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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von Grissom Beitrag anzeigen
    du meinst jetzt aber nicht den maaßen, der wegen seinen rechtsextremen
    verstrickungen für den verfassungsschutz untragbar wurde?
    Doch den meine ich, na ob er nun rechtsextreme Verstrickungen hat, weiß ich nicht. Das er bei manchen Dingen... nun ja.
    Die Thüringer CDU hatte kurz angedacht, ihn zum MP - Kandiaten zu machen, "zu hülf", dachte ich mir da nur.

    falls ja, wen interessiert das dann jetzt noch ernsthaft, was so einer "meint"?

    belegen konnte er ja sichtlich nix davon
    Es gibt User, die meinen, er ist zu Unrecht geschasst worden und er selbst fühlt sich als Opfer der Linksradikalen in der SPD.
    Geändert von hillary (04.03.2021 um 20:12 Uhr) Grund: Satz zuende gebracht
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.

    20 Jahre Bricom - krieg ich jetzt ein Eis?

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von hillary Beitrag anzeigen
    Doch den meine ich, na ob er nun rechtsextreme Verstrickungen hat, weiß ich nicht. Das er bei manchen Dingen
    Die Thüringer CDU hatte kurz angedacht, ihn zum MP - Kandiaten zu machen, "zu hülf", dachte ich mir da nur.


    Es gibt User, die meinen, er ist zu Unrecht geschasst worden und er selbst fühlt sich als Opfer der Linksradikalen in der SPD.
    -markiert von mir-

    wg maaßen steht alles dazu bei wiki, immerhin wollte deswegen selbst seehofer ihn nicht mehr halten......aber mehr nicht dazu, könnte als ot enden......
    Bei der Dummheit der Menschen war sich schon Einstein nicht sicher über deren Endlichkeit

    Die Gedanken sind frei....

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Die Linkspartei ist seit 2007 mit eigener Fraktion im Bundestag, ich hätte jetzt ganz gern mal ein paar Beispiele, wie sehr die Linkspartei/Die Linke das Land verändert hat.
    Die Partei hat aktuell etwas über 60.000 Mitglieder, Durchschnittsalter 55 Jahre und der Frauenanteil ist rückläufig, derzeit wohl um die 35%. War mal mehr.
    Die Grünen haben über 100.000 Mitglieder, die SPD 400.00, die CDU ebenfalls über 400.000, dazu kommen 140.000 CSU Mitglieder, die FDP schwächelt mit 65.000 und die AfD, die es erst seit 2013 gibt, hat aktuell 34.000 Mitglieder.
    Habe ich jemanden vergessen?
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.

    20 Jahre Bricom - krieg ich jetzt ein Eis?

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von starlessnights Beitrag anzeigen
    Bis zu einem bestimmten Punkt, ja. Allerdings lässt sich die Demokratie ja auch mit zunächst demokratischen, also legalen und legitimen Mitteln abschaffen oder entscheidend schwächen, Ungarn und Polen liefern gerade gute Beispiele. Und da wäre für mich Schluss mit Akzeptieren, auch wenn ich mich für eine Demokratin halte. ...
    Ich war von deutschen Verhältnissen ausgegangen.
    Es ist wichtig, dass ein Staat in seiner Verfassung und Organisation der eigenen Abschaffung vorbeugt.
    Gerade jüngere Demokratien, wo derlei vielleicht mit der heissen Nadel genäht wurde, sind logischerweise anfälliger.


