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  1. Inaktiver User

    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Um Grenzen und Konflikte, die auch zwischen den im GG verbrieften Werten entstehen können.

    Religionsfreiheit ist eine gute Sache, sie hat aber auch Grenzen (Freiheit der anderen Bürger, Schutz des Individuums).
    Richtig. Das gilt aber auch umgekehrt. Wenn Menschen in Frankreich umgebracht werden, weil sie Karikaturen zeichnen oder wenn ein Lehrer auf offener Straßen geköpft wird, ist das eine unglaubliche Grenzüberschreitung. So etwas findet mitten in Europa statt

    Zitat Zitat von print Beitrag anzeigen
    Beispiel: sind der Mörder von Lübcke, ist der Attentäter von Halle nur verwirrte Einzeltäter oder die Konsequenz einer gesellschaftlichen Entwicklung?
    Gegenfrage: Sind islamische Attentäter nur verwirrte Einzeltäter oder die Konsequenz einer bestimmten Religion?

  2. Inaktiver User

    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Irgendwie springst du mir zu sehr zwischen den Themen herum.
    Ich fand, das es gar nicht als Antwort auf print´s Post passt.
    Mag aber an mir liegen.
    Print fragte nach einem Beispiel, wo alte weiße Männer nicht zu Wort kommen dürfen. Der Beitrag von FRONTAL 21 bringt eine ganze Reihe von Beispielen.

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Richtig. Das gilt aber auch umgekehrt. Wenn Menschen in Frankreich umgebracht werden, weil sie Karikaturen zeichnen oder wenn ein Lehrer auf offener Straßen geköpft wird, ist das eine unglaubliche Grenzüberschreitung. So etwas findet mitten in Europa statt


    Gegenfrage: Sind islamische Attentäter nur verwirrte Einzeltäter oder die Konsequenz einer bestimmten Religion?
    Gegenfrage: was versprichst du dir davon, zu jedem Beispiel ein Gegenbeispiel aus dem Bereich Islam/Islamismus zu bringen wenn es mir eigentlich um die Systematik geht?

    Falls ich hier doch wieder in einem Islamismusstrang bin, lass es ich bitte wissen.

    Da habe ich keine Lust mehr darauf.
    Think before you print.

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Ich greife das Beispiel noch mal heraus, weil ich deiner Argumentation echt nicht folgen kann. Solche "Essensvorschriften" braucht es doch gar nicht, um Tieren millionenfach Leid zuzufügen - den Tieren, die "normal" geschlachtet werden, geht es ja kein bisschen besser, ganz im Gegenteil.
    Ich habe eher den Eindruck, du fokussierst dich hier ziemlich wahllos auf eine Abneigung gegen alles Muslimische, und das finde ich sehr schade, aber es illustriert auch den aktuellen gesellschaftlichen Wandel hin zu viel mehr Intoleranz.
    Da hast Du natürlich recht. Ich habe es nur als Beispiel herausgegriffen. Sowohl Tiertransporte, als auch Tierhaltung finde ich grundsätzlich problematisch. Nur, wo fängt man da an?
    Wir sprachen über Gesellschaft, bei problematischer Tierhaltung spaltet sich nicht die Gesellschaft.

    Ich habe auch keine Probleme mit Muslimen und Juden, der Glaube an sich ist mir egal, es ging mir um das Zitat der Userin, die meinte, „solange es kein Leid verursacht“.

    Was macht man denn , wenn nun mal Leid verursacht wird, durch eine Religion?
    Durch Abtreibungen werden auch Leid verursacht. Waffenhandel, Zwangsprostitution.

    Gerade bei Tierleid kann ich selbst etwas tun, kann fairen Handel unterstützen.

    Dass mit hier wieder mal Abneigung gegen Muslime unterstellt wird, finde ich auch problematisch. Darf ich die Probleme dieser Religion denn nicht mal ansprechen?

    Ich muss eh damit leben, mit Zwangsehen, Femizid usw, was im übrigen auch nicht nur durch Muslime geschieht.

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und was hat das mit meinem Beitrag zu tun, auf den du dich per Zitat bezogen hast?

    Du hattest was von mir zitiert und das dann direkt darunter geschrieben (#82) - versteh ich nicht, was das miteinander zu tun hat.

    Muss man hier innerhalb einer bestimmten Zeitspanne antworten, damit man nicht angemacht wird?
    Muss man sich hier gleich angemacht fühlen wenn man nach dem Zusammenhang fragt und darstellt, welche Wirkung eine Aussage ohne erkennbaren Zusammenhang hat?
    Think before you print.

