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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen

    Da wir ja keine Wahl haben, da selbst Islamisten, Gefährder und Kriminelle nicht abgeschoben werden können bzw dürfen, bleibt diese Dikussion eben sehr theoretisch.

    .
    Es werden genügend Gefährder und Islamisten abgeschoben. 2020 wurden im ersten Quartal noch 4088 Menschen aus Deutschland abgeschoben, 2019 sogar noch mehr – 2021 sind es deutlich weniger. Hintergrund sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

    Aber es gibt deutlich mehr Gefährder mit einem deutschen Pass. Die kann man nicht abschieben, das verbietet das GG.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Seltsame Essensvorschriften fügen zb Tieren Leid zu durch Schächten. Die Fastenzeit der Muslime finde ich nicht harmlos, Leid mag da übertrieben sein, gebe ich zu.

    Mich hält das nicht vom Zusammenleben ab, ich sprach ja davon, dass diese Diskussion für mich theoretisch ist. Das schreibe ich jetzt aber zum letzten mal.

    Ich muss ja mit solchen Leuten zusammenleben, genau wie Du mit mir Fleischesser zusammenleben mußt, mit meinen politischen Ansichten. Da ich aber schön weiterhin meine Steuern erabreite und niemanden an seiner freien Entfaltung hindere, mache ich es keinem allzu schwer.

    Wenn eine besondere Gruppe aber mal die Gesellschaft so ändert, dass es zu Einschränkungen kommt, zb dass jetzt alle Frauen, die kein Kopftuch tragen Schlampen wären und man sie im öffentlichen Raum vulgär ansprechen und belästigen dürfe, würde mich das beeinträchtigen.
    Da erwarte ich vom Staat schon, dass er etwas unternimmt, und nicht nur Gendersprech als Lösung anbietet.

    Da in NRW Herr Reul sehr präsent ist sehe ich das als guten Anfang.

    Andererseits werden viele Eigentumdelikte schon nicht mehr angezeigt, da eh nichts gemacht werden kann, also Sicherheit im öffentlichen Raum ist ein wichtiges Thema.

    Mit anderen Gruppen muss ich sowieso leben, da ich nicht gedenke auszuwandern. Ich möchte das nicht, muss aber, klar jetzt?

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Opelius: Es werden genügend Gefährder und Islamisten abgeschoben. 2020 wurden im ersten Quartal noch 4088 Menschen aus Deutschland abgeschoben, 2019 sogar noch mehr – 2021 sind es deutlich weniger. Hintergrund sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

    Aber es gibt deutlich mehr Gefährder mit einem deutschen Pass. Die kann man nicht abschieben, das verbietet das GG.



    Ja, ist halt so, das weiß ich auch.
    Geändert von Ichwillnicht (16.06.2021 um 11:25 Uhr) Grund: Zitat vergessen

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen
    Ist wie o.a. meine Meinung, ebenso, dass ich nicht mit solchen Leuten zusammenleben möchte
    gekürzt von mir

    Mit der Argumentation tue ich mich ein bisschen schwer.
    Ich möchte nämlich generell nicht mit Menschen zusammen leben, die in irgendeiner Form Gewalt anwenden. Oder wie siehst du das?
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Aber es gibt deutlich mehr Gefährder mit einem deutschen Pass. Die kann man nicht abschieben, das verbietet das GG.
    Das stimmt. Hierzu würde ich auch die zahlreichen rechtsextremen Gefährder zählen, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnen und unterwandern, deren Ziel es letztendlich ist, unsere Demokratie abzuschaffen und stattdessen einen autoritären "Führerstaat" zu schaffen. In einem "Reinigungsprozess" soll so das deutsche Volk vom korrupten Politikapparat befreit und erneuert werden. (Vgl. Höcke)

    In diesem Zusammenhang sollte man die AfD aufmerksam beobachten. Diese, und ihre Anhänger, nutzen vermehrt das Internet, soziale Netzwerke und Foren für ihre Zwecke und ihre Propaganda. Besonders gehäuft vor Wahlen. Hier werden dann wieder verstärkt die rechten Themen "Migranten", "Überfremdung", "Islamisierung" lanciert, weil die letzten Wahlergebnisse gezeigt haben, dass man ohne diese Themen keine Wählerstimmen generieren kann. Der von der AfD und den Rechten angestrebte gesellschaftliche Wandel lässt sich nur durch Feindbilder von außen verfolgen.
    >>Das Leben ist ohne Probleme auch nicht leichter.<< (August Geiger)
    🐧

  6. Inaktiver User

    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen
    Es wird Menschen Leid zugefügt. Es fängt mit der Beschneidung von Babys an, ....
    Das ist alles richtig. Aber man sieht an solchen Beispielen, wie schwierig es ist.

    Diese Menschen halten das für ihre Werte. Was macht man da? Wie entscheidet man auf Basis des Grundgesetzes?