    ... Das LINKE und Linksextremismus gerne mal in einem Topf landen, ist ja kein Zufall. Die Wahlergebnisse von Grünen und LINKEN zeigen mMn sehr deutlich, dass es den einen gelungen ist, sich in der Wahrnehmung eines Großteils der Wähler vom extremistischen Rand glaubhaft zu distanzieren, den anderen eher nicht.
    Die AfD kann sich von ihrem extremen Rand nicht lösen, weil dannach nicht mehr viel übrig wäre. Die LINKE könnte das mMn schon. Eigentlich bräuchte sie so Figuren, die mental irgenwie in der Hausbesetzerszene der 80er Jahre hängengeblieben sind nicht wirklich. Dann könnte sie vielleicht auch wieder deutlicher über die vielen guten Punkte in ihrem Programm wahrgenommen werden. Ob sie dafür allerdings das richtige Führungsduo gewählt haben? Ich hoffe es mal ...
    Gerade die Linke schleppt ein besch****enes Erbe mit sich herum.
    Es wäre vielleicht leichter gewesen, auf die Rechtsnachfolge der SED und deren Parteivermögen zu verzichten, um sich damit auch von en personellen Altlasten zu distanzieren.
    Andererseits mussten auch ehemalige SED-Mitglieder und -Kader eine parteipolitische Heimat finden können, ohne dafür alles über Bord schmeissen zu müssen, wovon mensch überzeugt war/ist.
    Anyway, tempi passati, das SED-Personal hat sich mehrheitlich biologisch erledigt und einige von denen sind mittlerweile bei der AfD gelandet.

    Heute besteht die Parteibasis der LINKEN zu 41 % aus unter 50jährigen, von denen 69 % Abitur und/oder (Fach-)Hochschulabschluss haben (mehr Zahlen).
    In der Tat sollten sie nicht auf intellektuell bzw, biographisch irgendwo zwischen 1968 und 1989 Steckengebliebene angewiesen sein.

    Das aktuelle Führungsduo - ich weiss ja nicht so recht.
    Die Frau Wissler finde ich sagenwirmal schwierig - gefühlt hat sie für mich arg viel Wagenknecht-Touch.

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von going_to Beitrag anzeigen
    Statt wählen dann gleich nach Nord Korea auswandern. Dann erlebt man das auch auf jeden Fall noch.Warum nicht vorhandene Möglichkeiten gleich nutzen?
    Kannst Du ja machen. Ich mit Sicherheit nicht. Ich hab mir die MLPD mal angehört, darf ich hier ja gottseidank noch.

    Ebenso die AFD. Ein Bild muss ich mir ja irgendwie machen.

    So richtig überzeugen tut mich im Moment keine Partei.

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen
    ... So richtig überzeugen tut mich im Moment keine Partei.
    Das geht mir seit 39 Jahren so ... also eigentlich noch länger, aber da durfte ich noch nicht wählen.

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Auf Gregor Gysi müssen wir zum Glück auch weiterhin nicht verzichten:
    Gregor Gysi will noch mal per Direktmandat in den Bundestag - DER SPIEGEL


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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von Nicolo Beitrag anzeigen
    Gerade die Linke schleppt ein besch****enes Erbe mit sich herum.
    Es wäre vielleicht leichter gewesen, auf die Rechtsnachfolge der SED und deren Parteivermögen zu verzichten, um sich damit auch von en personellen Altlasten zu distanzieren.
    So besch****en ist das Erbe der Linken gar nicht. Der Historiker Hubertus Knabe ist der Frage nach dem Parteivermögen der SED nachgegangen.

    Der Milliardenklau

    Die Partei selbst bezifferte ihre Geldbestände zum 1. Dezember 1989 auf die für Ostdeutsche unvorstellbare Summe von 6,13 Milliarden DDR-Mark. (.) Hinzukamen rund 90 Millionen D-Mark auf ausländischen Konten, deren Existenz die Partei verschwiegen hatte. Zum Vergleich: Mit 136 Millionen Euro (2018) besitzt die CDU in Gesamtdeutschland heute weniger als ein Zehntel dieser Summe. (.)

