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    AW: Politische Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    Einzig Wolfgang Kubicki hat etwas in seinem Facebook-Account geschrieben, der auch lesbar ist ohne angemeldet zu sein:

    Das Bundesinnenministerium unter Horst Seehofer hat im Frühjahr 2020 auf Forscher eingewirkt, um eine Rechtfertigung für harte Corona-Maßnahmen zu erhalten. Solche Mittel, die Angst in der eigenen Bevölkerung auslösen sollen, gehören eigentlich zum Instrumentenkasten autoritärer Staaten. Der Eindruck muss entstehen, dass die Bundesregierung die ordentlichen demokratischen Wege als nicht mehr ausreichend ansieht, um ihre Corona-Politik durchzusetzen. Und es weckt zugleich Zweifel an der Seriosität der beteiligten Wissenschaftler, unter anderem vom RKI, die sich für diese Zwecke vor den Karren spannen ließen. Es wird Zeit, dass diese Regierung abgelöst wird. WK
    (Hervorhebungen von mir)
    Ich finde den blauen Text unter aller Kanone; das sollte wirklich nicht das Niveau einer Partei sein, die den Anspruch hat, ernst genommen zu werden.

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    AW: Politische Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass die FDP bezüglich Corona ein ganz schwaches Bild abgibt.

    Und den Wissenschaftlern muss man nicht sagen, dass aus ihrem Modell "restriktive Maßnahmen" folgen sollen.

    Die Wissenschaftler durchschauen die Dynamik der Pandemie und sind immer strenger als die Politiker - jedenfalls bei uns.

    Mir kommt das auch so vor, als würde da etwas völlig unzutreffend aufgebauscht.
    Fakt ist das die Regierung auch ein ganz schwaches Bild abgibt und wie immer alles als alternativlos darstellt. Heute so und morgen so und keine kann sich auf irgendwas einstellen. Impfpräferenzen werden dauernd geändert ,dann wieder so ,dann doch keine leichten Lockerungen. Man kann sich kaum einigen ,jeden Tag gelten andere Richtlinien,teilweise absurdester Natur.
    Anne Will gestern abend fand ich sehr aufschlussreich und was Ministerpräsidentin Schleswig dort sagte auch extrem zutreffend.
    Wissenschaftler haben ihr Fachgebiet vor Augen und eignen sich eher schlecht dazu das große Ganze zu betrachten und selbst unter denen hat auch jeder eine andere Meinung.

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    AW: Politische Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Auch wenn das vielleicht OT wird.
    Ich vermisse in allen Lagern Politiker mit Profil, ich habe den Eindruck, da pflegen nicht wenige ihre Profilneurosen.

    Ich bin alt, sonst würden mir Charakter wie Wehner, Späth, Genscher, Hans-Jochen Vogel nicht so "fehlen".
    Kubicki halte ich schon für einen der Guten. Die Lösung wäre Berufspolitiker müssten mindestens 10 Jahre Berufserfahrung vorweisen oder ihren Bereich wirklich studiert haben und dann auch möglichst da eingesetzt werden.
    Die Welt ist komplexer geworden und die Leute, die in den Parteien hocken und dort Karriere machen leider nicht die Besten.

    Allein die Karriere der Ursula von der Leyen ist schon atemberaubend und da wundert es doch kaum einen Deutschen ,dass die halt auch mal Fehler macht.
    Früher ist man dafür wenigstens noch verantwortlich gewesen und abgetreten und zwar sofort.

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    AW: Politische Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

    Zitat Zitat von going_to Beitrag anzeigen
    Fakt ist das die Regierung auch ein ganz schwaches Bild abgibt ...
    Das sehe ich nicht so.

    Wir haben ein Problem, dass die Ministerpräsidenten unterschiedlicher Meinung sind und nicht alle wirklich verstanden haben, was eine Exponentialfunktion ist. Das führt zu ZickZacks, das ist richtig.
    Wenn es aus einem Guss sein sollte, dann müsste man Angela Merkel machen lassen.
    Aber gerade weil es unterschiedliche Meinungen gibt, wird doch klar, dass es doch unterschiedliche Möglichkeiten gibt.
    Allerdings nicht die, die wir uns wünschen würden.
    Und es gibt keine Alternative dazu, Maßnahmen zu ergreifen, die das Virus unter Kontrolle halten - und die sind restriktiv und sehr sehr blöd.
    Das liegt aber nicht an den Politikern, sondern am Virus.

