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    AW: Lifestyle-Linke

    Zitat Zitat von Nicolo Beitrag anzeigen
    Und selbst wenn mensch Deine ständigen Verharmlosungen liest,
    weiss mensch doch, dass Mann nicht Mann ist.
    Das ist keine Verharmlosung. Ich habe lediglich auf das Zahlenverhältnis von Rechts- und Linksextremisten im Land hingewiesen. Nicht mehr und nicht weniger.

  2. Moderation

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    AW: Lifestyle-Linke

    Was ist denn eigentlich "Links" in Abgrenzung zu "Lifestyle-Links"?
    Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin

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    AW: Lifestyle-Linke

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Was ist denn eigentlich "Links" in Abgrenzung zu "Lifestyle-Links"?
    Das definieren die Rechten

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    AW: Lifestyle-Linke

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    Das ist keine Verharmlosung. Ich habe lediglich auf das Zahlenverhältnis von Rechts- und Linksextremisten im Land hingewiesen. Nicht mehr und nicht weniger.
    Und ich habe nur darauf hingewiesen, was die nach Zahlen Benannten so treiben. Denn das interessiert bzw. beängstigt Dich ja offenbar nicht (mehr und nicht weniger).

  5. 11.05.2021, 21:05

    Grund
    off topic gelöscht. Suche bitte einen geeigneten Strang für deine Frage oder stelle sie per PN.

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    AW: Lifestyle-Linke

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass der Auszug aus dem Buch mit einem Amazon-Direktlink daherkommt. Die Direktverlinkung auf einen internationalen Riesenkonzern, der in Deutschland so gut wie keine Steuern bezahlt, bringt Provisionen für den Focus. Vermutlich geht ein Teil davon direkt an Frau Wagenknecht als Autorin. ...

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    AW: Lifestyle-Linke

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Was ist denn eigentlich "Links" in Abgrenzung zu "Lifestyle-Links"?
    Ich verbinde mit dem klassischen "Links" die Forderung nach Chancengleichheit für alle. Diese Chancen müssen von den einzelnen Individuen allerdings aktiv genutzt werden.

    Die Lifestyle-Linken neigen eher der Identitätspolitik zu. Letztere will einen Sonderstatus für "Opfergruppen" und verlangt dafür eine Benachteiligung von Gruppen, die sie als "privilegiert" definiert. Die Definitionsmacht darüber, wer Opfer und wer privilegiert ist, reklamieren diese Leute für sich. Andersdenkende werden angegriffen und schlimmstenfalls verleumdet.
    Es ist nicht ohne Ironie, wenn sich ausgerechnet Leute, die sich für die "Guten" halten, solcher menschenverachtenden Mittel bedienen.

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    AW: Lifestyle-Linke

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Was ist denn eigentlich "Links" in Abgrenzung zu "Lifestyle-Links"?
    Links zu sein ist meiner Meinung nach grundsätzlich eine Lebenseinstellung, fast wie ne Religion.
    Es ist ein bestimmtes Gerechtigkeitsgefühl - verbunden mit dem Blick aufs Echte.

    Und ein Linker erkennt einen Lifestyle-Linken eben daran dass er nicht echt ist.
    Es macht dem Lifestyle-Linken eben mehr Spass mit den Brillianten zu klimpern wenn er so tut als ob ihm das nicht so wichtig wäre....

    Lifestyle-Linke finde ich schlichtweg scheinheilig. Sie streben nach Statussymbolen und tun so als ob das alles so by-the-way passieren würde.

    Sie übernehmen in der Kneipe auch gern mal die Rechnung für ihren Linken Bruder..
    Wer es mag?

    Für meinen Geschmack wagt sich aber Sarah Wagenknecht doch manchmal in ihren Beurteilung zu weit nach vorn, und vergisst wo sie aufgewachsen ist.
    Wenn ich das mal so schreiben darf. Es gab zu DDR-Zeiten zwar auch ausländische Mitbürger, aber, die lebten in der Regel recht isoliert. Ganz besonders die stationierten russischen Soldaten.

