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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Ich kenne niemanden vom linken Rand, wobei "Rand" ja höchst subjektiv ist, je nachdem, wie breit man das eigene Spektrum fasst. Mein linker Rand ist für einige hier vermutlich Lichtjahre jenseits der eigenen Scheuklappen.

    Davon abgesehen sind die Linkspolitiker*innen, die ich kenne, höchst bürgerliche Existenzen.
    dodadadiamoisongdesisahoidaso!

    Wer ist eigentlich dieser Leif Heck? Lange verschollener Bruder von Dieter Thomas?


    Was Leute tun, tun sie normalerweise wegen sich. Nicht wegen dir.(Zitatgeschenk vom Wusel)

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    [QUOT

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Engel war der Sohn eines Fabrikbesitzer, kenne die Biographie und stimme zu .......wahrschenlich zu gut für umsetzbare reale Politik.

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Heimat, was meinst du mit "zu gut"?
    dodadadiamoisongdesisahoidaso!

    Wer ist eigentlich dieser Leif Heck? Lange verschollener Bruder von Dieter Thomas?


    Was Leute tun, tun sie normalerweise wegen sich. Nicht wegen dir.(Zitatgeschenk vom Wusel)

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von Herbstzeitloser Beitrag anzeigen
    Marx war ein übler Rassist (meint zumindest das öffentlich-rechtliche Fernsehen-mdr)

    ... Mir ist auch bei Engels und Lenin aufgefallen, dass sie für den philosophischen Darwinismus eine gewisse Sympathie hegten.

    In diesem Zusammenhang muss ich mich an einen Slogan erinnern, den die Linke heute noch kolportiert:

    „Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist“

    Soviel dazu.
    Kommt halt drauf an, was mensch als "die Lehre von Marx" auffasst.


    Bisher habe ich jedenfalls noch niemanden getroffen, dem es gelungen wäre, Marx' Analyse des gesellschaftlich-politischen Grundkonflikts zwischen Kapital- und Produktionsmitteleigentümer- und Profiteur*innen einerseits und andererseits denen, die ihren Lebensunterhalt durch Sklaven oder Lohnarbeit mit diesem Kapital oder an diesen Produktionsmitteln verdienen, zu widerlegen.


    Lediglich bezüglich der Adaptionsfähigkeit des Kapitalismus (weit größer als angenommen) sowie im Ausmaß der Vernunftsteuerung des Menschen (weit geringer als angenommen) hat Marx sich geirrt.
    In Konsequenz dessen war auch seine Annahme von der Gesetzmäßigkeit der gesellschaftlich-politischer Entwicklung, die zwangsläufig im globalen Kommunismus enden müsse, falsch.


    Dass der Mensch Marx ein Rassist, Antisemit und Chauvinist gewesen ist, verbindet ihn mit vielen Intellektuellen und Künstlern bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.
    Insbesondere der vorhandene Antisemitismus wurde immer wieder von Leuten aufgegriffen, die sich davon eine bessere Aufnahme ihrer Ideen bei der nichtjüdischen Obrigkeit oder Bevölkerungsmehrheit versprachen.

    Bei Marx war das eben der historisch bedingte Umstand, dass einige wenige jüdischstämmige Menschen oder Juden aufgrund des Ausschlusses von anderen Erwerbszweigen in Finanz und Industrie überaus erfolgreiche Kapitalisten wurden. Was aber nichts mit ihrer Religion oder "Genetik"zu tun hatte, sondern mit Jahrhunderte altem Antisemitismus.


    Wem die Trennung von Werk und Person nicht gelingt, wer ahistorisch Personen be- und verurteilen möchte, der wird in dieser Weise eine Menge Ideen- und Kunstgeschichte und gesellschaftlich-politische Errungenschaften generell verwerfen müssen.


    Beispielsweise Luthers Bibel, die Gründung der USA, Mozarts und Wagners Musik, das Gesamtwerk Nitzsches, Freuds und Unmengen ingenieurischer Meisterleistungen wie beispielsweise Strahltriebwerke und Raketentechnik.

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    ... Links sein muss man sich ebenso wie grün sein eben leisten können.

    Der gewöhnliche arbeitende Mensch ist den Linken völlig schnuppe. ....
    Und wie erklärst du Dir, dass die Linken lange die einzige Partei war, die einen gesetzlichen Mindestlohn verlangt hat?
    Und zwar in einer Höhe, die es Mindestlöhner*innen ermöglicht, einen Rentenanspruch oberhlabd des Existenzminimums zu erarbeiten?
    (Diesen Mindestlohn haben wir nebenbei immer noch nicht erreicht und die jetzt ganz aktuell zur BTW 2021 von der SPD "angebotenen" 12 €/h dürften dafür nicht mehr ausreichen.)

    Wie erklärst Du Dir, dass die Linke die einzige Partei ist, die gegen die Vergesellschaftung der Kapitaleigner-Verluste aus beispielsweise Bankenkrise und Atomausstieg war und ist?

