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    AW: Obdachlosigkeit und Verarmung - was können wir dagegen tun?

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Am Ende arm? - ZDFmediathek

    Wurde schon mal an anderer Stelle verlinkt von Puls, ich habs mir angesehen...wäre vielleicht für manchen hier auch interessant.
    Das jahrelange Altenbashing zeigt ungute Früchte, scheint mir.

    Es fehlt mir der Hinweis, dass in Deutschland nicht alle in das System einzahlen. (und trotzdem mal selber alt werden und Rente beziehen) Diese Info war auch mir neu, hab ich aus dem strang bezogen. Statt auf alte Leute einzuhacken wäre es mal an der Zeit Beitragsgerechtigkeit herzustellen. Alle, die mal Rente beziehen werden, sollen auch einzahlen.

    Einer erzählt etwas von hohen Renten. Wie bitte? Das stimmt im Durchschnitt ja gar nicht. Welche hohen Renten denn?

    Es klingt ein wenig durch: Die "bösen" Alten, haben alle ? (tatsächlich?) Ressourcen verbraucht und wollen jetzt auch noch lang leben und hohe Rente beziehen. Diese Denke klingt aus meiner Sicht auch bei sasapi deutlich durch.

    Die jetzt Alten haben das Land aufgebaut , wieder aufgebaut, und die Wende, den Mauerfall gestemmt. Das ist nicht nichts. Natürlich war auch nicht alles gut. Das ist es nie. Es gibt immer Dinge, die falsch laufen.

    Zu den Kindern, Familien und Alleinerziehenden. Kinder sind aus meiner Sicht nur zum Teil Privatsache. Wer bereit ist Kinder zu bekommen und groß zu ziehen, damit sie ordentliche Menschen werden und sie wieder ihrerseits am Staat mitwirken können und werden, bringt sehr wohl allen was. Auch Kinderlose werden alt und gehen mal in Pension. Die Kinder anderer Leute zahlen auch die Pensionen der Kinderlosen. Bei uns war mal angedacht, deshalb von Kinderlosen einen Solidarbeitrag einzuheben. Uiiii, da war Feuer am Dach.

    Insofern, ist es aber, wieder nur aus meiner Sicht, gerechtfertigt Karenzzeiten anzurechnen, Kinderunterstützungen zu gewähren etc...
    Nicht jeder Katholik ist rechts, nicht jeder Rechte ein Nazi-Gewalttäter. Nicht jeder Moslem ist Islamist/Terrorist. Jede Verallgemeinerung schafft Gewalt. Stop it.

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    AW: Obdachlosigkeit und Verarmung - was können wir dagegen tun?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Der Link ist okay - ansonsten: siehe oben.


    Viele Grüße,

    Analuisa, Moderation
    Ist okay Analuisa.
    Vielleicht noch abschließend, weil ich Bashing jeder Art nicht mag:
    Meine Bank bietet auf ihrer Website mehrere ETFs zum Kauf an und erklärt die Details dort auch gut.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das die einzige Bank sein soll.
    Von daher bieten auch Banken ETFs und Beratung dazu an, das möchte ich noch richtig stellen.
    Auch ein Hamster-Rad sieht von innen wie eine Karriere-Leiter aus.

    Es reicht, was du siehst und empfindest. Das Kind muss keinen Namen haben.
    Zitat von Rezeptfrei September 2014

    LG Milk_

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    AW: Obdachlosigkeit und Verarmung - was können wir dagegen tun?

    @Magdalena
    Ich habe die Doku auch gesehen und empfand sie nicht so negativ.
    Ist aber auch schon ein paar Tage her.
    Interessant fand ich, dass aktuell drei Arbeitnehmer im Verhältnis zu einem Rentner stehen und das sich das in Zukunft drastisch ändert.
    Wichtig ist, dass aus Kindern ordentliche Menschen werden, da stimme ich dir auf jeden Fall zu.
    Auch ein Hamster-Rad sieht von innen wie eine Karriere-Leiter aus.

    Es reicht, was du siehst und empfindest. Das Kind muss keinen Namen haben.
    Zitat von Rezeptfrei September 2014

    LG Milk_

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    AW: Obdachlosigkeit und Verarmung - was können wir dagegen tun?