    Einen Großteil dieses Vermögens hat die Partei vor 30 Jahren beiseite geschafft. Gysi selbst war es, der die Delegierten des Außerordentlichen Parteitages im Dezember 1989 beschworen hatte, die SED nicht aufzulösen, da sie dann ihr Eigentum verlieren würde. Wörtlich hatte er erklärt: „Und deshalb scheue ich jedes Risiko, das muss ich sagen, ich scheue jedes Risiko, das uns in dieser Hinsicht im Bestand gefährdet. Denn das ist eine Überlebensfrage.“

    Noch während der Kongress lief, fertigte die Notarin Sabine Herrmann eine Liste der parteieigenen Unternehmen, an deren Ende sie vermerkte: „Insgesamt erscheint mir das ‚Verstecken des Parteivermögens‘ in vorstehende Betriebe legal.“ Gemeint war die Idee, das Geld von den Konten der Partei möglichst schnell auf die der Parteibetriebe zu verschieben. Fünf Tage später, am 21. Dezember 1989, fasste das Parteipräsidium den Beschluss Nr. 4/89 über „Maßnahmen zur Sicherung des Parteivermögens der SED-PDS“. Dieser sah vor, das vorhandene Parteivermögen zu erhalten und „wirksame Schritte gegen Angriffe auf das Eigentum der SED-PDS einzuleiten“. (.)

    Wo das Milliardenvermögen geblieben ist, konnte nur zum kleinen Teil aufgeklärt werden. Bei der Verschleierung spielte auch Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch eine Schlüsselrolle, der Ende 1990 Gysis Schatzmeister wurde. Bei einer Durchsuchung der Parteizentrale fand man in seiner Aktentasche mehrere Briefe Gysis, die mit der Aufforderung endeten, sie gleich nach der Lektüre zu vernichten. Unter anderem wies Gysi Bartsch darin an, Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen nicht offiziell zu verbuchen, sondern „wie bisher bar“ – also als Schwarze Kassen – zu verwenden.


    Deswegen sollte die PDS keine Parteineugründung sein, sondern die offizielle Nachfolgepartei der SED sein. Und wie wir wissen, haben diese Machenschaften Gysi und Bartsch nicht geschadet. Und der Linken auch nicht. Da ist inzwischen sehr viel Gras drüber gewachsen.

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Monaline,

    der Gerechtigkeit halber erinnere ich an die Blockflöten

    " ... Der Haken an dieser Argumentation: Sie ist bestenfalls einseitig, wenn nicht gar verlogen. Die Thüringer CDU und die FDP sind die Nachfolgerinnen von DDR-Blockparteien, die mit der Staatssicherheit kooperierten und den SED-Staat stabilisierten. Auf eine eigentümliche Weise scheint diese Tatsache irgendwo zwischen 1990 und heute verloren gegangen sein. ... "

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    AW: DIE LINKE und wie sie das Land verändern (wollen)

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    So besch****en ist das Erbe der Linken gar nicht. Der Historiker Hubertus Knabe ist der Frage nach dem Parteivermögen der SED nachgegangen. ....
    Und genau wegen dem, was Du gepostet hast, halte ich das SED-Erbe für ein besch****enes.


    Zu Herrn Knabes "Milliardenklau": wer genau wurde da eigentlich beklaut?
    Diebstahl wäre ja ein Offizialdelikt. Wurde es angezeigt, wurden die Verdächtigen angeklagt und verurteilt? Meines Wissens nichts dergleichen.

    Und wohin hätte das Geld Knabes Meinung nach gehen sollen?
    Zurück in die Taschen der SED-Mitglieder?
    Neeee, in die gesamtdeutsche Staatskasse.

    Zur Summe:
    Mehr als 3 Mia. OM SED-Vermögen wurde im März 1990 an ebendiese Staatskasse überwiesen.
    Eine Ostmark war übrigens nie ein Euro, wie Knabes Vergleich mit dem CDU-Parteivermögen wohl suggerieren möchte.

