sicher gab es die, aber vermutlich nur bei Mitarbeitern, die für die deutsche Regierung (incl. Bundeswehr) gearbeitet haben.
Soweit ich die vielen Meldungen und Artikel inzwischen interpretiere, geht es im Moment auch um Personen, die z.B. für NGO oder auch private Unternehmen gearbeitet haben... oder auch um Personen, die sich auf familiären Gründen gerade jetzt in Afghanistan aufhalten...
alle die sind vermutlich nicht alle "sicherheitsüberprüft"... und stehen (entgegen meiner vorherigen Annahme) auch kaum auf irgendwelchen ofiziellen Listen.
Ich hoffe natürlich für alle diese "unregistrierten" Menschen, das es noch einen Weg gibt sie in Sicherheit zu bringen.
Antworten
Ergebnis 691 bis 700 von 1458
-
19.08.2021, 13:05Inaktiver User
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein
-
19.08.2021, 13:05Inaktiver User
-
19.08.2021, 13:31
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein
Sicher nicht alle. Das ist zu vereinfacht. Seit Jahren sind Familien in den Provinzen auf der Flucht vor den Taliban. Die all die Jahre brutal vorgegangen sind, mit denen, die sich nicht beugen. Momentan gibt es in AFG 3.5 Millionen 'internal displaced refugees', also Flüchtlinge im eigenen Land.
Quelle: https://commonslibrary.parliament.uk/research-briefings/cbp-9296/
7 Afghan Children Learn to Walk After an Explosion | Time (Achtung - Triggerfotos)
In 2008, Hamisha Gul moved his family from a neighboring district controlled by the Taliban so his children could receive an education. “Boys as young as 8 years old were carrying weapons and wearing bandoliers of bullets,” he said, outside his home in May. He feared that if they didn’t leave, his boys would fall under the sway of the fighters.
By 2014, the war had come home. Their village in Surkh Rod district had become a no-man’s-land between a government-controlled highway and the Taliban’s Black Mountain, so named because snow never falls there.
That year, international forces handed responsibility for the country’s security back to the Afghan government, and the Taliban started *attacking Afghan soldiers stationed on the highway. Local elders pleaded with both sides to avoid battles near their homes. The fighters agreed, but nothing changed.
Was aber heute sicherlich dazukommt, ist die Müdigkeit, weiter zu kämpfen, wenn sie sowieso sehen, dass sie alleine nicht mehr gegen die Taliban ankommen.
Fraglich, ob die, die jetzt im Exil neue Gruppierungen bilden, ihre Soldaten herbekommen werden und Waffen und mit welchem Geld. Viel Arbeit für die westlichen Geheimdienste ... ?"I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.
-
19.08.2021, 13:48
-
19.08.2021, 13:56
-
19.08.2021, 14:14
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein
mal abgesehen von all den öffentlichen und sonstigen erklärungsversuchen und geplanten abzugsplänen, die nun so nicht geklappt haben:
eine listenmäßige erfassung der betreffenden personen inklusive backgroundcheck konnte ja wohl nur sinnvoll von statten gehen solange die jeweiligen streitkräfte noch vor ort waren.
und mMn hätte eine "diskrete" evakuierung der betroffenen auch schon lange nach und nach laufen können, egal wann man nun genau sich selbst zurückzieht.
hat man das nicht getan, weil man die betreffenden bis zur letzten minute vor ort brauchte, ist es umso menschenverachtender, exakt jene nun schutzlos ihren folterknechten preis zu geben.
erinnert mich an diesen kapitän, der weinerlich damals als einer der ersten die fähre verließ, die er vorher im blödsinn auf grund gefahren hatte.

Die Gedanken sind frei....


-
19.08.2021, 14:24
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein
laut dem ticker auf welt.de haben die taliban "zum wiederholten male warnschüsse auf den flughafen abgegeben."
steht eine eskalation bevor oder wird endgültig feige gekniffen.............

Die Gedanken sind frei....


-
19.08.2021, 15:08Inaktiver User
-
19.08.2021, 15:28
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein
also bisher hieß es, die taliban würden selbstverständlich niemanden bedrohen und z.b. ortskräfte "gehen lassen".
ein warnschuß, von wem auch immer, warnt ja wohl davor, dass derjenige scharf schießen wird, sofern der andere nicht aufhört.........(in dem fall vermutlich menschen via flugzeug zu evakuieren, denn etwas anderes findet ja am flughafen (soweit bekannt) nicht statt.)
selbstverständlich müsste man, logischerweise notfalls mit gewalt, die menschen retten, denen man genau das auch vorab zugesagt hat.
Wie müsste man denn, Deiner Meinung nach reagieren, um nicht endgültig feige zu kneifen?
dass das nicht passieren wird, ist mir schon klar.
weil es dann ruckzuck total ausarten und sich auch unmittelbar rausstellen wird, dass die taliban keinesfalls beispielsweise die ortskräfte und vergleichbare (wie vorhin aufgezählt, ngo mitarbeiter etc) korrekt behandeln oder gar gehen lassen werden.
und das ist "feige kneifen" im kubik.
dass man sich damit on the long run wieder mal ins eigene knie schießt, scheint dabei ebenfalls egal zu sein.
denn exakt so ein verrat wird nun den einheimischen als "typisch" westlich verkauft. betreffend derjenigen, die das nun als bislang eher westlich orientierte überleben, ist das der stoff, aus dem künftige selbstmordattentäter gestrickt werden.
der klassiker.
win-win für die taliban.
gratulation.

Die Gedanken sind frei....


-
19.08.2021, 15:34Inaktiver User
AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein
Ich habe gestern schon gelesen, dass die Amerikaner Warnschüsse angefeuert haben
Wenn die Taliban das machen, ist es was gaaanz anderes.....



Zitieren