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen
    Seltsame Essensvorschriften fügen zb Tieren Leid zu durch Schächten.
    Das ist so ein Beispiel, wo ich nicht weiß ( weil ich nicht weiß, ob das Ernst gemeint, oder gewollte Unwissenheit) ob ich lachen oder weinen soll
    Diskutieren drüber lohnt sich aber nur, wenn es sich um noch unwissende Kinder handelt

    PS
    Das ist aber so ein Beispiel wo es klar ist, das gar nicht zu der angesprochene Sache ( in dem Falle Tierwohl ) diskutiert werden will.
    Geändert von Lilith10 (16.06.2021 um 11:46 Uhr)
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  8. Inaktiver User

    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Ich gehe davon aus, das oft gar nicht diskutiert werden will, sondern nur seine Sicht der Dinge ( im besten Falle ) kund getan wird, um sich die Versicherung der Gleichgesinnten zu holen.

    Und das ist auch kein neues Phänomen. Man lebt(e) halt in Milieus. .
    Stimmt. Aber es wurde zumindest in einigen Medien versucht, einen übergeordneten gesellschaftlichen Diskurs am Laufen zu halten. Und es gab genügend Leute, die das unterstützten.

    Heute geht ausgerechnet von den Unis und den Medien ein neuer "Erziehungstrend" aus, der jede Debatte abwürgt und mit Ausgrenzungen, Shitstorms und dem Sprengen von Vorlesungen agiert. Ich halte das für sehr, sehr bedenklich.

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    *Arnold Gehlen has entered the chat*
    "Alles Unheil kommt von einer einzigen Ursache, dass die Menschen nicht in Ruhe in ihrer Kammer sitzen können."*

    Blaise Pascal, Pensées II, 139

    _________________

    Black Lives Matter


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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (...)
    In den letzten Jahren setzt sich aber immer mehr eine Tendenz durch, zu personalisieren, statt Argumente auszutauschen. Man steckt Menschen als Ganzes in Schubladen, teilt sie in Täter- und Opfergruppen ein und spielt sie gegen einander aus.
    (...)
    Das ist doch das Ergebnis der inzwischen langjährigen Internet- und Smartphone-"Kultur", die die Möglichkeit eröffnet, alles, was einem so durch den Kopf schießt, ungefiltert und in rasantem Tempo allen, die es (nicht) wissen wolllen, mitzuteilen, und gleichzeitig die Mögloichkeit nimmt, angemessen darauf zu reagieren, einfach weil alles so rasant abläuft.

    Und das ist ein ganz massives Problem, das uns diese neuen Techniken einbrocken und für das wir in Zukunft eine Lösung finden MÜSSEN, denn diese Techniken verändern unsere Gesellschaft, zum Guten wie zum Schlechten, wie aller technischer Wandel seit Jahrhunderten immer auch gesellschaftlichen Wandel nach sich gezogen hat.

    Die Menschen sind heutzutage nicht schlechter als jene, die vor uns gelebt haben, aber sie haben andere, technische, Möglichkeiten. Die neuen technischen Möglichkeiten fördern allerdings schon vorhandene, negative Tendenzen des Menschseins, wie Schubladendenken, Intoleranz, etc.

    Es ist schon paradox:

    Die neuen medialen Techniken entpersönlichen den Einzelnen, weil die Möglichkeit genommen ist, jeden Einzelnen persönlich zu kennen, als Gesamtperson, aber gleichzeitig suggerieren sie durch die direkte Ansprechbarkeit, wie bei einem persönlichen Gespräch, menschliche Nähe, zumal aus dem Privaten, den öffentlichen, offizielleren Raum umgehend, wieder ins Private hinüberkommuniziert wird (diese Gedanken sind bei Vilém Flusser nachzulesen), bei gleichzeitiger räumlicher Distanz, die einen Kontakt nur unter einem bestimmten Aspekt zulässt, nämlich den über Gedanken.

    Die neue Technik ist rasant (während ich das schreibe, sammeln sich schon wieder 20 andere Posts, auf die man auf jeden Einzelnen eigentlich mit Zeit, Nach_denken und Kennenlernen des Gegenübers reagieren müsste), wärhenddessen sie suggeriert, den anderen zu kennen, was aber nicht der Fall ist.

    Ein guter Bekannter ist seit Corona in die Querdenker-Szene abgerutscht. Hätte ich ihn nicht schon vorher gekannt, würde ich eigentlich nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Aber ich kenne ihn aus dem realen Leben und habe, u.a. seine Großzügigkeit und auch Vorurteilslosigkeit gegenüber Familie und Freunde und auch Fremden, erfahren dürfen, also Facetten, die ihn menschlich machen, die ich aber, würde ich ihn nur aus dem Internet kennen, niemals wissen würde.

    Und das ist das Problem.
    Geändert von bruennette_2 (16.06.2021 um 12:01 Uhr)

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