    Wechselkurs für juristische Personen 2 OM:1 DM, dann 1,95583 DM:1 EU
    Ergibt 3,1 Mia. OM /( 2 x 1,95583) = EUR 795,2 Mio. plus EUR 46 Mio. Auslandsvermögen im Dezember 1989.
    Damit reduziert sich das phantastische Vermögen doch schon erheblich.

    Immer noch ne Menge Geld, dass die PDS allerdings nicht mal ansatzweise "für sich retten" konnte.
    1998 wies die PDS ein Parteivermögen von DM 33,32 Mio. aus.


    Quellen und mehr Lektüre dazu hier.

    Und wieso eigentlich vergleicht dieser Herr Knabe das SED-Parteivermögen des Dezembers 1989 eigentlich mit dem CDU-Parteivermögen des Jahres 2018?

    Vielleicht, weil niemand so ganz genau weiss und Herr Knabe auch lieber nicht an der Frage rühren mochte, wie hoch das CDU-Parteivermögen im Jahre 1989 wohl war?
    Denn da war doch was mit dem CDU-Parteivermögen ... ah genau, Kohls "Bimbes"-Affäre der Knüller des Jahres 1999, eigentlich natürlich der Jahre 197?-1999.

    ... Am 4. Dezember 2017 wurde eine Fernseh-Dokumentation von SWR und ARD ausgestrahlt und parallel erschien ein Bericht im Spiegel über die Rolle Kohls in der Spendenaffäre. In beiden Berichten wurde die Version Kohls, dass er vier bis fünf Spendern sein Ehrenwort gegeben habe, ihre Namen nicht preiszugeben, als „absolut unglaubwürdig“ bewertet. Kohls Mitarbeiter im Konrad-Adenauer-Haus hätten seit den 1970ern ein System geheimer Kassen betrieben, aus denen sich Kohl nach Bedarf bedient hätte – nicht zur eigenen Bereicherung, aber zum eigenen politischen Vorteil. Das Geld in diesen Kassen sei aus der Industrie gekommen und in der Schweiz weißgewaschen worden. Alleine das über die Schweiz verschobene Geld betrug demnach rund 200 Millionen Euro. Schon im Jahr 2015, zu Lebzeiten Kohls, war diese Version durch Wolfgang Schäuble in einem Interview so bestätigt worden.[4] ...

    Und im Gegensatz zu den CDU-Spendenjongleuren ist meines Wissen weder Herr Gysi noch sonst irgendjemand von der PDS/LINKEN wegen des Umgangs mit dem SED-Vermögen per Haftbefehl gesucht, angeklagt oder gar rechtskräftig verurteilt worden.

    Bleiben die Fragen:
    Wieso erwarten westdeutsche Konservative eigentlich, dass eine Partei ihr Parteivermögen der Staatskasse überweist, wenn sie lediglich ihren Namen (SED zu PDS), ihre Geschäftsordnung und ihr Prgramm ändert, aber als Körperschaft juristisch fortbesteht?
    Weil "The winner takes it all"?

    Letzte Frage: wo ist die Kohle hin?
    Wir sprechen über mehr als 800 Mio. Euro, welche die PDS hätte beiseite schaffen müssen, in kürzester Zeit und unter argwöhnischsten Augen.

    Ich weiss nicht, wo das Geld hin ist, Monaline weiss es nicht.
    Herr Knabe tut zwar so, weiss es aber auch nicht.
    Herr Gysi und die LINKE wissen es nicht.
    Und weder die gesammelte Intelligenz der west- bzw. gesamtdeutschen Untersuchungsausschüsse und Kontrollkommissionen noch Hundertschaften von Investigativjournalist*innen haben es bis heute herausbekommen.

    Da frage ich mich ehrlich gesagt:
    Gab es dieses Vermögen in der Höhe wirklich oder hat da irgendwer mächtig angegeben?

    Ich könnte mich dann noch fragen, wer dieser Hubertus Knabe eigentlich ist ...
    na, morgen vielleicht.

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