    Das habe ich ganz oft von Menschen gehört die in der DDR aufgewachsen sind, und ich habe auch im Fernsehen Berichte darüber gesehen.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: Lifestyle-Linke

    Woran erkennt man einen Lifestyle Linken ?
    Sarah Wagenknecht bei Maischberger gibt darüber Auskunft
    Kampfansage an die eigene Partei? Sahra Wagenknecht über ihr Buch "Die Selbstgerechten" - YouTube

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    AW: Lifestyle-Linke

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Links zu sein ist meiner Meinung nach grundsätzlich eine Lebenseinstellung, fast wie ne Religion.
    Es ist ein bestimmtes Gerechtigkeitsgefühl - verbunden mit dem Blick aufs Echte.

    Und ein Linker erkennt einen Lifestyle-Linken eben daran dass er nicht echt ist.
    Es macht dem Lifestyle-Linken eben mehr Spass mit den Brillianten zu klimpern wenn er so tut als ob ihm das nicht so wichtig wäre....
    Ja so ähnlich sehe ich das auch, obwohl mir die Brillies egal sind. Echt wird's erst dann, wenn der "Was auch immer- Linke"
    sich für die gerechten Ziele auch engagiert und zwar nicht nur dann wenn's grad passt, Mainstream ist.
    Deswegen habe ich immer so meine Probleme mit den Krawalldemos, das sind zwar keine Livestyl-Linken, aber echte Linke sind das für mich auch nicht. Man kann ja mal 5 Jahre später schauen, wofür die damaligen Steinewerfer dann stehen.


    Lifestyle-Linke finde ich schlichtweg scheinheilig. Sie streben nach Statussymbolen und tun so als ob das alles so by-the-way passieren würde.

    Sie übernehmen in der Kneipe auch gern mal die Rechnung für ihren Linken Bruder..
    Wer es mag?
    Ich kenne keine persönlich und das Streben nach Statussymbolen, naja, wer mit ehrlicher Arbeit gut verdient, der kann sich halt auch nen Tesla leisten oder sich Klunkern umhängen. Kritisch wird's für mich, wenn bei den Steuern geschummelt wird oder aúf Grund der Postion abgesahnt wird.


    Für meinen Geschmack wagt sich aber Sarah Wagenknecht doch manchmal in ihren Beurteilung zu weit nach vorn, und vergisst wo sie aufgewachsen ist.
    Wenn ich das mal so schreiben darf. Es gab zu DDR-Zeiten zwar auch ausländische Mitbürger, aber, die lebten in der Regel recht isoliert. Ganz besonders die stationierten russischen Soldaten...
    Das habe ich ganz oft von Menschen gehört die in der DDR aufgewachsen sind, und ich habe auch im Fernsehen Berichte darüber gesehen.
    Das ist ein ganz eigenes Kapitel und nicht unbedingt ruhmreich.
    Passt aber nicht so ganz hier rein.
    Warum hat die AfD im Osten solch einen Zulauf? Das hat nur ganz wenig mit der ursprünglichen AfD vom Professor Lucke zu tun, sondern ganz viel mit Fremdenfeindlichkeit, die ganz tief wurzelt.
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.

    20 Jahre Bricom - krieg ich jetzt ein Eis?

  11. Moderation

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    AW: Lifestyle-Linke

    Danke für den Link, Punpun. Interessantes Gespräch, vor allem auch die Beiträge von Frau Dushime.

    Ich finde einige von Wagenknechts Gedanken (das Buch habe ich allerdings nicht gelesen) durchaus nachvollziehbar und halte überhaupt nichts davon, sie jetzt in eine Ecke zu stellen, um nicht darüber diskutieren zu müssen.

    Sie hat ja Recht mit der Analyse, dass das Hauptthema der traditionellen Linken, der Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit, im linken Selbstverständnis nicht mehr die zentrale Rolle spielt, sondern ein Thema unter vielen ist. Nicht Recht hat sie, wenn sie annehmen sollte (ich weiß nicht, ob sie das annimmt, aber ich habe es so verstanden), dass dies eine neue Entwicklung sei. Dieser Eindruck hat möglicherweise damit zu tun, dass sie in der DDR aufgewachsen ist und anders sozialisiert wurde als die West-Linken.

