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    AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein

    Zitat Zitat von Mendo Beitrag anzeigen
    Der Flughafen wurde von Männern gestürmt, die nicht mit den zu evakuierenden Botschaftspersonen und Personal zu tun hatten.
    Sie verhinderten Starts und Landungen.

    Frau Baerbock meinte dazu gestern im Interview mit Herrn Hofer, es wäre das Botschaftspersonal gewesen und sie hätte als Kanzlerin diese Menschen sofort evakuiert.
    Mittlerweile bekommt man Schüttelfrost und Gänsehaut beim Einschalten der Nachrichten, weniger wegen der Nachrichten sondern den Blödsinn den unsere Politiker absondern, die billigen Vertuschungsversuche und Täuschungen über das eigene Versagen hinweg.

    Das muss man sich mal ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen, Versagen auf der ganzen Linie in Serie und es geht so weiter, 3 Maschinen mit 48 Stunden Verspätung in der Luft und 7 Leute waren vor Ort um ausgeflogen zu werden. Es wird so weitergehen, mit Sicherheit. Warum?
    Seit Jahren hat die Kanzlerin nur schwache Leute um sich geschart, dass spüren wir in jeder Krise, das diese Leute in ihrer Gesamtheit völlig unfähig sind rationale Entscheidungen zu treffen. Da kann man denen auch keinen Vorwurf machen, wenn es an kognitiver Intelligenz mangelt, nur in den Positionen sind sie völlig fehl.
    Als ich hörte, dass die stundenlang über Kabul kreisten, da wurde mir einfach nur übel. Wenn da noch einer ne Stinger im Schrank hat…….
    Aber es hat sich seit Jahren so entwickelt, kritische Leute wurden gemobbt oder anderweitig aus der Politik „entsorgt“. Haussuchungen bei Richtern usw. Einschüchterungen und Willkürzensur im Netz, da muss man sich nicht wundern, wenn man auch vom Geheimdienst das hört, was man möchte. Oder sollte der Geheimdienst schon mal vorab das sagen, was die jetzt erleben? Diesen Bericht hätte nur Maaßen unterschrieben. Kritisiere eine Intelligenten und er wird sich bedanken, kritisiere einen Dummen und er wird dich beschimpfen.

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    AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Die Besatzung war also warum dort?
    Damit es kein 9/11 mehr gibt.....
    15 der 19 Attentäter kamen aus Saudi Arabien.
    Aber das hat sicher nichts zu sagen
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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    AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    15 der 19 Attentäter kamen aus Saudi Arabien.
    Aber das hat sicher nichts zu sagen
    Zelle war trotzdem in Afghanistan.... Zudem hätte sich Saudi Arabien eine Besatzung nicht gefallen lassen ;)
    Betrunken flirten ist wie hungrig Einkaufen gehen.

    Man geht mit Sachen nach Hause, die man eigentlich gar nicht will
    .

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    AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    15 der 19 Attentäter kamen aus Saudi Arabien.
    Aber das hat sicher nichts zu sagen
    In Afghanistan befanden sich Ausbildungslager und zahlreich Verstecke, was gewissen Nachbarländern ganz recht gewesen ist, da konnten sie mit dem Fingern nach Afghanistan zeigen.

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    AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein

    Das ganze ist eigentlich recht simpel.

    USA hat Deutschland seit Jahrzehnten an der Angel. Wir schwimmen weiter aber wenn USA an der Angel reißt - müssen wir halt mit.

    USA ging es niemals um das afghanische Volk sondern um ihre eigene Sicherheit.

    Und allein aus diesem Grund waren wir alle 20 Jahre dort...

  6. Moderation

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    AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    ... Diejenigen die flüchten sind aber zumeist die jungen Männer. Durch ihre Flucht sprechen sie damit gleichzeitig das Todesurteil für ihre Frauen und Töchter aus.....
    Frauen, die zurückbleiben, haben wenigstens den Minimal-Schutz z.B. der Dorfgemeinschaft. Dass eine Frau alleine flieht, ist nach dortigem Denken sowieso kaum möglich (unbegleitet, fremde Männer ...)

    Was die wenigen Frauen, die das Risiko der Flucht auf sich genommen haben, dabei erlebt haben (wenn sie denn überlebt haben), wünscht man seinem ärgsten Feind nicht. Und da hilft der Ehemann, Vater oder Bruder als Begleitung auch nicht, der wird einfach erschossen, wenn er sich in den Weg stellt.