    Aber ansonsten kann man nur auf Sicht fahren - das Virus nennt uns keine Termine - sagt uns nicht vorher, wie es sich in welcher Jahreszeit verhalten wird - kündigt seine Mutationen nicht im Voraus mit Anleitung, was zu tun ist, an, ...

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    AW: Politische Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

    Vielleicht komme ich, die gut 30 Jahre in der ehemaligen DDR gelebt hat, mit den Entscheidungen seit Beginn der Pandemie anders klar.
    Ich kann abwarten, bin darin erprobt, und währenddessen das Beste aus meinen Möglichkeiten machen.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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    AW: Politische Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Vielleicht komme ich, die gut 30 Jahre in der ehemaligen DDR gelebt hat, mit den Entscheidungen seit Beginn der Pandemie anders klar.
    Ich kann abwarten, bin darin erprobt, und währenddessen das Beste aus meinen Möglichkeiten machen.
    Vielleicht tangiert Dich das auch einfach nicht so, Glück gehabt. Unsere Politiker auch nicht, es gibt viele Menschen die bekommen ihr Geld einfach weiter.
    Mich tangiert es schon extrem , aber auch ich werde es überleben aber nur deshalb ,weil ich schon mal eine persönliche Krise hatte und mich daraufhin krisenfester aufgestellt habe.
    Aber Leute die wahnsinnige Kosten haben?
    Gutgeschultes und eingearbeitetes Personal entlassen müssen und dann beginnen in eine Zukunft ,die nicht großartig sein muss in vielen Branchen?Für die zählt jeder Tag und da braucht man nach knapp einem Jahr wirklich auch etwas Anderes als derzeit so täglich kommt.

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    AW: Politische Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    ...
    In der Welt steht heute eine Meldung, die einigermaßen Sprengkraft enthält. Dort wird berichtet, dass das Innenministerium zu Beginn der Corona-Pandemie die Erarbeitung eines Rechenmodells beim RKI und anderen Einrichtungen bestellt hat, mit dem man harte Corona-Maßnahmen rechtfertigen kann.

    Innenministerium spannte Wissenschaftler für Rechtfertigung von Corona-Maßnahmen ein
    ...
    Die Springer-Postille versucht längst bekannte Fakten als Sensation zu verkaufen und Stimmung zu machen, auf die man hereinfallen kann, aber nicht muss, wenn man sich mal ein bischen näher informiert. Bereits vor einem knappen Jahr hatte z. B. der Spiegel berichtet: Mehrere Wissenschaftler haben nach SPIEGEL-Informationen für das Innenministerium untersucht, wie sich die Epidemie ausbreiten könnte. In einem Worst-Case-Szenario beschreiben sie, was passiert, wenn der Staat gegen Corona zu wenig unternimmt. Wenige Wochen später veröffentlichte das Innenministerium unter dem Titel "Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen" das, was Welt immer noch als "Geheimpapier" zu verkaufen versucht. Auch daraus geht hervor, dass es nicht darum ging, wie man am besten die Bevölkerung undemokratisch mit restriktiven Maßnahmen beutelt, sondern darum:

    Das pandemische COVID-19-Virus ist für die Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland und Europa die größte Herausforderung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein Blick auf die Daten aus Asien und die Meldungen aus europäischen Nachbarländern zeigen, dass eine Unterschätzung der Größenordnung dieser Herausforderung zu immensen, irreversiblen Schäden führen wird.
    Die meisten Virologen, Epidemiologien, Mediziner, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler beantworten die Frage «was passiert, wenn nichts getan wird» mit einem Worst-Case-Szenario von über einer Million Toten im Jahre 2020 – für Deutschland allein. Ein Expertenteam von RKI, RWI, IW, SWP, Universität Bonn/University of Nottingham Ningbo China, Universität Lausanne und Universität Kassel bestätigt diese Zahlen mit einem für Deutschland entwickelten Gesamtmodell.
    Die Vermeidung dieses Worst Case hat deswegen oberste strategische Priorität und ist nach den Berechnungen und Empfehlungen dieses Expertenteams nicht nur zwingend notwendig, sondern auch immer noch möglich.