    Wie erklärst du dir, dass die Linke konsequent mehr Geld für den öffentlichen Bildungssektor fordert, weil nämlich nur eher sehr wohlhabende Eltern ihren Kinden Privatschulen und -universitäten finanzieren kann (und tut) und so die soziale Spaltung des Landes weiter vorantreiben?

    Wie erklärst du Dir, dass die Linke die einzige Partei ist, welche die Maßnahmen der Agenda 2010 (Hartz4, Liberalisierung von Leih- und Zeitarbeit, Minijobs) als asoziales Bereicherungsprogramm für Arbeitgeber*innen und Kapitaleigner*innen erkennt und bekämpft?

    Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

    Sind das für Dich die Interessen "der Reichen"?

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    Monaline, du musst jetzt ganz tapfer sein: Mit mir sind wir jetzt schon 2 Vertreterinnen dieser Art 
    Plus eins macht drei.

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von Herbstzeitloser Beitrag anzeigen
    Die „Arbeiterklasse“ ist schon noch da, nur die Definition durch die bürgerliche Sozialwissenschaft hat sich geändert.
    Andere nichtbürgerliche Wissenschaftler definieren die Arbeiterklasse wie folgt:
    „Die Arbeiterklasse ist im Kapitalismus die Klasse, die keine Produktionsmittel besitzt und deshalb objektiv als Klasse an der Beseitigung des Privateigentums an den Produktionsmitteln interessiert ist.“

    Und da gibts eine Menge Arbeitnehmer aller Beschäftigungsformen, die keine Produktionsmittel besitzen und an der Beseitigung des Privateigentums (der Besitzenden) interessiert sind.
    Zumindest wollen sie etwas vom Reichtum abhaben, möglichst durch Umverteilung, aber auch durch Enteignung.
    Genau da liegt der Irrtum der traditionell-dogmatischen linken Theorie.o
    Objektiv oder rein rational betrachtet müssten Menschen, die kein Kapital und keine Produktionsmittel besitzen, zwar an der Abschaffung dieser Art von Privateigentum sein.

    Die allermeisten Menschen haben aber überhaupt nichts gegen Privateigentum, nicht mal gegen Privateigentum an Produktionsmitteln und Kapital (ich selbst übrigens auch nicht).
    Denn Vielen genügt es, mit Lohnarbeit ein gutes Auskommen zu erlangen, ihren angemessenen Anteil am erwirtschafteten Profit zu bekommen. Und manche hoffen, selbst einmal in den Besitz von Produktionsmitteln oder Kapital zu gelangen.

    Ich bin lediglich gegen den profitorientierten Privatbesitz von Produktionsmitteln, die Leistungen und Güter produzieren, welche auch dann in ausreichender Menge und möglichst hoher Qualität erbracht werden müssen, wenn das wenig oder keinen Profit abwirft oder abwerfen kann:
    Z. B. Trinkwasserversorgung, Krankenhäuser, Allgmeinbildung und Hochschulen, Infrastruktur für Energieversorgung, Verkehr jnd Telekommunikation.
    Und icn bin gegen die allzu große Konzentration bestimmter Produktionmittel oder Kapitalwerte wie beispielsweise Wohnraum.
    Kaufleute ider Handwerker*innen, die sich zur Alterssicrheung ein bis drei Zimshäuser kaufem, sind gesellschaftlich und politisch ebenso wenig problematisch wie Wohnungsbaugenossenschaften mit tausenden Wohnungen.
    Börsennotierte Immobilienkonzerne mit xy.000 Wohnungen haben sich als immens problematisch erwiesen.

    Das Drohgespenst von Enteignungen ist politisch fadenscheinig.
    Enteignungen gegen Entschädigung sind in D ein seit 1948 auch von konservativen Politiker*innen akzeptiertes und gern genutztes Mittel, wenn es beispielsweise um Infrastrukturprojekte oder große Industrieansiedlungen geht.

    Entschädigungslose Enteignung werden in D nicht mehr mehrheitsfähig werden, solange das Wissen um das III. Reich und die DDR im kollektiven Bewusstsein bleibt.

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von Herbstzeitloser Beitrag anzeigen
    Links- und Rechtsaktivisten liegen in vielen Überzeugungen nicht weit auseinander.
    Nö, lediglich die linken und rechten Extremisten und Radikalen ähneln sich.
    Aber auch die sind leicht unterscheidbar.
    Rechtsextreme Ideologien teilen Menschen wegen geno- und phänotypischer Eigenschaften (Hautfarbe, Geschlecht) oder ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Nationalität in Menschengruppen unterschiedlichen Wertes und unterschiedlicher Lebensrechte ein.

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von Nicolo Beitrag anzeigen
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    Das Drohgespenst von Enteignungen ist politisch fadenscheinig.
    Enteignungen gegen Entschädigung sind in D ein seit 1948 auch von konservativen Politiker*innen akzeptiertes und gern genutztes Mittel, wenn es beispielsweise um Infrastrukturprojekte oder große Industrieansiedlungen geht.


    .
    oder für sonstige kommunale zwecke.
    macht blos keiner wind drum, wenn das bl schwarz regiert wird.
    Bei der Dummheit der Menschen war sich schon Einstein nicht sicher über deren Endlichkeit

    Die Gedanken sind frei....

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