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Interessant fand ich, dass aktuell drei Arbeitnehmer im Verhältnis zu einem Rentner stehen und das sich das in Zukunft drastisch ändert.
    Von mir gekürzt

    Aus meiner Sicht wichtigste Maßnahme in diesem Zusammenhang: Alle, die mal Rente beziehen werden, müssen auch ins System einzahlen. Die deutsche Verfassung lässt solche Ungleichbehandlungen (die noch dazu massiv zu Lasten der Beitragszahlenden gehen) zu?
    Nicht jeder Katholik ist rechts, nicht jeder Rechte ein Nazi-Gewalttäter. Nicht jeder Moslem ist Islamist/Terrorist. Jede Verallgemeinerung schafft Gewalt. Stop it.

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    AW: Obdachlosigkeit und Verarmung - was können wir dagegen tun?

    Rentenkasse: Politiker bedienen sich und lassen andere die Zeche zahlen | STERN.de


    Dass sie selbst keinen Cent in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, hält Politiker nicht davon ab, in diese Kasse zu greifen, wenn sie Geld brauchen. Sie bezahlen von den Beiträgen der Versicherten Dinge, die eigentlich alle Steuerzahler berappen müssten, wie die Mütterrente oder die Angleichung der Renten von Ruheständlern in Ost und West zum Beispiel, auf die sich Frau Nahles und Herr Schäuble gerade geeinigt haben. Die Hälfte des Geldes, das dafür benötigt wird, soll aus der Rentenkasse kommen. Die andere Hälfte zahlt der Steuerzahler. Bedeutet im Klartext: Die Beitragszahler schultern die Hälfte aus der Rentenkasse, also die abhängig Beschäftigten in diesem Land, die Zwangsmitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung sind. Warum? Das sind doch Folgekosten der deutschen Einheit, die eigentlich von allen Steuerzahlern getragen werden müssten, also auch von Beamten, Abgeordneten und allen Selbstständigen.

    Hervorhebungen von mir

    Es ist nicht verwunderlich wenn de Rentenkasse leer ist. Junge Leute sollten sich vll eher auf diesem Gebiet einlesen statt auf alten Menschen rumzuhacken.
    Nicht jeder Katholik ist rechts, nicht jeder Rechte ein Nazi-Gewalttäter. Nicht jeder Moslem ist Islamist/Terrorist. Jede Verallgemeinerung schafft Gewalt. Stop it.

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    AW: Obdachlosigkeit und Verarmung - was können wir dagegen tun?

    Sozialleistungen: Wenn Schwarz-Rot die Rentenkasse plundert - WELT

    Plunderung der Sozialkassen - FOCUS Online

    in den 70er Jahren kam der beherzte Griff in die Sozial- und Rentenkassen in Mode. Das Wenige, was angespart wurde, wurde geplündert. Das fing in den 70er Jahren mit Willi Brandt an und erreichte 1991 mit der Finanzierung der Wiedervereinigung seinen Höhepunkt. Deshalb erleben wir heute, dass die Rente zu über 30 Prozent mit Steuern und Schulden querfinanziert werden muss. Tendenz steigend.

    Aber es gibt angeblich "hohe Renten". Und es wird über eine Anhebung des Rentenalters spekuliert..................
    Nicht jeder Katholik ist rechts, nicht jeder Rechte ein Nazi-Gewalttäter. Nicht jeder Moslem ist Islamist/Terrorist. Jede Verallgemeinerung schafft Gewalt. Stop it.

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    AW: Obdachlosigkeit und Verarmung - was können wir dagegen tun?

    Zitat Zitat von _Magdalena Beitrag anzeigen
    Von mir gekürzt

    stimmt. Arbeit muss sich lohnen.

    Bei einem ausgebauten Sozialstaat muss man sich immer auch die Frage stellen: Wieviel ist zuviel. Gibt es noch genügend Anreize arbeiten zu gehen? Wenn nein, dann gibt es zwei Wege. Die Sozialleistungen einschränken oder den Mindestlohn generell anheben. Zweiteres hätte auch positive Auswirkungen auf die zu erwartende Pension.

    Derzeit gibt es in Österreich viele offenen Stellen im Gastgewerbe und Tourismusbereich . Und die Arbeitgeber finden trotz hoher coronabedingter Arbeitslosenzahlen keine Mitarbeiter. Aus meiner Sicht ist das ein deutlicher Hinweis für zu hohe Sozialleistungen. Es gibt hier aber auch politische Stimmen, denen der Sozialstaat Österreich noch nicht weit genug geht. Es ist zu wenig, wird gemeint.
    Anreize um arbeiten zu gehen?
    Schätzt du deine Mitmenschen wirklich so ein?