    Zitat Zitat von Safran12 Beitrag anzeigen
    Nachdem unsere Außengrenzen seit dem 15.09.2015 offenstehen und seither beinahe 2 Millionen Menschen aufgenommen wurden,
    deren Rückkehrwille zum überwiegenden Teil nicht vorhanden ist,
    empfinde ich die Sorge, wie das alles finanziert werden soll,
    als gerechtfertigt.
    Europas Grenzen sind heute deutlich dichter als 2015 und die Fluchtrouten abgeschnittener. Und dieses Panik schüren, als ob jetzt alle afghanischen Geflüchteten demnächst hier vor der Tür stünden, hilft nicht weiter. Ca. 73% der Geflüchteten auf dieser Welt werden in Nachbarländern aufgenommen (Quelle).
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

    Moderation von:
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    AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein

    Mich berührt auch was da in Afghanistan passiert.

    Ich habe gestern auf Phoenix Frauen berichten sehen.
    Es gab auch eine Zeit in Afghanistan in denen Frauen ohne Schleier gehen konnten, Zeiten in denen das Leben lebenswert war.

    Was da Frauen für Schicksale geschildert hatten.
    Eine Frau deren Vater und Großvater verhaftet und umgebracht worden ist - wurde ihm zum Gedenken Ärztin.


    Aber, auch noch nie habe ich mich so ratlos gefühlt.
    Mir scheint - die radikale Islamisierung ist einfach auf dem Vormarsch.

    Man war sich ja schon bei der Ausbildung der Afghanen nicht sicher dass es überhaupt klappt und es wurde darüber gesprochen, dass die Soldaten desertieren werden.

    Selbst der Präsident hat das Lande verlassen um ein Blutbad zu verhindern.

    Was dieses Land, diese Menschen da mitmachen müssen ist einfach schrecklich.
    Keiner will die Taliban, ausser den Taliban selbst.

    Da bin ich mir sehr sicher.

    Und was wird aus Ländern in denen die Begüterten und Starken und Gebildeten flüchten?

    Zum Schluss noch: am meisten berührte mich wie die Massen aus den Gefängnissen stürmten - die Russen hatten ja bei ihrer Eroberung als positives Zeichen die Amnestie für alle politischen Flüchtlinge veranlasst.

    Manchmal denke ich nämlich, Menschen müssten abgestumpft sein wenn sie jahrelang solch Elend erleben.
    Die da sprachen und ihre Angehörigen suchten und fanden - oder verzweifelt waren - waren es jedenfalls nicht.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

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    AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Wenn das die versprochene Hilfe des Westens war, ist es nur noch blamabel und grausam...
    noch Ende März, nachdem die USA schon bekannt gegeben hatten ihre Truppen abzuziehen (die Rede war ja davon das die USA schon im April abziehen sollten), hat unsere Regierung das Mandat für Afghanistan noch bis 2022 verlängert...

    in meiner naiven Denke hatte ich gedacht, dass sie diese Zeit nutzen um alles zu Regeln... und um die dortigen Ortskräfte schon auf eine Ausreise vorbereiten... also Pass, Visa, Fluchtweg, etc. alles vorbereiten... aber inzwischen weiß ich WIE naiv ich doch manchmal denke...
    Das dumme an Halbwahrheiten ist, dass man meist die falsche Hälfte glaubt

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    AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen

    USA ging es niemals um das afghanische Volk sondern um ihre eigene Sicherheit.

    Und allein aus diesem Grund waren wir alle 20 Jahre dort...
    "Afghanistan" hat nicht vor 20 Jahren begonnen.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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    AW: Afghanistan - Taliban ziehen wieder in Kabul ein

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    ... Was dort gerade passiert ist jenseits von entsetzlich. Das könnte man allermindestens mal so anerkennen. Auch wenn es "nichts ändert". Auch wenn es anderswo ebenso schrecklich ist. Auch wenn "wir" (wer soll das sein?) niemals alles Schlimme aus der Welt schaffen werden. Das ist faktisch alles richtig, rechtfertigt aber keine Kaltschnäuzigkeit. Und als solche empfinde ich das, wenn jemand behauptet oder andeutet, eigentlich hätten die Taliban tollen Rückhalt in der afghanischen Bevölkerung oder die Bevölkerung könne jetzt schon klarkommen, wenn sie es nur richtig anstelle. Und ehrlich gesagt empfinde ich es in einer derart dramatischen Akutsituation auch als zynisch, jetzt als erstes Angst um unsere heimischen Fleischtöpfe zu haben, an die womöglich außer 15 "berechtigten" Ortshelfern auch noch 3 andere böse Flüchtlinge wollen.
    Diese Meinung erlaube ich mir als Userin.
    Vielen Dank für deine offenen und notwendigen Worte. Mir bleiben sie, blockiert von einer Mischung aus Entsetzen, Fassungslosigkeit und Fremdscham, in der Tastatur stecken.
    „Die Tragik unserer Epoche," pflegte Jojo zu sagen, "besteht darin, dass die Menschen ihre persönliche Unzufriedenheit mit einem politischen Problem verwechseln.

    Juli Zeh, Über Menschen, S. 173

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