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    AW: Gleichstellung in Politik und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    Wie willst Du denn die beiden Lebensläufe von Armin Laschet und Annalena Baerbock vergleichen? ...
    Indem man z.B. geänderte Angaben über Mitgliedschaften dem Weglassen mehrjähriger Lehrtätigkeit an der TU Aachen mit dem Ziel, die ausgedachte Benotung von verschluderten Klausuren in Vergessenheit geraten zu lassen, gegenüber stellt.

    Anderes Beispiel: Für diejenigen, die immer wieder sinnieren, wer wohl Baerbocks Auslandstudium finanziert hat, auf wessen Unterstützung sie also möglicherweise angewiesen war, spielt es keine Rolle, dass Laschet in den 90er Jahren seine Führungspositionen als Chefredakteur der Aachener katholischen Kirchenzeitung und Geschäftsführer eines katholischen Verlages seinem Schwiegervater zu verdanken hatte. Quelle
    „Weil jetzt ein solcher Tag ist, ändert man nicht die Politik.“

    CDU-Kanzlerkandidat und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in der Aktuellen Stunde des WDR am 15. Juli im Gespräch mit Susanne Wieseler über die durch den Klimawandel verursachte Flutkatastrophe.

  2. Inaktiver User

    AW: Gleichstellung in Politik und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Anderes Beispiel: Für diejenigen, die immer wieder sinnieren, wer wohl Baerbocks Auslandstudium finanziert hat, auf wessen Unterstützung sie also möglicherweise angewiesen war, spielt es keine Rolle, dass Laschet in den 90er Jahren seine Führungspositionen als Chefredakteur der Aachener katholischen Kirchenzeitung und Geschäftsführer eines katholischen Verlages seinem Schwiegervater zu verdanken hatte. Quelle
    Auch wieder: Wenn A.B. gesagt hätte, dass ihre Eltern sie finanziert haben, wäre es ok. Aber sie hat versucht, es so darzustellen, als hätte sie sich dieses Studium durch die Arbeit in der Fabrik verdient, also mal wieder mehr Schein als Sein.

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    AW: Gleichstellung in Politik und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch wieder: Wenn A.B. gesagt hätte, dass ihre Eltern sie finanziert haben, wäre es ok. Aber sie hat versucht, es so darzustellen, als hätte sie sich dieses Studium durch die Arbeit in der Fabrik verdient, also mal wieder mehr Schein als Sein.
    Nach meiner Erinnerung hat sie für diese Zeit Nebenjobs angegeben, ohne zu beschreiben, wofür deren Erlös verwendt wurde. Möglich, dass ich das aber auch falsch erinnere, daher bitte ich um eine Quelle, die deine Darstellung belegt. Danke im Voraus.
    „Weil jetzt ein solcher Tag ist, ändert man nicht die Politik.“

    CDU-Kanzlerkandidat und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in der Aktuellen Stunde des WDR am 15. Juli im Gespräch mit Susanne Wieseler über die durch den Klimawandel verursachte Flutkatastrophe.

  4. Inaktiver User

    AW: Gleichstellung in Politik und Wahlkampf

    Zu alledem erklärte neulich ein Pressesprecher der Grünen, sie habe nebenher auch noch in einer Fabrik gearbeitet, um sich Leben und Studium in England finanziell leisten zu können. Wo hat sie gejobbt, um die über 11.000 Euro Gebühren plus Lebenshaltungskosten aufzubringen? Wo wohnte sie in der Zeit? Wer unterstützte sie?