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Print fragte nach einem Beispiel, wo alte weiße Männer nicht zu Wort kommen dürfen. Der Beitrag von FRONTAL 21 bringt eine ganze Reihe von Beispielen.
    Da wäre ich vorsichtig, "zu Wort kommen" ist ein weites Feld.
    Herr Thierse kommt auch nach dem kontroversen Zeit-Interview nach wie vor zu Wort.
    Der Kolonialismusforscher kam nicht in einer Debatte zu Thema Kolonialismus zu Wort, weil diese eine Debatte insgesamt abgesagt wurde.
    Forschen, lehren und publizieren darf und tut er weiterhin - Diskutieren auch, nur eben nicht mit diesem Verein.

    (Ich persönlich finde es allerdings auch seltsam, wieso ausgerechnet ein weisser, europäischer Forscher in so einer Debatte die Perspektive der Schwarzafrikaner*innen vertreten soll.)

    Ich denke mir:
    Wer mit mir nicht diskutieren will, der/die muss es lassen.
    Ich habe darauf ja kein Recht.

    Dann allerdings wird es schwierig bis unmöglich, mich für eine Sache, mich als Teil einer zu bildenden Mehrheit zu gewinnen.

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Du redest ganz allgemein von Männlichkeit und ich von den vielen Männern, die sich der Incel-Bewegung angeschlossen haben. Lies bitte den verlinkten Artikel, statt zu behaupten es gehe nur um einzelne "Verrückte", "Irrsinnige" oder Massenmörder.
    DU warst es die im Zusammenhang mit dem Artikel über Breiwik (oder wie der sich schreibt) geschrieben hat und ich war es, die sagte, dass die Männlichkeit nicht gemeint ist.

    Auf jeden Fall wird deutlich, agathe, dass die Schreiberin des Artikels auf keinen Fall über die Breiwiks dieser Welt philosophieren wollte.

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    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Diese These hört man ja öfter, nur gibt es dafür gar keine Beweise. Es standen und stehen so viele so existenziell mit dem Rücken zur Wand und nur die Wenigsten davon werden kriminell oder gar zum (Tot)Schläger.
    Es geht nicht um finanzielle Existenzen.

    Es gibt Menschen, die sog. "Montagsmenschen" sind, die sind einfach nicht richtig verdrahtet. Sie können keine Empathie empfinden - nur heucheln-das sind Psychopathen. Ob jemand dazu gehört, lässt sich übrigens sogar "abbilden" - der Teil des Gehirns, der für Empathie, Mitgefühl.. zuständig ist, reagiert beim Betrachten bestimmter Bilder (Unfall oder Verbrechensopfer, weinende Personen, Menschen mit sehr ängstlichem Gesichtsausdruck..) anders als bei Normalos. Etwa 2 Prozent der Weltbevölkerung sollen diesen "Bauplanfehler" aufweisen. Die verteilen sich übrigens sehr gleichmäßig auf Haftanstalten und gehobene Geschäftsführerposten:)
    Wer zu dieser Störung auch noch eine verminderte Intelligenz aufweist, findet sich eher in einer Haftanstalt wieder, wer überdurchschnittlich intelligent ist, eher in der Chefetage. Was meiner Meinung nach ein interessantes Bild auf unsere Geschäftswelt wirft :)

    Der größte Teil der Strafgefangenen sind ganz normale, durchschnittliche Menschen, der nur zum Zeitpunkt der Tat ein Scheusal waren.
    Es ist niemand davor gefeit, eine unüberlegte Handlung zu begehen. Aus Überforderung, aus dem Affekt heraus, aus Verzweiflung...

  9. Inaktiver User

    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    Zitat Zitat von Nicolo Beitrag anzeigen
    Da wäre ich vorsichtig, "zu Wort kommen" ist ein weites Feld..
    Ich finde es merkwürdig, dass plötzlich die Frage gestellt wird, wer sich zu welchem Thema überhaupt äußern darf.
    War es bisher nicht selbstverständlich, dass sich jeder zu jedem Thema äußert durfte, auch auf die Gefahr hin, sich zu blamieren? Welche Instanz maßt es sich an, zu entscheiden, wer was zu welchem Thema sagen darf?

    Ich staune darüber, dass der Aufschrei darüber nicht größer ist, denn die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut.

  10. Inaktiver User

    AW: Gesellschaftlicher Wandel

    doppelt

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