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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen
    Seltsame Essensvorschriften fügen zb Tieren Leid zu durch Schächten.
    Ich greife das Beispiel noch mal heraus, weil ich deiner Argumentation echt nicht folgen kann. Solche "Essensvorschriften" braucht es doch gar nicht, um Tieren millionenfach Leid zuzufügen - den Tieren, die "normal" geschlachtet werden, geht es ja kein bisschen besser, ganz im Gegenteil.
    Ich habe eher den Eindruck, du fokussierst dich hier ziemlich wahllos auf eine Abneigung gegen alles Muslimische, und das finde ich sehr schade, aber es illustriert auch den aktuellen gesellschaftlichen Wandel hin zu viel mehr Intoleranz.
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    @bruennette_2, #40: Ja, das ist ein riesengroßes Problem, dem wir irgendwie hilflos gegenüberstehen.
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

  3. Inaktiver User

    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Da fallen mir z.B. Geistliche ein, die von Abschiebung bedrohten Flüchtlingen Kirchenasyl gewähren. Die stellen ja ganz klar ihre christlichen Werte über geltende Gesetze. Meintest du sowas?
    Auch, ja.

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Die Gedanken sind frei.
    Die Existenz von Religionen und Ideologien alleine muss nicht zu Parallelgesellschaften führen, wenn man die nötige Offenheit zeigt und keine Gruppe von vornherein in eine Ecke stellt oder selbst Separation betreibt
    Was, wenn die Parallelgesellschaften die Separation selbst betreiben und nicht die nötige Offenheit besitzen, sich selbst nur als eine Option unter vielen anderen zu verstehen?

    Ein offenes System setzt voraus, dass diese Offenheit von allen geteilt wird. Auch das wäre für mich eine unverzichtbare Grundprämisse.

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Ich frage mich, ob es irgendein Land gibt, in denen es keine Parallelgesellschaften gibt?
    Deine Schritte müssen nicht groß sein, sie müssen dich nur in die richtige Richtung führen. (Agent Simmons)

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen
    Seltsame Essensvorschriften fügen zb Tieren Leid zu durch Schächten.
    Und wir alle, die wir keine Vegetarier sind, erzeugen dieses Leid durch Massentierhaltung.

    Die Fastenzeit der Muslime finde ich nicht harmlos, Leid mag da übertrieben sein, gebe ich zu.
    Jedermanns eigene Sache, sowie Triathlon oder so.

    Wenn eine besondere Gruppe aber mal die Gesellschaft so ändert, dass es zu Einschränkungen kommt, zb dass jetzt alle Frauen, die kein Kopftuch tragen Schlampen wären und man sie im öffentlichen Raum vulgär ansprechen und belästigen dürfe, würde mich das beeinträchtigen.
    Das wäre dann strafrechtlich relevant.

    Andererseits werden viele Eigentumdelikte schon nicht mehr angezeigt, da eh nichts gemacht werden kann, also Sicherheit im öffentlichen Raum ist ein wichtiges Thema.
    Die gefühlte Realität und die tatsächliche in Bezug auf Kriminalität divergieren sehr stark.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was, wenn die Parallelgesellschaften die Separation selbst betreiben und nicht die nötige Offenheit besitzen, sich selbst nur als eine Option unter vielen anderen zu verstehen?

    Ein offenes System setzt voraus, dass diese Offenheit von allen geteilt wird. Auch das wäre für mich eine unverzichtbare Grundprämisse.
    Nein, man kann auch selbst offen sein, während andere es nicht sind.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Was, wenn die Parallelgesellschaften die Separation selbst betreiben und nicht die nötige Offenheit besitzen, sich selbst nur als eine Option unter vielen anderen zu verstehen?

    Ein offenes System setzt voraus, dass diese Offenheit von allen geteilt wird. Auch das wäre für mich eine unverzichtbare Grundprämisse.
    Siehe Böckenförde-Diktum.
    "Alles Unheil kommt von einer einzigen Ursache, dass die Menschen nicht in Ruhe in ihrer Kammer sitzen können."*

    Blaise Pascal, Pensées II, 139

    _________________

    Black Lives Matter


  7. Inaktiver User

    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von bruennette_2 Beitrag anzeigen
    Das ist doch das Ergebnis der inzwischen langjährigen Internet- und Smartphone-"Kultur", die die Möglichkeit eröffnet, alles, was einem so durch den Kopf schießt, ungefiltert und in rasantem Tempo allen, die es (nicht) wissen wolllen, mitzuteilen, und gleichzeitig die Mögloichkeit nimmt, angemessen darauf zu reagieren, einfach weil alles so rasant abläuft. .
    Die neuen Internetblasen sind vergrößerte Stammtische. An denen ging es früher auch nicht besser zu. Nur konnten sich nicht so viele Leute so schnell vernetzen.

    Zitat Zitat von bruennette_2 Beitrag anzeigen
    Die neue Technik ist rasant (während ich das schreibe, sammeln sich schon wieder 20 andere Posts, auf die man auf jeden Einzelnen eigentlich mit Zeit, Nach_denken und Kennenlernen des Gegenübers reagieren müsste),
    Du hättest auch früher nicht zu allen Stammtischen gehen und die Leute überzeugen können. Insofern plädiere ich für mehr Gelassenheit und auch für das Ignorieren. Um die strafrechtlich relevanten Blasen soll sich der Verfassungsschutz kümmern.

  8. Inaktiver User

    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, ob es irgendein Land gibt, in denen es keine Parallelgesellschaften gibt?
    Sicher nicht. So lange sie nicht überhand nehmen, sind sie auch kein Problem. Ich denke, dass es bei allen Einflüssen einen Kipp-Punkt gibt, ab dem ein Thema gesellschaftlich und politisch relevant wird.

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was, wenn die Parallelgesellschaften die Separation selbst betreiben und nicht die nötige Offenheit besitzen, sich selbst nur als eine Option unter vielen anderen zu verstehen?
    .
    So wie ich nicht mit allen Menschen Berührungspunkte habe und haben möchte, dürfen andere das in gleichem Maße nicht wollen
    Solange es im Rahmen der Gesetze bleibt, kann man niemanden zwingen.
    Man kann und sollte aber manchmal Angebote machen und auch Angebote annehmen.
    Das bereichert das Leben.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die neuen Internetblasen sind vergrößerte Stammtische. .
    Das sehe ich vollkommen anders.
    Oder wie viele User kennst du hier?
    Von wem kennst du die Lebensgeschichte, Name der Kinder, Arbeitsstätten etc...
    Also die Geschichten die den Menschen ausmachen?
    Geändert von Lilith10 (16.06.2021 um 12:25 Uhr)
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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