesellschaft arbeiten, und nicht diejenigen, die darauf aufmerksam machen und davor warnen.

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    AW: Wie wächst zusammen, was zusammen gehört - ein Austausch über Politik u. Gesellsc

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    ...., dass diejenigen, die sich bewusst und gewollt aus der demokratischen Solidargemeinschaft verabschieden, zusammen mit denen, die Verständnis dafür fordern, (gezielt) an einer Spaltung der Gesellschaft arbeiten, und nicht diejenigen, die darauf aufmerksam machen und davor warnen.
    Danke, so sehe ich das schon länger und bin sehr pessimistisch, was die diesbezügliche Entwicklung in den kommenden Wochen und Monaten betrifft.
    Manches ist durchsichtiger als es scheint.
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    Ein Piratenboot ist kein Kirchenschiff.
    Seize the Day, Heaven Can Wait
    If you could read my mind, love, what a tale my thoughts could tell....(Gordon Lightfood)
    Allegro con brio

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    AW: Wie wächst zusammen, was zusammen gehört - ein Austausch über Politik u. Gesellsc

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer sich nicht mit der Vergangenheit beschäftigt und auseinandersetzen will, hat möglicherweise eine andere Sicht auf die Dinge, die in der Gegenwart geschehen und richtungsweisend für die Zukunft sein könnten.
    Mir geht es nur um einen wichtigen Punkt:

    Mündet dieses "Sich-nicht-beschäftigen-Wollen" mit der Vergangenheit darin, dass wir ggf. wieder in die 1930er-Jahre (oder gar ab 1960er) zurückfallen (böse Geister meinen ja, Geschichte wiederhole sich), dann hoffe ich, liege ich schon unter'm Torf.

    Mit demokratischen Möglichkeiten wird versucht, selbige von innen heraus auszuhöhlen! Zumindest, was die AfD angeht.

    Und nochmals in aller Deutlichkeit: Ich habe nichts gegen wert-konservative Menschen oder überhaupt Menschen, die eine andere Sicht auf das eine oder andere haben ; ich habe aber etwas dagegen, anders Denkende/Lebende in Angst und Schrecken zu versetzen, nur um ihre kruden Ansichten durchzudrücken, eben .... notfalls mit physischer oder psychischer Gewalt! Und das gilt für beide Lager, ob nun rechts- oder linksextrem.

    Wer die gesellschaftlich geachtete rote Linie überfährt, hat mit Konsequenzen zu rechnen. Das verstehe ich unter einer wehrhaften Demokratie.

    Und ja, ich bin in Gesamt-Deutschland angekommen und was das Zusammenwachsen angeht, habe ich zumindest einen Schwager aus den NBL. Ich nenne ihn immer "Lieblingsschwager" im doppelten Sinn, denn ich habe nur einen.

    Wir werden nie freier und selbstbestimmter leben können, als in der Demokratie. Diese Staatsform kann schon ne Menge ab, was "Andersdenkende" angeht, aber ab einem gewissen Punkt ist Schluss mit Lustig!

    Und ich kann sehr gut mit z.B. Impfgegnern leben. Ist zum einen nicht mein Leben, was da ggf. endet, noch steht es mir nicht zu, jemanden zur Impfung zu zwingen. Berufsgruppen, die anderen Menschen wirklich sehr, sehr nah kommen, ist eine andere Liga. Sie haben es sich auf die Fahne geschrieben, entweder Leben zu retten oder ihnen das Leben erträglicher zu machen. Die Gefahr des Virus bei sog. vulnerablen Gruppen muss ich nicht noch erläutern. Dieser Verantwortung müssen sich die Berufsgruppen bewusst sein und sich zum Schutz ihrer ihnen anvertrauten Personen impfen lassen, um ihrem Berufsethos gerecht zu werden.

    Denn es kann nicht angehen, dass diese Menschen nicht Hilfe bringen, sondern Krankheit und ggf. sogar den Tod.

    Und wenn es unter den Berufsgruppen Menschen gibt, die Impfungen ablehnen, dann sind sie im falschen Metier unterwegs.

  8. Inaktiver User

    AW: Wie wächst zusammen, was zusammen gehört - ein Austausch über Politik u. Gesellsc

    Chambord, das von dir Zitierte aus meinem letzten Post bezog sich auch auf den Beitrag #2119.

    Wäre ich in meinem Leben rückwärts gewandt, im Sinne der "guten alten Zeiten" nachtrauernd, hätte ich meine Entwicklung selbst torpediert.
    So kann und konnte ich für mich reflektieren und Dinge anders gestalten, und da ich nicht alleine auf einer Insel lebe, hat mein Denken und Handeln Einfluss auf meine Umwelt, das Miteinander.

    Ich bin froh, in einer Demokratie zu leben.
    Allerdings muss ich einsehen, dass ich manches, von mir als verwirrt/verirrt empfundene Mitglied der Gesellschaft nicht erreiche.
    Es macht mich im persönlichen Umfeld traurig, wütend und fassungslos zugleich.
    Manchmal hilft es nur, Haltung zu zeigen und mich in meinem "missionarischen Eifer" zurück zu ziehen, vor allem wenn die emotionale Seite überhand nimmt.
    Auf der sachlichen Ebene war/ist schon lange kein Durchkommen mehr.

  9. User Info Menu

    AW: Wie wächst zusammen, was zusammen gehört - ein Austausch über Politik u. Gesellsc

    Chambord, ich unterschreibe alles, was du sagst.
    Es ist die Stimme der Vernunft !

    Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
    er braucht auch die Literatur

    by me ...

  10. Inaktiver User

    AW: Wie wächst zusammen, was zusammen gehört - ein Austausch über Politik u. Gesellsc

    Zitat Zitat von Fyona Beitrag anzeigen
    Ich kenne zwei "Querdenkerinnen" näher.
    Beide kommen letztlich mit ihrem Leben nicht klar, sind geprägt von Enttäuschungen.

    IMO erlangen sie vor sich selbst eine Art Wichtigkeit, indem sie sich Gruppierungen anschließen, die sie für nonkonformistisch, kritisch und quasi revolutionär halten.
    Es wertet sie auf, im Gleichklang mit solchen Antihelden zu marschieren.

    Es gibt ihnen den "Durchblick und das Recht", auf andere von oben herab zu blicken.
    Einsicht in die Notwendigkeit gewisser Beschränkungen zum Wohle aller in einer brandgefährlichen Situation bezeichnen sie als dumpfe Obrigkeitshörigkeit.
    Es ist ein gesamtdeutsches Phänomen und wäre zum Lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre, weil diese Menschen durch ihre dumme Eitelkeit so viel blockieren!

    @Sariana
    Es gibt nicht nur in der Ex-DDR gescheiterte Existenzen und Unzufriedene. Viele von ihnen sind anfällig für radikale "Lösungen".
    Genau - und zu einem habe ich wirklich mal das von Scholz bekannte Statement gesagt: Wir haben uns doch nun schon als Versuchskaninchen zur Verfügung gestellt. Das wirkt schon.....

    Was mich aber wirklich erschreckt ist die selektive Wahrnehmung solcher Menschen.
    RKI? Gibts das? Wissenschaftler?

    Gut, die waren im 3. Reich auch nicht unbedingt die Freunde der Menschheit.

    Im Grunde genommen ist es alles eine Frage des Vertrauens: in das Leben als solches - trotz der Enttäuschungen die wir wohl erleben durften.

    So weit lasse ich mich aber in Diskussionen nicht ein.
    Da käme ich mir dann selber vorgeführt vor.

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