    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    ... Aber dass diese Enthüllung fast geräuschlos über die Bühne gehen würde, hätte ich nicht erwartet.
    ...
    Seriöse Medien scheinen an einer verdrehten Darstellung längst abgefeierter Nachrichten nicht interessiert zu sein. Sie haben Besseres zu tun.
    "Die Nazi-Keule-Keule ist längst ein Totschlagargument, um sich nicht mehr rechtfertigen zu müssen. Ein Werkzeug, um „Andersdenkenden“ zu verbieten, Kritik zu äußern, ausgerechnet im Namen der Meinungsfreiheit."
    Thomas Laschyk

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    AW: Politische Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen

    Aber ansonsten kann man nur auf Sicht fahren - das Virus nennt uns keine Termine - sagt uns nicht vorher, wie es sich in welcher Jahreszeit verhalten wird - kündigt seine Mutationen nicht im Voraus mit Anleitung, was zu tun ist, an, ...
    Das war vor einem Jahr okay ,wenn auch schon damals nicht komplett meine Meinung ,denn natürlich hätte man die Risikogruppen verantwortungsvoller schützen können.Aber inzwischen ist der Impfstoff seit 6 Wochen genehmigt und da stellen sich schon andere Perspektiven auf.

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    AW: Politische Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Das sehe ich nicht so.
    Ich schon.
    Wir haben ein Problem,
    Wieso wir? Also ich nicht.

    dass die Ministerpräsidenten unterschiedlicher Meinung sind und nicht alle wirklich verstanden haben, was eine Exponentialfunktion ist.
    Erstes nennt sich Demokratie und das Zweite grenzt an üble Nachrede.

    Das führt zu ZickZacks, das ist richtig.
    Wenn es aus einem Guss sein sollte, dann müsste man Angela Merkel machen lassen.
    Gott bewahre uns!

    Aber gerade weil es unterschiedliche Meinungen gibt, wird doch klar, dass es doch unterschiedliche Möglichkeiten gibt.
    Demokratie - feine Sache.

    Allerdings nicht die, die wir uns wünschen würden.
    Nochmal - wer ist „wir“? Du?

    Und es gibt keine Alternative dazu, Maßnahmen zu ergreifen, die das Virus unter Kontrolle halten - und die sind restriktiv und sehr sehr blöd.
    Das liegt aber nicht an den Politikern, sondern am Virus.
    Ich halte es für ein Zeugnis geistiger Trägheit wenn nicht gar Armut, in einer Demokratie von „Alternativlosigkeit“ zu erzählen.

    Aber ansonsten kann man nur auf Sicht fahren -
    Nein, es wäre möglich, Konzepte zu entwickeln. „Man“ müsste halt wollen. Eben Alternativen anschauen.

    das Virus nennt uns keine Termine - sagt uns nicht vorher, wie es sich in welcher Jahreszeit verhalten wird - kündigt seine Mutationen nicht im Voraus mit Anleitung, was zu tun ist, an, ...
    Es gibt genug Experten, die Ideen/ Visionen / Pläne formuliert haben. Die werden aber nicht gehört.

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    AW: Politische Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

    Zitat Zitat von going_to Beitrag anzeigen
    Aber inzwischen ist der Impfstoff seit 6 Wochen genehmigt und da stellen sich schon andere Perspektiven auf.
    Wir wissen doch vieles überhaupt nicht.
    Wir wissen nicht, ob die Impfung die Weiterverbreitung des Virus verhindert, oder nur die Erkrankung.
    Wir wissen nicht, ob die Impfstoffe gegen die Mutationen wirken, und welche Mutationen noch kommen.

    Wir wussten nicht, dass AstraZeneca nur bis 65 Jahre angewendet werden kann - natürlich verändert das die Reihenfolge derer, die geimpft werden.


    Ich will gar nicht sagen, dass keine Fehler gemacht wurden. Und hinterher ist man immer schlauer.
    Und für diejenigen, deren Einkommen weggebrochen ist, ist es ganz bitter, klar.
    Da könnte man durchaus über mehr "Lastenausgleich" nachdenken.
    Aber auch da darf man nicht übersehen, dass schon vieles gemacht wurde und wird.
    Und "unbürokratisch" - da hat sich auch hier gezeigt, dass es Betrugsfälle gibt, dass manche 5fach Hilfe beantragt haben, und dann heißt es auch, "wie das passieren konnte", und nun wird halt doch wieder geprüft, was dauert.

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