    Quelle

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    AW: Gleichstellung in Politik und Wahlkampf

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Ich halte auch nichts von Frauenquoten. Die Frauen, die tough sind, beissen sich schon durch.
    Tja, das ist aber nur dann kein Nachteil, wenn das Bissige die Schlüsselqualifikation ist und nichts anderes.
    Leider verwechseln viele "Confidence" mit "Competence" und daher kommen nicht die Leute mit der passenden inhaltlichen Kompetenz in bestimmte Jobs, sondern die mit der größten Klappe.
    Wer's mag...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Frau B. ist jung und schön. Da ist der Unterhaltungsfaktor hoch.
    Interessant, was du so unter "Unterhaltung" verstehst.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Gleichstellung in Politik und Wahlkampf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zu alledem erklärte neulich ein Pressesprecher der Grünen, sie habe nebenher auch noch in einer Fabrik gearbeitet, um sich Leben und Studium in England finanziell leisten zu können. Wo hat sie gejobbt, um die über 11.000 Euro Gebühren plus Lebenshaltungskosten aufzubringen? Wo wohnte sie in der Zeit? Wer unterstützte sie?

    Quelle
    Zu dieser Quelle: ich kenne den Herrn nicht, der da schreibt, gestolpert bin ich aber über seine Aussage zu Hadmut Danisch, den er als "Experten für Wissenschaftsbetrug" bezeichnet.

    Andere Einschätzungen zu Hadmut Danisch:

    Das Netzwerk der Antifeministen: Wenn fragile Mannlichkeit gefahrlich wird - Reportageseite - Tagesspiegel

    Hadmut Danisch

    Nein – EU vereinbart nicht Aufnahme von bis zu 300 Millionen Migranten aus Afrika

    Auch ein Besuch auf seinem Blog ist sehr illustrativ.

    Kleines Beispiel:Danisch.de >> Steckt China hinter Soros?
    Geändert von agathe13 (09.06.2021 um 19:12 Uhr)
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Gleichstellung in Politik und Wahlkampf

    Kurz und knackig von mir: nein, eine Gleichstellung von Mann und Frau gibt es weder in Politik/Wahlkampf, noch sonstwo.

    Ich diskutiere seit Jahren dagegen an, wo ich kann. Wahrscheinlich könnte ich mehr tun.
    Aber ich weiß nicht, wie (und wo).
    Mir fehlen letztendlich auch die Ressourcen, mich „wirklich“ zu engagieren. (Sorry)

    Dafür brauche ich auch nicht zu wissen, wieviele Hassmails (und welchen Inhalts und von wem) Politikerinnen im Vergleich zu Politikern bekommen.
    Ich sehe es bei Fragen, die Frauen gestellt werden, aber Männern in der gleichen Position nicht.
    Daran, wie bei Frauen immer, wenn in Diskussionen die Argumente ausgehen, auf das Äußere (insbesondere die Figur) oder die „Stimmlage“ (hysterisch) umgeschwenkt wird.

    Ich brauche dafür keine Links mit genauen Zahlen, wer wann was wie zu wem geschrieben hat. Denn ich glaube nicht, dass ich in einer Blase lebe, sondern täglich das sehe, höre und lese, was ist. Und das ist viel.

    Und Deutschland ist da wahrscheinlich sozusagen die Spitze des Eisbergs.
    Denn hier herrscht zumindest auf dem Papier Gleichstellung.

    Disclaimer: ich kann Baerbock nicht leiden. Und ich kann die Grünen nicht leiden.
    Aber das tut hier gar nichts zur Sache.
    Es geht darum, was Baerbock zu hören (und zu lesen) bekommt, das garantiert Habeck nicht zu hören bekäme.
    Als Beispiel für alles Andere.

    Das mag für viele hier eine „einfache“, unintellektuelle, unsachliche, unwissenschaftliche, whatever Sicht sein, aber mehr habe ich momentan auf diesem Gebiet nicht vorzuweisen.
    Verklagt mich.
    Ich schwanke schon seit Langem zwischen möglichst gut informiert sein und am liebsten gar nichts mehr wissen wollen.

