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  1. Moderation

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    Verkehrspolitik angesichts der Klimakrise - Ideen und Kritik

    In den beiden Strängen zum Thema Klimapolitik, die im Politikforum aktiv sind, ist schon oft das Thema Mobilität bzw. Verkehrspolitik angesprochen worden. Das Thema treibt offenbar viele User:innen um, die sich zum einen wünschen, dass die Regierenden Entscheidungen treffen mögen, die angesichts der Klimakrise zukunftsfähig sind, zum anderen auch darüber nachdenken, wie ihr eigener Beitrag zu einem klimafreundlicheren Verhalten aussehen könnte – dabei aber oft die Erfahrung machen, dass sie von den Gegebenheiten ausgebremst werden. Sprich: Ich würde ja gern mit dem Bus zur Arbeit fahren, aber leider gibt es da, wo ich wohne, keinen ÖPNV.

    Um diese Fragen im Zusammenhang diskutieren zu können, eröffne ich einen neuen Strang. Die Diskussion um’s Fahrradfahren aus dem Strang "Klimaschutz. Politik und Wirtschaft" schiebe ich jetzt hier rüber.

    Sobald die Verschiebearbeiten abgeschlossen sind, wird der Strang geöffnet und die Diskussion kann beginnen bzw. weitergehen.

    Ich wünsche allen Teilnehmenden eine spannende Diskussion und neue Erkenntnisse.


    Einen schönen Tag euch allen

    Analuisa, Moderation
    .
    Geändert von Analuisa (23.07.2021 um 11:17 Uhr) Grund: technische Gründe
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Rixator Beitrag anzeigen
    Oder der gute alte biodynamische Antrieb mit Pferd, Ochse und Esel und vielleicht auch die menschliche Muskelkraft.
    Das ist alles spekulativ und nicht diskussionswürdig.
    Stimmt. Fahrradfahren ist ja kein thema. Zumindest nicht in der politik.
    Dabei könnte man bei ausbau und instandhaltung eines halbwegs brauchbaren radwegenetzes eine menge arbeitskräfte unterbringen.
    nichts ist wie es scheint

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber mehr Bahn geht auch nicht. Zumindest nicht im grünen BaWü, weil da das ganze Geld für einen hirnrissigen Bahnhof gebraucht wird. Schade. Ich würde gern mehr Bahn fahren. Wenn sie denn fahren würde ...
    Ich lebe hier im grünen BaWü und würde ebenfalls gerne mehr Öffis fahren, wenn sie und die Bahnhöfe sauber und sicher wären.
    Beides ist leider nicht der Fall.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  4. Inaktiver User

    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von daggy5gram Beitrag anzeigen
    Stimmt. Fahrradfahren ist ja kein thema. Zumindest nicht in der politik.
    Dabei könnte man bei ausbau und instandhaltung eines halbwegs brauchbaren radwegenetzes eine menge arbeitskräfte unterbringen.
    Radfahren ist toll, aber klimatisch eben nur zeitweise möglich. Was macht man in der anderen Zeit?

  5. VIP

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Radfahren ist toll, aber klimatisch eben nur zeitweise möglich. Was macht man in der anderen Zeit?
    Passionierte Radfahrende sehen das glaube ich anders.

    Dennoch gäbe es alternative Fahrzeuge, die einen in der regnerischen Jahreszeit vor Witterungen schützen. Start Ups in Deutschland machen es möglich. Augsburger Start-up entwickelt Fahrrad-Auto „Hopper“ - Innovation & Start-up Lounge - B4B Schwaben
    'The greatest danger facing us is ourselves – our irrational fear of the unknown. But there's no such thing as the unknown. Only things temporarily hidden, temporarily not understood.' – Gene Roddenberry

  6. Inaktiver User

    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Passionierte Radfahrende sehen das glaube ich anders.
    Das geht in manchen Gegenden auch aus topographischen Gründen nicht. Sollen Leute, die zB. auf 700 m Seehöhe wohnen, jeden Tag mit dem Fahrrad rauf und runter fahren? Das ginge bestenfalls mit eine E-Bike oder einem Moped, und die sind beide nur bedingt umweltfreundlich.

    [ed.]
    Geändert von Analuisa (22.07.2021 um 14:05 Uhr) Grund: off topic gelöscht. Wir sind hier nicht bei der Sprachpolizei, bitte Netiquette beachten.

  7. Inaktiver User

    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Passionierte Radfahrende sehen das glaube ich anders.
    Ich schätze aber mal, dass 70% aller Radelndeninnen Schönwetterradler sind.

    Und ja, es gibt jede Menge pseudoumweltfreundliche Spielzeuge für reiche Leute, die im Alltag nutzlos sind. Der Hopper taugt bei schlechtem Wetter auch nichts. Ist das gleiche Sonnenschein-Produkt wie der Renault twizy. Aus dem Link:

    Georg Schieren: Die Idee zum Hopper entstand bei einer Reise durch Indien. Dort fiel Martin Halama auf, dass der Verkehr zu großen Teilen aus Tuk Tuk´s, kleinen, dreirädrigen Autorikschas bestand.

    In Indien gibt es ganz überwiegend weder Eis, noch Schnee, noch Frost. Und während des Monsuns ist der Gebrauchswert von Tuktuks auch ganz deutlich reduziert. Wobei der Monsun wesentlich kürzer ist als der Winter.

  8. VIP

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    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    In meiner Gegend gibt es selten Eis und Schnee im Winter. Meistens ist es kalt und regnerisch. Da wäre so ein Hopper sicherlich eine Alternative.

    Ich komme aus einem Ort, wo man viele Höhenmeter überwinden musste, um Freunde zu besuchen, das ging auch ohne E-Bike und die meisten Räder hatten damals noch 3 Gänge.

    Es geht um Alternativen und da finde ich so eine Idee spannend. Auch die Idee des „Großraumtaxis“ das unterschiedliche Stationen anfährt und flexibler ist als der ÖPNV, Moia dient hier als Beispiel. Oder tatsächlich mehr „RischkaTaxis“, die bestimmte Verbindungen ergänzen.
    'The greatest danger facing us is ourselves – our irrational fear of the unknown. But there's no such thing as the unknown. Only things temporarily hidden, temporarily not understood.' – Gene Roddenberry

  9. Inaktiver User

    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Ich komme aus einem Ort, wo man viele Höhenmeter überwinden musste, um Freunde zu besuchen, das ging auch ohne E-Bike und die meisten Räder hatten damals noch 3 Gänge.
    Es ist ein Unterschied, ob man als junger Mensch in seiner Freizeit Freunde besucht oder ob man zB. für die ganze Familien einkaufen fährt und schwere Taschen den Berg raufbringen muss. Da ist das Fahrrad nun mal keine Alternative, auch nicht das Lastenfahrrad.

    Welche Alternativen in einem Land realistisch sind, hängt sehr stark von den topographischen und klimatischen Voraussetzungen ab.

  10. Inaktiver User

    AW: Klimaschutz. Politik und Wirtschaft

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Es geht um Alternativen und da finde ich so eine Idee spannend. Auch die Idee des „Großraumtaxis“ das unterschiedliche Stationen anfährt und flexibler ist als der ÖPNV, Moia dient hier als Beispiel. Oder tatsächlich mehr „RischkaTaxis“, die bestimmte Verbindungen ergänzen.
    Solche Konzepte existieren schon seit Jahrzehnten, werden aber wegen Kompetenzwirrwarr nicht oder nur sehr beschränkt eingesetzt. Wenn das so weitergeht, sind sie keine Lösung.

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