    Schon in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war das Hauptthema (in marxistischen Kreisen nannte man es Hauptwiderspruch) nicht mehr das einzige und teils auch nicht das zentrale, es waren die Zeiten der 2. Frauenbewegung und der Entdeckung der ökologischen Frage. Diese sogenannten neuen sozialen Bewegungen - die beiden genannten waren ein Teil davon - rekrutierten sich ähnlich wie die heutigen Vertreter*innen der Identitätspolitik nicht in erster Linie aus der Arbeiterklasse. Von daher kommt mir vieles, was heute diskutiert wird, irgendwie bekannt vor, das gab es alles schon mal

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    In mancher Hinsicht finde ich ihre Argumentation aber zu simpel. Sie macht permanent so eine Gegensatz zwischen den reichen, akademisch gebildeten Großstädtern und den aufrechten, ehrlichen, gewerkschaftlich organisierten Linken alter Schule auf. Tatsache ist aber, dass viele jüngere Großstädter mit akademischem Abschluss sich von einem befristeten Vertrag zum nächsten hangen, während der gewerkschaftlich organisierte Metallarbeiter oft von hohen Tariflöhnen und einem starken Kündigungsschutz profitiert und finanziell recht gut dasteht.
    Sehe ich auch so. Mir sind die aufgebauten Gegensätze manchmal zu pauschal - allerdings weiß ich nicht, ob Wagenknecht in den Medien vielleicht auch verkürzt und sinnentstellend zitiert wurde. Vereinnahmungsversuche von rechts lassen das zumindest befürchten.

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Zudem scheint Wagenknecht dam grüne Kernthema schlechthin, nämlich dem Umweltschutz und dem Kampf gegen den Klimawandel, mit völligem Desinteresse gegenüberzustehen.
    Ist das tatsächlich so?

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    An folgendem Absatz, der hier schon zitiert worden ist, bin ich hängen geblieben. Ich finde ihn zumindest problematisch:

    Den Mindestlohn zu erhöhen oder eine Vermögensteuer für die oberen Zehntausend einzuführen, ruft natürlich ungleich mehr Widerstand hervor, als die Behördensprache zu verändern, über Migration als Bereicherung zu reden oder einen weiteren Lehrstuhl für Gendertheorie einzurichten.

    Ich spitze bewusst sehr stark zu: Wie viele Menschen sind schon von Rechtsterroristen bedroht oder gar ermordet worden, weil sie sich für Migranten einsetzen? Und wie viele Menschen sind ermordet worden, weil sie sich für einen höheren Mindestlohn oder eine Vermögenssteuer aussprechen?
    Ich finde die Frage falsch gestellt.

    Du willst darauf hinaus, dass Bedrohung von Migranten ein ernsteres Problem sei, als die Ausbeutung der prekär Beschäftigten und die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland? Ich finde es schwierig, solche Gewichtungen vorzunehmen, denn beides ist ein Problem, beides sollte angegangen werden. Und da du von Menschenleben sprichst: auch Armut kostet Menschenleben, arme Menschen werden häufiger krank und sterben früher. Der Fehler ist, beides gegeneinander auszuspielen - zumal zwischen Migration und Armut ja auch häufig ein Zusammenhang besteht.

    Aber wem hilft die dogmatische Abgrenzung zwischen "Lifestyle"-Linken und "echten" Linken?
    Den sich als links definierenden Menschen, Gruppen und Parteien sicher nicht. Zusammenarbeit wäre sinnvoll, nicht Aus- und Abgrenzung.

    In gewisser Hinsicht teile ich Wagenknechts Kritik an den Lifestyle-Linken, finde mich aber in ihren Positionen nicht wieder.
    Auch da kann ich dir zustimmen.
    Ich weiß noch, wie wir in Auschwitz in der Baracke saßen und uns überlegt haben,was wir den Deutschen antun würden. [...] es waren die schlimmsten Dinge, über die wir nachdachten. Aber dann sagten wir uns: Wenn wir das täten, dann wären wir genauso schlimm wie sie.
    Ruth Webber, geb. Rut Muszkies, zum Zeitpunkt ihrer Befreiung 9 Jahre alt


    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

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