    Sich sein Geld selber verdienen zu können und zu wollen ist doch keine Tatsache über die man diskutiert.
    Weil das ja nämlich gleich den Arbeitslosen unterstellt - sie hätten ihre Entscheidung in Richtung : lohnt sich nicht gestellt.

    Österreich ist im Vergleich zu Deutschland das Schlaraffenland für Rentner.
    Eine ordentliche Grundrente von der Menschen auch leben können.

    Und Frauen können schon ab 60 Jahre in Rente gehen.

    Wenn hier der Tenor herrscht, Menschen wären lieber arbeitslos und wägten ab ob sich arbeiten lohnt - ist mir diese Diskussion zu realitätsfremd - und auch zu sehr von oben herab.

    Jeder kann auch einfach krank werden, invalid. Als ob die alle da beim Jobcenter wegen Faulheit landeten.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: Obdachlosigkeit und Verarmung - was können wir dagegen tun?

    Zitat Zitat von _Magdalena Beitrag anzeigen
    Allgemeines zur Sozialhilfe/Mindestsicherung

    Die Höhe der Mindestsicherung beträgt 2021 rund 949 Euro für Alleinlebende und Alleinerziehende und rund 1.424 Euro für Paare. Die Mindeststandards für minderjährige Kinder betragen 2021 je nach Bundesland zwischen rund 171 und rund 256 Euro.

    Hervorhebungen von mir
    Ergänzung: Je Kind

    Bei Behinderungen gibt es noch individuelle Zuschläge
    Zitat Zitat von _Magdalena Beitrag anzeigen
    Das Kindergeld ist zusätzlich.
    Richtig, auch Kindesunterhalt wird (wenn er gezahlt wird) nicht angerechnet.
    Kindergeld + Unterhalt ergeben in meinem Fall einen Betrag von nochmal über 600 € monatlich.
    Die Miete wird in diesem Fall bezahlt und dazu verdienen darf man auch noch was.

    Ich denke, es sollte erlaubt sein, als Arbeitnehmer diese Dinge einmal kritisch zu hinterfragen.
    Meine Arbeit mache ich gerne, ich habe tolle Kollegen, so geht es sicher vielen Menschen, aber wenn sie teilweise dafür noch aufstocken müssen, um ein vergleichbares Einkommen zu haben, dann läuft da gewaltig etwas schief.
    Auch ein Hamster-Rad sieht von innen wie eine Karriere-Leiter aus.

    Es reicht, was du siehst und empfindest. Das Kind muss keinen Namen haben.
    Zitat von Rezeptfrei September 2014

    LG Milk_

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    AW: Obdachlosigkeit und Verarmung - was können wir dagegen tun?

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Richtig, auch Kindesunterhalt wird (wenn er gezahlt wird) nicht angerechnet.
    Kindergeld + Unterhalt ergeben in meinem Fall einen Betrag von nochmal über 600 € monatlich.
    Die Miete wird in diesem Fall bezahlt und dazu verdienen darf man auch noch was.

    Ich denke, es sollte erlaubt sein, als Arbeitnehmer diese Dinge einmal kritisch zu hinterfragen.
    Meine Arbeit mache ich gerne, ich habe tolle Kollegen, so geht es sicher vielen Menschen, aber wenn sie teilweise dafür noch aufstocken müssen, um ein vergleichbares Einkommen zu haben, dann läuft da gewaltig etwas schief.
    In Deutschland ist das nicht so.

    Menschen mit Grundsicherung dürfen nur ein Drittel ihres Dazu-Verdienstes für sich behalten.
    Hartz-IV- Empfänger haben bessere Dazuverdienst-Chancen.

    Aber auch bei denen wird alles angerechnet.

    Würde ein Sohn oder Tochter der Mutter die Grundsicherung bezieht das Geld für eine Fahrkarte aufs Konton überweisen, würde es angerechnet werden, auf deutsch - abgezogen.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: Obdachlosigkeit und Verarmung - was können wir dagegen tun?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Anreize um arbeiten zu gehen?
    Schätzt du deine Mitmenschen wirklich so ein?

    Sich sein Geld selber verdienen zu können und zu wollen ist doch keine Tatsache über die man diskutiert.
    Weil das ja nämlich gleich den Arbeitslosen unterstellt - sie hätten ihre Entscheidung in Richtung : lohnt sich nicht gestellt.