  8. Inaktiver User

    AW: Gleichstellung in Politik und Wahlkampf

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Zu dieser Quelle: ich kenne den Herrn nicht, der da schreibt, gestolpert bin ich aber über seine Aussage zu Hadmut Danisch, den er als "Experten für Wissenschaftsbetrug" bezeichnet.
    Ist dir diese Quelle genehmer? Wenn nicht: auch egal.
    Annalena Baerbock: Grunen-Chefin zahlte uber 11.000 Euro fur Studium in London - FOCUS Online

  9. Moderation

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    AW: Gleichstellung in Politik und Wahlkampf

    Ich finde es schon frauenfeindlich, das Thema einfach als uninteressant/nichtexistent abzutun. Es stimmt doch mit dem Alltag, den Frauen erleben, in keiner Weise überein. Auch in der Politik:
    Für eine Studie über Sexismus, Belästigung und Gewalt gegen Frauen in europäischen Parlamenten hatte die Interparlamentarische Union 2018 sowohl weibliche Abgeordnete als auch Mitarbeiterinnen in 45 Staaten befragt. Mehr als zwei Drittel der befragten weiblichen Abgeordneten gaben an, im Rahmen ihrer parlamentarischen Arbeit sexistische Bemerkungen beispielsweise über ihr Aussehen erlebt zu haben.

    Mehr als 58 Prozent wurden in sozialen Netzwerken Opfer sexistischer Angriffe. Fast jede zweite Abgeordnete erhielt Mord- oder Vergewaltigungsdrohungen. Ein Viertel der Befragten berichtete über sexuelle Belästigung.


    Tagesspiegel/Nov. 2019
    Die Vergewaltigungsdrohungen gegenüber Männern sehe ich im sehr unteren Prozentbereich ...
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
    Arnulf Rating

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    AW: Gleichstellung in Politik und Wahlkampf

    Dass ein Problem im angemessenen Umgang mit Frauen in der Politik besteht, ist wohl unbestreitbar, siehe auch:
    Hass im Netz: In sozialen Medien wandelt sich das Klima – in Richtung Frauenfeindlichkeit - DER SPIEGEL

    Grundsätzlich problematisch ist, dass der Frauenanteil in der Mitgliedsbasis aller Parteien mehr oder weniger deutlich unter 50% liegt.
    Frauenanteil in den politischen Parteien in Deutschland 2019 | Statista

    Daran krankt meines Erachtens auch die Forderung nach Geschlechterparität in Wahllisten.

    Was aktuell Frau Baerbock angeht, so muss man ja nur hier mitlesen, um zu sehen, wie "es läuft". Wobei sie sich eben auch in einer Weise präsentiert bzw. agiert, die es fast schon provoziert, zur Zielscheibe von Argumentum ad hominem zu werden.
    Zudem ist die Persönlichkeit der Person, die sich als Regierungchef*in bewirbt, eben mitentscheidend.

    Dass es manchen Menschen bei Politker*innen um so etwas wie Schönheit oder sexuelle Attraktivität geht, tja, dazu fällt mir nur ein:
    "So sind manchen Menschen eben drauf, aber auch die sind halt wahlberechtigt."

    Ich wüsste nicht, was wir jenseits des Strafrechts (bei Bedrohung, Beleidigung, Rufmord durch Fakenews) und Solidaritätsbekundungen für Betroffene dagegen tun könnten.
    Vergehen wird das wohl in dem Maß und Tempo, in dem die "Altherrenclubs", Incel-Jammerlappen und MGTOW-Pickup-Artist-Sozialgehandicappte wegsterben.

    Interessante Frage am Rande in diesem Kontext:
    Warum setzt keine Partei ganz prominent die Forderung bzw. das Wahlversprechen in die Top 10, alles gesetzlich-staatlich Erforderliche und Mögliche zu tun, um Gleichbezahlung von Männern und Frauen durchzusetzen.
    Also inklusive Kontrollmechanismen und empfindlichen Sanktionen.

    Immerhin etwas, das rein theoretisch 50% der Wahlberechtigten, nämlich Frauen, unbedingt ansprechen müsste.
    Plus aller Männer, die mit Frauen in Doppelverdiener-Familien leben.
    (Plus aller Männer, die meiner Definition nach wirklich welche sind, aber das ist ja Geschmackssache.)

    Passiert aber nicht - finde ich sehr spannend.

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