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20.08.2021, 11:30
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein


Die Gedanken sind frei....


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20.08.2021, 11:32
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20.08.2021, 11:37
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein
Schaue einfach vor die Haustür, das Rumgemecker und Geschimpfe. Wohlstand und Wachstum kommen aus Sicht der Profitierenden immer zu langsam. In solchen Staaten wo etwas Wohlstand wächst kommt die Landflucht hinzu, aber nicht jeder der in die Hauptstadt geht kommt zu Wohlstand, der Umkehrschluss ist Unzufriedenheit. In Afghanistan ist seit Monaten Trockenheit, da wurde ganze Dörfer verlassen, weil nicht mehr wächst und demzufolge keine Essen vorhanden ist.
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20.08.2021, 11:38
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein
@ VanDyck
Ich stimme Deinem Post zu, bis auf dem hier:
Der frauenfeindliche Islam wurde nicht mit Hilfe von staatlichem Terror durchgesetzt, sondern die Durchsetzung des frauenfeindlichen Islams mit Hilfe von Terror wurde von staatlicher Seite nicht verhindert.
Das ist ein bedeutender Unterschied.
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20.08.2021, 11:40
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20.08.2021, 11:42
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein
hier ein verweis auf die "mittlere dreistellige zahl noch im land befindlicher deutscher" laut dem auswärtigen amt sowie die beiden hubschrauber mit ksk-männern, diversen bereits erschossenen afghanInnen etc:
Womoglich noch Hunderte Deutsche in Afghanistan | Nachrichten Aktuell - Mindener Tageblatt

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20.08.2021, 11:47
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein
also wuchs dort doch die unzufriedenheit mit dem mangelnden wohlstand.
das was du beschreibst, findet, bei manchen, anscheinend hier statt. anders kann ich mir die angst vor menschen, die nun um ihr leben fürchten müssen, nur weil sie ohne staatsterror leben wollen, nicht erklären.

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20.08.2021, 11:57
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein
Ja - wobei diese Redewendung 'Abstimmung mit den Füßen' im Zusammenhang mit den Taliban mehr als unpassend ist.
Denn es sind ja die Taliban gewesen, die in den letzten 20 Jahren in Afghanistan noch jede Wahl boykottiert und sabotiert haben, die Bevölkerung massiv eingeschüchtert hat, damit sie nicht an den Wahlen teilnimmt, Wahlversammlungen mit Selbstmordattentätern in die Luft gesprengt hat und für hunderte Tote bei den Wahlen verantwortlich ist.
Warum taten die Taliban das alles? Tja, warum wohl ...
Die Führer der Taliban riefen ihre Kämpfer dazu auf "alle zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um die Abstimmung zu stören". Die Drohung an sich ist nichts Neues. Schon bei den vergangenen Wahlen hatte es ähnliche Drohungen von den Taliban gegeben. Viele Experten befürchten jedoch an diesem Samstag einen besonders blutigen Wahltag in Afghanistan.
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Vergangene Woche starben auf einer Wahlveranstaltung Ashraf Ghanis 26 Menschen in der zentralafghanischen Provinz Parwan. Die Taliban haben die Verantwortung für den Anschlag übernommen. Der Kandidat selbst blieb unversehrt.
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Wie viele der 9,7 Millionen Wähler sich auf diese Aussagen verlassen, ist offen. Viele Afghanen berichteten der DW in Telefoninterviews, dass sie entschlossen seien, ihre Stimme abgeben zu wollen. Andere sagten, sie hielten das Risiko für zu hoch. "Ich gehe aus Sicherheitsgründen nicht wählen", erzählt etwa Nilofar Jabari aus Kabul. "Ich weiß auch an normalen Tagen nicht, ob ich lebend nach Hause komme, wenn ich meine Wohnung verlasse. Die Bedrohung bei den Wahlen wird viel größer sein."
Afghanistan wählt, die Taliban drohenEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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20.08.2021, 11:57
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20.08.2021, 12:00
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein
schrieb ich wo?
ich bestreite "lediglich", dass, wie hier mehrfach behauptet, die afghanische bevölkerung die taliban-herrschaft (auch nur mehrheitlich) wolle und dafür mit den füßen abgestimmt habe.
was ohnehin in keinster weise einer demokratischen abstimmung auch nur ähnelt.
warum die, gemessen an der bevölkerungsanzahl vergleichsweise wenigen, taliban-kämpfer durch das land kamen wie das warme messer durch die butter, wurde hier nun verschiedentlich dargelegt.
und nichts davon hatte mit "einer freiwilligen, bewußt geführten" entscheidung zu tun.
sondern situativ mit einer ständig wechselnden wahl zwischen pest und cholera.
und aus dem teil mit der unzutreffenden anwendung dieses sprichwortes steige ich hiermit aus


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