    Österreich ist im Vergleich zu Deutschland das Schlaraffenland für Rentner.
    Eine ordentliche Grundrente von der Menschen auch leben können.

    Und Frauen können schon ab 60 Jahre in Rente gehen.

    Wenn hier der Tenor herrscht, Menschen wären lieber arbeitslos und wägten ab ob sich arbeiten lohnt - ist mir diese Diskussion zu realitätsfremd - und auch zu sehr von oben herab.

    Jeder kann auch einfach krank werden, invalid. Als ob die alle da beim Jobcenter wegen Faulheit landeten.
    Die Unterstellung bezüglich der arbeitslosen Menschen finde ich schlimm.

    Niemand unterstellte Arbeitslosen generelle Arbeitsunwilligkeit. Gerade ich weise hier im strang andauernd auf Kranke und alte Menschen hin. Gerade ich schreibe immer wieder: Es kann jeden treffen. Das ist einer der Grundgedanken der Solidarität.

    Aber - es gibt eben auch jene, die in der sozialen Hängematte liegen. Je ausgebauter und komfortabler ein soziales Netz ist, desto größer sind die Anreize, dieses auch zu nutzen.
    Wer Sozialtransfers in Anspruch nimmt ohne die entsprechenden Voraussetzungen zu erfüllen, ist ein Sozialbetrüger. Wer nicht arbeiten geht, obwohl er/sie arbeiten könnte, die Arbeitsaufnahme durch diverse Mätzchen verhindert, verzögert schädigt den Sozialstaat und nimmt jenen Ressourcen weg, die es wirklich benötigen und denen der Solidargedanke gilt. Findest du es wirklich ethisch in Ordnung alten und kranken Menschen oder solchen, die unverschuldet in Not geraten sind, was wegzunehmen? Diese zu schädigen? Ich nicht.

    Natürlich gibt es auch Leute die verschuldet in Not geraten sind. Trinker, Spieler, Drogensüchtige................ Oft haben sich diese Menschen selber aufgegeben. Ich war mal Notärztin und habe naturgemäß mit solchen Menschen öfters Kontakt gehabt. man bringt sie in schauerlichem Gesamtzustand ins Krankenhaus, meist auf eine interne Station, dort verbleiben sie ein paar Wochen und sobald es ihnen wieder besser geht, entweichen sie. D.h. sie werden nicht ordnungsgemäß aus dem KH entlassen sondern gehen einfach weg. Im KH gibt einen sozialen Dienst, auch Seelsorger. Diese bemühen sich immer um Lösungen für diese Menschen nach dem KH Aufenthalt. Meistens wird das Angebot nicht angenommen.

    Erster Punkt ist also immer, diese Leute dazu zu bringen, sich selbst wieder wahrzunehmen, für sich selbst wieder da zu sein, aktiv zu werden zum eigenen Wohl. Das gelingt nicht immer (sozialromanisch gesagt) Es gelingt selten (wahrheitsgetreu) Dennoch ist es aus meiner Sicht nicht egal, wie wir mit diesen Leuten umgehen.
    Wer auf der Straße landet und eventuell schon einige Jahre dort lebt, befindet sich am Ende einer langen Entwicklung. Die Frage ist: Wie kann diese Entwicklung Richtung Straße, Richtung Obdachlosigkeit positiv beeinflusst werden?

    Schlaraffenland für Rentner? Sehe ich nicht so. Der Begriff Schlaraffenland hat sowas Negatives, Unverdientes an sich, so als wäre das alles ja gar nicht notwendig. Ich stehe dazu, dass in Österreich alten Menschen respektvoller und würdevoller begegnet und ein würdiges Altern ermöglicht wird.
    Es zahlen aber auch alle in die Pensionskassen ein.

    Die Sozialsyteme kippen aber, wenn zu viele, die nichts beitragen, mitessen oder das Geld zweckentfremdet wird.
    Ob solche Vorgehensweisen ethisch in Ordnung oder gar vorbildhaft sind stell ich mal zur Diskussion.

    (Betonung liegt auf zu viele und nicht auf gar keine)
    Geändert von _Magdalena (24.06.2021 um 08:19 Uhr)
    Nicht jeder Katholik ist rechts, nicht jeder Rechte ein Nazi-Gewalttäter. Nicht jeder Moslem ist Islamist/Terrorist. Jede Verallgemeinerung schafft Gewalt. Stop it.

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