Ja, ich würde den Inhalt der Artikel folgendermaßen zusammenfassen: "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" uns eine gehörige Portion von "virtue signaling".
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Ergebnis 41 bis 50 von 63
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25.11.2020, 18:42
AW: Soziologe Nassehi: "Wir reden links und leben dann aber rechts"
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25.11.2020, 18:50
AW: Soziologe Nassehi: "Wir reden links und leben dann aber rechts"
Wenn man mal weiter recherchiert
Areal Ratiborstrasse 14 droht das Aus: Senat verkauft die Flache - taz.de
daraus
Nicht, weil die geflüchteten Menschen unerwünscht seien, sondern weil eine zu große MUF mit 500 Plätzen eine Integration in den Kiez unmöglich mache.
Es folgten Runde Tische und Verhandlungen zwischen der Senatsverwaltung für Integration und Soziales, Bezirk, Nutzer*innen- und Nachbarschaftsinitiativen. Dabei zeichnete sich ein Konsens ab, auf dem Gelände nur die Hälfte der Geflüchteten unterzubringen und für die fehlenden Plätze mehrere Ausweichflächen im Bezirk zu nutzen.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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25.11.2020, 18:51
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25.11.2020, 19:08
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25.11.2020, 19:10Inaktiver User
AW: Soziologe Nassehi: "Wir reden links und leben dann aber rechts"
Finde ich auch sehr gut.
Wie man liest, haben sich gleich zusätzlich Themeninteressierte extra angemeldet.
Das Thema bewegt halt.
Allerdings muss ich von mir sagen, dass ich auch nicht "verborgen" rechts lebe.
Ich bin nicht rechts wenn ich keine Sozialwohnung habe und ich bin nicht links, weil ich Rechte ablehne.
Da machen es sich Leute sehr einfach.
Das bringt zumindest mich nicht zum Nachdenken und schon gar nicht Richtung Rechts.
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25.11.2020, 19:15
AW: Soziologe Nassehi: "Wir reden links und leben dann aber rechts"
Jaja... man kann sich das jetzt natürlich schönreden.

Das betreffende Areal Ratiborstraße 14 liegt in Friedrichshain-Kreuzberg!
"Bei der ersten Bau-Runde für die Flüchtlingsunterkünfte blieb Friedrichshain-Kreuzberg mangels geeigneter Freiflächen außen vor – der Bezirk hat bislang keine einzige MUF und auch relativ wenige Gemeinschaftsunterkünfte. 2017 lebten im Bezirk rund 1.100 Geflüchtete, in Lichtenberg, dem Spitzenreiter, waren es knapp 4.000, das Schlusslicht Neukölln hatte 800." - Quelle: Unterkunft fur Gefluchtete: In Kreuzberg wird es eng - taz.de
In Lichtenberg mit 4000 Geflüchteten ist Integration anscheinend möglich...
Bei der Bundestagswahl 2017 hat die AfD in Lichtenberg übrigens 16,7 Prozent der Zweitstimmen eingefahren, in Friedrichshain-Kreuzberg nur 6,3 Prozent. - Quelle: Wahlergebnis Berlin-Lichtenberg: Das Ergebnis im Wahlkreis 86 - Bundestagswahl 2017 - WELT
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25.11.2020, 19:29
AW: Soziologe Nassehi: "Wir reden links und leben dann aber rechts"
Tja, schade, das nicht mehr Menschen überlegen, wie man Flüchtlinge gut integrieren kann.
Dann hätten wir ne Menge Probleme weniger.
Aber dir scheint es nicht darum zu gehen. Sonst würdest du nicht vernünftige Überlegungen "rechts" zuordnenWissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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25.11.2020, 19:34
AW: Soziologe Nassehi: "Wir reden links und leben dann aber rechts"
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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25.11.2020, 19:40
AW: Soziologe Nassehi: "Wir reden links und leben dann aber rechts"
Ich bin in HH-Wilhelmsburg und in HH-Billstedt aufgewachsen und erst nach dem Studium konnte ich es mir leisten da wegzuziehen.... Ich habe es hautnah miterlebt wenn Stadtteile umkippen und sich nicht mehr "deutsch" anfühlen, daher ärgert es mich ungemein, wenn insbesondere die Befürworter der Massenmigration sich gegen Zuzug in ihre Kieze sperren und die Flüchtlinge in eh schon belastete und unausgewogene Brennpunktstadtteile kommen!
Hamburg-Billstedt - 800 Wohnungen für 4000 Flüchtlinge im Öjendorfer Park (Landschaftsschutzgebiet)
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25.11.2020, 19:44
AW: Soziologe Nassehi: "Wir reden links und leben dann aber rechts"
Deinen Ansatz halte ich für völlig falsch.
Ich halte Integration für abhängig davon, wie ein Migrant sich selbst einbringt und anstrengt.
Ich lerne z.B. spanisch, weil ich gerne in Spanien bin und mich dort verständigen möchte. Da brauche ich keinen Kurs vom spanischen Staat.
Das Zauberwort heisst Eigeninitiative und wer wirklich geflohen ist, weil er am Leib und Leben bedroht wurde, wird alles (!) tun, um hier richtig Fuss zu fassen.
Wer aber gerne in H4 einwandern will, der strengt sich vermutlich nicht so an.
Dies sind meine Erfahrungen mit Flüchtlingen, die ich hier kennengelernt habe. Manche sprechen sensationell gut deutsch, da bin ich ganz baff.
lg luci
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH



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